Fri Dec 07 11:45:03 CET 2018
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AsiRider
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AutoVorschau, Autozukunft, Mobilitätslösung, Zukunft, Zukunftsauto
Editorial Probleme zu Herausforderungen machen Liebe Follower, kaum angefangen und schon bringt das Jahr 2029 neue Herausforderungen mit sich. Obwohl die Herausforderungen des Jahres 2028 bei Weitem noch nicht gemeistert sind. Herzlichst Ihr Chefredakteur Inhalt: Mobilitätslösungen in dieser Ausgabe: Nachrichten Umweltschützer schlagen Alarm! Massenkarambolage auf der A2 Temporegelung Präzedenzfall Umweltgipfel mit der Kanzlerin Unfallstatistik Schließung der Fahrschulen Haushaltsbremse Zu klein geraten Rückruf Neue Beweise im Fall DuMHUH / Mobilitätslösungsanbieter Neuheiten der Mobilitätslösungsanbieter Pritsche 811 E-Boost EcoS Datscha Marathon Voltesa Series N Test „All-in-one“. Test Facetagramm Universo Bildergalerie Umweltsünder Warnung: |
Fri Jan 13 13:02:56 CET 2017
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AsiRider
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Warnung: „-Papa, was arbeitest du? – So stellte ich mir den Anfang eines perfekten Vater-Sohn-Familiendramas vor, in dem der Sohn mit 15 Jahren aus dem Haus flieht und danach ein obdachloses sowie drogengesteuertes Leben mit geschlechtsübergreifend wechselnden Sexpartnern führt, nur um wie sein Vater nicht zu enden, als ich ein C220 BlueTec T-Modell – im Volksmund ein typisches Vertreter-Auto – als Ersatzwagen für 3 Tage bekam. Und da ich keine Ahnung vom Vertreter-Dasein hatte, wollte ich diese Gelegenheit nutzen und untersuchen, ob das Leben eines Vertreters tatsächlich so klischeehaft ist, wie man munkelt. Um das Experiment gründlich, repräsentativ, zielgruppenorientiert sowie wissenschaftlich korrekt zu gestalten, packte ich alle Vertreter-Klischees aus, an die ich mich erinnern konnte, und schlüpfte in die Rolle eines nicht weniger klischeehaften Vertreters: „Ach du heiliger Sch... Staubsauger! Wie ein ungeborenes Kind von einem legendären Silberpfeil und einem exquisiten Louis Vuitton-Koffer, nur ohne dieses G-normal/G-umgedreht-Geflecht-Muster überall. Sehr chic! Diese neue C-Klasse... Mein neues Arbeitsgerät... Ich brachte das Fahrzeug in die Werkstatt zurück und dachte mir: |
Sat Dec 24 23:09:16 CET 2016
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AsiRider
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Tag 2 Der AMG GT S ist definitiv ein Traumwagen. Aber nicht meiner. Er erzeugt zwar immer noch ein „Haben wollen“ bei mir. Aber kein „Fahren genießen“. 14 Uhr. Verbleiben 10 km 13 Uhr. Verbleiben 60 km 12 Uhr. Verbleiben 60 km 11 Uhr. Verbleiben 72 km 10 Uhr. Verbleiben 80 km Tag 1 20 Uhr. Verbleiben 130 km 16 Uhr. Verbleiben 185 km 15 Uhr. Verbleiben 190 km PS: Lieber FantasticAMG, es war mir eine große Freude, einen Teil dieses Erlebnisses mit Dir zu teilen. |
Tue Mar 22 13:33:50 CET 2016
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AsiRider
