Der Berg ruft, die Kurve lockt: Motorradfahrer genießen die neue Saison. Weil Unfallzahlen und Beschwerden zunehmen, reagiert die Polizei. Zum Beispiel im Schwarzwald.
Motorrad-Kontrolle am Feldberg in Baden-Württemberg: Wegen des frühen Saisonbeginns rechnen die Statistiker mit einer Zunahme der Motorrad-Unfälle
Quelle: dpa/Picture Alliance
Feldberg - Raser auf zwei Rädern, entspannte Ausflügler mit ihren Maschinen, motorisierte Gruppen auf gemeinsamer Fahrt: Motorradfahren erfreut sich wachsender Beliebtheit. Die Zahl der Motorräder in Deutschland steigt seit Jahren, erstmals hat sie die Vier-Millionen-Grenze überschritten.
Kommissar Frank Uhlmann (51) und Polizeihauptmeister Thomas Krüger (44) müssen deshalb nicht lange warten. Im Sekundentakt rauschen Motorradfahrer an ihnen vorbei. Der Feldberg im Schwarzwald, dem höchsten deutschen Mittelgebirge, ist ein beliebtes Ziel für Motorradfahrer aus dem In- und Ausland. Wer zu schnell fährt oder zu laut ist, wird mit der Polizeikelle von der Straße gewunken.
“Unsere Kontrollen haben vor allem am Beginn der Saison präventiven Charakter“, sagt der Leiter der Polizeiaktion, Siegfried Rudolf. „Wir wollen sensibilisieren.“ Denn in den ersten Wochen und Monaten nach der Winterpause ist die Gefahr besonders groß. Mensch und Maschine müssen sich erst wieder ans Fahren gewöhnen. Das klappt nicht immer.
Auch die Eifel ist ein beliebtes Motorradziel. Die Zahl der in Deutschland zugelassenen Maschinen hat sich in den letzten 20 Jahren fast verdoppelt
Quelle: dpa/Picture Alliance
Die Zahl der Unfälle steigt, nicht nur im Schwarzwald. Ein ähnliches Bild zeigt sich in Bayern ebenso wie in der Eifel und im Harz, im Erzgebirge oder auf der Schwäbischen Alb.
Fahrer sind überfordert
Uhlmann und Krüger, die beiden Polizisten am Feldberg, kennen das. Sie fahren selbst Motorrad, privat ebenso wie im Dienst. „Das Bild hat sich in den vergangenen Jahren gewandelt“, sagt Uhlmann, seit 30 Jahren Motorradpolizist. Meist sind es heute ältere Fahrer, die auf großen Maschinen unterwegs sind. Nach langer Pause haben sie, weil sie es sich finanziell leisten können und Zeit haben, im Alter das Motorradfahren wieder für sich entdeckt.
“Doch viele haben nicht mehr die Routine, sind mit den Maschinen auch überfordert“, sagt Einsatzleiter Rudolf. Es komme zu, manchmal tödlichen, Fahrfehlern. Das Risiko bei einem Unfall getötet zu werden, ist mit dem Motorrad 14 Mal höher als mit dem Auto. In drei von vier Fällen ist ein Fehler des Motorradfahrers die Unfallursache. „Meist ist es Selbstüberschätzung in Verbindung mit zu hoher Geschwindigkeit.“
Mächtig Sound
Uhlmann holt ein Mikrofon mit Messgerät aus der Seitentasche seines Polizeimotorrades. Den Biker, den er kontrolliert, hat er schon von weitem gehört. Der Mann hat am Auspuff herumgebastelt, weil er „mächtig Sound“ wollte, wie er sagt. „Damit verliert das Motorrad die Betriebserlaubnis“, sagt Uhlmann. Der Ausflug mit den Freunden ist zu Ende, das Motorrad muss in die Werkstatt. Und dem Fahrer droht ein Bußgeld.
“Beschwerden über laute Motorräder haben zugenommen“, sagt Rudolf. Die Polizei halte nun verstärkt die Ohren auf und ziehe zu laute Motorräder aus dem Verkehr. Aber: „Die überwiegende Zahl der Motorradfahrer ist vernünftig, gut ausgerüstet und mit technisch einwandfreien Maschinen unterwegs.“
Stimmt alles mit der Technik? Inspektion an einer Harley Davidson
Quelle: dpa/Picture Alliance
Es wird aber auch voller auf den beliebten Ausflugsrouten. Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) in Flensburg sind in Deutschland mehr als vier Millionen Motorräder zugelassen. In den vergangenen 20 Jahren hat sich deren Zahl damit nahezu verdoppelt. Und damit steigt auch die Zahl der Unfälle: Im vergangenen Jahr starben bei Verkehrsunfällen laut Statistischem Bundesamt in Wiesbaden deutschlandweit 568 Motorradfahrer.
Besseres Wetter, mehr Unfälle
“Das Unfallgeschehen von Zweiradfahrern ist stark durch die Witterung beeinflusst: Schlechtes Wetter führt erfahrungsgemäß zu weniger Fahrten und damit auch zu weniger Verunglückten“, sagt ein Sprecher des Statistischen Bundesamtes. Viel Regen gab es im vergangenen Jahr.
