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Reifendruck-Kontrollsystem
Wer hat das System und ist die Funktion hilfreich???? Hattet ihr Störungen?
Beste Antwort im Thema
Das System im Insignia ist wieder von Schrader Electronics, wie das System im Vectra/Signum, Astra H, Zafira auch. Die Ventile (1331134, Schrader Nummer 65889-67) sind allerdings nicht kompatibel zu denen der anderen Opel-Modelle.
Das System für Opel ist selbstlernend*. Jeder Sensor sendet eine eineindeutige Kennung an das Steuergerät. Diese lernt das Steuergerät erst nach einer gewissen Fahrtstrecke, weil die Häufigkeit der Datenübertragung durch Fliehkraftschalter im Ventil, abhängig von der Umdrehungsgeschwindigkeit gesteuert wird. Je schneller, desto öfter. Im Stand nur sehr spärlich, um die Batterie im Sender zu schonen. Dabei wird auch die Position des Rades gelernt. Wenn ein Sensor schon einmal gelernt wurde und das Rad dann an eine andere Position kommt (z.B. durch achsweises Durchtauschen bei Winter-/Sommeradwechsel), kann es etwas länger dauern, bis der Sensor wieder angezeigt wird.
* (Selbstlernend sind auch die Schrader RDKS für SAAB, Volvo, Mercedes und Chrysler. Renault, Peugeot, Citroen, FIAT, Lancia und Nissan verwenden hingegen Schrader Systeme die nach jedem Wechsel der Radposition neu programmiert werden müssen)
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115 Antworten
Das System hatte anfangs ein Problem mit der Räderzuordung, funktioniert aber mittlerweile einwandfrei. Hilfreich ist es vor allem dann, wenn man auf das Notrad verzichtet. Die meisten Reifenschäden resultieren aus schleichendem Druckverlust durch eingefahrene Fremdkörper. Fährt man viel ausserorts oder Autobahn, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Reifen dann durch die hohe Walkarbeit platzt. Dann hilft einem das Reifenreparaturset soviel, wie einem Hamster ein Surfbrett. Aufpusten lassen sich die Fetzen nicht mehr, sofern das Auto das überhaupt ohne Einschlag in die Leitplanke überlebt hat. Das RDKS meldet frühzeitig und zuverlässig den Druckverlust, so dass man frühzeitig reagieren kann.
Ich möchte es nicht mehr missen (auch wenn ich seit dem Vorhandensein dieses Zubehörs keinen Druckverlust mehr hatte. Dafür vorher zwei Platzer ohne RDKS. Murphy lässt Grüßen )
Zitat:
Original geschrieben von netvoyager
Das System hatte anfangs ein Problem mit der Räderzuordung, funktioniert aber mittlerweile einwandfrei. Hilfreich ist es vor allem dann, wenn man auf das Notrad verzichtet. Die meisten Reifenschäden resultieren aus schleichendem Druckverlust durch eingefahrene Fremdkörper. Fährt man viel ausserorts oder Autobahn, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Reifen dann durch die hohe Walkarbeit platzt. Dann hilft einem das Reifenreparaturset soviel, wie einem Hamster ein Surfbrett. Aufpusten lassen sich die Fetzen nicht mehr, sofern das Auto das überhaupt ohne Einschlag in die Leitplanke überlebt hat. Das RDKS meldet frühzeitig und zuverlässig den Druckverlust, so dass man frühzeitig reagieren kann.
Ich möchte es nicht mehr missen (auch wenn ich seit dem Vorhandensein dieses Zubehörs keinen Druckverlust mehr hatte. Dafür vorher zwei Platzer ohne RDKS. Murphy lässt Grüßen)
Danke für Deinen Bericht. Besser wie DAB:-)
Hab das System und finde es sehr praktisch, da man nicht immer auf Verdacht den Reifendruck prüfen muss, sondern sehen kann, wann man wieder auffüllen sollte.