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1972 2016 Als ich den Motor starten möchte, bemerke ich eine ungefähr 40 Jahre junge Frau und einen ca. 5 Jahre weniger jungen Mann, dem Kennzeichen ihres Autos nach, aus Griechenland. Der Mann kommt auf mich zu und zeigt mir „Daumen hoch“. Ich bedanke mich auf Englisch. Der Mann fragt mich mit einer verbal-gestikulären Kombintation, bestehend aus „How much“ und einem Fingerschnips-ähnelnden Aneinanderreiben von dem Daumen, dem Zeige- und dem Mittelfinger der linken Hand nach dem Preis des Fahrzeugs. „One hundred thirty thousand.“ – antworte ich. Offenbar nicht verstanden schaut er seine Begleiterin fragend an. Sie übersetzt ihm das von mir Gesagte. „Euro?“ – fragt der sichtbar verunsicherte Mann. Ich nicke bestätigend mit dem Kopf. „F*ck!“ – rutscht meinem Smalltalk-Partner heraus. Ich nicke nochmals bestätigend mit dem Kopf. Während ich auf die Handschuhfach-Klappe schiele. 1993 2016 Ich stehe auf dem Parkplatz eines Supermarkts. Während ich versuche, meine Einkaufstaschen im Kofferraum verrutschsicher zu befestigen, geht eine ca. 45-jährige Frau in Outdoor-Kleidung in meine Richtung. Als sie nur weniger Meter von mir entfernt ist, wirft sie mir einen vernichtenden Blick zu, sagt (Original-Grammatik): „Wegen solcher wie Sie müssen meine Kinder vergiftete Lüft atmen!“, steigt in einen neben mir stehenden, mit Aufklebern „Anna Lisa on Tour“, „Jacqueline on Board“, „Pascal inside“ und „Atomkraft? Nein, danke!“ getunten Ford Galaxy 1.9 TDI der ersten Generation (Typ WGR), startet den Motor, hinterlässt mehrere schwarze Wolken und verschwindet. 1989 2016 Der Fischgrätmuster-Parkplatz (eine einspurige Fahrbahn, die Parkplätze liegen diagonal auf deren beiden Seiten) eines McDonald´s-Restaurants um die Mittagszeit. Alle Parklücken bis auf eine sind besetzt. Diese ist knapp über 2 Meter breit, genauso wie alle Anderen lang und liegt zwar in einer Reihe mit den Anderen, ist aber im Bürgersteig „eingestanzt“ und mit etwas überdurchschnittlich hohen Bordsteinen umschlossen (kein Behinderten-Parkplatz, obwohl er möglicherweise so geplant war). Ich parke auf diesem Parkplatz und gehe zum Restauranteingang.
Liebe Leser, meine Eindrücke von der Bremsanlage, dem Fahrwerk, der Lenkung und den Alltagseigenschaften des G500 sind im 2. Teil von „Sachlich. Testbericht des G500 V8-Biturbo, W 463 MoPf 2015“ zu finden. Weiterhin feel Spass beim Lesen! |
Tue Mar 22 13:33:32 CET 2016
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AsiRider
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Herzlich Willkommen im 2. Teil und genießen Sie die Fahrt! 1994 An einem sonnigen, milden Tag rolle ich mit offenem Schiebedach sowie heruntergefahrenem Fahrer-Seitenfenster auf einen Zebrastreifen heran und bremse anschließend. Direkt vor mir bleibt ein 5-6-jähriger Junge wie ein Reh im Scheinwerferlicht stehen, während seine Mutter ihn wie einen Hund an der Leine weiterzerrt. Der Junge lässt sich aber nicht weiter bewegen, wodurch die Mutter sich zu ihm dreht. Der Junge zeigt auf mein Fahrzeug und sagt klar sowie deutlich „Geil!“. Die Mutter erhebt empört ihre Stimme: „Für solche Worte bist du noch zu jung!