In diesem Jahr hat die Saison nach dem milden Winter vergleichsweise früh begonnen, das Wetter ist seither sonnig. Die Polizei rechnet daher mit mehr Unfallopfern. Allein in Baden-Württemberg hat sich die Zahl der von Jahresbeginn bis Ende April ums Leben gekommenen Motorradfahrer mit 27 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bereits verdoppelt.
Mehr rund ums Bike im MOTOR-TALK Motorrad Forum
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Quelle: dpa/Picture Alliance
Auch die Eifel ist ein beliebtes Motorradziel. Die Zahl der in Deutschland zugelassenen Maschinen hat sich in den letzten 20 Jahren fast verdoppelt
Quelle: dpa/Picture Alliance
Quelle: dpa
"Das Risiko bei einem Unfall getötet zu werden, ist mit dem Motorrad 14 Mal höher als mit dem Auto. In drei von vier Fällen ist ein Fehler des Motorradfahrers die Unfallursache. „Meist ist es Selbstüberschätzung in Verbindung mit zu hoher Geschwindigkeit.“"
Wie oft wird eigentlich dieser himmelschreiende Schwachsinn noch behauptet, obwohl er schon lange widerlegt wurde?? Das selbe Thema wurde z. B. im Thread "Motorradfahrer viermal höheres Risiko" bereits ausgiebigst diskutiert und dort durch klare statistische Zahlen und Fakten widerlegt. Jeder, der ein ernsthaftes Interesse daran hat und nicht bloß Stammtischgelalle nachplappern will, kann dies nachlesen: Tatsache ist, daß bei Zusammenstößen zwischen PKW und Motorrad die Schuld zu ca. 70 % beim PKW liegt und daß, insgesamt gesehen, etwas mehr als die Hälfte der Motorradunfälle von anderen VT verschuldet wurden... Unfallursache Nr. 1 ist die Mißachtung des Krads durch andere... also kann von Phantastereien, wie sie der Einsatzleiter im Artikel von sich gibt (in 3 von 4 Fällen sei es ein Fehler des Motorradfahrers) keine Rede sein. Man kann sich nur wundern: Die Leute, die hier hautnah dabei sind, fallen offenbar genauso auf die üblichen Stammtischparolen herein, wie der brave Durchschnittsbürger. Das Lesen und Interpretieren von Statistiken ist hier offenbar nicht gegeben, obwohl diese wirklich für jeden zugängig und verfügbar wären.
Ein solcher auf keinerlei Tatsachen beruhender Artikel hat seinen Platz normalerweise bei reißerischen Formaten wie "Bild", RTL II oder auch dem Dorfkäseblatt - was er hier sucht, ist mir ein Rätsel.
Es geht noch schlimmer: Klick!
Da stehen die Kontrollen mitten in der Kurve ... 😤
Standspurpirat52020
Ich würde mir viel mehr mal Kontrollen bei diesen hoch drehenden 25km/h Rollern wünschen - andauernd düsen die hier vor meinem Fenster vorbei und nerven mich, abends natürlich noch im Rudel, welches aber regelmäßig noch 2 Nachzügler hat. Oder die Dinger blockieren mit satten 38km/h die rechte Spur im Stadtverkehr. Fabrikate sind am Klang dabei kaum zu unterscheiden, immer ist die Frequenz unangenhem und die Amplitude zu hoch. Nicht einmal das es ein gleichmäßiges Geräusch gibt, andauernd produziert irgendein Begrenzer, vielleicht aber auch der Fahrer noch ein paar taktlose Aussetzer dazu. Scheissdinger!
Ich versteh nicht, werde es wohl auch nie, wieso immer auf den Motorradfahrern rumgehakt wird. In meinen selbst beobachten fällen im Straßenverkehr ist es einfach der Autofahrer der nicht an den Motorradfahrer denkt, ihn übersieht usw. Die Autofahrer denken einfach zu spät daran das die Motorräder wieder unterwegs sind und man wieder mehr darauf achten muss als im Winter. Erst letzte Woche hat eine Autofahrerin einem 20 Jährigen die vorfahrt genommen weil sie einfach nicht mit einem Motorrad gerechnet hat.
Natürlich gibt es immerwieder Motorradfahrer die es einfach Übertreiben, aber die Schuld nur den Motorradfahrern in die Schuhe schieben ist nicht richtig.
Ich frage mich auch, wieviele Autofahrer mit ihrem Auto überfordert sind?
Das sind garantiert nicht wenige.😆
Der Anteil an Motorradfahrer, die ein Sicherheitstraining besucht haben oder dies sogar regelmäßig machen, ist garantiert weit aus höher als bei Autofahrern.
Ich kenne nicht wenige Autofahrer, die noch nicht mal wissen was ein Fahrsicherheitstraining ist oder dass es das überhaupt gibt.
Die meisten Motrradfahrer haben ein Interesse daran ihre Sicherheit, aktiv und passiv, zu verbessern.
