Fri Aug 23 19:09:48 CEST 2013
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MOTOR-TALK
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Kommentare (12)
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bundestag, bundestagswahl, CDU, CSU, partei, Politik, test, tool, verkehrspolitik, wahl, wahl-auto-mat, Wähler, wahlhelfer, wahlhilfe
Name der Partei: Christlich Demokratische Union Deutschlands sowie Christlich-Soziale Union in Bayern e.V. Kurzbezeichnung: CDU bzw. CSU
Link zum Wahlprogramm: http://www.cdu.de/regierungsprogramm Kurzinfo aus der Wikipedia: Letzte Wahlergebnisse: Tritt zur Bundestagswahl 2013 in folgenden Bundesländern mit einer Landesliste an: Antworten auf die Thesen für den Wahl-Auto-Mat von MOTOR-TALK.de 1. Auf deutschen Autobahnen soll ein generelles Tempolimit nach dem Vorbild der europäischen Nachbarstaaten eingeführt werden. 2. Außerorts soll künftig ein Tempolimit von 80 km/h (bisher: 100 km/h) gelten. 4. Die unterschiedlichen Verkehrsmittel (Auto, Bus, Bahn, Flugzeug) sollen sich ergänzen. Kein bestimmtes Verkehrsmittel soll besonders gefördert werden. 5. Die Straße ist und bleibt vorerst der wichtigste Verkehrsträger im Personen- und Güterverkehr. Das muss sich auch bei der Verteilung von Investitionsmitteln widerspiegeln. 6. Die Bundesregierung soll nach der Bundestagswahl die Einführung einer PKW-Maut für Autobahnen prüfen, um die Finanzierung des Straßenbaus zu verbessern. 7. Für eine regelmäßige Fahrtauglichkeitsüberprüfung vorrangig im Rentenalter. 8. Für Elektroautos und Plug-In-Hybride soll es beim Kauf einen direkten staatlichen Zuschuss geben. 9. Die Elektromobilität muss stärker durch Infrastukturmaßnahmen wie Ausbau des Ladesäulennetzes, Freigabe von Busspuren, kostenloses Parken etc. gefördert werden. 10. Kommunen werden vom Bund finanziell unterstützt, wenn sie Carsharing-Parkflächen, Citymaut-Modelle, autofreie Innenstadtbereiche und SharedSpace-Zonen schaffen wollen. 11. Die Besteuerung von Dienstwagen soll so gestaltet werden, dass stärkere Anreize zur Nutzung besonders sparsamer Autos bestehen und große, repräsentative Fahrzeuge im Unterhalt deutlich teurer werden. 12. Da Mobilität ein Grundbedürfnis ist, soll der öffentliche Nahverkehr mittelfristig aus Steuern finanziert werden und kein Fahrentgelt mehr erheben. 13. Deutschland soll sich dafür einsetzen, dass auf EU-Ebene ab 2025 ein CO2-Grenzwert für Neuwagen von maximal 60 g/km gilt. 14. Die Mineralölsteuer, insbesondere auf Benzin und Diesel, muss um jeweils mindestens 20 Cent pro Liter gesenkt werden. 15. Die Kfz-Steuer soll künftig entfallen. Die Kosten werden auf den Benzin/Diesel-Preis umgelegt. Wer mehr fährt, zahlt dann auch mehr. 16. Gebote und Verbote im Straßenverkehr sollen stärker an die Bedürfnisse von Radfahrern, Fußgängern, Bussen und Bahnen angepasst werden. Auch Zu Lasten der Autos. 17. Ferntransporte von Gefahrgütern und Vieh auf der Straße soll verboten werden. 18. Die Fahrverbote bei drohender oder bestehender Ozon-, Feinstaub- und Smogbelastung sind zu verschärfen. 19. Die Beimischquoten von Biokraftstoff, zum Beispiel in der Sorte Superbenzin E10, werden weitergeführt. 20. Rufbusse, Seniorentaxen, Mitfahrzentralen etc. sollen staatlich gefördert werden. 21. Die sogenannte „Ökosteuer“ ist abzuschaffen. 22. Die Pendlerpauschale soll erhöht werden. 23. Der bundesweite Feldversuch für Lang-LKW (Gigaliner) soll fortgesetzt und bei Bestätigung der bisherigen positiven Ergebnisse sollen Lang-LKW für Punkt-zu-Punkt-Verkehr auf Autobahnen zugelassen werden. 24. Für die bundesweite Einführung des begleitenden Fahrens ab 16 Jahren. 25. Die Mehrwertsteuer für Bus- und Bahntickets soll abgeschafft werden. Antworten auf Thesen, die es nicht in den Wahl-Auto-Mat geschafft haben: 1. Der private Pkw darf nicht durch höhere Steuern oder eine Abschaffung der Pendlerpauschale weiter verteuert werden. Der motorisierte Individualverkehr ist für viele Menschen unverzichtbar. 2. Die Investitionen in intelligente Verkehrsleistysteme sollen deutlich erhöht werden. Sie machen die Verkehrsinfrastruktur deutlich leistungsfähiger. 3. Die Privatisierung von Verkehrsinfrastruktur wie Autobahnen, Straßen, Schienentrassen, Bahnhöfen und Flughäfen soll künftig nicht mehr erlaubt sein. 4. Die Lärmbelastung bei Ausbau und Sanierung von Straßen muss dauerhaft gemindert werden (zB durch Flüsterasphalt) 5. Vorrang für Erhalt und Ertüchtigung bestehender statt dem Bau neuer Straßen. |
Tue Aug 27 09:18:53 CEST 2013 |
Reifenfüller51052
Liebe CDU/CSU!