“ 2015 2016 Nach einem erfolglosen Versuch, das Eckige in das Eckige zwischen zwei Rundlicheren hineinzumanövrieren – so lässt sich das Längseinparken mit der G-Klasse beschreiben, fahre ich wieder heraus und bleibe links neben dem voraussichtlichen Vordermann stehen, während ich mir überlege, woran mein Versuch gescheitert ist. Als mir kurze Zeit danach die Idee kommt, das Fahrzeug vor dem Einlegen des Rückwärtsgangs noch etwas weiter nach vorne und mehr nach links zu positionieren, um beim Einlenken im Rückwärtsgang den geringen Lenkeinschlag der G-Klasse zu kompensieren, kontrolliere ich vor dem Anfahren das Umfeld. Hinter mir steht ein Pizzaboten-Kleinwagen, dahinter sind 3-4 PKW, ein Linienbus und ein Laster. Keiner versucht, mein Fahrzeug über die komplett freie Gegenspur zu umfahren, niemand hupt. 1992 2016 Eine Landstrasse mit einer Fahrspur je Richtung. Die Geschwindigkeitsbegrenzung liegt bei 70 km/h, genauso stelle ich die Distronic Plus ein und cruise ganz gemütlich vor mich hin. Ca. 50 Meter vor mir fährt ein 36er 3er BMW-Cabrio. Nachdem er mir 3 Mal (ich kann nichts für diesen Missbrauch der Ziffer „3“) unmissverständlich Platz zum Überholen macht, indem er wie ein Traktor komplett auf den Standstreifen ausweicht, obwohl ich keine Absicht zum Überholen zeige und die Gegenspur fast durchgehend frei ist, überhole ich ihn. Nur damit er in aller Ruhe weiterfahren kann. 1979 2016 Mein G500-Test ist gerade beendet, das Fahrzeug samt den Carbon-Paneelen und der Innenabdeckung der Handschuhfach-Klappe ist zurückgegeben. Ich steige in mein Auto und mache die Fahrertür zu. Mit ordentlich Schwung. So dass mein ganzes Auto danach noch ein paar Sekunden lang wackelt. Mir wird es warm ums Herz. Warnung: |
Thu Mar 19 23:51:06 CET 2015
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AsiRider
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Warnung: Folgender Fahrbericht enthält keine Informationen zu Verbrauch, Infotainment, Anhängelast und Allergikerfreundlichkeit des getesteten Fahrzeugs. Auch keine Wettervorhersage für 2017, Entwicklungsprognose der Audi-Aktien oder Nahrungswerte der Curry Wurst. Zart streichelt ein schüchterner Regenbogen die Stelle, wo die silberne Bergspitze mit der goldenen Sonne um den Platz am bronzenen Himmel ringt. Die Bäume am Berghang verfolgen diesen Kampf, während ihre Blätter wetten, wer dieses Mal siegt. Momente dauern Ewigkeiten. Die Ewigkeit kommt wie ein Moment vor. Kurz wie ein Glücksgefühl. Lang wie das Warten darauf. Das Gras flüstert unter den Reifen. Kleine Steinchen prallen von den Innenabdeckungen der Radkästen ab... Zart streichelte ein schüchterner Regenbogen die Stelle, wo die silberne Bergspitze mit der goldenen Sonne um den Platz am bronzenen Himmel rang. Irgendwo in den Alpen. In Düsseldorf dagegen hätte ein Regenbogen bestenfalls den Fernsehturm streicheln können. Während ich im Düsseldorfer Innenstadtverkehr um den Platz in der mittleren Spur rang. Mit einem 50er-Roller-Fahrer, dessen Gefährt seine Erstzulassung offenbar nach 31.12.2001 feierte, da seine Geschwindigkeit laut meinem Tacho bei knapp über 45 km/h lag. Es kann aber auch gewesen sein, dass der Roller doch vor diesem Datum zugelassen wurde und es lediglich nicht schaffte, ca. 50 zusätzliche Kilogramm des Fahrers auf das Tempo 50 zu beschleunigen. Zusätzliche zum normalen Gewicht eines erwachsenen Mannes in seiner Größe. Die Bäume am Berghang verfolgten diesen Kampf, während ihre Blätter wetteten, wer dieses Mal siegt: Der GLK 220 CDI 4Matic oder der Luftwiderstand. Denn auf der A57 Richtung Köln marschierte der GLK bis ca. 150 km/h ganz ordentlich, danach