Klar sieht man auch Idioten die in Turnschuhe, kurzer Hose und T-Shirt auf einem Motorrad sitzen und die wohl auch noch ohne Helm fahren würden.
Wenn die Polizei oder der Gesetzgeber die Sicherheit der Motorradfahrer verbessern will, würde ich bei der Kleidung ansetzen (Pflicht für Schutzkleidung), Sicherheitstrainings für Motorradfahrer und vor allem auch für Autofahrer zur Pflicht machen und in den Trainings die Autofahrer bewusst die Physik der Zweiräder mal erklären.
Nicht wenige vermeidbare Unfälle kommen zu Stande, weil Autofahrer denken das Zweirad kann ja mal eben ausweichen, ist ja viel wendiger.
Traue keine Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast :-)
Motorrad-Online
Zitat:
Mehr Motorräder, weniger Unfall-Tote
In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der in Deutschland tödlich verunglückten Motorradfahrer von 996 (2003) bis jetzt um deutlich mehr als ein Drittel gesunken. Im gleichen Zeitraum ist der Bestand an Motorrädern in Deutschland kontinuierlich gestiegen.
DPA bzw. Motor-Talk
Zitat:
Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) in Flensburg sind in Deutschland mehr als vier Millionen Motorräder zugelassen. In den vergangenen 20 Jahren hat sich deren Zahl damit nahezu verdoppelt. Und damit steigt auch die Zahl der Unfälle: Im vergangenen Jahr starben bei Verkehrsunfällen laut Statistischem Bundesamt in Wiesbaden deutschlandweit 568 Motorradfahrer.
Trennschleifer157
Welche Winterpause?:-D
Mich regen die ganzen Schönwetterfuzzis auch auf, find die Kontrollen ok.
Ich mags zwar auch ordentlich laut, aber man muss ja auch unterscheiden.
Dicke Harleys, fette Einzylinder und Zweitakter sind prinzipiell geil, die lästigen Eierfeilen oder Tourenpanzer hingegen zum Kotzen:-D
Im Harz ists auch oft gefährlich, manche verwechseln allzu gerne Rennstrecke und öffentliche Straßen. Da kann man nur noch Kopfschütteln. Man kann auch mit einigermaßen anfepasster Geschwindigkeit Spaß habenden.
Und mal ehrlich: wenn Ich rase bekomm Ich doch gar nichts von der schönen Landschaft mit😊
Viele Motorradfahrer fallen halt unangenehm auf und scheinen die Verkehrsregeln völlig zu ignorieren. Bei Autofahrern sieht man auch immer mal wieder ein paar Idioten, aber nicht so gehäuft wie bei Motorradfahrern.
- Durch unser Dorf (B104) mit mehr als 80 Km/h fahren: zu 99,9% Motorradfahrer
- Verkehrsteilnehmer die im Sommer über mehrere Kilometer einen tierischen Lärm machen obwohl ein Wald dazwischen ist --> Motorradfahrer die auf einer wenig befahrenen Landstrasse hinter unserem Dorf alle Regeln ignorieren und wohl denken sie könnten mal eben eine Rennstrecke aufmachen.
- Im Überholverbot auf Bundesstrassen überholen mit mehr als 30 Km/h Differenz (wenn man eh schon 110 Km/h fährt): nur zu ca. 98% Motorradfahrer
- Auf Bundesstrassen an roten Ampeln auf die Linksabbiegerspur fahren und geradeaus fahren: 95% Motorradfahrer
- Auf der Autobahn aus der linken Spur eine zweite linke Spur aufmachen in Selbstmordmanier: 100% Motorradfahrer
- Zu blöd oder unwillig in Bundesstrassenkurven ihre Spur zu halten: nur 50% Motorradfahrer; viele langsame Autofahrer schaffen das auch nicht.
Das andere extrem sind dann die lahmarschigen Chopperfahrer im Konvoi. Schleichen mit 100-120 (AB) bzw. 70-80 (Bundesstrasse) dahin und müssen natürlich zu zweit nebeneinander fahren (was auf der Autobahn egal ist).
Und zwischendrin sind dann die normalen Motorradfahrer, oft Pärchenweise unterwegs. Ich bin durchaus erstaunt wenn ich mal einen vernünftigen Motorradfahrer sehe.
Aber Heute beispielsweise zwei Spackos: fahren nebeneinander, überholen in der Stadt, fahren über 70 und fahren wenn sie an einer Ampel anfahren nur auf dem Hinterrad stehend an.
Und der Nachwuchs trainiert schon tüchtig auf ihren getunten Stabmixermotoren um in Punkto asoziales Verkehrsverhalten "mit den grossen" mithalten zu können.
Letzte Woche hätte ich fast einen auf der Motorhaube mitgenommen weil er um die Autos Slalom gefahren ist und mich bei seinem Linkssabiegen vorher noch rechts überholt hat in der Stadt auf einer einspurigen Strasse.
