Tue Dec 26 20:08:06 CET 2017
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Trontir
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Kommentare (8)
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2.0 TFSI, 8VS Limousine/Cabrio, 987, A3, adaptive Dämpfer, Audi, Cayman, DSG, Eindrücke, elektronische Dämpferregelung, Erfahrungsbericht, Fahrbericht, Fahrzeugvorstellung, Limousine, Matrix LED, Porsche, Quattro, Scheinwerfer, Speedgelb, S-tronic, Test, Vegasgelb, Wintertour
Der Fahrbericht soll Interessenten an der Audi A3 Limousine und am 2.0 TFSI (140 kw/190 PS) einen Eindruck vermitteln, wie sich das Auto im Alltag anfühlt. Damit ihr meine Bewertungen besser einordnen und mit euren Erwartungen abgleichen könnt, schreibe ich auch dazu, was ich mir vom Neuen erhofft habe. Los geht's ...
Das perfekte Auto gibt es nicht. Jedenfalls für mich nicht. Denn ich will ein kompaktes, handliches Sportgerät, das zugleich auch als Reiselimousine für die lange Strecke taugt. Beide Anforderungen schließen sich eigentlich aus. Und so läuft es zwangsläufig auf einen Kompromiss hinaus, der mal besser zur einen oder anderen Richtung passt. Ach ja, bezahlbar soll das Ganze auch noch bleiben. Ich hab im Leben ja auch noch was anderes vor als Auto fahren.
Die Referenz
Emotional und vielleicht auch qualitativ liegen zwischen den beiden Fahrzeugen natürlich Welten! Ganz klar: Der A3 ist halt auch in Vegasgelb kein Porsche - kein reiner Sportwagen, sondern bedient das andere Ende meiner Anforderungen: er ist eher die komfortable Reiselimousine. Womit wir neben dem Fahrwerk und dem Getriebe auch schon beim größten Unterschied sind:
Motor
Nein, ich meine nicht 4 statt 6 Zylinder. Turbo statt Saugmotor. Sondern die Akustik! Der 2.0 TFSI ist vornehm zurückhaltend. Leise und dezent. Wäre ich nicht in den letzten Tagen fast 1.000 km auf der Autobahn gewesen, wäre ich versucht, ihn mit Rolls-Royce zu vergleichen: Leistung? "Adequate!" Charakteristik? Unauffällig, wie ein Butler. Stets hellwach, aber dabei betont im Hintergrund arbeitend. Bei Bedarf antrittsstark und gemessen an der StVO auch richtig schnell.
Aber wo der Cayman dank Mittelmotorkonzept ein furioses Klangkonzert im kuppelförmigen Innenraum inszeniert und den Fahrer einwebt in ein Gesamtkunstwerk aus Längs- und Querbeschleunigung, aus unmittelbarem Fahrbahnkontakt und einem Crescendo von sechs Zylindern, da beeindruckt die A3 Limousine mit vornehmer Zurückhaltung. Fast schon britischem Understatement. Beeindruckend schnell und zugleich sanft schnürt der A3 in der Stadt los: kurzer Tritt aufs Gaspedal und wie vom Gummiband gezogen, stehen fast augenblicklich ... Ping! ... 50 km/h an. Oder am Ortsausgang: kurzer Gasstoß ... Ping! ... 70 km/h. Ich setze auf der Landstraße zum Überholen an, Kickdown, der Motor dreht spielerisch von 3.000, 4.000 auf über 5.000 Touren ... Tröööt! ... der Warnsummer meldet sich bei 120 km/h: "Achtung, eingestellte Maximalgeschwindigkeit überschritten!" Derweil klingt aus dem Maschinenraum nur ein dezentes, kerniges Schnurren.
Beim Schub habe ich mich schon häufiger gefragt, wo sich die 320 Nm Drehmoment verstecken? Zu gleichmäßig läuft die Beschleunigung ab. Verglichen mit meinem vorherigen Turbodiesel (280 Nm) ist der Eindruck unspektakulärer. Der Diesel hatte die subjektiv deutlich stärkere Beschleunigungswelle und machte mehr Krawall. Objektiv ist aber der Audi um Längen schneller. Ich kann daher Fabians Kommentar im YouTube-Video von Autophorie gut verstehen, wenn er über den Motor sagt: "[er] kickt ... mich untenrum nicht so wirklich".
