Von der Legende zum Ladenhüter: Die Viper verkauft sich schlechter als Kondome im Kloster. Deshalb gibt es jetzt 15.000 US-Dollar Rabatt und ein breiteres Händlernetz.
Die Viper verkauft sich schlecht: Chrysler reduziert den Basispreis auf 85.000 US-Dollar und bietet Viper-Besitzern einen zusätzlichen Rabatt an
Quelle: Chrysler, auimeesri - istockphoto.com
Doch selbst nach der Zwangspause stockt es bei SRT, der Sportmarke von Chrysler, die den V10-Sportler vertreibt. Die Nachrichtenseite autonews.com berichtet, dass derzeit mehr als 600 Viper beim Händler auf Käufer warten. Einige Verkäufer sollen das Coupé sogar spöttisch „Vedsel“ nennen, in Anlehnung an die erfolglose Ford-Tochter Edsel in den späten 1950er-Jahren.
Chrysler setzt die teuersten Ausstattungsvarianten der Viper aus
Quelle: Chrysler
Der Chrysler-Konzern will das Problem mit Geld und Gießkanne lösen. Zuerst das Geld: Unverkaufte Viper aus dem aktuellen Modelljahr werden 15.000 US-Dollar günstiger. Damit sinkt der Einstiegspreis auf rund 85.000 US-Dollar (65.650 Euro).
Inflationsbereinigt kostet die aktuelle Viper damit weniger als die erste 1992. Ferner bekommen alle Viper-Käufern aus den vergangenen Jahren dieselbe Summe als Rabatt für eine Zweit-Viper.
Zusätzlich soll die Viper ab sofort - Prinzip Gießkanne - bei jedem Dodge-Händler in den USA stehen. Aus dem SRT-Sportler wird Dodges neues Top-Modell. Die teuersten Ausstattungsvarianten TA und GTS fallen aus der Preisliste, dafür kommt eine GT-Version mit den meist georderten Optionen. Darunter ein adaptives Fahrwerk und Alcantara sowie Leder auf den Sportsitzen.
Viper: 2015er-Modell
Viel schlimmer als die Rabatte ist für Chrysler die Schmach: Während sich Konkurrenten und andere SRT-Produkte gut verkaufen, lahmt die eigene Legende. Die Faszination des größten Serien-Pkw-Motors der Welt ist verflogen. Das Böse-Buben-Image erfüllen heute andere, darunter die hauseigene Hellcat-Konkurrenz.
Erst kürzlich stellte der Italo-amerikanische Konzern das 2015er-Modell der Viper vor. Das startet bald mit neuen Farben und geringfügig mehr Power: Der 8,4-Liter-V10 der überarbeiteten Viper leistet dann 654 statt 649 PS. Der Einstiegspreis soll bei rund 85.000 US-Dollar bleiben.
Quelle: autonews.com
Legendärer US-Sportler: Die Viper verkauft sich schlecht, es gab sogar Zwangsurlaub im Werk
Quelle: Chrysler
Zum 2015er-Modelljahr bekommt die Viper neue Farben und fünf zusätzliche PS
Quelle: Chrysler
Chrysler setzt die teuersten Ausstattungsvarianten der Viper aus
Quelle: Chrysler
Der größte Motor in einem Serien-Pkw: Der V10 mit 8,4 Litern Hubraum
Quelle: Chrysler
Neue Preise: Die Viper kostet ab sofort 85.000 US-Dollar. Viper-Besitzer bekommen zusätzlich 15.000 US-Dollar Rabatt
Quelle: Chrysler
Und das obwohl es so wenig Hubraum für so wenig Geld gibt 😊
Wo bleiben die Turbo-Hasser und Downsizing-Gegner?
Rostlöser51231
Wer den US Automarkt kennt, weiss das gegen Ende des Jahres immer gute Discounts gegeben werden, weil die Haendler nun die 2014er Modelle vom Hof haben wollen damit es mehr Platz fuer die 2015er Modelle gibt. Die $15K bei der Viper sind da eher niedrig. Bei anderen Marken und Modellen koennen es schon einmal 20-30% sein.
Das Problem ist doch nicht das ihn keiner will. Aber lass dir so einen mal nach D importieren, da machst du aber große Augen beim Endpreis. Der liegt zwar Preis/Leistungstechnisch immer noch weit unter dem was man hier so kauft aber... er ist halt hoch.
Kaufen würde ich mir auch eher den Vorgänger, der gefiel mir besser. Im Grunde genau meine Art von Auto: Massig Power, Fette Optik, voll abschaltbare Asisstenzsysteme, Heckantrieb und einfach herlich unvernünftig. Völlig egal bei der Kiste wie viel der durch die Brennräume zieht, da machts noch mehr Spaß die Ökos zu ärgern 😆
Batterietester48042
Lasst in Zukunft bitte diese furchtbare Fotomontage im Header weg 😆
So hat man eben nicht mehr 20.000 $ Marge sondern nur noch 5.000 $. 😉
Klar, für Porsche wäre das nichts, da hat man über 15.000 €/Wagen, im Schnitt, aber hey, für so einen amerikanischen Hersteller, x-mal haarscharf an der Pleite am Überleben vorbei, jetzt bei einem italienischen Kleinwagenhersteller unter dem Dach, da läuft das doch gut.
More bang for bucks gibt es nicht!
Wenn ich auch nur annähernd das Geld hätte würde ich das jetzt durchkalkulieren. Leider ist das nicht der Fall. 🙁 🙁 Selbst mit so einem großen Nachlass nicht. Ich finde das Angebot top!