Wer allerdings Motorradfahrer "übersieht" (so er nicht mit 100 in der Stadt oder 150+ auf der Bundesstrasse angerauscht kommt) sollte als Autofahrer gleich den Lappen abgenommen kriegen.
Auf der B104 gibt es ein paar suboptimale Auffahrten. Wenn ich da mit dem Auto mit 100 ankomme verschätzen sich einige Autofahrer auch und ziehen mir vor. Einfach weil sie gar nicht so weit Einblick auf die Bundesstrasse haben und dann halt einfach einbiegen.
Wer da zu schnell fährt (egal ob Auto oder Motorrad) könnte Probleme bekommen.
Der Anteil an Motorradfahrer, die ein Sicherheitstraining besucht haben oder dies sogar regelmäßig machen, ist garantiert weit aus höher als bei Autofahrern.
Ich kenne nicht wenige Autofahrer, die noch nicht mal wissen was ein Fahrsicherheitstraining ist oder dass es das überhaupt gibt.
Ganz genauso ist es! 🙄 Ich hatte mal eine Exkollegin, mit der ich über Sicherheitstrainings und deren Nutzen (es wäre bei ihr um PKW-SHT gegangen) sprach; sie wäre durchaus nicht abgeneigt gewesen, aber ein "toller" Verwandter/Bekannter von ihr (Polizist!! 😱) redete ihr ein "das bringt ja eh nix!" und das wäre ja nur sowas wie ein Rennstreckentraining. 🙄 Jede Verbesserung des Fahrstils durch ein solches Training würde man ja automatisch durch größere Geschwindigkeit wieder ausgleichen und damit wäre es sinnlos... zu so viel geballter Blödheit fällt einem echt nix mehr ein.
Traue keine Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast :-)
Motorrad-Online
Zitat:
Original geschrieben von DoppelPfeil
Zitat:
Mehr Motorräder, weniger Unfall-Tote
In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der in Deutschland tödlich verunglückten Motorradfahrer von 996 (2003) bis jetzt um deutlich mehr als ein Drittel gesunken. Im gleichen Zeitraum ist der Bestand an Motorrädern in Deutschland kontinuierlich gestiegen.
DPA bzw. Motor-Talk
Zitat:
Original geschrieben von DoppelPfeil
Zitat:
Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) in Flensburg sind in Deutschland mehr als vier Millionen Motorräder zugelassen. In den vergangenen 20 Jahren hat sich deren Zahl damit nahezu verdoppelt. Und damit steigt auch die Zahl der Unfälle: Im vergangenen Jahr starben bei Verkehrsunfällen laut Statistischem Bundesamt in Wiesbaden deutschlandweit 568 Motorradfahrer.
Moment! Im zweiten Zitat (welches aus obigem Artikel stammt) liegt die Betonung auf dem entscheidenden Satzteil "im vergangenen Jahr"! 😉 Regionale und/oder jahreszeitliche Schwankungen sind ja durchaus möglich, z. B. gänzlich anderes Unfallgeschehen an den bekannten "Rennstrecken" (z. B. Eifel oder Harz), wo offenbar tatsächlich überproportional viele Moppedfahrer durch Rasen in Unfälle verwickelt werden. Nur ist absolut unzulässig, solche isoliert zu betrachtenden Zahlen auf "alle" und "immer" auszudehnen... daher ist das fett Hervorgehobene ("Und damit steigt auch die Zahl der Unfälle") eine unzulässige Annahme, die auch im Widerspruch zu bisherigen Statistiken steht: Bekannt ist, daß der Bestand an Krafträdern seit 20 oder 25 Jahren aufs Doppelte angewachsen, die Unfallzahlen jedoch die meiste Zeit gesunken sind! 2013 könnte ein Ausreißer gewesen sein. D. h., beide Quellen widersprechen sich nicht unbedingt.
Viele Motorradfahrer fallen halt unangenehm auf und scheinen die Verkehrsregeln völlig zu ignorieren. Bei Autofahrern sieht man auch immer mal wieder ein paar Idioten, aber nicht so gehäuft wie bei Motorradfahrern.
...
Und zu so einem besch+++en Beitrag sag ich mal gar nix; es ist ganz genau umgekehrt wie Du schreibst.
Ebenso zu den völlig willkürlichen, von Dir erfundenen Zahlen: Da erübrigt sich jeder Kommentar.
Viele Motorradfahrer fallen halt unangenehm auf und scheinen die Verkehrsregeln völlig zu ignorieren. Bei Autofahrern sieht man auch immer mal wieder ein paar Idioten, aber nicht so gehäuft wie bei Motorradfahrern. Selektive Wahrnehmung nennt man das.
- Durch unser Dorf (B104) mit mehr als 80 Km/h fahren: zu 99,9% Motorradfahrer
Misst du die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer im Ort mit deiner eigenen (geeichten) Laserpistole? Oder basiert deine Aussage auf Schätzungen deinerseits?
- Verkehrsteilnehmer die im Sommer über mehrere Kilometer einen tierischen Lärm machen obwohl ein Wald dazwischen ist --> Motorradfahrer die auf einer wenig befahrenen Landstrasse hinter unserem Dorf alle Regeln ignorieren und wohl denken sie könnten mal eben eine Rennstrecke aufmachen.
