So oft kracht es in Deutschland
983 Unfälle pro Tag
Köln - 983 schwere Unfälle zählte das Statistische Bundesamt (Destatis) im Schnitt pro Tag im ersten Halbjahr dieses Jahres.
Foto: DAPD
Quelle: spotpress
Köln - 983 schwere Unfälle zählte das Statistische Bundesamt (Destatis) im Schnitt pro Tag im ersten Halbjahr dieses Jahres.
Foto: DAPD
Quelle: spotpress
wen wundert das?
freitags wollen alle schnell nach hause....
Und sind nach 5 Arbeitstagen auch entsprechend müde...
ist aber schlecht, wenn die straßen dicht sind.
dazu kommen noch die 1000 baustellen und die trottel, die in den baustellen links fahren, ohne zu überholen!
Die Statistik an sich kann ich so nicht teilen, hier bei uns ist Sonntag der unfallträchtigste Tag! Dann sind die ganzen Rentner und Mofa Fahrer unterwegs 🙄 Deswegen bin ich sonntags meist den ganzen Tag zu Hause, was da für Pflegefälle hier unterwegs sind, ist schon nicht mehr feierlich...
die bauen keine unfälle, die verursachen sie!
schleichen mit 70 über die landstraße und unterhalten sich übers wetter.....
Interessant dazu wären mal die genauen Zahlen auf Landes- oder Kreisebene...
hoffen wir auf einen ortfremden lkw, dann hat sich die dache erledigt....😜
Bei mir zuletzt Freitag abends 350km und Sonntag nachmittags dann wieder 350km. 😉
Es bringt rein gar nichts, zwischenzeitlich mal Gas zu geben, entweder kommt gleich darauf ein Dorf oder wieder ne 70er Zone..
Zusammen mit überaus schmalen Überholspuren mit Breiten von max. 2 Metern (was viele Fahrer gar nicht wahrnehmen oder sich nicht bewusst sind, dass eben ihr Fahrzeug oft breiter als erlaubt und fahrbahntechnisch möglich ist) und völlig unverständlichen Aufbau von besonders vielen Baustellen gerade in der verkehrsreichen Urlaubszeit (mit besonders vielen ungeübten Fahrern), eine Katastrophe und auch von Seiten der Länder und Verantwortlichen absolut unverantwortlich.
Besonders interessant sind dann auch die Autobahnabschnitte, die monatelang eigentlich dreispurig fertig gestellt sind, aber aus unerfindlichen Gründen (steht noch nicht im Plan oder was auch immer) nur für 2 Spuren freigegeben sind.
Unerträglicher als das Verhalten mancher Fahrer - ob Sonntagsfahrer oder aber auch das andere Ende der möglichen Palette an Mitmenschen, halte ich erkennbar kopflose Planungen, die vielleicht und bestenfalls zu irgendwelchen EU-Fördertöpfen passt, nicht aber zu der nötigen Infrastruktur. Gerade bei zunehmender Überalterung der Gesellschaft und den damit verbundenen Problemen + stark nachlassender Bereitschaft ein wenig Rücksicht aufeinander zu nehmen, vermutlich ein ernstes Problem. Das Unfälle bei diesen Bedingungen zunehmen ist sicher eher kein Wunder. Mal abgesehen davon, dass nicht unerheblich viele Leute unter einem unglaublichen Druck stehen (LKW-Fahrer, Vertreter usw.).
Das die Gesellschaft immer älter wird (jeder von uns letztlich ja auch), ist klar und erwartbar - auf die unangenehmen Folgen muss man sich leider einstellen - ist einfach so.
Bessere Planungen, erwartbar bessere Straßen und vielleicht auch erhebliche Vereinfachungen* von Verkehrsregeln (*das geht - siehe England), würden sicher helfen.
Da wo z.B. missverständliche Verkehrszeichen gar nicht erst stehen oder Vorfahrtsregeln mit einfachsten Fahrbahnmarkierungen glasklar geregelt sind, würde mancher Unfall nicht passieren. Wer im Südwesten die Fahrkünste der französischen Nachbarn bestaunen darf, die weder UNSERE Kreisverkehre kapieren noch Vorfahrtsregeln - geschweige denn ein Rechts-vor-Links kennen, plus eine ganz eigene Auslegung von - "hier parke ich" - haben, weiß was ich meine. Das ist dann nicht nur ein Problem älterer Leute, die unsicher werden. Vermeiden könnte man das für beide Klientel ... und entspannter wäre es für alle.
Nun klar - gewisse Industrien verdienen dann nichts mehr oder nicht mehr so viel, aber sicherer wäre das und entspannter auch.
Beste Grüße,
Rudi
Gruß,
Rudi