30 Millionen Euro gegen Lärm und für Radwege
Koalition lenkt mehr Geld in Radwege und Lärmschutz
Der Bund wird mehr in den Ausbau des Radwegenetzes und den Lärmschutz investieren. Ein Teil der zusätzlichen 30 Millionen Euro fließt in den "Radweg Deutsche Einheit".
Quelle: picture alliance / dpa
Berlin - Die große Koalition lenkt insgesamt 30 Millionen Euro zusätzlich in den Ausbau des Radwegenetzes und den Lärmschutz an Straßen und Schienen. Das beschloss der Verkehrsausschuss des Bundestags am Mittwoch für den Haushalt 2015.
Zehn Millionen Euro sollen für einen von Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) vorgeschlagenen "Radweg Deutsche Einheit" von Bonn nach Berlin fließen. Dieser soll Ladestationen für Elektroräder bekommen. Je zehn Millionen Euro sind für Lärmschutz an Bundesfernstraßen und zur schnelleren Umrüstung auf leisere Güterzugbremsen vorgesehen. Das Extra-Geld soll an anderer Stelle im Verkehrsetat eingespart werden.
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Den Dobrindt kann man echt nicht für voll nehmen. Genauso wie die Wähler in Bayern die diese ganzen Pfeifen aus der CSU in den Bundestag bringen.
Da sieht man mal, wie viel Geld vom Straßenbau noch übrig ist! Eine Maut ist dann wohl überflüssig!
Was in diesem Land Geld unnütz verballert wird, geht auf keine Kuhhaut.
MfG aus Bremen
Wieso meckert ihr? Ich finds gut. Ich würde auch gerne die Maut zahlen wenn mehr in dieser Richtung passieren würde. Radwege und Lärmschutz sind gut für uns alle.
den entscheidenden passus - Das Extra-Geld soll an anderer Stelle im Verkehrsetat eingespart werden. - hast du wohl nicht gelesen!
...solange es keine benutzungspflicht für selbige gibt so sinnvoll (für die allgemeinheit) wie dünnschiss ohne klopapier!
Moin,
wie war die Überschrift?
- Wir investieren mehr Geld in die verkehrte Richtung der Radwege, ....links....
und bauen einen Lärmschutz,
damit es keiner merkt.
schönen Gruß
Und wie hoch war nochmal die Summe, die Zweiradfahrer für die Verkehrsinfrastruktur zahlen?
Ach ja, Null.
Gut für uns Autofahrer? Dürfen wir jetzt auch Radwege befahren?
Ich bin als Autofahrer froh über jeden Radfahrer der nicht auf der Straße radelt. Und als Radfahrer über jeden Radweg.
Ist doch ok. Der Betrag ist im Vergleich zu anderen Projekten im Verkehrswesen gerade zu lächerlich klein.
Was ich denn wolle, fragte mich neulich jemand - ich könne ja fahren, wenn kein Radfahrer UND keine Bahn käme. Großzügig, nicht wahr? Dabei zahlen Pkw+Lkw-Fahrer bereits die gesamte Straße (Radfahrer zahlen nichts!) und subventionieren Bus+Bahn. Eine Frechheit!
Du gehst von dem Trugschluss aus, dass Straßen der einzige Kostenfaktor beim Verkehr sind. Mineralöl- und KFZ-Steuer können diese Kosten nicht alleine decken. Und warum du der Meinung bist, dass Radfahrer deshalb kein Recht haben auf der Straße zu fahren, verstehe wer wolle, sie finanzieren mit ihren Steuergeldern sehr wohl die Verkehrswege.
Zumeist ist es doch so: Straßen sind für den Kraftfahrtverkehr optimiert und bieten oftmals kaum oder nicht ausreichend Platz für den Radverkehr.