Lärm und Lärm sind 2 verschiedene Sachen. Woher aber weißt du, dass dort alle Regeln ignoriert werden? Wenn ich mit meinem Mopped im 3. Gang fahre und bis ca. 100km/h beschleunige entsteht eine 100% gesetzeskonforme Geräuschkulisse. Du würdest sie vielleicht Lärm nennen. Andere nennen es guten Klang, wieder anderen ist es total egal. So oder so: Ich verletze dabei keine einzige Regel.
- Im Überholverbot auf Bundesstrassen überholen mit mehr als 30 Km/h Differenz (wenn man eh schon 110 Km/h fährt): nur zu ca. 98% Motorradfahrer
Da erlebe ich fast täglich ähnliche Situationen mit PKW-Fahrern. Setzen wir mal die Geschwindigkeit von 110 auf 100km/h herunter, so mache ich das mit dem Motorrad genau so. Das mache ich nicht, um zu rasen. Vor einem Auto bin ich einfach sicherer als hinter einem Auto. Punkt. Nach dem Überholvorgang reduziere ich meine Geschwindigkeit wieder entsprechend (ohne andere VT zu behindern).
- Auf Bundesstrassen an roten Ampeln auf die Linksabbiegerspur fahren und geradeaus fahren: 95% Motorradfahrer
Stell du dich mal mit Leder- oder Textilkombi bei 30 Grad im Schatten mit dem Motorrad an die Ampel. Da willst du auch so schnell wie möglich wieder weg. Zumal der Motorradfahrer i.d.R. schon längst über die Kreuzung ist, während der Autofahrer gerade den ersten Gang eingelegt hat. Das hat nichts mit Rasen zu tun, sondern mit Physik. Solang dadurch keine anderen VT gefährdet werden ist das in meinen Augen völlig in Ordnung. Zumal nur die wenigsten Motorradfahrer wirklich auf einer anderen Fahrspur stehen. Es stehen mehr als genug Autofahrer 5-10 Meter vor der Haltelinie. Da ist genug Platz für ein Motorrad mit 2-2,5 Metern länge.
Es wird im Sommer z.B. bei Staus auf der Autobahn auch von der Polizei darauf hingewiesen, dass man Motorradfahrer bitte vorbei lassen soll. Bei hohen Temperaturen und ohne Fahrtwind droht sonst der Hitzekoller bei Motorradfahrern. Das wird von Autofahrern natürlich grundsätzlich ignoriert. Frei nach dem Motto: "Wenn ich nicht fahren kann, kann auch kein anderer Fahren." Passiv-agressives Verhalten nach Lehrbuch. Wenn ich im Auto sitze lasse ich Motorradfahrer auch vor. Weil ich genau weiß, dass der mich ohnehin nicht behindert und wie er sich fühlt, wenn ihm die ganze Zeit die Sonne auf den Helm knallt.
- Auf der Autobahn aus der linken Spur eine zweite linke Spur aufmachen in Selbstmordmanier: 100% Motorradfahrer
Solche Idioten gibt es. In beiden Lagern. Das habe ich bei PKW- und Motorradfahrern schon erlebt.
- Zu blöd oder unwillig in Bundesstrassenkurven ihre Spur zu halten: nur 50% Motorradfahrer; viele langsame Autofahrer schaffen das auch nicht.
Die Zahl würde ich deutlich niedriger ansetzen. Ich bin dieses Wochenende ca. 800km mit dem Mopped gefahren, 90% Landstraße. Allein an diesen 2 Tagen wurde ich 3x fast von entgegenkommenden PKW abgeräumt, weil die in der Kurve auf meine Spur rübergekommen sind. Motorräder, die auf meine Spur rübergekommen sind: 0. Und doch behaupte ich nicht, dass das nicht auch bei Motorradfahrern passiert.
Das andere extrem sind dann die lahmarschigen Chopperfahrer im Konvoi. Schleichen mit 100-120 (AB) bzw. 70-80 (Bundesstrasse) dahin und müssen natürlich zu zweit nebeneinander fahren (was auf der Autobahn egal ist).
Wenn man mit dem Motorrad in der Gruppe unterwegs ist, sollte man aus Sicherheitsgründen IMMER versetzt fahren. Was für dich als Autofahrer aber keinen Unterschied macht. Du musst so oder so 1,5m Abstand halten beim Überholen, darfst also nur überholen, wenn kein Gegenverkehr kommt, da du auf die andere Fahrspur ausweichen musst. Oder willst du den Motorradfahrer so weit nach rechts drängen, dass du überholen kannst, ohne die Spur zu wechseln?
Bei wem liegt hier das Fehlverhalten?
Davon abgesehen darf man nur so schnell fahren, wie es Straßen-, Witterungs- und Sichtverhältnisse zulassen. Gerade auf Allen oder Holperstrecken liegt die sicher zu fahrende Geschwindigkeit beim Motorrad oft deutlich niedriger als beim Auto. Im Auto merkst du mitunter nicht einmal, dass es eine Holperstrecke ist, während das Mopped schon anfängt, mit dem Hinterrad zu pumpen.
