Crashtest: EuroNCAP testet SUV und Kleinstwagen
Fünf Sterne für drei SUV, drei für den Ford Ka+
Kleinstwagen tun sich schwer im Crashtest von EuroNCAP. Ford Ka+ und Fiat 500 erreichten nur drei Sterne, Audi Q5, Land Rover Disco und Toyota C-HR bekamen fünf.
Quelle: Euro NCAP
Brüssel - SUV schlagen sich gut beim Crashtest von EuroNCAP. Die Experten haben bei ihrer jüngsten Runde den Audi Q5, den Land Rover Discovery und den Toyota C-HR gegen die Wand gefahren und jeweils mit fünf Sternen bewertet. Alle überzeugten beim Schutz für Insassen, Kinder und Fußgänger. Zudem gab es die notwendigen Punkte für die umfassende serienmäßige Sicherheitsausstattung.
Knapp an den fünf Sternen vorbeigeschrammt ist der Kleinwagen Citroen C3, der leichte Schwächen beim Fußgängerschutz offenbarte. Mit lediglich drei Sternen mussten sich die Kleinstwagen Ford Ka+ und der Fiat 500 begnügen.
Der kürzlich geliftete Italiener bot im Crashtest zu wenig Schutz für den Fahrer und die Rückbank-Passagiere. Bei dem Konkurrenzmodell von Ford führte das hohe Risiko für Verletzungen am Oberkörper zu Abwertungen. In beiden Autos fehlt zudem ein serienmäßiger Notbremsassistent.
Hier weiterlesen: Die sichersten Autos nach EuroNCAP 2016
Quelle: sp-x
Der Fiat 500 ist 10 Jahre, die Plattform bald 15 Jahre alt...
Da finde ich sind 3 Sterne in einem aktuellen Crashtest nicht soooo schlecht.
Es wird Zeit, dass Fiat den 500 grundlegend auffrischt 😉
Ein 3 Sterne SUV idt immer noch sicherer als ein 5 Sterne Kleinstwagen. Außerdem suggeriert die Sternebewertung falsche Sicherheit. Man sollte die Autos unabhängig von der Klasse bewerten und nur das Verletzungsrisiko beim Crash und nicht irgendwelche Spurhalteassistenten
Inwiefern ist ein Fußgänger bei der hohen Front eines SUV eigentlich besser geschützt?
Das hätte ich gerne mal mit Fakten unterfüttert...
Als Suche einfach Car Crash eingeben und zusehen wie Autos Verbeult, oder zerlegt werden. Egal ob groß oder klein, selbst bei geringer Geschwindigkeit kann ein Auto auf den Dach Landen. Da Helfen die Elektrischen Helferlein nahezu Null.
Die Frage ist ja im Endeffekt, ob es besser ist, unter die Räder zu kommen oder die Front hoch zu rutschen.
Ich finde auch, dass Assistenzsysteme eigentlich in Crashtestwertungen nichts verloren haben. Klar ist das toll wenn das Auto in bestimmten Situationen Unfälle vermeiden oder abschwächen kann, aber darauf sollte man sich nicht verlassen und wenn es dann doch zum Crash kommt bringen mir die ganzen tollen Assistenten auch nichts mehr.
Doch, denn die Sensoren der Assistenzsysteme werden genutzt um das Auto möglichst optimal auf den Aufprall vorzubereiten. Sitze aufrecht stellen, Gurte straffen und Fenster sowie Schiebedach schließen. Assistenzsysteme sind heute aus dem Gesamtpaket der Verkehrssicherheit nicht mehr wegzudenken und gehören ebenfalls bewertet.
Sollten Fenster nicht eigentlich einen Spalt geöffnet werden?