konnte ich diesen erbitterten Kampf gegen den Fahrtwind nicht als Beschleunigung bezeichnen. Das erklärte aber auch, warum Boden-Boden-Raketen nicht die Form eines Schrankes haben. Das erklärte aber nicht, wie so ein Schrank im 130-170 km/h-Geschwindigkeitsbereich so erstaunlich leise sein konnte. Die Windgeräusche hielten sich so dermaßen in Grenzen, dass ich ab und zu auf den Tacho schauen musste, um die Einschätzung der Geschwindigkeit nicht zu verlieren. Die Strassenlage des GLK 220 CDI 4Matic machte mir diese Aufgabe auch nicht leichter, da das Fahrzeug bis zur von mir maximal erreichten Geschwindigkeit sehr satt, spurstabil und seitenwindunempfindlich auf der Fahrbahn lag, ohne dabei träge zu wirken oder auf Lenkimpulse störrisch zu reagieren. Und mehr als 180 km/h schaffte ich sowieso nicht, da es selbst im nicht allzu dichten Verkehr unmöglich war, dem Fahrzeug so viel Anlauf zu gewährleisten, wie viel er gebraucht hätte, um die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 205 km/h zu erreichen. Momente dauern Ewigkeiten. Wenn das Automatikgetriebe eines Autos an Lethargie leidet. Das war beim 7G-Tronic des GLK 220 CDI 4Matic glücklicherweise nicht der Fall. Selbst im Comfort-Modus nicht. Die Getriebe-Fahrmodi-Taste erlaubte außerdem die Wahl zwischen Eco- und Sport-Modus. Und wenn es mit dem Eco-Modus nachvollziehbar war – in den Zeiten der Umweltschwindelei muss ein niedrigerer Flottenverbrauch vorgetäuscht werden, konnte ich mich nicht entscheiden, ob der S-Modus bei diesem Auto sinnfrei oder sinnlos war. Das lag weniger am relativ schwach ausgeprägten Unterschied zwischen dem C- und S-Modus – Beide fühlten sich harmonisch an und erlaubten akzeptables Vorankommen, ohne degenerativen biologischen Prozess, auch als „Altern“ bekannt, zu stimulieren, sondern hatte etwas von Klubsessel mit Rennstreifen. Warum muss jedes moderne Fahrzeug einen auf sportlich machen? Der GLK 220 CDI 4Matic ist ein komfortabler und fahrsicherer SUV mit 170 Diesel-PS aus 4 Zylindern bei 1880 kg Leegewicht und kein S-Modus der Welt macht ihn zum Porsche Cayenne Turbo S. Nicht mal die peinlichen Lenkrad-Schaltpaddles. Was soll die Heuchelei? Die Ewigkeit kam mir wie ein Moment vor, als ich nach 5 Stunden, die aus der Fahrt nach Köln, einigen Terminen dort und der Rückfahrt bestanden, wieder in Düsseldorf war. Ich stand an einer Ampel, die nach der Autobahn die Stadtgrenze markierte und hatte nicht den Drang, mich bei Grün von der Haltelinie zu katapultieren, um schnellstmöglich nach Hause zu kommen und mein Feierabendbier mit einer Zigarre zu kombinieren. Ich war im Hier-und-jetzt und das war auch ganz gemütlich so. Denn warum irgendwohin wollen, wenn ich schon angekommen war? Wenn ich im Auto so zu Hause war, dass ich nicht aussteigen wollte? Aber einfach im stehenden Auto sitzen zu bleiben war mir doch nicht spektakulär genug, während unnützes Hin- und Herfahren in Deutschland eine Ordnungswidrigkeit nach §30 Abs. 1 Satz 3 StVO gewesen wäre und mit einem Verwarngeld von 20 Euro geahndet worden wäre. Da ich ein gesetzestreuer Neudeutscher bin und 20 Euro lieber in den Sprit investiert hätte, musste eine Lösung her, wie ich nützliches, wissenschaftlich orientiertes Hin- und Herfahren ausüben könnte. Diese kam in Form eines