Umfrage: Ältere Autofahrer sollen überprüft werden
Mehrheit für gesetzliche Fahrprüfung für Senioren
Mehr als zwei Drittel wollen laut einer Umfrage, dass Senioren regelmäßig auf ihre Fahrtüchtigkeit untersucht werden. Der Verkehrsminister hält nichts von solchen Tests.
Quelle: dpa/picture-alliance
Berlin - Die Mehrheit der Deutschen befürwortet offenbar regelmäßige Fahrtests für Senioren. Laut einer Emnid-Umfrage sind 70 Prozent dafür, dass ältere Autofahrer regelmäßig verpflichtend auf ihre Fahrtüchtigkeit überprüft werden. Das Meinungsforschungsinstitut hatte 500 Menschen im Auftrag der "Bild am Sonntag" befragt. 26 Prozent sind gegen derartige gesetzlich vorgeschriebene Überprüfungen, 4 Prozent waren unschlüssig. Über 11.000 Deutsche über 65 Jahren haben nach Angaben der Zeitung 2015 ihre Fahrerlaubnis freiwillig zurückgegeben.
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) sprach sich in der Zeitung gegen verpflichtende Führerschein-Tests für Senioren aus. "Unsere Statistiken zeigen: Ältere Menschen bauen deutlich weniger schwere Unfälle als andere Autofahrer", sagte Dobrindt. "Ob jemand sicher Auto fährt, hängt nicht vom Geburtsdatum ab. Mit mir wird es keine Führerschein-Pflicht-Tests für Senioren geben." Der ADAC bietet einen freiwilligen Fahr-Fitness-Check für Senioren an.
Quelle: dpa
Ein bemerkenswerter Artikel, offensichtlich kann Deutschland nicht überal-
tert sein. Wenn 70% der Deutschen die Alten zur Fahrprüfung schicken
wollen, können die "Alten" ja höchstens 30% ausmachen............
Aus meiner kleinen Sicht, ist an dieser Nachricht, etliches falsch, wenn wir
Alten mal auch gefragt worden wären............
notting
Die Jüngeren kaufen ja angeblich keine Autos. Wenn die Älteren dann keinen Führerschein mehr haben, dann ist das Problem mit den verstopften Autobahnen gelöst.
Warum wird da mal wieder kein Wort drüber verloren, dass man da evtl. eine Regelung machen könnte, dass sie zwar nicht mehr selber fahren dürfen, aber noch B(E)F17-Begleiter sein dürfen. Weil da kommt's ja nicht so auf die Reaktion an, weil man da als Begleiter nicht in die Fahrzeugbedienung eingreifen kann, da reicht ein Sehtest. Hab meine Großeltern auch als FS-Neuling (Vor-B(E)F17-Zeit) rumgefahren, als Opa nicht mehr fahren konnte (und der war oft dann auch eh mit im Auto).
notting
notting
[Sorry, Fehlposting]
Ich habe meine Großeltern von meinem FS her nie als Begleitung gebraucht, aber sie trotzdem auch noch Jahre später herumgefahren! Wenn der Fahrer das ausschl. wg. der Begleiter-Pflicht gemacht hat, haben die Senioren wohl was falsch gemacht, zumindest wenn's um die eigenen Enkel geht. Außerdem gibt's dann evtl. den nächsten, der so einen Begleiter braucht.
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil: Das war ja exakt die Änderung, die ich für so einen Fall vorgeschlagen habe! 😤
notting
Wird Zeit für die Teil-autonomen Fahrzeuge, wenn weiter solch unrepräsentative Verallgemeinerungen die Meinungshoheit beanspruchen einfach die Verantwortung an Kollege Computer Delegieren.
Schöne neue Welt 😕
Das es bei Senioren etwas langsamer vorangeht ist ja geschenkt, der Rest sollte sehr Verantwortungsvoll gehandhabt werden. z.B. Thema Demenz
Vorher sollten erstmal die Anfänger noch besser gepampert werden, Raser von den Straßen entfernt, linksfahrende Schlaftabletten geschult, wiederholte Blinkmuffel mit Punkten belasten ...u.s.w.. werden.
diese Umfrage ist ja geradezu lächerlich. Man hat Bundesweit 500 Leute befragt. Was soll diese schwachsinnige Umfrage. Solche Umfragen sind nicht repräsentativ.
Wenn ich schon wieder verpflichtend höre. In Deutschland ist bald alles Verpflichtend.
So kann und darf es nicht weiter gehen. Wir sind ein freies Land und jeder soll selbst entscheiden was er machen will. Gegen einen freiwilligen Test ist nichts einzuwenden. Der sollte allerdings auch kostenlos sein. Und das Ergebnis darf nicht zu den Behörden gelangen. Nur so und nicht anders.!!!!!! 🙁
wo sind dann aber die Steuereinnahmen her ?
Jeder 7. Arbeitsplatz hat ja mit des Autos zu tun .
Bin gespannt,wie man auf welche Weise Deutschland noch kaputtmachen will.
Möglicherweise gehörte der Lkw-Fahrer auch zu den 500, die im Auftrag der "Bild am Sonntag" von diesem Meinungsforschungsinstitut befragt wurden.
PS: Das muss man (Marketing-gem.) ganz anders aufziehen -
Einfach dem Führerschein ein Haltbarkeitsdatum verpassen !