Einmal hatte ich einen Fehlalarm von einem Reifen. Bei über 200 km/h kam plötzlich die Warnung des Druckverlustes des rechten Vorderreifens. Hatte schon einen Schreck bekommen und das Tempo stark verlangsamt, wollte ja auf Nummer sicher gehen und keinen Unfall bauen. Nach ein paar Sekunden zeigte es aber wieder normalen Druck an, nachdem es vorher 0,0 gewesen sein soll. Ich vermute, dass der nur den Kontakt zu dem einen Sender verloren hat für kurze Zeit, warum auch immer. Am Reifen war jedenfalls nichts und seitdem gab es nie wieder Probleme.
Habe das System ebenfalls und finde es außerordentlich praktisch! Bin Gespannfahrer und als solcher auch darauf bedacht, jeweils den richtigen Druck auf den Reifen zu haben, der ja bei Volllast erheblich über dem 'normalen' Druck liegt. Man muss allerdings ein bisschen fummeln, um auch die zweite Stelle hinter dem Komma möglichst übereinstimmend hinzukriegen, sowohl beim Aufpumpen als auch beim Ablassen der Luft.
Eine Störung bzw. einen Ausfall hatte ich bisher noch nicht (nach knapp 6.000 km).
Gruß Arri
Habe die RDK in meinem noch aktuellen Renault und habe es wegen der positiven Erfahrungen auch wieder für meinen Insignia bestellt.
Es hat mich bisher zuverlässig darüber informiert, ob ich für den Luftdruck in den Reifen zu schnell fahre oder ob ich meinen definierten Mindestdruck unterschritten hatte oder in einem Fall mich darüber informiert, dass ein Reifen einen Luftverlust aufweist, was sich als korrekt herausstellte (2 kleine Schrauben eingefahren).
Die einzigen kleineren Problem die mal auftreten könnten, sind vielleicht im Zusammenhang mit dem Wechsel von Sommer auf Winterbereifung, wo der BC u.U. das nicht ganz rafft. Aber ansonsten Toitoitoi...
Klare Empfehlungen für jedes Auto.
Zitat:
Original geschrieben von McFly1
Die einzigen kleineren Problem die mal auftreten könnten, sind vielleicht im Zusammenhang mit dem Wechsel von Sommer auf Winterbereifung, wo der BC u.U. das nicht ganz rafft. Aber ansonsten Toitoitoi...
Der Insignia zeigt dann "Winterbetrieb" an, sofern alle 4 Reifen keine Sensoren enthalten.
MfG BlackTM
Zitat:
Original geschrieben von McFly1
Die einzigen kleineren Problem die mal auftreten könnten, sind vielleicht im Zusammenhang mit dem Wechsel von Sommer auf Winterbereifung, wo der BC u.U. das nicht ganz rafft. Aber ansonsten Toitoitoi...
Klare Empfehlungen für jedes Auto.
Ich bin auch zufrieden damit. Es gab bisher bei mir keine Fehlermeldungen. Es gab aber wohl mal Probleme mit den Ventilen selber. Da hat die RDK bei einigen Besitzer verrückt gespielt. Mir ist dieses Szenario bei einem Vorführer passiert.
Demnächst,Ende Oktober/ Anfang November, kommen die Winterreifen drauf. Auch bei diesen Felgen habe ich die Sensoren verbaut, weil das ganze System ansonsten keinen Sinn machen würde.
Hab auch die Winterreifen mit den Sensoren. Die mache ich aber erst drauf, wenn die Temperaturen entsprechend niedrig werden. Aber so weit ich weiß, messen sich die Sensoren automatisch während der Fahrt ein. Sollte also kein Problem sein.
RDKS ist schon deshalb sehr zu empfehlen, weil in Verbindung damit die Nutzung von Runflat-Reifen möglich ist, die m. E. ein weiteres großes Sicherheitsplus sind.