Anscheinend haben Sie keine Ahnung davon, wie viele Millionen Liter Treibstoff man einsparen koennte, wenn man die 80/120 Reglung, wie in fast ganz Europa schon ueblich, auch endlich in Deutschland einfuehrt. Ressourcen werden knapp, Energiepreise explodieren, Umweltverschmutzung und Zerstoerung durch Raubbau, und und und... Schlafen Sie denn "da oben"??? Meinen Sie denn wirklich, diese sinnlose Raserei auf deutschen Autobahnen ist das Allheilmittel, der Strohhalm, an dem man sich versucht fest zu klammern? Vor was haben Sie Angst? Das keine teuren Autos mehr verkauft werden? Mir tut sich der Verdacht auf, daß man sich an dieser arglosen Verschwendung nur unverschämt bereichern will. Autos bauen ist nicht alles. Auch Strassen haben wir doch in Deutschland schon mehr als genug! Es gibt bestimmt wichtigeres, was da waere: Ressourcen schonen, Umweltschutz, Klimaschutz, Sicherheit,...
Ganz nebenbei wuerde die derzeitige chaotische, ja fast schon lebensbedrohliche Situation auf deutschen Autobahnen entspannt und das Fahren wesentlich angenehmer. Wer schon mal in Skandinavien war, weiß wovon ich rede...
Übrigens: Wir reden hier von Landstraßen, die von Fußgaengern einschließlich Kindern und Radfahrern benutzt werden! 100 ist da m.E. zu viel ! Die Unfallzahlen belegen das. Kommt noch die allg. weit verbreitete Verfahrensweise hinzu: 20 drüber geht bei uns immer.Also reden wir von 120 km/h ! Erschwerend noch die Tatsache, das LKW über 7,5 t sowieso nur 60 fahren dürfen. Macht eine Differenz zwischen PKW und LKW von 40 (60) Sachen. Was soll denn das? Warum nicht, wie in anderen Ländern: Für alle 80 ? Auch Le Mans-ähnliche Verhältnisse auf Autobahnen sind nicht mehr zeitgemäß.
"23. Der bundesweite Feldversuch für Lang-LKW (Gigaliner) soll fortgesetzt und bei Bestätigung der bisherigen positiven Ergebnisse sollen Lang-LKW für Punkt-zu-Punkt-Verkehr auf Autobahnen zugelassen werden.
Ja. Die Förderung von Umschlaganlagen für den kombinierten Verkehr genauso wie die probeweise Nutzung von Lang-Lkw, die deutlich mehr Ware transportieren können als herkömmliche Lkw, sind wichtige Beiträge für die zukünftige Entwicklung der Logistikbranche in unserem Land."
Für mich eine klare Aussage und ein Beispiel dafür, das noch weniger Menschen noch mehr arbeiten sollen...voraussichtlich auch noch für weniger Geld. Wo will man denn noch hin. Ich denke, man sollte den Zauberworten "Entwicklung", "Wachstum", u.s.w nicht mehr so viel Bedeutung schenken. Schließlich ist ja alles mal endlich. Die Werte die wir uns bis jetzt geschaffen haben erhalten und damit arbeiten wäre besser.
Abgesehen davon sollte man , ehe man solche Monster auf die Straßen lässt, lieber mal drüber nachdenken, wie oben schon angeführt, das Tempolimit für LKW von 60 auf 80 km/h zu erhöhen. Aber mit solchen einfachen und effektiven Maßnahmen kann man ja kein Geld verdienen...
Tue Aug 27 12:10:41 CEST 2013 |
perchlor
Gigaliner auf der BAB verbieten aber Tanklastzüge (mit Chemiekalien) und sonstige Zig-Tonner mit 80 Sachen über die von Ihnen selbst beschriebenen
donnern lassen.
Wenn da mal nicht halluzinogene Substanzen im Spiel waren
, auf den Rest Ihres Kommentars gehe ich deshalb gar nicht erst ein.
