In den USA verkauft Honda seit einigen Tagen die zehnte Generation des Civic als Limousine. Jetzt hat die Marke die Coupé-Version des Kompakten vorgestellt.
Los Angeles – Neu ist vor allem die Farbe: Das Honda Civic Coupé entspricht weitestgehend der gleichnamigen Studie. Im April 2015 hatte der Hersteller in New York einen giftgrünen Dreitürer gezeigt. Seit gestern parkt in Los Angeles die Serienversion. In Blau, mit weniger Spoiler und mehr Chrom. Seitenlinie, Blick und Heck sind geblieben.
Honda Civic Coupé: Mehr Platz, knappere Maße![]() Beide Benziner sollen nach US-Norm im Schnitt 8,1 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen. Üblicherweise bewegt sich die amerikanische Messmethode sehr nah am tatsächlichen Alltagsverbrauch. Der 2,0-Liter-Motor ersetzt den alten 1,8er-Sauger. Er leistet 160 PS sowie 187 Newtonmeter Drehmoment. Honda schraubt ein Sechsgang-Schaltgetriebe oder ein CVT-Getriebe an den Block. Der Turbo bekommt 176 PS und 220 Newtonmeter. Genaue Daten zu Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit gibt es noch nicht. Honda spricht aber bereits jetzt von einen Civic Type-R für den US-Markt. Im Vergleich zum Vorgänger wird das neue Civic Coupé flacher, breiter und kürzer. Honda sagt, vor den Rücksitzen soll der Platz um 13 Zentimeter wachsen, die Sitzflächen der Vordersitze liegen tiefer als zuvor. LED-Rückleuchten, Klimaautomatik und eine elektrische Handbremse gibt es in den USA serienmäßig. LED-Scheinwerfer, Handyanbindung per Apple CarPlay oder Android Auto und ein 7-Zoll-Touchscreen kosten Aufpreis. Honda Civic: Sondermodell "X Edition" |

Das zeigt doch, dass die einheimischen Hersteller nicht die optimalen Autos für private Kunden anbieten. Die leistbaren Vollhybride fehlen im Angebot (können die Japaner) und wenn schon kein Vollhybrid, dann gutes Preis/Leistungs Verhältnis (da sind die Franzosen besser). Die Minderheit der privaten Käufer braucht einen Dieselantrieb zum Autobahnrasen.
Die Anforderung der perfekten Fahrdynamik, worin die deutschen OEMs gut sind verliert an Bedeutung, direkt proportional zum sinkenden Bedürfnis ein eigenes Auto zu besitzen (hauptsätzlich in den Städten).
Servus,
ich denke nicht, das das mangelnde Angebot an Vollhybriden die Ursache ist. Es sind eher die kleine, verdammt günstigen Autos, die fehlen.
Gerade Renault sticht hier hervor mit den diversen Dacia Modellen, aber auch Modellen wie Twingo (und Schwestern). Des Weiteren hat mMn Fiat mit der Neuauflage des Tipo einen Wurft gelandet: Relativ "großes" Auto mit einem attraktiven P/L Verhältnis. Weiter gehts bei den div. Japaner und Koreanern, die die Zeichen der Zeit erkannt haben, dass für Q7 und Co. kein Massenmarkt existent ist.
G
simmu
Ich denke, daß da
beideUrsachen ihren jeweiligen Anteil zur Stagnation des Absatzes bei den deutschen Autoherstellern beitragen.