Schlecht verarbeitet ist die neue Viper auf keinen Fall. Ist auch nichts um damit zum Kunden zu fahren oder auf der Autobahn viele Kilometer abzureißen. Aber ich würde es mir echt glatt überlegen, wenn ich einigermaßen vom Geld her auf Schlagdistanz komme. Nicht zum angeben. Sondern weil es für mich ein Genuss wäre!!!
EDIT:
Okay, more bang for bucks gibt es doch. Der angesprochene Challenger SRT Hellcat würde bei mir auch mehr auslösen. Weit über 700 PS und ein Einstiegspreis von 60.000 Dollar...
So hat man eben nicht mehr 20.000 $ Marge sondern nur noch 5.000 $. 😉
Klar, für Porsche wäre das nichts, da hat man über 15.000 €/Wagen, im Schnitt, aber hey, für so einen amerikanischen Hersteller, x-mal haarscharf an der Pleite am Überleben vorbei, jetzt bei einem italienischen Kleinwagenhersteller unter dem Dach, da läuft das doch gut.
Ich glaube der Chrysler-Konzern muss für jede Viper auch noch draufzahlen. Der Sportwagen rechnet sich nicht für die. Die Produktion ist meines Wissens nach längst eingestellt worden. Die verkaufen jetzt Restbestände. Alles muss raus. Ist ein Ladenhüter.
blackhawk3k
Preis/Leistung passt halt einfach nicht mehr... In Zeiten wo eine C7 mit moderner Technik und ordentlichem Fahrwerk herkommt und selbst die Musclecar Extremversionen ein besseres Fahrwerk haben als die Viper, ist das Ding einfach zu teuer.
Nur der Motor reißt es dann halt auch nicht raus
Preis/Leistung passt halt einfach nicht mehr... In Zeiten wo eine C7 mit moderner Technik und ordentlichem Fahrwerk herkommt und selbst die Musclecar Extremversionen ein besseres Fahrwerk haben als die Viper, ist das Ding einfach zu teuer.
Nur der Motor reißt es dann halt auch nicht raus
Ich denke die Viper steht dem SRT Hellcat in Sachen Fahrwerk in nichts nach. Und die ist nach ersten Verlautbarungen aus der Presse her sehr gut aufgestellt.
Die Corvette ist in der Tat ein sehr gutes Angebot. Schon der Vorgänger war das.
Und das obwohl es so wenig Hubraum für so wenig Geld gibt 😊
Wo bleiben die Turbo-Hasser und Downsizing-Gegner?
Wer den US Automarkt kennt, weiss das gegen Ende des Jahres immer gute Discounts gegeben werden, weil die Haendler nun die 2014er Modelle vom Hof haben wollen damit es mehr Platz fuer die 2015er Modelle gibt. Die $15K bei der Viper sind da eher niedrig. Bei anderen Marken und Modellen koennen es schon einmal 20-30% sein.
Das Problem ist wahrscheinlich die weichgewaschene 'Italo-F(iat)errari-Front' 😉
Sex auf 4 Rädern
Das Problem ist doch nicht das ihn keiner will. Aber lass dir so einen mal nach D importieren, da machst du aber große Augen beim Endpreis. Der liegt zwar Preis/Leistungstechnisch immer noch weit unter dem was man hier so kauft aber... er ist halt hoch.
Kaufen würde ich mir auch eher den Vorgänger, der gefiel mir besser. Im Grunde genau meine Art von Auto: Massig Power, Fette Optik, voll abschaltbare Asisstenzsysteme, Heckantrieb und einfach herlich unvernünftig. Völlig egal bei der Kiste wie viel der durch die Brennräume zieht, da machts noch mehr Spaß die Ökos zu ärgern 😆
Lasst in Zukunft bitte diese furchtbare Fotomontage im Header weg 😆
Für 30000€ nehme ich eine
So hat man eben nicht mehr 20.000 $ Marge sondern nur noch 5.000 $. 😉
Klar, für Porsche wäre das nichts, da hat man über 15.000 €/Wagen, im Schnitt, aber hey, für so einen amerikanischen Hersteller, x-mal haarscharf
an der Pleiteam Überleben vorbei, jetzt bei einem italienischen Kleinwagenhersteller unter dem Dach, da läuft das doch gut.More bang for bucks gibt es nicht!
Wenn ich auch nur annähernd das Geld hätte würde ich das jetzt durchkalkulieren. Leider ist das nicht der Fall. 🙁 🙁 Selbst mit so einem großen Nachlass nicht. Ich finde das Angebot top!
Schlecht verarbeitet ist die neue Viper auf keinen Fall. Ist auch nichts um damit zum Kunden zu fahren oder auf der Autobahn viele Kilometer abzureißen. Aber ich würde es mir echt glatt überlegen, wenn ich einigermaßen vom Geld her auf Schlagdistanz komme. Nicht zum angeben. Sondern weil es für mich ein Genuss wäre!!!
EDIT:
Okay, more bang for bucks gibt es doch. Der angesprochene Challenger SRT Hellcat würde bei mir auch mehr auslösen. Weit über 700 PS und ein Einstiegspreis von 60.000 Dollar...
Preis/Leistung passt halt einfach nicht mehr... In Zeiten wo eine C7 mit moderner Technik und ordentlichem Fahrwerk herkommt und selbst die Musclecar Extremversionen ein besseres Fahrwerk haben als die Viper, ist das Ding einfach zu teuer.
Nur der Motor reißt es dann halt auch nicht raus
Die Corvette ist in der Tat ein sehr gutes Angebot. Schon der Vorgänger war das.