Merkel und ihre (islamisierte) CDU wären aber trotzdem das Allerletzte was ich am 22. 9. wählen würde (bzw denn lieber gar nicht).
MFG
Tue Aug 27 12:51:31 CEST 2013 |
Reifenfüller51052
Lkw's mit 60 km/h ziehen endlos lange Kolonen von PKW's hinter sich her. Die Folge: Immer riskanter werdende Überholvorgänge. Die daraus resultierende Aggressivität wird ebenfalls immer größer.
Kommt noch dazu, das LKW's aus 80 schneller stehen als PKW's aus 100 km/h. Ist aber egal, gehört jetzt nicht mehr hier her.
Tue Aug 27 23:20:28 CEST 2013 |
Turboschlumpf41207
Liebe Motor-talker,
es ist natürlich eine großartige Idee, hier den Parteien die wichtigsten Fragen zu stellen, die unsere mobile Zukunft betreffen. Ich bin sehr enttäuscht über die CSU/CDU Antworten. Schön formulierte aber widersprüchliche Aussagen, die nur auf den ersten Blick stimmig sind und offenbar die wenigen Autofahrer ansprechen sollten, die sich kaum Gedanken über Zusammenhänge machen; man unterstellt hier Egoismus ohne Verantwortung. Solche Egoisten sind Motortalker und Autoschrauber sicher nicht, sondern Menschen, denen Verantwortung mehr am Herzen liegt, als uns die CDU/CSU in ihren Antworten zutraut.
Ich entnehmen den Antworten oben, dass diese Partei kaum gut für die Mobilität und unsere Freiheit ist, denn die Wahl des Verkehrsmittels zum Supermarkt darf diese Partei gerne mir überlassen. Es muss dabei nicht immer das Auto sein, denn die meisten Strecken sind Kurzstrecken. Ohne Fahrrad und Fußgeher ist der Verkehrskollaps in einer Stadt vorprogrammiert - was nützen beste Autobahnen wenn zuhause Stau ist.
Die Forderung der CDU/CSU nach mehr Überwachung auf Strassen (siehe Antwort 3) ist Misstrauen - als hätte man schon die aktuelle Datenschutzdebatte vegessen. Die NSA vergisst nichts! Auch keine Strafanzeige deutscher Behörden. Kurioserweise überlässt die CDU/CSU aber ausgerechnet die Urteilskraft über die Fahrtüchtigkeit, die man selbst kaum beurteilen kann, der Eigeverantwortung (Antwort 7). Ein fahruntauglicher Mensch gefährdet nicht nur sich selbst, sondern vor allem: Radfahrer, Fußgänger, Kinder die vor dem Auto auf die Strasse laufen. Die Sicherheit der Familien spielt bei der Unionspartei offenbar keine Rolle.
Autos sind super, aber mangels Alternative das Auto nutzen zu müssen ist keine Freiheit sondern Unfreiheit. Es gibt bereits deutsche Städte, in denen man ohne Auto gar nicht mehr von einem Stadtteil in den nächsten kommt ohne sich in Gefahr zu begeben. Wer "keinen bevormundenden Staat" propagiert (Antwort 1 der CDU/CSU) darf auch Kurzstreckenpendler und Fußgänger und Radfahrer nicht zwingen, durch Fehlen der nötigen Investitionen (siehe Antwort 16) zum Autofahren umzusteigen. Das Auto hat höhere Kosten als das Fahrrad auch für den Steuerzahler, im Widerspruch zu Antwort 6. Es folgt der schamlose Hinweis, keine Mehrbelastung für "Autofahrer" zu wollen. Das Auto ist eine Mehrbelastung für Kurzstreckenpendler, weil Radwege meist schäbig und gefährlich sind. Dafür ist aber kein Geld da. Für Schnellstrassen sehr wohl. Man will keine "ideologisch einseitige Verkehrspolitik" (Antwort 5), macht aber ideologisch einseitige Verkehrspolitik. Die CDU CSU versteht unter Strassen nur Autostrassen und beim Bürger sieht man nur den Autofahrer (Antwort 6). Folglich schiesst man das Geld nicht Verkehrswegen sondern exklusiv Autostrassen zu - eben ideologisch einseitig - und vergisst dass Verkehrswege auch von Radfahrern und Fußgängern genützt werden. Von Schnellradwegen neben Autobahnen oder Fußgängerinfrastruktur in Städten, welche Lebensqualität in die Stadt bringen, keine Spur.
