Der 550-PS-V8 aus dem Jaguar F-Type macht den Range Rover Sport SVR zum schnellsten und stärksten Range, den es je gab. Und zum lautesten. Testfahrt auf dem Nürburgring.
Nürburgring – Der Jaguar XE schießt hart über die Curbs. Der Fahrer drückt das Gaspedal voll durch, das Sportprogramm ist aktiviert, der Drehzahlmesser schnellt in den roten Bereich. Doch von dem 340 PS starken V6 hört man keinen Ton. Stattdessen erfüllt das tiefe Donnern eines großvolumigen V8 den gesamten Innenraum.
![]() Mehr Sport schadet nieDer Range Rover Sport ist das erste Auto der „Special Vehicle Operations“, Jaguar Land Rovers neuer Spezialeinheit für besonders sportliche oder aufwändig ausgestattete Fahrzeuge. 550 PS, 680 Newtonmeter Drehmoment und 260 km/h Topspeed werden per Ladedruckerhöhung aus der überarbeiteten Version des bereits verfügbaren Kompressor-V8 geholt. Die Schaltzeit der Achtgang-Automatik verkürzt sich um 50 Prozent. Größere Dämpfer und härtere Fahrwerksbuchsen verbessern das Fahrverhalten, der permanente Allrad-Antrieb (Verteilung 50:50) wurde überarbeitet. Insgesamt sind 15 Prozent aller Teile am Range Rover Sport SVR neu. Für ein paar Monate machte ihn das zum schnellsten „Dicken Ding“ am Ring. Im Juli 2014 gab Land Rover bekannt, dass der SVR die Nordschleife bei Testfahrten in beachtlichen 8:14 Minuten umrundet hat. Schon drei Monate später allerdings vermeldete BMW, der neue X6 M (575 PS) sei dort so schnell wie ein alter M3, nämlich ca. 8:05 Minuten. Anfang 2015 kamen dann die Spielverderber von Porsche und beendeten den Schwergewichtsvergleich. Sie scheuchten ihren Cayenne Turbo S (570 PS) in 7:59 Minuten um den Ring. ![]() Mehr Fahrwerk, bitteÜber den Sinn von SUV auf einer Rennstrecke kann man streiten. Über die Rundenzeiten und technische Daten nicht. In 4,7 Sekunden sprintet der Range auf 100 km/h. Auf der Autobahn lässt sich bis Tempo 220 kaum eine Minderung des Vortriebs feststellen. Das ist schwer beeindruckend. Doch schwer bleibt auch das Auto. Der Range Rover Sport wiegt dank Voll-Aluminium-Monocoque zwar 39 Prozent weniger als der Vorgänger, aber trotzdem noch 2.333 Kilogramm. Auf der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings zeigt sich, warum der Range seinen ähnlich schweren Konkurrenten hinterher fährt. Zwar bewegt der V8 den Koloss als sei er ein Kleinwagen, doch in Kurven und beim Bremsen spürt man deutlich die Masse. Hier wankt und nickt der Range stärker als ein X6 M. Die Sechskolben-Brembo-Bremse fängt die Fuhre zwar präzise ein. Doch das Fahrwerk wirkt überfordert. Ums Eck fährt der Range weniger präzise als die Konkurrenz. Das kostet auf der Nordschleife wertvolle Sekunden. Liegt aber vor allem daran, dass Land Rover sich zwischen Ontrack und Offroad nicht entscheiden kann. Laut Hersteller bietet der Range Rover Sport SVR für eine bessere Geländegängigkeit die längsten Federwege der Klasse (260 Millimeter vorn, 272 Millimetern hinten). Range Rover Sport SVR: Wir können auch andersNach dem kurzen Nordschleifen-Ruhm bleibt den Briten also nichts anderes übrig, als sich auf die eigenen Kompetenzen zu besinnen. In der Mittelkonsole des SVR findet der Fahrer nicht nur die Taste für den Klappenauspuff, sondern auch Schalter für die üblichen Land-Rover-Offroad-Fahrprogramme. Außerdem hat der Range ein zweistufiges Verteilergetriebe mit Untersetzungsmöglichkeit. Land Rover verspricht deswegen „keine Kompromisse“ bei der Geländetauglichkeit. Angesichts der 