Um lebendig zu wirken, Kraft zu zeigen und zu begeistern, braucht es gewisse Drehzahlen: auf der Landstraße geht es ab 3.000 Touren aufwärts los. Das bedeutet maximal 3. Gang! Bei ca. 5.000 Touren im Dritten zeigt der Tacho nämlich schon etwa 110 km/h. Der Drehzahlbegrenzer meldet sich jenseits der 6.000 rpm. Klar kann man auch im 4., 5., 6. oder 7. Gang über die Landstraße fahren. Aber das entspricht dann eher einem Dahingleiten mit flüsterleisem Motor. Wer so etwas sucht: Glückwunsch! Aber im Vergleich zu einem Sportwagen ist das dann wie Tag und Nacht.
Beim kraftvollen Beschleunigen von 100 auf 190 km/h dann ein ähnlicher Eindruck wie zuvor auf der Landstraße: der Motor braucht Drehzahl! Für kraftvollen Durchzug besser den 4. statt 5. Gang. Dann geht es vehement nach vorne und das Drehmoment ist zu spüren. Der 6. und 7. Gang sind zum Spritsparen ausgelegt. Ja, damit beschleunigt der A3 auch. Irgendwann. Aber spürbar weniger dynamisch. Und ich bin da eher digital veranlagt: Leistung an, aus!
Apropos Sprit sparen: das kann der Motor. Dank Nockenwellenverstellung werden die Zylinder bei Teillast mager betrieben. Bei Volllast gibt's dann die ganze Leistung. Die Umstellung erfolgt automatisch und ist für mich nicht spürbar. Das Ergebnis allerdings sehr deutlich: der Benzinverbrauch hängt sehr stark vom eigenen Fahrprofil und -verhalten ab.
Zum reinen Stadtverkehr kann ich nicht viel sagen. Mehr als 8-9 Liter sollten es nicht werden. Aber auch hier gilt: wer jeden Ampelsprint gewinnen will, kann die 10 Liter sicher übertreffen.
Insgesamt ist der Audi damit deutlich effizienter als der Cayman. Die geringere Zylinderanzahl und die Weiterentwicklung im Motorenbereich zahlen sich aus. So gesehen: zum Glück fahre ich A3! Zur vollen Punktzahl fehlt es dann aber an Emotion! Der Cayman ist da ungeschlagen. Insgesamt bewerte ich das Motorkapitel mit ... 4 von 5 Sterne
Getriebe / s Tronic
Ich hätte lieber einen Handschalter gehabt. Aber den bietet Audi nicht in Kombination mit dem 190 PS Motor an. Außerdem hatte ich das manuelle Getriebe in Verbindung mit dem 1.0 TFSI Dreizylinder probegefahren, und da kam es mir etwas hakelig vor. Da das PDK bei Porsche gut funktioniert, hab ich mich zum DSG (7 Gang Nass-S-Tronic) durchgerungen. Dank manueller Schaltgasse gibt's ja außerdem die Option, selbst zu schalten. Zum Fahreindruck der S Tronic habe ich schon im Artikel "Endlich eingefahren?" etwas geschrieben. Das will ich hier nicht wiederholen.
Das Wichtigste ist allerdings: das Getriebe behält den in der manuellen Gasse gewählten Gang bei! In der E-Klasse und beim 2er BMW, die ich mal fahren konnte, schaltet die 8-Stufen-Wandlerautomatik auch beim manuellen Schalten gerne selbstständig in einen höheren Gang, um Sprit zu sparen. Das geht für mich gar nicht! Beispiel: ich fahre auf der Autobahn auf der rechten Spur und warte zum Überholen auf die passende Lücke. Also schalte ich zurück, um das volle Drehmoment und die Leistung abrufen zu können. Dauert das Ausscheren länger, fährt man also eine Weile mit Teillast, dann schaltet die E-Klasse geflissentlich zum Spritsparen hoch.*KREISCH*
Die S Tronic mag auch Sprit sparen. Jedenfalls im Normalmodus. Also wählt sie bevorzugt den höchsten Gang. Beim Überholen oder Beschleunigen stellt sich daher auch gar nicht die Frage: "wie groß ist das Turboloch?". Das geht nämlich völlig unter im Schaltloch ! Und das nervt. Mich.