Willst du jetzt entscheiden, wie schnell jeder fahren muss?!
Aber Heute beispielsweise zwei Spackos: fahren nebeneinander, überholen in der Stadt, fahren über 70 und fahren wenn sie an einer Ampel anfahren nur auf dem Hinterrad stehend an.
Solche Idioten gibt es auch. Keine Frage. Da kann auch ich als Motorradfahrer nur mit dem Kopf schütteln.
Und der Nachwuchs trainiert schon tüchtig auf ihren getunten Stabmixermotoren um in Punkto asoziales Verkehrsverhalten "mit den grossen" mithalten zu können.
Letzte Woche hätte ich fast einen auf der Motorhaube mitgenommen weil er um die Autos Slalom gefahren ist und mich bei seinem Linkssabiegen vorher noch rechts überholt hat in der Stadt auf einer einspurigen Strasse.
Du kannst davon ausgehen, dass diese Leute im PKW ein ähnlich asoziales Verhalten an den Tag legen.
Wer allerdings Motorradfahrer "übersieht" (so er nicht mit 100 in der Stadt oder 150+ auf der Bundesstrasse angerauscht kommt) sollte als Autofahrer gleich den Lappen abgenommen kriegen.
Auf der B104 gibt es ein paar suboptimale Auffahrten. Wenn ich da mit dem Auto mit 100 ankomme verschätzen sich einige Autofahrer auch und ziehen mir vor. Einfach weil sie gar nicht so weit Einblick auf die Bundesstrasse haben und dann halt einfach einbiegen.
Wer da zu schnell fährt (egal ob Auto oder Motorrad) könnte Probleme bekommen.
Da könntest du gefühlt 50% aller Autofahrer den Lappen abnehmen. Pro Tour die ich fahre merke ich i.d.R. bei mindestens einem Dosentreiber, dass er gepennt hat und mich übersehen hat. Aber als Motorradfahrer denkt man ohnehin für die anderen VT mit und ist meist auf solche Situationen vorbereitet.
Dein Post zeigt aber doch, dass du stark von selektiver Wahrnehmung und gefährlichem Halbwissen sowie einigen Vorurteilen geprägt bist. Das ist keineswegs als Angriff gedacht, sondern als Feststellung. Und das ist eines der Hauptprobleme:
Die Motorradfahrer wissen zu 99%, wie sich Autos verhalten, welche Vor- und Nachteile sie haben. Aber nur die wenigsten Autofahrer wissen über Motorräder bescheid.
Die ganze Diskussion gibt es übrigens, wie bereits erwähnt, im Nachbarthread zum nachlesen (Motorradfahrer 4x höheres Risiko").
Grundsätzlich finde ich Verkehrskontrollen an "Brennpunkten" gut.
Egal, ob da jetzt Auto- oder Motorradfahrer kontrolliert werden.
Allerdings finde ich die Berichterstattung so dermaßen abstoßend, dass damit jeglicher positive Nutzen wieder zerstört wird.
Gepaart mit Unwissen (wie man in diesem Artikel sieht auch bei den Beamten) wird damit ein sehr einseitiges (und oftmals falsches) Bild der Motorradfahrer gezeichnet.
Da hilft eigentlich nur, die Aussage des Schutzmannes immer wieder möglichst laut zu wiederholen:
Zitat:
Die überwiegende Zahl der Motorradfahrer ist vernünftig, gut ausgerüstet und mit technisch einwandfreien Maschinen unterwegs.
"Das Risiko bei einem Unfall getötet zu werden, ist mit dem Motorrad 14 Mal höher als mit dem Auto. In drei von vier Fällen ist ein Fehler des Motorradfahrers die Unfallursache. „Meist ist es Selbstüberschätzung in Verbindung mit zu hoher Geschwindigkeit.“"
Wie oft wird eigentlich dieser himmelschreiende Schwachsinn noch behauptet, obwohl er schon lange widerlegt wurde?? Das selbe Thema wurde z. B. im Thread "Motorradfahrer viermal höheres Risiko" bereits ausgiebigst diskutiert und dort durch klare statistische Zahlen und Fakten widerlegt. Jeder, der ein ernsthaftes Interesse daran hat und nicht bloß Stammtischgelalle nachplappern will, kann dies nachlesen: Tatsache ist, daß bei Zusammenstößen zwischen PKW und Motorrad die Schuld zu ca. 70 % beim PKW liegt und daß, insgesamt gesehen, etwas mehr als die Hälfte der Motorradunfälle von anderen VT verschuldet wurden... Unfallursache Nr. 1 ist die Mißachtung des Krads durch andere... also kann von Phantastereien, wie sie der Einsatzleiter im Artikel von sich gibt (in 3 von 4 Fällen sei es ein Fehler des Motorradfahrers) keine Rede sein. Man kann sich nur wundern: Die Leute, die hier hautnah dabei sind, fallen offenbar genauso auf die üblichen Stammtischparolen herein, wie der brave Durchschnittsbürger. Das Lesen und Interpretieren von Statistiken ist hier offenbar nicht gegeben, obwohl diese wirklich für jeden zugängig und verfügbar wären.
