Ab 2020 fahren alle Jaguar und Land Rover auch elektrisch
Britische Elektrotechnik
Ab 2020 will Jaguar Land Rover alle Modellreihen mit einem elektrifizierten Antrieb anbieten. Dabei seien alle Technologien vom Mild-Hybrid bis zum Elektroauto möglich.
Quelle: Jaguar
London - Jaguar und Land Rover verstromen das Modellprogramm: Ab 2020 soll es alle Modellreihen des britischen Herstellers auch mit einem elektrifizierten Antrieb geben. Das kündigte Firmenchef Ralf Speth in London an. Dabei reiche das Spektrum vom sogenannten Mild-Hybriden über die Kombination von Akku-Antrieb, Verbrenner und Pufferspeicher mit Plug-in-Technik bis hin zum reinen Elektrofahrzeug, wie es 2018 erstmals mit dem Jaguar I-Pace an den Start geht. Der sportlich geschnittene Geländewagen wird rund 294 kW (400 PS) leisten und auf eine Reichweite von mehr als 500 Kilometern kommen, so Jaguar.
Aber die Briten schauen bei der Elektrifizierung nicht nur nach vorn. Selbst ihre Oldtimer sind vor der neuen Zeit nicht gefeit. So hat Jaguar jetzt erstmals den legendären E-Type aus den 1960ern mit einem Elektroantrieb ausgerüstet. Der hat rund 300 PS, beschleunigt in 5,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und kommt auf eine Reichweite von etwa 270 Kilometern. Und das soll kein Einzelstück bleiben, sagt Tim Hannig, der die Classic-Sparte der Briten leitet. Vielmehr hat sein Team eine Art Bausatz entwickelt, der sich in alle Jaguar-Modelle von 1948 bis 1992 installieren lässt.
Jetzt ringt Hannig um die Freigabe seines Vorstands, solche Umbauten für Preise um 50.000 Pfund neben den üblichen Restaurierungen ins Programm zu nehmen. Dabei muss man sich nicht für ewig auf die Elektromobilität festlegen, sagt Hannig. "Sondern alle Umbauten sind so geplant, dass man den Wagen ohne bleibende Spuren auch wieder auf den originalen Stand zurückrüsten kann."
Quelle: dpa
Die "Mild-Hybriden" haben Große Zukunft.
Auf anderen Seite ist das gut, wann Kunde hat Wahl zwiscen Benzin - Hybrid - Elektro, usw. Nachfrage regelt sich von allein an.
Gruß. I.
Sehr fortschrittlich!
Und schade, dass die Jaguar/Landrover der letzten 25 Jahre vorerst ausgenommen sind (oben "nur" 1948-1992), das wären vielleicht die interessantesten.
Für den i-Pace kann ich mir alles Mögliche vorstellen - aber nicht den Begriff "Geländewagen", der oben im Text verwendet wird: Federwege, Bodenfreiheit, Wattiefe, Böschungswinkel, grobstollige Reifen - da stimmt doch einfach nix, wenn man sich mal das Bild so anschaut. Also lassen wir es lieber beim Crossover-Kombi-SUV-Coupé, das kommt der Sache schon näher und man legt sich wenigstens nicht fest.
Britisch? Ich dachte Jaguar gehört den Indern
Mercedes gehört einigen Scheichs. Ist man spontan saudiarabisch? Ist Chrysler jetzt italienisch? Wo das Geld herkommt und die Besitzer sitzen ist sowas von irrelevant...
Beispiel:
- GLE und GLS = Alabama USA
- C-Klasse = Südafrika
Oh liebe Leut, ich hab doch nicht geschrieben wer jetzt wo in welchem Land Autos baut. Fakt ist, Jaguar gehört nicht mehr den Briten sondern dem indischen Konzern TATA. Genauso ist es mit VOLVO Pkw. Das ist ein chinesisches Unternehmen und kein schwedisches.
Eine entsprechende Studie gab es ja auch schon beim Defender:
https://www.motor-talk.de/.../...s-ueber-stock-und-stein-t4422784.html
" Die gesamte Q-Reihe würde dort stecken bleiben, wo eine G oder ein Niva, sich erst aufwärmen."
Ach ja? Bilder sagen mehr als Worte: https://www.youtube.com/watch?v=8EijvMZ_Yxc
Gruß. I.