Sat Aug 24 20:46:08 CEST 2013
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MOTOR-TALK
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Kommentare (3)
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bundestag, bundestagswahl, partei, Piraten, Piratenpartei, Politik, test, tool, verkehrspolitik, wahl, wahl-auto-mat, Wähler, wahlhelfer, wahlhilfe
Name der Partei: Piratenpartei Deutschland Kurzbezeichnung: Piraten
Link zum Wahlprogramm: http://www.piratenpartei.de/.../ Kurzinfo aus der Wikipedia: Letzte Wahlergebnisse: Tritt zur Bundestagswahl 2013 in folgenden Bundesländern mit einer Landesliste an: Antworten auf die Thesen für den Wahl-Auto-Mat von MOTOR-TALK.de 1. Auf deutschen Autobahnen soll ein generelles Tempolimit nach dem Vorbild der europäischen Nachbarstaaten eingeführt werden. 2. Außerorts soll künftig ein Tempolimit von 80 km/h (bisher: 100 km/h) gelten. 3. Die Höchstgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften wird auf 30 km/h festgesetzt. Ausnahmen für Hauptverkehrsstraßen sind möglich. 4. Die unterschiedlichen Verkehrsmittel (Auto, Bus, Bahn, Flugzeug) sollen sich ergänzen. Kein bestimmtes Verkehrsmittel soll besonders gefördert werden. 5. Die Straße ist und bleibt vorerst der wichtigste Verkehrsträger im Personen- und Güterverkehr. Das muss sich auch bei der Verteilung von Investitionsmitteln widerspiegeln. 6. Die Bundesregierung soll nach der Bundestagswahl die Einführung einer PKW-Maut für Autobahnen prüfen, um die Finanzierung des Straßenbaus zu verbessern. 7. Für eine regelmäßige Fahrtauglichkeitsüberprüfung vorrangig im Rentenalter. 8. Für Elektroautos und Plug-In-Hybride soll es beim Kauf einen direkten staatlichen Zuschuss geben. 9. Die Elektromobilität muss stärker durch Infrastukturmaßnahmen wie Ausbau des Ladesäulennetzes, Freigabe von Busspuren, kostenloses Parken etc. gefördert werden. 10. Kommunen werden vom Bund finanziell unterstützt, wenn sie Carsharing-Parkflächen, Citymaut-Modelle, autofreie Innenstadtbereiche und SharedSpace-Zonen schaffen wollen. 11. Die Besteuerung von Dienstwagen soll so gestaltet werden, dass stärkere Anreize zur Nutzung besonders sparsamer Autos bestehen und große, repräsentative Fahrzeuge im Unterhalt deutlich teurer werden. 12. Da Mobilität ein Grundbedürfnis ist, soll der öffentliche Nahverkehr mittelfristig aus Steuern finanziert werden und kein Fahrentgelt mehr erheben. 13. Deutschland soll sich dafür einsetzen, dass auf EU-Ebene ab 2025 ein CO2-Grenzwert für Neuwagen von maximal 60 g/km gilt. 14. Die Mineralölsteuer, insbesondere auf Benzin und Diesel, muss um jeweils mindestens 20 Cent pro Liter gesenkt werden. 15. Die Kfz-Steuer soll künftig entfallen. Die Kosten werden auf den Benzin/Diesel-Preis umgelegt. Wer mehr fährt, zahlt dann auch mehr. 16. Gebote und Verbote im Straßenverkehr sollen stärker an die Bedürfnisse von Radfahrern, Fußgängern, Bussen und Bahnen angepasst werden. Auch Zu Lasten der Autos. 17. Ferntransporte von Gefahrgütern und Vieh auf der Straße soll verboten werden. 18. Die Fahrverbote bei drohender oder bestehender Ozon-, Feinstaub- und Smogbelastung sind zu verschärfen. 