Um beim Vergleich zum Cayman zu bleiben: das PDK reagiert schon im "Normalmodus" blitzschnell auf ein durchgedrücktes Gaspedal. Die Gedenksekunde schrumpft auf einen akzeptablen Bruchteil. Dann geht es nach vorne. Im A3 dauert alles etwas länger. Beim Kickdown werden zwar gerne auch zwei Gänge runtergeschaltet, aber bis der Kraftschluss hergestellt ist und es vorwärts geht, vergeht ein Augenblick. Ich mag keine Automatik. Sie ist gut, um zu gleiten. Sie passt hervorragend zum kräftigen Motor, aber sie ist einfach (für mich) falsch übersetzt!
Der vierte Gang ist für die Landstraßengeschwindigkeit zu lang. Zwischen dritten und viertem Gang liegen ca. 600 Touren Abstand. Also muss ich den dritten weit ausdrehen, um im vierten kraftvoll anschließen zu können. Dann bin ich aber meinen Führerschein los! Das Gleiche mit dem fünften Gang auf der Bahn: zu lang.
Ich meine: es gibt gleich noch zwei weitere Gänge! Warum also kann Audi Nr. 4 und 5 nicht kürzer abstimmen und erst den siebten Gang als Economy-Stufe auslegen? Was dieses Kapitel für mich als bekennenden Automatikhasser rettet, ist die manuelle Gasse. Damit schaltet es sich gerade auf der Autobahn sogar besser als mit einem manuellen Getriebe. Wesentlichen Anteil hat dabei, dass die gewählte Fahrstufe beibehalten wird. Jedenfalls solange wie man im manuellen Modus keinen Kickdown ausführt. Denn dann wird auch automatisch zurückgeschaltet ... und der niedrigere Gang beibehalten. Der Drehzahlbegrenzer soll ja auch was zu tun bekommen.
Insgesamt vergebe ich ... 3,5 von 5 Sterne
Fahrwerk / Magnetic Ride / Quattro
Magnetic Ride hat mich dagegen enttäuscht: zu klein ist der Unterschied zwischen der komfortablen und sportlichen Abstimmung. Die Spreizung in der Dämpfung und bei der Gaspedalkennlinie hätte weitaus größer ausfallen müssen. So bleiben nur graduelle Unterschiede, die den Aufpreis fraglich erscheinen lassen. Schön ist die individuelle Konfiguration von Motor/Getriebe, Dämpfung und ACC. Insgesamt aber würde ich das MR als "nice to have" und nicht als "must have" einstufen.
Als Bonus spart das Haldex-System, wie könnte es bei einem Auto heutzutage anders sein, Kraftstoff! Da meist nur die Vorderachse Kraftschluss hat und der andere Antriebsstrang abgekuppelt wird, verbindet das System das Beste aus beiden Welten. Der Vorteil ist, dass man die 190 PS immer auf die Straße bringt und in Vortrieb umsetzen kann. Nachteilig ist das Mehrgewicht: insgesamt wiegt die A3 Limousine mit Quattro fast 1.500 kg! Das merke ich deutlich. Der Audi ist kein Leichtgewicht, aber anders als der Astra-Diesel zumindest nicht kopflastig, sondern besser ausbalanciert. Vom 50:50-Ideal des Cayman noch entfernt, aber für den Alltag gut.
Alles in allem reicht es trotz des schwachen Magnetic Rides zu ... 4 von 5 Sternen
Fahrdynamik/Emotion
Emotionen wecken da schon eher das minimalistische Design, die detailverliebte Verarbeitung und die Innenraumqualität. Limousine halt. Kein Sportwagen. Der (erste) Cayman zeigt da noch völlig ungeniert Hartplastik, performt emotional aber dermaßen auf der Strecke, dass die Nachlässigkeit schnell vergessen wird. Im A3 hat man dagegen Muße, sich auf die inneren Werte zu konzentrieren.
Ich favorisiere emotionale Performance, statt schöner Show. Daher in diesem Kapitel nur ... 3,5 von 5 Sterne
Übersichtlichkeit
Eine Rückfahrkamera habe ich noch nicht wirklich vermisst. Manchmal war ich schon neugierig, warum es so früh beim Zurückfahren piepst, während gefühlt noch ein halber Meter Platz wäre. Aber da parkt man dann eben und lässt es gut sein. Später stellte sich dann heraus, dass Gebüschzweige für den Alarm gesorgt haben. Gut, die können den Lack auch zerkratzen. Alles in allem funktioniert das System also prima. Dauerton bedeutet noch weniger als 15 cm.
