Sun Oct 04 22:36:16 CEST 2015
|
BigVanVader
|
Kommentare (4)
Ich hatte den Mazda 6 Dauertestwagen von Motortalk. Leider war mein Bericht etwas zu ausführlich für die Startseite. Auch Sabines Idee hin, gibts hier den "O-Ton". Quo vadis, Mazda? Berlin, 07.09. 14:00: Da steht er, 175 Pferde aus der Zucht von Rudolph Diesel, eingepfercht in einem 2191 cm³ großem Aggregat aus Hiroshima. Sie warten nur darauf vom Stallmeister entfesselt zu werden und mit der geballten Kraft der Herde von 420 Nm an der Vorderachse zu zerren. So wird unser blaues Wunder in 7,9 Sekunden auf 100 km/h katapultiert. So ähnlich waren meine Gedanken, als ich in der Motor Talk Tiefgarage vor dem Mazda 6 stand. Zu meiner Entschuldigung: Ich hatte kurz davor einen guten Burger. Daher die etwas heroischen Worte für den Familienkombi mit Dieselmotor. Der Mazda6 wird zu 44 % von Privatpersonen erstzugelassen. 80 % aller Kunden greifen zu Kombi. Also ist ein Test auf Familien- und Reisetauglichkeit mehr als gerechtfertigt. Mangels eigener Kinder und fehlendem Urlaubsbudget, kann ich leider nur mit einem schnöden Alltagstest dienen. Wieso eigentlich der Mazda6?Vor diesem hatte ich etwas gemischte Gefühle. Mein Vater fuhr einen 626 GE Facelift. Ein wirklich sehr zuverlässiges Fahrzeug, mit integriertem Heckspoiler. Unter anderem hatte ich in dem Wagen meine ersten Fahrversuche. Der Wagen hatte 90 PS und eine etwas schwammige Lenkung. Das passte nicht ganz zum Heckspoiler. Nach etlichen Familienurlauben ist der Wagen in guter Erinnerung. Der erste EindruckVon daher hat es mich sehr interessiert, wie es mit dem aktuellen Mazda 6 steht. Von außen macht der Mazda dank der Kodo Designlinie auch ohne Frittentheke einen sportlichen Eindruck. Diese kommt zwar nicht aus der Sternenmitte, ist aber mindestens genau so brandheiß wie die vorherige Furai Linie. Die sportlichen Linien sorgen zwar für einen hervorragen cW Wert von 0,27. Allerdings fällt mir wie schon im ersten Test auf, dass sich dadurch das Ende des PKWs über die Außenspiegel nicht abschätzen lässt. Soviel zu Form follows Function. Abhilfe schafft die Rückfahrkamera, sowie Sensoren an der Front und dem Heck. Die Rückfahrkamera steht für die unteren Ausstattungslinien nicht mal gegen Aufpreis zur Verfügung. Die Sensoren der Einparkhilfe gibt es ab der mittleren von drei Ausstattungslinien: „Exclusive-Line“. Alles im Blick ?Da fällt mir auch das erste Problem der Einparkhilfe auf. Die vordere schaltet sich erst nach vorheriger Rückwärtsfahrt ein. Das ist kein spezielles Problem des Testwagens. Ich würde mir allerdings wünschen, dass die Sensoren bei niedrigeren Geschwindigkeiten immer aktiv sind. In Parklücken z.B. vor dem Supermarkt bietet es sich an vorwärts einzuparken. Da es hier Eng zugehen kann und diese nach vorn durch einen hohen Bordstein begrenzt sein können, wären die Piepser wünschenswert. Was die Übersicht nach hinten angeht, habe ich ein kleines Experiment durchgeführt. Mangels eigener Kinder habe ich mir die Enkeltochter von meinem Vermieter ausgeliehen. Für den Bericht nennen wir sie einfach Fienchen. Unser drei Käse hoch ist 4 Jahre alt und 1,04 m groß.
Auf ihrem Bobbycar bleiben 0,84 m übrig. Angenommen, ich parke vorwärts vor dem Supermarkt ein und will nach erfolgreichem Einkauf rückwärts ausparken. Um von unserem Probekind den gesamten Kopf sehen zu wollen, darf es in einem Abstand von 1,34 m hinter dem Auto langlaufen. Auf dem Bobbycar wären es stolze 2,83 m. Gut der Test war alles andere als wissenschaftlich oder repräsentativ. Interessant fand ich das allemal. Aber zum Glück ist die Rückfahrkamera mit Sensoren und dem Fahrlinienpiktogramm verbaut. Hier kann man nicht nur sehen, wenn Fienchen, Jan-Leon oder Claire-Cantal hinter dem Auto ihre Runden drehen. Dank des Piktogramms kann man sehen wo sich der Wagen hinbewegen will und wieviel Platz benötigt wird. Das ist sehr dankbar beim Rangieren, auf dem Hof von Mehrfamilienhäusern oder auf dem was heute in Neubaugebieten Zufahrt genannt wird.
