Nach Peugeot: Nissan sagt Automesse IAA ab -
Cebit statt IAA
verfasst am 06.02.2017Die Internationale Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt gilt als Leitmesse - bisher. Doch die Absagen häufen sich: Nach Peugeot und DS will auch Nissan fern bleiben.
Brühl - Die Internationale Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt am Main gilt nach wie vor als (im Wechsel mit Paris) wichtigste Automesse Europas. Und bei den meisten Herstellern als Pflichttermin, während andere Messen - wie die Leipziger AMI - gestrichen wurden.
Doch auch die IAA leidet unter dem gesunkenen Interesse der Hersteller am Thema Automesse. Nach Peugeot und DS hat nun auch Nissan die Teilnahme abgesagt. Die Japaner verzichten explizit zugunsten der Cebit in Hannover. Ein Hinweis darauf, dass Technologie im Auto zunehmend wichtiger wird. Mitunter wichtiger als Blech und Glas.
Die Absage "haben wir bei Nissan in Deutschland, Europa und auch global nach gründlichem Abwägen entschieden", sagte Thomas Hausch, Nissan-Chef für Deutschland, Österreich und die Schweiz, der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche.
Auf der Cebit werde der Hersteller Konzepte für eine intelligente Mobilität vorstellen. Das Hauptaugenmerk liege bei Nissan 2017 auf der Elektromobilität, die "wir konstruktiv voranbringen wollen", so Hausch. Ob Nissan in zwei Jahren wieder dabei ist? Abwarten, jedenfalls sei die Absage "keine endgültige Entscheidung gegen Automessen allgemein oder gegen die IAA", heißt es. Quelle: mid Zurück zur Startseite |
MOTOR-TALK (MOTOR-TALK)
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Ich befinde ihn für optisch sehr gelungen, die Mittelkonsole sagt mir jedoch überhaupt nicht zu (aufgesetzter Klotz mit CD-Schlitz, außer Mitte angebrachter Monitor mit dieser merkwürdigen Chromspange drumherum...).
Dass das "GT" sich natürlich bei einem Diesel mit 180 PS bei einem Gewicht von 1,6 Tonnen eher optisch bemerkbar macht, als bei den Fahrleistungen, sollte einem doch vor Kauf bewusst sein, oder nicht? Und wer auf kurze Schläge von der Fahrbahn komplett verzichten möchte, der darf eben keine großen Felgen mit kleinem Reifenquerschnitt fahren.
Für mich immer noch eins der besten Autos in diesem Segment.
Ich werde wohl nie verstehen, weshalb die Marketing-Abteilungen ausgerechnet den Diesel-Kombis das Attribut „sportlich“ anhängen müssen.
Ein Kombi ist per se nicht sportlich, er kann es im Vergleich zu einem Coupé auch gar nicht sein, egal ob da ein GT-, S-, FR- oder RS-Emblem auf den Kofferraumdeckel geklebt wird.
Noch lächerlicher wird's mit der erzwungenen Sportlichkeit allerdings bei den Kompaktvans…
zum Auto:
Optisch okay, aber austauschbar – leider.
Interessant ist, dass sich Journalisten jetzt auf einmal über die schlechte Bedienbarkeit von Touchscreens beschweren, also genau die Leute – und da kannst Du Dich eingeschlossen fühlen, Constantin – die vor nicht allzu langer Zeit aus dem Meckern über die „Schalterflut“ bei Ford, Opel, den Franzosen und den Japanern nicht heraus kamen. Ihr habt die Büchse der Pandora geöffnet, jetzt kommt auch damit klar…
Ganz nett geschrieben, allerdings ist das Lektorat in Gestalt von Juliane Beckmann offenbar wie immer im Urlaub, denn korrekturgelesen wurde wie üblich nicht. Wie könnte es sonst sein, dass in dem Beitrag halbe Sätze fehlen?
Eigentlich eines der Hübschesten im Segment. Aber verstehen tue ich es auch nicht wieso man Diesel auf Sport trimmen muss. Vielleicht in dem Fall, weil eben 60% der Käufer den Diesel bevorzugen und die mit bedient werden sollen.