Insgesamt o.k. und ... 4 von 5 Sterne
Fahrkomfort
Hier spielt die Limousine ihre Stärken aus! Wie bereits oben beschrieben, lädt das Auto zum zügigen Gleiten ein. Je nach Temperament wäre auch "Tiefflug ohne Turbulenzen" eine angemessene Beschreibung. Die Sportsitze sind dabei sehr bequem und bieten einen guten Seitenhalt. Mehr ist im Alltag nicht wirklich notwendig. Die Lordosenstütze jedoch schon. Ohne fehlt es mir an Unterstützung im unteren Rücken.
Skeptisch war ich angesichts der Audi-Aufpreispolitik gegenüber der Armlehne über der Mittelkonsole. Doch die ist hilfreich! In der Höhe und Längsrichtung verstellbar, bietet sie die optimale Unterstützung, um manuell zu schalten. Und das ist, wie oben beschrieben, unabdingbar!
Wären da nicht die deutlichen Windgeräusche bei >180 km/h, würde ich die volle Punktzahl vergeben. So werden es ... 4,5 von 5 Sterne
Platzangebot
Für vier Personen reicht es. Solange es keine vier Sitzriesen sind. Der mittlere Platz in der hinteren Reihe ist dagegen nur für ein Kind geeignet. Die Limousine bietet durch die Coupé-Form deutlich weniger Kopffreiheit als der Sportback und ist daher eigentlich ein Viersitzer.
Das Kofferraumvolumen fällt mit 390 Litern ausreichend aus. Zum Vergleich: der Cayman bietet hier mit gleich zwei Kofferraumabteilen sogar 410 Liter. Aber beim Audi lassen sich bei Bedarf die Rücksitze umklappen. An der Stelle ist beim Porsche der Motor im Weg.
Technische Spielereien & Assistenzsysteme
Das Matrix-LED-Licht hatte ich in einem früheren Blog-Artikel bereits beschrieben - es funktioniert bei meinem Nutzungsprofil wie beworben.
Zum radarbasierten Abstandstempomaten ACC will ich noch einen eigenen Artikel schreiben. Aber auch das System hat meine Erwartungen bislang erfüllt. Insbesondere die Pre-Sense-Funktion hat sich schon als hilfreich erwiesen. Also, selbst wenn jemand ACC nicht haben/nutzen will, kann ich Pre-Sense-Front empfehlen! Es warnt vor querenden Fußgängern, plötzlich abbremsenden voraus fahrenden Fahrzeugen und versucht bis 65 km/h einen Unfall zu verhindern.
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Wed Dec 27 21:40:27 CET 2017 |
Trennschleifer134656
Ein Vergleich zwischen Porsche und Audi hat immer etwas hinkendes - Äpfel und Birnen eben. Meine Frau hat diesen Sommer ein A3 Cabrio mit der gleichen 2L-Quattro-Motorisierung bekommen, ich selber fahre als "Spaßauto" einen 987.2 Boxster S.
Ich bin mit dem A3 bisher nur ein paar km gefahren und kann deinen Eindruck von dem Fahrzeug zumindest in den meisten Punkten bestätigen. Aber auch hier ist ein Vergleich zwischen Cabrio und Limousine eher ein Äpfel-Birne Problem. Zumindest die Farbe ist bei beiden Autos der Knaller und passt - insbesondere beim Cabrio mit dem schwarzen Dach - excellent zu der Fahrzeug-Form.
Der Porsche mit seinem 3,4 L B6 Sauger ist eine ganz andere Klasse als der zwangsbeatmete 2 L Turbo. Der gleichmäßige Durchzug vom Sauger läßt ganz andere Fahrdynamik zu, wie das Turbo-Motörchen mit der viel zu steilen Drehmoment-Charakteristik. Wer wirklich sportlich die Kurven angehen möchte, der sollte beim Sauger - bevorzugt als Mittelmotor
- bleiben. Der kopflastige A3 ist hier selbst als Quattro nicht mal ansatzweise eine Alternative.
Wie gesagt, man darf die beiden Fahrzeugkonzepte in keiner Weise in Vergleich stellen, auch wenn die Fahrleistungen auf dem Papier ähnlich aussehen.
Der A3 ist ein Komfort-Fahrzeug mit sportlichem Ambiente - bevorzugt mit S-Line Paket -, der Porsche hat seine Gene im Motorsport und das merkt/spürt man auch ganz genau. Bremse, Kurvenführung, Dämpfung sind sehr viel präziser, insbesondere in Verbindung mit dem Sport-Chrono Paket von Porsche. Da tut sich Audi selbst bei den S/RS Modellen sehr schwer um an die Fahrdynamik von einem Porsche heranzukommen.