Wie steht es mit der Standfestigkeit der Karosserie?Im Euro Ncap gab es 2013 fünf Sterne. Im Notfall hält sie also stand. Aber wie schaut es mit der Standfestigkeit aus wenn es nicht um Sekunden, sondern um Jahre geht? Am Unterboden Glänzt der Mazda dafür. Also eigentlich macht er das genau nicht. Die Blechstöße sind versiegelt und dazu findet sich mehr Wachs als auf Fienchen nach dem ersten Mal Kerzen ziehen.
Selbst die Dreieckslenker sind in Wachs eingehüllt. Die Hohlräume triefen vor Wachs. Da wo kein Wachs zu sehen ist, ist der Unterboden durch Plastikabdeckungen geschützt. Auch mit Unterbodenschutz wurde nicht gegeizt. Laut Aussage des Mazda Partners kamen die Rostprobleme unter anderem durch geklebte Karosserieteile, an denen der Klebstoff Wasser gezogen hat. Das Problem ist abgestellt. Der Underbody of wachs hingegen ist eine Spezialbehandlung, die die Fahrzeuge nach ihrer Ankunft in Antwerpen erfahren. So sollte also auch der zweite oder dritte Besitzer seine Freude mit dem Auto haben. Alles beim alten?Schaue ich mir den Mazda von vorne an, frage ich mich, wo denn das Face geliftet wurde.
Bei dem Blick in die dunkel dreinblickenden Scheinwerfer mit dem breiten Kühlergrill kann ich verstehen, wieso selbst Linksspurschleicher auf der Autobahn Platz machen. Die bekannt und gehasste Situation, freie Autobahn und wenn man mit 140 km/h die Mittelspur genießen will, ist jemand vor einem, der strickt 120 km/h fährt. So imposant die Front gestaltet ist, bei näherer Betrachtung fällt mir auf, dass der untere Rand der Chromspange unsauber verarbeitet ist. Die beiden Hälften sind nicht ganz deckungsgleich gefügt. Unschön finde ich auch die Schwingen des Mazda Adlers. Der hat sein Horst hinter einem dicken Softaufkleber. Das passt meiner Meinung und der einiger anderer Mazda Fans nicht ganz zu den Restlichen Chromleisten des Kühlergrills.
Vor dem Auto fällt mir noch auf, dass die Motorhaube auch nicht hundertprozentig hinter dem Kühlergrill eingepasst ist und steht wenige Millimeter über. Einige Millimeter Platz sind auch an den Rückleuchten an der Heckklappe. Das beweisen die Überreste einer kleinen Spinne, die sich hinter das Glas verirrt hatte. Wo ich schon mal vor der Motorhaube stehe, öffne ich sie. Wer an dieser Stelle einen Motorhaubenlifter vermisst, kann einen Satz für 120 € im Zubehörhandel erstehen. Weiter geht’s im InnenraumDa sehe ich als erstes Karakuri. Nein, das ist kein Feuerfisch aus dem Ost chinesischem Meer. So heißt das Sitzsystem! Es bezieht sich speziell auf die Rücksitzbank. Diese lässt sich im Verhältnis von 60:40 umklappen. Das geht sogar per Hebel vom Kofferraum aus. So etwas wie eine Ski-Durchreiche gibt es nicht. Die Liegefläche die sich ergibt ist auch nicht perfekt eben, aber über vielleicht 10° Steigung will ich mich nicht streiten. Nur beim Übernachten im Auto, würde ich meinen Kopf die Schräge hinauf legen. Immerhin gilt bei einem bekannten Festival in Hildesheim der Kombi schon als Wohnmobil. Was mich dagegen stört ist, dass die 60 % der Rückenlehne aus Sicht der Linkslenker auf der falschen Seite sind. Aber Platz ist vor der kleinsten HütteEine Zubehöranhängekupplung kostet beim Neuwagen 920 € und ist abnehmbar. Eine Nachrüstung ist ohne tieferen Eingriff in das Fahrzeug möglich. Kühler und Bremsen können am Auto verbaut bleiben. Wenn der Vorbesitzer diese Kleinigkeit vergessen hat, kostet die Nachrüstung bei Mazda 1000 € für ein starres Exemplar oder 1200 € für die Abnehmbare. Das war es aber schon, was es am Laderaum auszusetzen gibt. Die minimalen 522 l sind vereint in einem großen Laderaum. Auch die maximalen 1664 l verstecken sich nicht hinter Nischen oder unter doppelten Böden. Sie können vollgeladen werden, bis die 488 kg Zuladung erreicht sind. Eine etwas durchtrainiertere Sports-Line könnte 605 kg zuladen. Das höhere Leergewicht von Automatik- oder Allradversion sind mit einem höheren Gesamtgewicht bedacht. Da darf ich nicht vergessen, in dem Leergewicht ist der Fahrer mit 75 kg vorgesehen ist. Die 62 l des Kraftstofftanks gehen zu 90 % in das Leergewicht ein. Kühle Rechner specken an dieser Stelle ein paar Kilos ab und fahren nur noch mit halben Tank zum Baumarkt.