an mir vorbei fahrenden, bis zur unteren Fensterlinie mit Schlamm dekorierten Land Rover Defender. Leider blieb mir um die Zeit nur eine knappe Stunde bis zum Sonnenuntergang, weshalb mir nichts Anderes übrig blieb, als in der Nähe vom Düsseldorfer Südring nach off road zu suchen. Soviel im Voraus: bevor ich so etwas wie einen Feldweg fand, den ich für zumindest so etwas wie einen Off Road-Test des GLK 220 CDI 4Matic zweckentfremden konnte, fand ich die Arche Noah, verschwundene Steuergelder der letzten 30 Jahre und den Sinn des Lebens. Deshalb fand auch mein Off-Road-On-The-(Field)-Road-Test schon beim Sonnenuntergang statt, was seine Pseudowissenschaftlichkeit zwar deutlich romantischer, aber noch pseudowissenschaftlicher machte. Kurz wie ein Glücksgefühl war mein Geländeausflug mit dem GLK aber nicht nur aufgrund der späten Stunde. Ca. 5 Minuten nach dessen Anfang kam ein älterer Bauer auf mich zu, interessierte sich, was ich „zum Teufel“ auf seinem Grundstück mache und schlug mir nach meiner Antwort vor, einen Pflug an der hinteren Stossstange zu befestigen, um meiner sinnfreien Beschäftigung zumindest etwas Sinn zu verleihen. Lang wie das Warten darauf, dass der Feierabend kommt, kam mir der nächste Tag mit dem GLK 220 CDI 4Matic nicht vor. Denn zwischen all den Tätigkeiten, die ich normalerweise ausübte, wie nichts tun oder die Zimmerdecke anstarren, wollte ich den GLK zumindest einem kleinen Alltagstest unterziehen. Also einem kleinen Test aus meinem Alltag. Um das Aufgabenfeld schneller zu erklären, biete ich einen kleinen Auszug aus der Liste dessen, was alles nicht auf meinem Tagesplan stand: |
Mon Feb 23 18:31:39 CET 2015
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AsiRider
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Warnung: Glamour, der oder das Jeder Trip hat einen Anfang. Dieser begann am 8. August 2014 um ca. 12:10 Uhr, und zwar mit einem lauten Knall, der für ein außenplanmäßiges Facelift (Übersetzung für Mercedes-Benz-Fahrer - MoPf) meines A45 AMG sorgte. Übrigens, dieser betont elegant und ausgesprochen witzig formulierter Satz enthält eigentlich einen sehr geringen Witzanteil, da das Auto bei der Reparatur tatsächlich die Front vom Modelljahr 2015 bekam. Alles zum Unfall: http://www.motor-talk.de/.../...-test-privater-natur-t5016345.html?... Aber zurück zum Hauptthema. Innenraum, der Die Fahrertür ließ sich mühelos öffnen und legte die Sicht auf die in einer mehr oder weniger ähnlichen Ausführung von der A-Klasse gewöhnten Designexperimente frei. Allerdings auf einer ungewöhnlichen Höhe. Denn in den GLA steigt man wie in ein normales Auto, statt sich wie bei der A-Klasse W176 wie ein Speläologe in eine enge Höhle fallen zu lassen. Auch wenn man nur 38 Jahre alt sowie einigermaßen sportlich ist. Dabei ist die Sitzposition gar nicht SUV-hoch oder aufrecht, gibt aber dem GLA die Übersichtlichkeit eines normalen Autos. Was besonders im direkten Vergleich mit der A-Klasse W176 auffällt. Stadtverkehr, der Was macht ein gut erzogener Autofahrer in den ersten Minuten nach dem Anfang der Fahrt? Richtig! – Man fährt im C-Modus, damit das Auto auf die Betriebstemperatur kommt. Es sei denn, man ist ein Vegetarier oder Anhänger einer anderen zivilisationverachtenden Sekte und bleibt im Eco-Modus.