19. Die Beimischquoten von Biokraftstoff, zum Beispiel in der Sorte Superbenzin E10, werden weitergeführt. 20. Rufbusse, Seniorentaxen, Mitfahrzentralen etc. sollen staatlich gefördert werden. 21. Die sogenannte „Ökosteuer“ ist abzuschaffen. 22. Die Pendlerpauschale soll erhöht werden. 23. Der bundesweite Feldversuch für Lang-LKW (Gigaliner) soll fortgesetzt und bei Bestätigung der bisherigen positiven Ergebnisse sollen Lang-LKW für Punkt-zu-Punkt-Verkehr auf Autobahnen zugelassen werden. 24. Für die bundesweite Einführung des begleitenden Fahrens ab 16 Jahren. 25. Die Mehrwertsteuer für Bus- und Bahntickets soll abgeschafft werden. Antworten auf Thesen, die es nicht in den Wahl-Auto-Mat geschafft haben: 1. Der private Pkw darf nicht durch höhere Steuern oder eine Abschaffung der Pendlerpauschale weiter verteuert werden. Der motorisierte Individualverkehr ist für viele Menschen unverzichtbar. 2. Die Investitionen in intelligente Verkehrsleistysteme sollen deutlich erhöht werden. Sie machen die Verkehrsinfrastruktur deutlich leistungsfähiger. 3. Die Privatisierung von Verkehrsinfrastruktur wie Autobahnen, Straßen, Schienentrassen, Bahnhöfen und Flughäfen soll künftig nicht mehr erlaubt sein. 4. Die Lärmbelastung bei Ausbau und Sanierung von Straßen muss dauerhaft gemindert werden (zB durch Flüsterasphalt) 5. Vorrang für Erhalt und Ertüchtigung bestehender statt dem Bau neuer Straßen. |
Wed Aug 28 14:38:56 CEST 2013 |
Reifenfüller49211
Chapeau! Eure Antworten gefallen mir ausgesprochen gut. H�rt auf, euch selber das Leben unn�tig schwer zu machen und ihr werdet Erfolg haben. Ich zumindest kann mir vorstellen euch am 22. zu w�hlen.
Wed Aug 28 15:36:05 CEST 2013 |
Multimeter38417
Im Wahl-O-Mat kommt ihr bei mir erst an 8. Stelle, aber die das liegt meiner Meinung nach daran, dass viele Antworten mit "Neutral" oder "Nein" gewichtet werden, deren detaillierte Antwort jedoch eigentlich in die andere Richtung geht.
Zu Fragen, zu denen ich klar Position bezogen habe (z.B. dass die Mehrwertsteuer für Bus- und Bahntickets soll abgeschafft werden) steht als Partei-Antwort "Nein" im Detail aber "Die Piraten setzen sich für einen umlagefinanzierten (ticketlosen) ÖPNV ein". Dies kommt ja im Prinzip auch einer Abschaffung der Steuern gleich, denn die Tickets kosten 0€ und somit auch 0€ Steuern.
Oder zu einem "Nein" zum "Tempolimit von 80 km/h", von dem ich nichts halte und auch die Tendenz der Partei in der Begründung "Uns liegen keine Erkenntnisse hinsichtlich der postiven Wirkungen [...] vor" eher negativ ist, wird durch einen mangelnden Beschluss zu "neutral".
Im Detail stimme ich aber doch mit fast allen Antworten mit den Piraten überein!
Fri Aug 30 09:45:42 CEST 2013 |
Turboschlumpf33923
@DerZorn,
bei mir auf Platz 15 - 32 % Übereinstimmung, liegt aber wirklich an den neutralen "Dazu haben wir noch nicht abgestimmt".
Auf Platz 2 hat es "Die Partei" geschafft, mit 60 % Übereinstimmung.
Aber für mich ist ganz klar, ich gehe nicht als Autofahrer, sondern als Wähler, der seine Interessen weitestgehend vertreten haben will. Ganz klar für mich am 22.9 - die Piraten.
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