Jetzt klappe ich die Rücksitzbank ganz schnell wieder hoch. Dabei fallen mir die beiden Haken an der C-Säule erst nicht auf. Hier können die Gurte eingehängt werden, während die Rücksitzbank umgeklappt ist. Das ist sehr praktisch, da der Gurt sonst beim Hochklappen hinter der Rückenlehne hängen bleibt. Wenn ich es mir in der zweiten Reihe gemütlich machen will, kann ich aus der Mittelsitzlehne eine Armlehne herausklappen. Neben genügend Platz fürs Reise Kniffel, zwei Getränkehalter z.B. für die heiße Schokolade von der Raststätte und auch die Schalter für die Sitzheizung der äußeren Fondsitze. Die Heizung ist dabei, wenn die Lederausstattung bestellt wird. Zwischen den beiden Vordersitzen gibt es Lüftungsdüsen für Reihe zwei. In den Türtaschen ist genug Platz für eine 1,5 l PET Flasche. Nachdem ich den Fahrersitz wie oben beschrieben eingestellt habe, hab ich einfach mal hinter „mir“ Platz genommen. Und es passt. Bis Korsika müsste ich da nicht mitfahren, aber für den Weg zum Abend in der Oper oder zum Eishockey Spiel würde es mir reichen. Natürlich verfügt der Mazda auf den Fondsitzen über Iso-Fix Kindersitzhalterungen. Da ich wie oben beschrieben, keine Kinder habe und ich Fienschens Eltern nicht zumuten wollte, ihre Kindersitze zu entknoten, überlasse ich an dieser Stelle Heiko Johannsen das Wort. Er ist seines Zeichens stellvertretender Leiter der Verkehrsunfallforschung an der Medizinischen Hochschule in Hannover und Geschäftsführer der CSC Car Safety Consulting UG in Berlin: „Der Mazda 6 Kombi bietet mit 2 ISOFIX-Sitzplätzen auf der Rückbank und Platz für alle vorwärts und rückwärts gerichteten ISOFIX Größenklassen sowie dem serienmäßig verbauten Schlüsselschalter zur Airbagdeaktivierung gute Voraussetzungen für die Nutzung von Kindersitzen aller Art. Das Fahrzeug bietet ausreichend Platz, um auch größere Sitzerhöhungen mit Rückenlehne uneingeschränkt nutzen zu können bzw., den Sitz vor einer eingebauten Babyschale nur geringfügig zu beeinträchtigen. Durch die serienmäßige Höhenverstellung des Beifahrersitzes können auch auf diesem Sitzplatz problemlos Kindersitze mit Stützbein eingebaut werden. Die ISOFIX-Verankerungen und die Verankerung für den oberen Haltegurt sind leicht zugänglich und einfach zu finden. Verwirrend für den Verbraucher könnte die Bedienungsanleitung des Fahrzeugs sein – hiernach sind keine semi-universellen vorwärts gerichteten ISOFIX-Kindersitze zugelassen (insbesondere Kindersitze mit Stützbein) obwohl ausreichend Platz zur Verfügung steht und bzgl. der gleichen Kindersitze in gegurteter Form keine Angaben gemacht werden. Wie bei den meisten anderen Fahrzeugen dieser Klasse ist der Abstand der unteren Gurtverankerungen auf dem rückwärtigen Mittelsitz zu klein, um alle universellen Kindersitze anschnallen zu können.“
Es hört sich für mich so an, dass Mazda hier noch in Details etwas nacharbeiten könnte. Von der Lounge in den ClubNachdem ich mir den Wagen von vorn bis hinten angesehen habe, mache ich es mir Endlich auf dem besten Platz im ganzen Auto gemütlich. Dem Fahrersitz! Der liegt etwas tief in der Karosserie und ist wie die restliche Bestuhlung in schwarzem Leder gehalten. Eine der wenigen Posten in der Aufpreisliste der Sports-Line, für 1900 €. Armlehne, Mitteltunnel und Zierleiste am Armaturenbrett sind in braunem Leder gehüllt. Für schlanke 1643 € (Materialpreis) kann das braune Leder durch schwarzes Alcantara ersetzt