Ein solcher auf keinerlei Tatsachen beruhender Artikel hat seinen Platz normalerweise bei reißerischen Formaten wie "Bild", RTL II oder auch dem Dorfkäseblatt - was er hier sucht, ist mir ein Rätsel.
Es geht noch schlimmer: Klick!
Da stehen die Kontrollen mitten in der Kurve ... 😤
Ich würde mir viel mehr mal Kontrollen bei diesen hoch drehenden 25km/h Rollern wünschen - andauernd düsen die hier vor meinem Fenster vorbei und nerven mich, abends natürlich noch im Rudel, welches aber regelmäßig noch 2 Nachzügler hat. Oder die Dinger blockieren mit satten 38km/h die rechte Spur im Stadtverkehr. Fabrikate sind am Klang dabei kaum zu unterscheiden, immer ist die Frequenz unangenhem und die Amplitude zu hoch. Nicht einmal das es ein gleichmäßiges Geräusch gibt, andauernd produziert irgendein Begrenzer, vielleicht aber auch der Fahrer noch ein paar taktlose Aussetzer dazu. Scheissdinger!
Sche... LKWs, Sche... Radfahrer, Sche... Fußgänger, Raser, Schleicher,...
Warum bin ich nicht alleine auf der Welt?😆
Was passiert mit dem bekloppten Radfahrer, nachdem er sein Fahrrad in den Keller stellt? Na?
... er ist immer noch bekloppt ... 😆
Ich versteh nicht, werde es wohl auch nie, wieso immer auf den Motorradfahrern rumgehakt wird. In meinen selbst beobachten fällen im Straßenverkehr ist es einfach der Autofahrer der nicht an den Motorradfahrer denkt, ihn übersieht usw. Die Autofahrer denken einfach zu spät daran das die Motorräder wieder unterwegs sind und man wieder mehr darauf achten muss als im Winter. Erst letzte Woche hat eine Autofahrerin einem 20 Jährigen die vorfahrt genommen weil sie einfach nicht mit einem Motorrad gerechnet hat.
Natürlich gibt es immerwieder Motorradfahrer die es einfach Übertreiben, aber die Schuld nur den Motorradfahrern in die Schuhe schieben ist nicht richtig.
Ich frage mich auch, wieviele Autofahrer mit ihrem Auto überfordert sind?
Das sind garantiert nicht wenige.😆
Der Anteil an Motorradfahrer, die ein Sicherheitstraining besucht haben oder dies sogar regelmäßig machen, ist garantiert weit aus höher als bei Autofahrern.
Ich kenne nicht wenige Autofahrer, die noch nicht mal wissen was ein Fahrsicherheitstraining ist oder dass es das überhaupt gibt.
Die meisten Motrradfahrer haben ein Interesse daran ihre Sicherheit, aktiv und passiv, zu verbessern.
Klar sieht man auch Idioten die in Turnschuhe, kurzer Hose und T-Shirt auf einem Motorrad sitzen und die wohl auch noch ohne Helm fahren würden.
Wenn die Polizei oder der Gesetzgeber die Sicherheit der Motorradfahrer verbessern will, würde ich bei der Kleidung ansetzen (Pflicht für Schutzkleidung), Sicherheitstrainings für Motorradfahrer und vor allem auch für Autofahrer zur Pflicht machen und in den Trainings die Autofahrer bewusst die Physik der Zweiräder mal erklären.
Nicht wenige vermeidbare Unfälle kommen zu Stande, weil Autofahrer denken das Zweirad kann ja mal eben ausweichen, ist ja viel wendiger.
Motorrad-Online
DPA bzw. Motor-Talk
Welche Winterpause?:-D
Mich regen die ganzen Schönwetterfuzzis auch auf, find die Kontrollen ok.
Ich mags zwar auch ordentlich laut, aber man muss ja auch unterscheiden.
Dicke Harleys, fette Einzylinder und Zweitakter sind prinzipiell geil, die lästigen Eierfeilen oder Tourenpanzer hingegen zum Kotzen:-D
Im Harz ists auch oft gefährlich, manche verwechseln allzu gerne Rennstrecke und öffentliche Straßen. Da kann man nur noch Kopfschütteln. Man kann auch mit einigermaßen anfepasster Geschwindigkeit Spaß habenden.
Und mal ehrlich: wenn Ich rase bekomm Ich doch gar nichts von der schönen Landschaft mit😊
Viele Motorradfahrer fallen halt unangenehm auf und scheinen die Verkehrsregeln völlig zu ignorieren. Bei Autofahrern sieht man auch immer mal wieder ein paar Idioten, aber nicht so gehäuft wie bei Motorradfahrern.