22-Zöller mit 295er-Sportbereifung sollte man sich darauf aber nicht verlassen. ![]() FazitAn laute Sportwagen sind Eifel-Einwohner gewöhnt. Aber dass jetzt schon dicke SUV klingen, als dürften sie den Nürburgring eigentlich gar nicht verlassen, sorgt selbst hier für Irritationen. Beim Sound ist der langsamere Range Rover Sport SVR selbst BMW X6 M und Porsche Cayenne Turbo S weit voraus. Jetzt kann man nur noch hoffen, dass es die Engländer nicht wieder übertrieben haben. Beim F-Type wurde der extreme Sound im Nachhinein wieder entschärft, weil einige Kunden ihn zu prollig fanden. Wir finden hingegen, wer 126.400 Euro für ein SUV ausgibt, braucht sowieso ein gesundes Selbstvertrauen. Technische Daten - Range Rover Sport SVR
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Ein sehr guter Ansatz für Autos, die eigentlich für den Verbrenner entwickelt sind. Langfristig ist die größere Batterie aber sicher sinnvoller. Frage mich warum VW den GTE mit über 200 PS anbietet, aber keinen echten spar Hybrid. Vermutlich aber weil er auf der deutschen Autobahn enttäuschen würde. Schade eigentlich, wenn die Prioritäten von Hybridautos falsch gewählt werden. Für Autobahn Heizer gibt es noch immer den Diesel.
Wenn nein, ist es kein Range-Extender, sondern ein serieller Hybrid.
Vielleicht weil das Interesse an deutschen Fahrzeugen für teuer Geld mit ohne Leistung nicht so groß ist?
Haben wir beim Opel Ampera , BMW i3 und Mitsubishi Outlander doch auch schon. Nur ist bei den drei genannten eine Lademöglichkeit am Stromnetz vorhanden. Der angepeilte Verbrauch ist ein Witz, der größere Witz ist es jedoch mit der Verbrennung von fossilen Brennstoffen Strom zu erzeugen. M.E. wäre der richtige Weg ein Hybridsystem ala Toyota oder Kia also kleine Batterie etwa 2,0 kWh zur Unterstützung aber keine Aufladung durch den Verbrenner. So wären bei geringeren Kosten und ohne das Kostenrisiko des größeren Akkus auch Verbrauchszahlen um die 5,0 Ltr/100 km zu erreichen.
Offensichtlich ist an eine Lademöglichkeit am Stromnetz nicht vorgesehen. Der Range Extender sagt nichts über die Antriebsart sondern ist wie der Name sagt zunächst ein " Reichweiten Verlängerer ". Hierbei gibt es zwei Möglichkeiten. Der Verbrenner lädt ausschließlich die Batterie der Antrieb erfolgt nur mit dem E-Motor oder der Verbrenner lädt die Batterie und unterstütz bei größerem Leistungsbedarf zusätzlich den E-Motor und dient daher als zusätzliche Antriebsquelle ( Ampera -Outlander,ect.), wobei Ampera und Outlander reine Plug in Hybrid sind. Das der Verkauf auf Japan beschränkt bleibt ist ok, in Europa und Übersee dürfte keine entsprechende Nachfrage vorhanden sein.
"Berlin – Eine große Reichweite bei Elektrofahrzeuge ist heute kein Problem mehr. Große Hochleistungsbatterien sorgen für langes Fahren. Opel schafft mit dem Ampera-e 500 Kilometer, VW plant beim ID mit 600 Kilometern und Mercedes beim EQ mit 500 Kilometern."
Also effektiv unter Alltagsbedingungen 250 km.
Es sind aber eben die großen Batterien die z.Zt diese Reichweiten erst ermöglichen. Erhebliche Nachteile die damit verbundenen Kosten wie Preise, Gewicht ,Platzbedarf, ect.. Und so " groß " sind die im Alltagsbetrieb verbleibenden Reichweiten dann auch wieder nicht. Und wir haben jedes Jahr auch einen Winter, auch wenn die Jahrestemperaturen weiter steigen. Bereits unter 10 Grad plus fühlt sich die Batterie nicht mehr richtig wohl was sich in weiteren Kürzungen der Reichweiten auswirkt.