werden. Fest im Griff, das LenkradVor dem Kombiinstrument schwebt das sportliche, horizontal und vertikal einstellbare Lenkrad. Prima KlimaIn der Mitte des Armaturenbrettes steht ein zweites Display. Auf das gehe ich später ein. Unter dem Display ist eine Schaltergruppe für die Klimatisierung. Die lässt sich sogar für Fahrer und Beifahrer getrennt regeln und macht einen hervorragenden Job. Während meine Beifahrerin die Sitzheizung auf Stufe 3 einschaltet und testet bis wieviel Grad die Klimaautomatik geht, stelle ich meine Seite auf wohlige 20°C ein. So kehrt etwas asiatische Gelassenheit während der Fahrt ein. Alles im GriffDie Schaltergruppe vor den Getränkehaltern umfasst einen großen Dreh-Druckregler, mit dem werden Radio, Telefon, Navi und Apps gesteuert. Auch die wichtigsten Fahrzeugeinstellungen können hier vorgenommen werden. Der Dreh-Drückregler wird von fünf Tasten unterstützt. Die sind für die Favoriten, Zurück, Navigation, Radio und Homebutton. Rechts daneben ist noch ein kleiner Drehschalter für die Lautstärke. Den hab ich im Fahrbetrieb schneller gefunden, als die Taste am Lenkrad. Überhaupt, nach der Fahrt aus Berlin hatte ich die fünf Knöpfe und den Dreh Drückregler unter Kontrolle, ohne hinschauen zu müssen. Leider fehlt beim Radio ein digitaler Radio Empfang. Den habe ich auch nicht in der Preisliste gefunden. Etwas schade finde ich die kratzempfindlichen Zierelemente in der Mittelkonsole und der Türverkleidung. Nach rund 16.000 km haben sich meine Vorgänger schon mit einigen Kratzern verewigt. In den Türen sind die serienmäßigen elektrischen Fensterheber eingebettet. Also beides Flächen die auch mal berührt werden. Die Zierleisten in den Türen sind schief eingebaut. Leider ist auch das Handschuhfach auf der linken Seite schief eingepasst. Auf geht's, ab geht's!Wo wir bei Schaltern sind, der wichtigste ist gleich neben dem Kombiinstrument. Der Ein-/Ausschalter für den Motor. Der Leuchtet rot, wenn ich mich mit Schlüssel im Auto befinde. Sobald das Kupplungspedal getreten ist, wechselt der Schalter wie die Startampel auf Grund und wartet darauf gedrückt zu werden. Hier geht's rundAb 50 km/h treten eh die Reifen geräuschmäßig in den Vordergrund. Auf dem Testmazda ist eine Radreifenkombination in der Dimension 225/45R19 92W verbaut. Als Reifen sind Bridgestone Turanza T001 verbaut. Hier merke ich, dass der Abrollkomfort auf Grund des Felgendurchmessers etwas eingeschränkt ist. Gerade auf Querrillen macht sich das bemerkbar. Die in dunklem Silber gehaltenen Felgen mit dem schmissigen Namen „Design 61“ sind die einzigen Felgen für die Sports-Line. Mehr Assistenten als Anna WintourNun aber weiter im Fahrbetrieb. Ob hier eine City Notbremsfunktion oder City Not Bremsfunktion verbaut ist, wollte ich im öffentlichen Stadtverkehr nicht testen. In der Stadt empfiehlt sich ebenfalls der Limiter. 50 km/h fühlen sich schnell wie 30 an. Der Tempomat lässt sich zwar ab 30 km/h dazu schalten, wird aber durch bremsen pausiert. Was in der Stadt etwas öfter vorkommen kann. Auf der Autobahn lässt es sich damit ganz entspannt dahinrollen. Wenn der Vordermann langsamer als man selber fährt, bremst der Mazda von alleine ab und sobald die Bahn frei ist gibt er von alleine Gas. Wenn links doch mal wer langsamer unterwegs sein sollte, überholt der Mazda rechts. Also darf sich Papa auf der Urlaubsreise nicht zu sehr auf die Runde Reisekniffel konzentrieren. Wenn