- Durch unser Dorf (B104) mit mehr als 80 Km/h fahren: zu 99,9% Motorradfahrer
- Verkehrsteilnehmer die im Sommer über mehrere Kilometer einen tierischen Lärm machen obwohl ein Wald dazwischen ist --> Motorradfahrer die auf einer wenig befahrenen Landstrasse hinter unserem Dorf alle Regeln ignorieren und wohl denken sie könnten mal eben eine Rennstrecke aufmachen.
- Im Überholverbot auf Bundesstrassen überholen mit mehr als 30 Km/h Differenz (wenn man eh schon 110 Km/h fährt): nur zu ca. 98% Motorradfahrer
- Auf Bundesstrassen an roten Ampeln auf die Linksabbiegerspur fahren und geradeaus fahren: 95% Motorradfahrer
- Auf der Autobahn aus der linken Spur eine zweite linke Spur aufmachen in Selbstmordmanier: 100% Motorradfahrer
- Zu blöd oder unwillig in Bundesstrassenkurven ihre Spur zu halten: nur 50% Motorradfahrer; viele langsame Autofahrer schaffen das auch nicht.
Das andere extrem sind dann die lahmarschigen Chopperfahrer im Konvoi. Schleichen mit 100-120 (AB) bzw. 70-80 (Bundesstrasse) dahin und müssen natürlich zu zweit nebeneinander fahren (was auf der Autobahn egal ist).
Und zwischendrin sind dann die normalen Motorradfahrer, oft Pärchenweise unterwegs. Ich bin durchaus erstaunt wenn ich mal einen vernünftigen Motorradfahrer sehe.
Aber Heute beispielsweise zwei Spackos: fahren nebeneinander, überholen in der Stadt, fahren über 70 und fahren wenn sie an einer Ampel anfahren nur auf dem Hinterrad stehend an.
Und der Nachwuchs trainiert schon tüchtig auf ihren getunten Stabmixermotoren um in Punkto asoziales Verkehrsverhalten "mit den grossen" mithalten zu können.
Letzte Woche hätte ich fast einen auf der Motorhaube mitgenommen weil er um die Autos Slalom gefahren ist und mich bei seinem Linkssabiegen vorher noch rechts überholt hat in der Stadt auf einer einspurigen Strasse.
Wer allerdings Motorradfahrer "übersieht" (so er nicht mit 100 in der Stadt oder 150+ auf der Bundesstrasse angerauscht kommt) sollte als Autofahrer gleich den Lappen abgenommen kriegen.
Auf der B104 gibt es ein paar suboptimale Auffahrten. Wenn ich da mit dem Auto mit 100 ankomme verschätzen sich einige Autofahrer auch und ziehen mir vor. Einfach weil sie gar nicht so weit Einblick auf die Bundesstrasse haben und dann halt einfach einbiegen.
Wer da zu schnell fährt (egal ob Auto oder Motorrad) könnte Probleme bekommen.
Moment! Im zweiten Zitat (welches aus obigem Artikel stammt) liegt die Betonung auf dem entscheidenden Satzteil "im vergangenen Jahr"! 😉 Regionale und/oder jahreszeitliche Schwankungen sind ja durchaus möglich, z. B. gänzlich anderes Unfallgeschehen an den bekannten "Rennstrecken" (z. B. Eifel oder Harz), wo offenbar tatsächlich überproportional viele Moppedfahrer durch Rasen in Unfälle verwickelt werden. Nur ist absolut unzulässig, solche isoliert zu betrachtenden Zahlen auf "alle" und "immer" auszudehnen... daher ist das fett Hervorgehobene ("Und damit steigt auch die Zahl der Unfälle") eine unzulässige Annahme, die auch im Widerspruch zu bisherigen Statistiken steht: Bekannt ist, daß der Bestand an Krafträdern seit 20 oder 25 Jahren aufs Doppelte angewachsen, die Unfallzahlen jedoch die meiste Zeit gesunken sind! 2013 könnte ein Ausreißer gewesen sein. D. h., beide Quellen widersprechen sich nicht unbedingt.
Ebenso zu den völlig willkürlichen, von Dir erfundenen Zahlen: Da erübrigt sich jeder Kommentar.
Die Motorradfahrer wissen zu 99%, wie sich Autos verhalten, welche Vor- und Nachteile sie haben. Aber nur die wenigsten Autofahrer wissen über Motorräder bescheid.
Die ganze Diskussion gibt es übrigens, wie bereits erwähnt, im Nachbarthread zum nachlesen (Motorradfahrer 4x höheres Risiko").
Grundsätzlich finde ich Verkehrskontrollen an "Brennpunkten" gut.
Egal, ob da jetzt Auto- oder Motorradfahrer kontrolliert werden.
Allerdings finde ich die Berichterstattung so dermaßen abstoßend, dass damit jeglicher positive Nutzen wieder zerstört wird.
Gepaart mit Unwissen (wie man in diesem Artikel sieht auch bei den Beamten) wird damit ein sehr einseitiges (und oftmals falsches) Bild der Motorradfahrer gezeichnet.
Da hilft eigentlich nur, die Aussage des Schutzmannes immer wieder möglichst laut zu wiederholen: