Bericht: Daimler plant Submarke für Elektromobilität
Eine Marke für Daimlers elektrische Zukunft
Bei BMW gibt es das "i" für die mobile Zukunft mit Elektroantrieb. Bei Daimler könnte etwas Ähnliches kommen. Laut "Handelsblatt" ist eine Submarke für E-Mobile geplant.
Quelle: Daimler
Düsseldorf - Daimler macht es wie BMW: Dem "Handelsblatt" zufolge plant der Stuttgarter Autobauer den Aufbau einer separaten Marke für Elektroautos. Erstes Modell wird der GLC, berichtet die Wirtschaftszeitung unter Berufung auf Unternehmenskreise.
Ende September will Mercedes das Fahrzeug auf dem Autosalon in Paris vorstellen. Der Marktstart könnte schon im kommenden Jahr erfolgen. Der Aufsichtsrat werde am 20. Juli über die Markteinführung entscheiden. Daimler wollte den Bericht auf Nachfrage nicht kommentieren. BMW hatte bereits 2011 die Submarke "BMW i" für Elektromobilität vorgestellt, jüngst allerdings strategisch neu ausgerichtet. Statt E-Mobilität soll das autonome (elektrische) Fahren stärker im Fokus stehen.
Am Dienstag erst hatte Unternehmenschef Dieter Zetsche Pläne des Konzerns bekräftigt, auf dem Pariser Autosalon ein neues Langstrecken-Elektroauto vorzustellen. "Dort wird ein elektrisches Fahrzeug von Mercedes-Benz mit rund 500 Kilometern Reichweite eine wichtige Rolle spielen", kündigte der Manager auf einer Veranstaltung des CDU-Wirtschaftsrates in Berlin an.
Dies werde das erste in einer ganzen Reihe von Fahrzeugen sein. "Das Auto der Zukunft wird elektrisch und emissionsfrei sein", sagte er. Ziel sei es, ab dem Jahr 2020 jährlich eine "wachsende sechsstellige Zahl" an Elektrofahrzeugen zu verkaufen. Die sollen dann offenbar unter einer eigenen Submarke laufen.
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Quelle: dpa
Quelle: dpa
E-Klasse werden sie das ganze wohl nicht nennen, obwohl das passend wäre. 😉
Eine elektrischer glc oder ein BMW i3 i8 sind doch keine submarken, irgendwie völliger Blödsinn. Smart und Mini sind für mich submarken und könnten sich gut dafür eignen
Da bin ich aber sehr gespannt, was Daimler da aus dem Hut zaubert. Zumindest ist richtig erkannt, das ein mittleres SUV schon mal ein guter Ansatz ist, E-Autos massentauglich zu machen. Wenn sie sich als Verbrenner wie geschnitten Brot verkaufen, weil die Kundschaft sich beim einsteigen nicht mehr bücken möchte, dann ist das kein Fehler.
E-Autos werden niemals massentauglich sein, solange es keine flächendeckende
Ladeinfrastruktur gibt. Die könnte man z.B. relativ einfach an Straßenlaternen integrieren.
Die müssen ja auch nicht schnellladefähig sein.
Das könnte dann so laufen, wie bei den SB-Tankstellen: EC-Karte in ein Terminal stecken,
Pin eingeben, Auto anschließen und über Nacht laden lassen.
Für die Autobahnen kann man noch flächendeckend Schnellladesäulen installieren.
Aber mehr braucht man eigentlich nicht.
Na dann bin ich mal gespannt...sowohl auf die Submarke als auch auf das, was da im Herbst als Studie(!) vorgestellt werden soll. Für eine bessere Reichweite wäre ja eigentlich eine andere Fahrzeugart als ein SUV vorteilhafter.
Im Regelfall werden die Stecker abgeriegelt, da ist nix mit rausziehen... 😉 Und im Regelfall läuft doch niemand zwischen Laterne am Rand des Gehwegs und parkendem Auto. Aber ist ja auch nur eine Idee von vielen.
Was hat das mit Ahnung zu tun? Das ist meine Meinung. Damn
Sowohl Ladesäulen als auch (manche) E-Autos verschließen jeweils auf ihrer Seite mit einem Bolzen das Kabel/den Stecker. Da ist dann nix mehr mit rausziehen, glaub mir. Und Durchschneiden habe ich jetzt noch nie gehört, hoffentlich macht das mal jemand ohne Gummigriffe an der Zange, dann viel Spaß. 😉
Ansonsten mal besser btt...