links und rechts eine Fahrbahnmarkierung vorhanden ist, funktionier auch der Spurhalteassistent ausgezeichnet. Per Lenkeingriff wird das Auto in der Bahn gehalten. In Baustellen mit den gelben Markierungen kommen die Sensoren allerdings etwas durcheinander. So darf ich gegen die Elektromoren der Lenkung arbeiten. Welche Linien gerade erkannt sind, wird im Display angezeigt. Der Fehler befindet sich zwischen Lenkrad und Sitz - Read the fucking Manual!Einen wichtigen Tipp habe ich von einem Mazdaverkäufer bekommen, den ich durch Zufall getroffen habe. So lange der Boardcomputer keine Fehlermeldung rausgibt oder eine Warnlampe leuchtet, ist das System generell betriebsbereit. Was ich nicht mit der Bedienungsanleitung rausbekomme steht meistens schon auf Motor Talk. Im Zweifelsfall steht auch noch der Mazda Händler zur Verfügung. KassensturzAm Schluss interessieren mich noch ein paar Kosten. Mit 39.999 € ist der Mazda reichhaltig ausgestattet. So ziemlich alle Aufpreis pflichtigen Extras sind verbaut. Hier merkt man das dritte K, nämlich Kaizen. Für die drei Varianten Prime-Line, Exclusive-Line und Sports-Line gibt es kaum eine Möglichkeit die Ausstattung zu erweitern. Dadurch sind die Varianten in der Herstellung etwas begrenzter. Was aber nicht heißt, dass im Nachhinein noch etwas geändert werden kann. Wenn ich einen gebrauchten Mazda6 in der Exclusivline kaufe, bei dem sich der Vorbesitzer die 600 € Aufpreis für die Navigation gespart hat, kann die Funktion für etwa den doppelten Preis nachträglich freigeschaltet werden. Übrigens sind die ersten drei Jahre die Kartenupdates kostenlos. Jedes weitere Update kostet 80 bis 90 €. Der Meister in der Mazdawerkstatt meinte aber, um das Kartenupdate kümmern sich Kunden meistens selbst. Fazit Mein Fazit ist mehr als positiv. Bei dem was den Spaß am Auto ausmacht, ist der Mazda6 ganz vorn mit dabei. Der Bietet gute Fahrleistungen, Karosserie und Motor sind nicht nur bei dem Testfahrzeug auf Dauerfestigkeit ausgelegt. Das hier und da eine Zierleiste nicht ganz sauber sitzt und das Infotaiment nicht ganz auf Höhe der Zeit ist stört mich nicht. Dafür ist hier viel Auto für das Geld geboten. |
Wed Oct 07 08:42:22 CEST 2015 |
Trackback
Kommentiert auf: Mazda News:
Der hat alles, was Spaß macht
[...] jeden Fall 6) in Antwerpen aufgetragen, nachdem sie vom Schiff kommen!
Wer sich für den "etwas" ausführlicheren Originaltext interessiert. Den gibt's hier:
http://www.motor-talk.de/.../kodo-karakuri-und-kaizen-t5455963.html
[...]
Artikel lesen ...
Wed Oct 07 08:45:40 CEST 2015 |
FrankyStone
Vielen Dank für den ausführlichen und sehr informativen Fahrbericht!
Der Mazda 6 scheint ein durchaus attraktives Gesamtpaket zu sein (als Familienkutsche und "Lastesel"
und wäre wohl ein lohnendes Upgrade im Vergleich zu meinem Opel Astra - wenn es denn im Moment in meinem Budget drin wäre.
Wed Oct 07 15:31:22 CEST 2015 |
BigVanVader
also einen Astra kann der natürlich nicht ersetzen ;-)
Nein, war natürlich ein ziemlicher Kulturschock nach 10 Tagen wieder in den Astra G einzusteigen. Zumal mein Sitz auch nicht eingestellt war und ich musste um 6 Auf der Arbeit sein. Das war dann von jetzt auf gleich mit Autobahnfahrt schon ein Erlebnis
Fri Oct 09 15:11:57 CEST 2015 |
Trennschleifer49365
Toller und ausführlicher Bericht. Finde das mit dem "verdeckten" Bereich nach hinten echt gut dargestellt.
Deine Antwort auf "Kodo, Karakuri und Kaizen"