China ist Weltmarktführer bei der Elektromobilität
BYD baut die meisten Elektroautos
Der chinesische Autohersteller BYD baut die meisten Elektroautos, auf Platz zwei rangiert Tesla, gefolgt von BMW. Auch in Sachen Zulassung liegen die Chinesen im globalen Vergleich vorn.
Quelle: BMW
Köln - Im vergangenen Jahr wurden weltweit 872.905 Elektroautos gebaut. Das entspricht einem Anstieg von 37 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie die "Wirtschaftswoche" berichtet. Größter Markt und gleichzeitig größter Produktionsstandort ist China. Dem Bericht zufolge sind im Jahr 2016 allein dort 352.000 Elektroautos neu auf die Straße gekommen.
Der globale Produktionsanteil der Chinesen liegt bei 43 Prozent. Deutschland rangiert mit 23 Prozent auf dem zweiten Platz vor den USA mit 17 Prozent. Weltmarktführer bei den Herstellern ist der chinesische Konzern BYD mit 13 Prozent Marktanteil, gefolgt von Tesla mit 9 Prozent. BMW ist als Elektroauto-Hersteller von Rang 6 im Jahr 2015 auf Rang 3 vorgerückt. Der Anteil des Münchner Konzerns liegt bei 7 Prozent.
Quelle: spotpress
Quatsch. Das kann doch nicht stimmen.
Deutschland und seine Hersteller sind doch Nummer 1! Ganz bestimmt.
😆
Verschlafen haben sie es. Warten wir mal auf das Tesla Model 3, dann wird es erst heftig. Ab 2020 werden sie von recht weit hinten im Feld wieder aufhohlen müssen, erst dann sind brauchbare deutsche Modelle marktreif.
Vielleicht liegt es aber auch an der Nachfrage. Denn allein In China ist die E-Mobilität wenigstens umweltfreundlicher als sie es in Deutschland je werden kann. Denn der Anteil an EEG im Chinesischen Netz ist wesentlich höher als bei uns. Bei uns hingegen verlagert das Bobbycar lediglich den Ort des Schadstoffausstoßes vom Auspuff in den Schornstein oder in Castor-Behälter. Da gibts KEINEN Grund zur Anschaffung einer solchen irreperablen, minder haltbaren Halbleiterkarre.
Du solltest deine Vorurteile mal entrümpeln (Stichwort irreparabel, minder haltbar: das Gegenteil ist der Fall). 😉 Warum soll der Anteil an EE in D nicht weiter steigen? Das tut er schon jahrelang und der Atomausstieg ist auch im vollen Gange, mittlerweile ist man bei fast 30% EE, das ist mehr als der Anteil von Braunkohle und stellt den größten Balken der Energieformen im verlinkten Diagramm dar. Abgesehen davon ist auch nur eine Verlagerung der Abgase raus aus den Städten schon ein großer Vorteil.
@topic: 23% für D? Gar nicht so schlecht, hätte ich mit weniger gerechnet. Vielleicht wird's ja doch noch was.
China braucht die Elektroautos aber auch am dringendsten:
https://www.welt.de/.../...-in-China-steigt-auf-aberwitzige-Werte.html
Mit sauberem Wasser läuft es ähnlich:
http://www.spiegel.de/.../...fluesse-und-seen-verseucht-a-1087799.html
Und China tut in allen Branchen alles dafür, Marktführer im eigenen Land zu bleiben bzw. kurz- bis mittelfristig zu werden!
Es bleibt spannend! 😉
China kam im gleichen Zeitraum auf 25,8%, was ebenfalls sehr beachtlich ist, aber "wesentlich höher" ist es, zumindest wenn man über den Anteil spekuliert, dann doch nicht.
Halbwegs belegbare Fakten zur "irreperablen, minder haltbaren Halbleiterkarre" lieferst Du noch nach, oder?
Klimakonferenz zwischen KohlehaldenIn Krakau ist die Luft am schlechtesten
http://www.focus.de/.../...-die-luft-am-schlechtesten_aid_1156200.html
China hier als vergleichsweise umweltfreundlichen Vorreiter in der Stromerzeugung hinzustellen, stellt die Realität komplett auf den Kopf.
MfG
roughneck
Man kann über Kosten/Nutzen und die Optik mancher Großwindfelder sicher streiten, aber Fakt ist das Deutschland im Verhältniss zu seinen Gegebenheiten (wir sind nicht Österreich oder Norwegen, dort sind 30% plus Wasserkraft kein Thema) und der dichten Besiedlung im Bereich Erneuerbare Energien Weltweit mit wenn nicht am meisten geschafft hat.
Ähnliche Anstrengungen unternimmt jetzt China, bei denen ist es aufgrudn der absoluten Dimensionen aber auch alternativlos, sie brauchen ALLE Quellen - z.B. auch Atomstrom - um den Bedarf ohne noch extremere Umweltbelastungen zu erfüllen. Deswegen muss China auch wesentlich mehr in Elektromobilität wie alle anderen investieren, da Zustände wie in Stuttgart (welche aber eher aus dem Kaminholz kommen) dort lachhaft sind.
Der Nissan Leaf war doch bis vor kurzem das meistverkaufte Elektroauto? Der Renault Zoe wird auch sehr gut gekauft; was ist also mit Renault/Nissan?
Hat jemand den Originalartikel gelesen? Wird das da im Gegensatz zu hier evtl. aufgeklärt?
Der Leaf läuft aus. Nachfolger ist für Ende 2017 angekündigt.
Der ist in der Summe der Meistverkaufte, da er schon seit 2010(?) gebaut wird. Hier gehts ja um aktuelle Verkäufe.
Das wird konzernintern ein ziemlicher Flaschenhals. Wer bekommt die meisten Zellen? Audi, weil höhere Wertschöpfung, VW, weil VW? Porsche möchte bestimmt auch einen E-Macan. Seat und Skoda stehen erstmal hinten an?
"wird der markt geflutet" ist vielleicht ein wenig optimistisch....