Warum 2t Batterie rumfahren, wenn die Kiste trotzdem nur als Zweitwagen taugt?
Warum soll ich den Motor nicht auf maximaler Effizienz laufen lassen????
So, jetzt muß das nur noch einer als Kombi in schön mit 200kW Elektromotor bauen und dann geh ich auch unter die Elektrofahrer.
Häää? Ja wiee, nicht mal die 30km zur Arbeit kann man rein elektrisch fahren?? Das wäre der mega-Schwachsinn.
Gruß Metalhead
20 Tester bekommen so ein ein E-Auto kostenlos für ein Jahr (in ihren Alltag). Alles wird aufgezeichnet und bei Motor-talk wöchentlich (also ohne Zensur ) public gemacht. Ich glaube das ist besser als alle Diskussionen über die "Zukunftstechnologie"
Jetzt stellt sich die Frage nach dem Sinn eines solchen Autos...
Wenn es darum geht, die Motordrehzahl halbwegs konstant zu halten, um den Verbrauch zu optimieren, würde doch auch ein kleiner Puffer (Kondensator?) reichen, und das Auto könnte sonst mit dem Benzinmotor direkt betrieben werden (Quasi eine Art KERS mit Hilfsmotor). So hätten wir nicht gleich zwei mal Wirkungsgradverluste...?
Es muss ja nicht kostenlos sein. Es muss nur etwas billiger sein, als das eigene Fahrzeug, bei gleichem Niveau.
In meinen Augen Schwachsinn das für das reine batterieladen so ein grosser Motor benutzt wird; da hätte es doch garantiert auch ein einfacher luftgekühlter Einzylinder mit 500 ccm getan.
Da das Auto eh nicht nach Deutschland kommt, ist es doch müßig, darüber zu diskutieren, ob das hier sinnvoll wäre. Es ist für den japanischen Markt gebaut und Nissan wird sich schon was dabei gedacht haben, warum es genau so gebaut wird.
Wenn schon dann aber wassergekühlt, somit könnte man in der kalten Jahreszeit, die Abwärme zum Heizen nutzen, was den Akku deutlich entlasten würde.
Ein 3 Zylinder Turbo zum ständigen nachladen macht auch meiner Ansicht nach wenig Sinn, macht das Fahrzeug teuer und im Prinzip zu einem Benziner mit E-Antriebsmotor.
Der Range-Extender muss kostengünstig und kompakt sein und nur unterstüzend eingreifen, z.B. wenn der Zielort mit der Akkurestladung nicht mehr erreicht werden kann und hierzu frühzeitig der Range-Extender nachlädt. Auch sollte die Akku-Kapazität nicht unterdimensioniert sein.
Der Note erinnertmich so an Honda Jazz, das alte Modell.
Und ob man diese zwei Systeme, rein elektrisch mit REx und Hybrid, direkt vergleichen kann bin ich mir nicht sicher. Da ja unterschiedliche Konzepte dahinter stecken.
Mein Hybrid hat auch ab Leerlaufdrehzahl volles Drehmoment (E-Motor, max.147kw, fast 300Nm), wenn ich die Pedale mehr durchdrücke kommt noch der Benziner zum Einsatz.
Der geht kurz an, unterstützt beim Beschleunigen, lädt die Batterie nebenbei. Und wenn die Wunschgeschwindigkeit erreicht ist, geht er wieder aus und man kann Kilometerweit (jenach Ladezustand) elektrisch fahren. Und die Batterie ist nicht gerade üppig (1,8Kwh, nutzbar etwa 1,3Kwh).
Dieses Konzept ist für mich bisher äußerst gut umgesetzt. Unter 8 Liter mit mein fettschweren Kfz in Stadt/Land/BAB Fahrweg sind, in meinen Augen, sehr gut.
Ob ein REx der Weisheit letzter Schluss ist, wird sich zeigen.