Liebe Leser, meine Erklärungen der Begriffe „Autobahn“, „Alltag“ und „Landstrasse“ bezüglich des Mercedes-Benz GLA 250 4Matic sind im 2. Teil der Saga „GLAmour. Dauertest des GLA 250 4Matic“ zu finden. Weiterhin feel Spass beim Lesen! |
Mon Feb 23 18:31:19 CET 2015
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AsiRider
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Herzlich Willkommen im 2. Teil und genießen Sie die Fahrt! Autobahn, die Auch am Tag nach dem Unfall brauchte ich immer noch keine psychologische Betreuung. Das lag wahrscheinlich daran, dass es zwar mein seit 19 Jahren erster Unfall im Strassenverkehr war (am Tag nach der Führerscheinprüfung hatte ich einen leichten selbstverschuldeten Unfall), ich aber auf der Rennstrecke schon Einiges zerlegte und deshalb sogar gegen grössere Blechschäden psychisch immun war. Aus dem Grund stand mir nichts im Wege auszuprobieren, wie die Konstellation „deutsche Autobahn-deutsches Wetter-deutsches Auto-der Deutscheste aller Nichtdeutschen am Steuer“ in diesem Fall funktionierte. Falls es Aufklärungsbedarf besteht: unter „deutsche Autobahn“ versteht sich die A57 Richtung Köln, „deutsches Wetter“ bedeutet natürlich Nieselregen, mit „deutsches Auto“ meine ich den GLA 250 4Matic, letztere Wortkombination mit gewissem intellektuellem Anspruch dient der Beschreibung meiner Wenigkeit. Alltag, der Der nächste und härteste Test, der dem GLA 250 4Matic bevorstand, war der Alltag. Und da Alltag nichts Anderes ist, als das, was bleibt, wenn man dem Leben alles Schöne nimmt, wollte ich einen ganzen Tag ausschließlich unangenehmen Aufgaben widmen. Dafür suchte ich den perfekten Tag aus. Perfekter Morgen mit Kaffeemaschine ohne Kaffee. Perfekter Vormittag mit langweiligen Erledigungen. Perfekter Mittag mit ellenlanger Lebensmittel-Einkaufsliste von meiner Frau. Perfekter Nachmittag mit Schwerstarbeit am Steuer. Und all das bei wirklich perfektem Wetter mit knapp über 20° und strahlender Sonne. Landstraße, die Einige Wochen später brachte mich das Schicksal ins Bergische Land, in die Nähe von Remscheid. Es war ein grauer, verregneter Tag bei +15° Außentemperatur. Wobei meine Stimmung nach einer Autobahnetappe im Stautempo eher Richtung 0° ging. Selbst die erste Hälfte der Platte „The Joshua Tree“ von U2, die mich beim durch den Berufsverkehr gezwungenen Campen in der Autobahnausfahrt vom Amoklauf abhalten sollte, bewirkte keine globale Erwärmung meiner Laune. Als ich endlich aus der Nummer A46 raus war, hatte ich den Gemütszustand eines herkömmlichen NRW-Pendlers, bestehend aus Hunger, Durst und Mordslust. |
Fri Dec 28 14:08:32 CET 2018 |
AsiRider
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Liebe MT-Redaktion,
mir fehlen die Worte. Obwohl ich Viele kenne. Mit Manchen sogar gut befreundet bin.
Mir fehlt jegliches Verständnis. Obwohl ich sehr verständnisvoll bin. Und für Missverständnisse immer zu haben bin.
Mir war es eigentlich klar. Obwohl ich keinesfalls damit klar komme. Und das möchte ich damit klarstellen.
Viel Erfolg und Wille auf Eurem weiteren beruflichen Wege! Denn wo der Wille, ist auch ein...