Eine Parteil die zuerst die Lebensqualität opfert um hohe Geschwindigkeit als Freiheit zu verhökern und die Negativfolgen bekämpft statt der Ursache (Lärmschutzwände, Pendlerpauschalen, Biosprit), dieuns die freiheit nimmt aus Verkehrsmitteln whlen zu können und sei es zu Fuß zu gehen, ist nicht wählbar. Bei Anreizen zu sparsamen Dienstautos beruft man sich dann noch auf einen Koalitionsvertrag, den man selbst unterstützt hat. Wie feige ist denn diese Antwort!
Zum Thema Verkehrsleitsysteme (Antwort 2 - Thesen ausserhalb des wahl-auto-mat) empfehle ich jedem CDU/CSU Wähler, nachts mit Fahrrad einen Radweg (Benutzungspflicht) von einem Stadtteil in den nächsten zu nutzen, mit der nur halben Geschwindigkeit eines Autos, wie es sportliche Studenten tun. Das sind 25-30kmh. Nach dem dritten Sturz über scharfkantige Bordsteinkanten (Bild), rostige Ketten, vergessene Baustellenschildersockel und hinter Hecken und Ecken auftauchende schwarze Hunde (kürzlich starb ein Fahrradfahrer wegen einer Katze) werden Sie vielleicht verstehen, dass man Geld da investieren muss wo Menschen wohnen und arbeiten und nicht auf Hochgeschwindigkeitsstrecken für termingerechte Ankunft bei politischen Wahlkampfreden. Immer noch ist Radfahren bezogen auf tödliche Unfälle pro Verkehrsteilnehmer sicherer als das Auto - und gesünder.
Ich fahre gerne mit dem Auto und gerne auch schnell, aber es muss nicht jeden Tag sein. Die Freiheit das Verkehrsmittel zu wählen nimmt uns die CDUCSU Partei weg.
Fri Aug 30 17:40:29 CEST 2013 |
Turboschlumpf19653
Eins muss ich der CDU hier zugutehalten, sie hat mehr als nur eine "Ein-Wort-Antwort" wie SPD FDP und andere.
Gerade bei solch ungenauen Fragen muss man differenziert antworten.
Der Inhalt davon spiegelt jedoch in keiner Weise ein Mitdenken mit dem Großteil der Bevölkerung wieder.
Siehe Kommentar von Aeroqek und almair. Da brauche ich mich nicht wiederholen
Also ich weiß schon wen ich nicht wähle, das Außschlussverfahren ist da relativ eindeutig
Sun Sep 01 11:22:56 CEST 2013 |
Reifenfüller51052
Wie denn auch? Bei soviel Arroganz und Desinteresse dem eigenen Volk gegenüber, ist das nicht verwunderlich... Ich wünsche mir für den 22.09. 2013 den Abgang dieser "Truppe"
Mon Sep 02 12:28:12 CEST 2013 |
Reifenfüller51052
Liebes Motortalk-Team,
wenn ich Euch mal zitieren darf:
Warum ist das wohl so? Ich habe hier mal einen interssanten Link. Bitte aufmerksam lesen!
www.lokalkompass.de/.../...n-den-bundestag-einziehen-wird-d335947.htmlWed Sep 04 12:38:20 CEST 2013 |
Turboschlumpf19653
Interessant ist die Manipulation an sich. Konnte ich mir aber schon denken...
Was die AfD angeht... sie hat es ja nicht mal geschafft den Fragenkatalog hier zu beantworten, was soll das dann für eine Alternaitve sein.
hier gehts zum zum wahl-o-mat der bpb
http://www.wahl-o-mat.de/bundestagswahl2013/
Wed Sep 04 20:09:04 CEST 2013 |
Reifenfüller51052
Die Einzige..., denke ich. Jedenfalls für die, die sich ernsthafte Gedanken machen.
Tue Sep 10 11:46:23 CEST 2013 |
Buchener74722
Trotz Absage an Seehofer im TV-DuellKippt Angela Merkel bei der Pkw-Maut um?
Dies wurde heute gemeldet.....na dann mal auf zur Wahl!!!!!
Tue Sep 10 14:34:32 CEST 2013 |
Reifenfüller51052
Mon Apr 21 15:14:14 CEST 2014 |
Fensterheber43327
DIESE BEIDEN politischen Parteien (die Unions-Parteien CDU u. CSU) in Deutschland haben mir mal in den 1970er und in den 1980er Jahren GEFALLEN. HEUTE ist das aber NUR NOCH TEILWEISE so. Das bezieht dabei auf den KONSERVATIVEN Flügel DER UNION http://www.die-union.de , FALLS es DIESEN Flügel DER UNION überhaupt noch GIBT. Viele herzliche Gruesse von Christoph Hoelker aus D-45657 Recklinghausen http://de.wikipedia.org/wiki/Recklinghausen . Recklinghausen, den 21. April 2014
Deine Antwort auf "Christlich Demokratische Union Deutschlands / Christlich-Soziale Union in Bayern e.V. - CDU/CSU"