Meine Kombi wäre es allerdings nicht.
Wegen dem fehlenden Halbsatz.
Du meinst wohl ".... sehen gut aus" oder so ähnlich.
Oder anders: die Turnschuhe stehen dem SW 308 zwar.
Ich werde nie verstehen, dass "Sport" mit einem stark motorisierten Auto gleich gestellt wird. Sport ist IMHO, wenn a) einer selbst sich körperlich betätigt und b) sich fair gegenüber anderen verhält. Dummerweise treffen beide Punkte selten auf Fahrer stark motorisierter Autos zu. Aber vielleicht ist das auch einfach zum Kompensieren von Defiziten gedacht (starkes Auto -> starker, cooler Fahrer).
Der angeblichen Zielgruppe, welche auch werblich dargestellt wird, soll meiner Meinung nach etwas vorgegaukelt werden. Durch das Marketing soll ein Image erzeugt werden. Es gibt ja auch Sportvans, die von jungen Dynamikern samt Kindern umkreist werden und die am Aufbruch ins Abenteuer sind. So lächerlich diese Werbung ist, der Marketingleiter hofft, glaube ich, sich damit im Unterbewusstsein zu verankern: "habe ich so ein Auto, breche ich mit freudestrahlender Familie ins Abenteuer auf". Die angebliche Zielgruppe hat natürlich nicht das Geld, so ein Auto zu kaufen. Es soll nur vermittelt werden, dieses Auto würde von dieser Zielgruppe gekauft/gefahren werden. Kauft man nun, wer auch immer, tatsächlich so ein Auto, kann man, folgend dem Unterbewusstsein, der Umwelt jenes Image von sich ("junger Dynamiker, mit Familie ins Abenteuer aufbrechend"
vermitteln, welches das Marketing aufgebaut hat. Ich empfinde das als perfide Verblödungsversuche.
Derselbe Unsinn wurde über lange 5. Gänge geschrieben. Es wird bei den Touchscreens möglicherweise zur Unbedienbarkeit kommen, da sie durch Verschachtelung der Menüs am Fahren hindern. Man erinnere sich an die unselige Einknopfbedienung im letzten Jahrhundert, eingeführt als Vereinfachung, im Endeffekt Bedienungsverhinderung. Opel und Ford hatten Einfunktionsknöpfe, Bedienungsrätsel ausgeschlossen und sofort bedienbar.
Ansonsten frage ich mich, warum ein Kombi per se nicht sportlich sein kann, ein Coupé hingegen schon bzw. per se ist. Weil das mal jemand gesagt, weil die Definition von Coupé laut Duden lautet:
Wenn ich da also drinsitze, kann ich mich ganz genauso "sportlich" fühlen und auch fahren wie mit einem Coupé. Was braucht man als Fahrer mehr?
Ja, ok, ich hatte zurzeit des Hausbaus einen übermotorisierten 5-Meter-Kombi mit Sechszylindermotor. Selige Zeiten ...
Mit 180 Diesel PS in 8,4 Sekunden auf 100.. Klar, der Wagen ist lang und schwer, aber ein 140PS Golf Benziner schafft das in der gleichen Zeit.
Die Sprint Werte sind nicht so Doll aber ich denke die Automatik macht da viel kaputt.
Das Auto wiegt 1540 Kilo. Ein Golf Benziner wohl mindestens 200 Kilo weniger.
Ein BMW 520D mit 184 PS und 200 KG mehr Gewicht kann es auch besser.
Ist alles eine Sache der getriebeübersetzung....
Ich habe das Gefühl dass man gerade in DE, genau wie beim NEFZ, auf 0-100 Zeiten und papierwerte optimiert.
Ich trete aber öfter am Ortsausgang auf das Gas als an der Ampel. Da kann es schon wieder anders aussehen. Mein Omega B war auch mit 10 Sekunden 0-100 angegeben (211 PS!) aber 50-100 gab´s kaum ein Auto unter 250 PS was da mitziehen konnte.