Bei aller Kritik zum dem Porsche-Audi-Vergleich muss ich sagen, dass der A3 ein hervorragendes Fahrzeug für den normalen Fahr-Alltag ist. Er zieht ordentlich durch, seine Kurvenlage ist für Normalfahrer absolut sicher und ausgeglichen. Der Quattro zeigt im Winter seine Stärken und hilft auch der besten Ehefrau von allen, bei Schnee die 16% Steigung zu unserem Dörfle zu meistern. Hier hat der Audi klar seinen Vorteil...da habe ich im Porsche schon sehr dumm aus der Wäsche geschaut
Aus diesem Grunde bleibt der Porsche auch bei Schnee auf dem Hof stehen und der zweite Audi darf seinen Dienst verrichten (Arbeitstier und Winterhure A6
)
Wie man sieht, bin ich nicht Markenblind sondern ich kann aus persönlicher Erfahrung sagen, dass beide Marken nicht zu vergleichen sind. Allenfalls in Grenzbereichen beim Panamera Turbo S und dem RS6 - beide bekommen ihre Motoren aus dem Werk in Zuffenhausen und haben ähnliche Leistungszahlen. Aber auch hier ist ein Vergleich sehr schwierig wobei das auf extrem hohem Niveau stattfindet.
Ich wünsche Dir mit deinem A3 auf jeden Fall viel Spaß und immer eine knitterfreie Fahrt im -absolut geil gelben- A3
Wed Dec 27 23:23:28 CET 2017 |
Trontir
@R--AUDI Ja, du hast Recht, dass der Vergleich etwas hinkt.
Aber einen Referenzpunkt für meinen Wunsch nach einem Sportwagen brauchte ich, und der erste Basis-Cayman mit 2,7 l Hubraum und 245 PS ist von den Fahrwerten gar nicht so weit entfernt. Er steht für mich bei diesem Vergleich stellvertretend für den Idealtypus des kompakten Sportlers.
Allerdings unterscheiden sich die beiden Fahrzeuge ganz klar in der Auslegung. Da bin ich ganz deiner Meinung, der Porsche ist ein Sportwagen, der A3 eine sportliche Limousine. Beide haben ihre Stärken und Schwächen. Spannend an dem Vergleich ist halt, wie ähnlich ist der A3 bei ähnlichen Fahrleistungen (bezogen auf den ersten Basis-Cayman) im Fahrverhalten? Und da sind die beiden Fahrzeuge halt letztlich grundverschieden.
Wer einen echten Sportwagen sucht, sollte bei Porsche zugreifen. Die A3 Limousine bedient eher das Segment des zügigen Langstreckenfahrzeugs.
Die Farbe vom Boxster ist übrigens auch klasse! Solche Autos sollen Lebensfreude ausstrahlen. Das kommt auf deinem Foto auch sehr gut rüber! Als Cabrio sieht man den A3 relativ selten, was schade ist, denn das Design finde ich sehr gelungen. Und das Vegasgelb ist ja ohnehin über jeden Zweifel erhaben!
Ich wünsche euch jedenfalls weiterhin viel Freude mit den beiden.
Thu Dec 28 17:41:07 CET 2017 |
niston
Sunglasses at night
Thu Dec 28 23:15:28 CET 2017 |
St. Abilus
Sun Dec 31 17:23:51 CET 2017 |
Trontir
@niston / @St. Abilus Von "Sunglasses at Night" gibt's neben dem Original noch mehrere interessante Interpretationen.
Besonders hörenswert finde ich die Reggae-Version von Gavin Porsche (passender Name!) und die Dance-Fassung von "Lissat & Voltaxx" (braucht ein bisschen, bis das Stück sich entwickelt). Einfach mal bei iTunes & Co. reinhören. Schönen Jahreswechsel!
Sun Dec 31 19:11:47 CET 2017 |
niston
Danke ebenso! Werd ich gleich mal reinhören *sonnenbrilleaufsetz*
Sun Dec 31 19:26:25 CET 2017 |
Trontir
Sun Dec 31 19:27:04 CET 2017 |
St. Abilus
Danke und wünsche ebenfalls einen guten Rutsch sowie ein gesundes, glückliches Jahr 2018! Und natürlich knitterfreie Fahrt.
Habe mal reingehört, kann man sich anhören. Wobei ich musikalisch recht schmerzbefreit bin und mir ein breites Spektrum gefällt...
Deine Antwort auf "Fahrbericht: Eindrücke nach 3.333 km"