Das System im Insignia ist wieder von Schrader Electronics, wie das System im Vectra/Signum, Astra H, Zafira auch. Die Ventile (1331134, Schrader Nummer 65889-67) sind allerdings nicht kompatibel zu denen der anderen Opel-Modelle.
Das System für Opel ist selbstlernend*. Jeder Sensor sendet eine eineindeutige Kennung an das Steuergerät. Diese lernt das Steuergerät erst nach einer gewissen Fahrtstrecke, weil die Häufigkeit der Datenübertragung durch Fliehkraftschalter im Ventil, abhängig von der Umdrehungsgeschwindigkeit gesteuert wird. Je schneller, desto öfter. Im Stand nur sehr spärlich, um die Batterie im Sender zu schonen. Dabei wird auch die Position des Rades gelernt. Wenn ein Sensor schon einmal gelernt wurde und das Rad dann an eine andere Position kommt (z.B. durch achsweises Durchtauschen bei Winter-/Sommeradwechsel), kann es etwas länger dauern, bis der Sensor wieder angezeigt wird.
* (Selbstlernend sind auch die Schrader RDKS für SAAB, Volvo, Mercedes und Chrysler. Renault, Peugeot, Citroen, FIAT, Lancia und Nissan verwenden hingegen Schrader Systeme die nach jedem Wechsel der Radposition neu programmiert werden müssen)
Ja dieses System hätte ich auch gerne wieder, wir haben es aber schlicht vergessen mit zubestellen...
Ich behaupte einfach mal dass diese tolle Technik uns schonmal vor einem wahrscheinlichen Unfall gerettet hat .
Eines schönen morgens kam meine Mutter auf mich zu und fragte mich, warum da so eine rote Leuchte im Auto brennt und meinte ich solle mal nachschauen, da sie nicht mit einer eventuellen Störung etwa 50 km Autobahn fahren möchte (wir hatten im Vectra C leider kein Boardcomputer mit Check Control, sonst hätte sie es schön mit Text im Navi-Display angezeigt bekommen). Ich schaute mir die Sache an und siehe da im linken Vorderreifen nur noch 0,5 Bar Druck
. Als ich den Reifen genauer betrachtete traf mich bald der Schlag... Da steckte senkrecht eine M10 Sechskanteschraube im Reifen.
Wenn ich überlege sie wäre damit auf die AB gefahren und diese Schraube hätte sich in Luft aufgelöst, dann wollte ich nicht der Fahrer sein...
Und ja meine Mutter würde auch mit 0,0 Bar Reifendruck fahren und sich keine Gedanken machen warum der Wagen dann z.B. nach links ziehen würde, solange sie 4 Räder ein Lenkrad, Gas und Bremse hat.
Also meiner Meinung nach ist dieses System ein hilfreicher Begleiter, der wahrscheinlich selten oder garnicht zum Einsatz kommt, aber trotzdem einen großen Beitrag zur Unfallvermeidung beiträgt.
MFG HOPPEL123
Hallo,
Ihr habt mir ja alle richtig Angst gemacht.
Ich hab das Kontrollsystem bei meinem neuen Insignia (2,0T, 2000 km) nicht mitbestellt.
Frage: Kann man sowas auch nachrüsten - und was kostet das?
Danke an alle Insi-Fans!
Gruß steffi
Hallo
Danke für alle Meldungen. Kann man den Aktuellen Druck auf dem Display anschauen? Ab wieviel Druckverlust wird eine Meldung angezeigt? Habt Ihr Fotos?
hallo steffi,Zitat:
Original geschrieben von steffi-koelsch
Ihr habt mir ja alle richtig Angst gemacht.
ich fahre seit über 26 jahren ohne reifendruckkontrollsystem und es ist noch nie was passiert. mit ein bisschen aufmerksamkeit den reifen gegenüber und regelmässigen kontrollen passiert normal nichts.
es besteht also kein grund zur panik !