Sun Jan 06 13:55:20 CET 2019
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fm672
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Bewegliche Marken auf der Suche nach höherem Marktanteil könnten evtl. über einen herausragenden Innenraum einiges bewirken - außerdem gibt es hier bestimmt viele Innenraumfetischisten mit einer Meinung zu dem Thema Was lässt einen Innenraum optisch schöner wirken? Was lässt einen Innenraum optisch nicht schön wirken? Gut vergleichen kann man z.B. den Focus Active mit dem Focus Vignale. Letzterer hat eine Zierleiste in Holzoptik statt matte Metalloptik und eine Ziernaht darunter: Ich frage mich hier, ob man mit einer Laminat-artigen Lösung mit sehr geringem finanziellen Aufwand Holz-Optik in günstige Autos bringen könnte. Im Kia Ceed sieht man gut, was ich mit glänzenden Metall-Linien meine, die Bereiche, die sonst nur komplett schwarz wären, aufwerten; allerdings sieht man hier auch, dass es scheinbar gerade kein gesamtheitliches, fließendes Design gibt, sondern man hat einen Plastik-Block, in den die nötigen Elemente hineingesetzt wurden: Im Mazda 3 2019 sieht man gut, wie gesamtheitliches, fließendes Design aussehen kann und außerdem sieht man in den Vergleichsbildern gut, was ich mit "farbliche Abhebung vom schwarzen Plastik" meine: Hier frage ich mich, ob man nicht helles Kunstleder im Innenraum haben könnte während die Sitze schwarz bleiben - denn ein weißer Fahrersitz sieht nach ein paar Jahren immer oll aus. Kippschalter können so viel besser aussehen als normale schwarze Plastik-Knöpfe, hier aus dem Mustang: Kritikpunkte A, B und C in einem Bild im Renault Clio: Hier als krasser Kontrast ein zukünftiger Kleinwagen-Innenraum: Bei der Ambientebeleuchtung mögen vielleicht einige sagen "Geschmackssache" / "neumodischer Unsinn", aber folgende Bilder... Zu freistehenden Navi-Bildschirmen: Mit ausreichender Planung und cleveren Details kann man denke ich auch in günstigen Autos mehr Richtung Luxus-Innenräume kommen: Ich bin an sich eigentlich kein Innenraum-Fetischist und bin voll dabei, wenn jemand sagt, dass er keine Pseudo-Luxus-Materialien braucht und es vor allem nicht um Haptik bei Materialien, die man normalerweise eh nie anfasst, geht. Allerdings kann ich es schon verstehen, dass man etwas Wohlfühl-Atmosphäre haben möchte, wenn man sehr viel Zeit in seinem Auto verbringt. Wie man in dem Zusammenhang allerdings bei einem schwarz-metallenen/ schwarz-Klavierlack- Interieur mit kantigen Linien von "Wohnzimmer"-Atmosphäre sprechen kann, kann ich nicht nachvollziehen; hier zwei Beispiele: Alles in allem kann man sich denke ich darauf freuen, dass die eingangs genannten Positiv-Elemente in Zukunft auch in günstigeren Autos gibt und nicht nur in der Oberklasse, wenn man auf so etwas wert legt Ich habe bestimmt noch Elemente vergessen, bitte ergänzt diese in den Kommentaren |
Sat Mar 17 14:14:40 CET 2018
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fm672
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Das ganze Affentheater kurz zusammengefasst: Richter: Prozess-Zuschauer (Zwischenruf) : Richter: Prozess-Zuschauer (Zwischenruf): Richter: Angeklagter: Richter: Prozess-Zuschauer (Zwischenruf): Angeklagter: Richter: Dieser Artikel kann Spuren unserer Autolobby, Regierung und rechter Presse enthalten. Ähnlichkeiten zum Abgasbetrug sind rein zufällig. |
Fri Aug 25 10:29:54 CEST 2017
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fm672
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| Stichworte:
Abgasskandal, Diesel, Stickoxid, VW
1. Schiffe fahren nicht durch Innenstädte Immer wieder wird die aus der Boulevard-Presse bekannte Überschrift "Die 14 größten Schiffe stoßen mehr Stickoxid aus als alle Autos zusammen" verbreitet. Diese fahren allerdings nicht durch Innenstädte und sorgen somit nicht für die gefährlich hohe Konzentration in Wohngebieten - im Gegensatz zu Autos. 2. Die Hersteller haben Gesetze übertreten, nicht nur Lücken in Vorschriften ausgenutzt Die Hersteller haben gegen deutsches und europäisches Recht verstoßen. Auch diejenigen, die per Thermofenster betrogen haben und das Scheinargument "Motorschutz" vorschieben. Dazu gibt es ein Rechtsgutachten, was diese Lüge in der Luft zerreißt. In einem Youtube-Video mit einem Interview eines Professors der Uni Darmstadt wird auch noch einmal erklärt, wie lächerlich es ist, dass Hersteller und Verkehrsministerium sich ernsthaft auf den Motorschutz berufen. 3. Stickoxid-Grenzwerte wurden nicht gewürfelt, sondern sinnvoll gesetzt Momentan wird die Gefährlichkeit von Stickoxiden oft heruntergespielt und die Grenzwerte, die seit Jahren gelten, auf einmal in Frage gestellt. Es steht jedem frei, sich mit der Entscheidungsfindung auseinandersetzen und seine Gründe darzulegen, wie hoch ein korrekter Grenzwert sein sollte. Punkt 4) sollte dabei nicht vergessen werden. 4. Unterschiede zu den Industrie-Arbeitsplatz-Grenzwerten begründen sich darin, dass die Allgemeinbevölkerung einen höheren Schutz braucht als gesunde Erwachsene Asthmakranke Kinder und Schwangere arbeiten nicht als Schweißer. Hier ein ARD-Faktenfinder zu dem gerne komplett irreführend verwendeten Argument: http://faktenfinder.tagesschau.de/...-grenzwerte-arbeitsplatz-101.html 5. Es spielt keine Rolle, wie viele Stickoxid-Tote es genau sind - je niedriger die Emissionen, desto weniger Tote 6. Die Technologie, um die Grenzwerte einzuhalten, ist vorhanden; Alternativen ebenso Die Technik, die Grenzwerte einzuhalten, ist vorhanden und wenn die zu teuer ist, gibt es noch genügend andere Alternativen zu Diesel (Benzin, Hybrid, Elektro, Wasserstoff, CNG, LPG), die allesamt viel weniger bis keine Probleme bereiten, die Grenzwerte einzuhalten (bei Direkteinspritzer-Benzinern reicht ein Filter; das ist kein Vergleich zu den Chemiefabriken, die für einen Diesel notwendig sind). 7. Kein Hersteller geht Pleite, wenn er adäquat nachrüstet. Die Hersteller sind milliardenschwere Konzerne und keine kleinen Familienbetriebe. Natürlich könnten die eine Nachrüstung stemmen. Für die Zulieferer wäre das sogar ein Konjunkturprogramm. Die Alternative zur Nachrüstung ist nur die Rücknahme und nicht etwa das tolerieren von illegalem Verhalten. 8. Zigtausend Rücknahmen sind teurer als Nachrüstungen 9. Sammelklagen existieren und sie sind risikolos und mit minmalem Aufwand möglich Es gibt in Deutschland Sammelklagen gegen VW, denen sich schon Tausende angeschlossen haben; die Aussicht auf Erfolg ist hoch und es ist risikolos. Wer eine Rechtsschutzversicherung hat, sollte selbst klagen, dann muss dem Anbieter der Sammeklage keine Provision des Gewinns im Erfolgsfall gezahlt werden. 10. Die Hersteller tragen die Hauptschuld Nicht die Städtebauplaner oder der Gesetzgeber oder sonstwer sind Schuld daran, dass die Grenzwerte nicht eingehalten wurden. Hier wird oft (absichtlich?) das Verursacherprinzip vergessen. Die Hersteller hatten Gesetze einzuhalten, was sie nicht getan haben (siehe Punkt 2). Und sie hätten es tun können (siehe Punkt 6). Die Politik hätte längst den NEFZ ersetzen sollen (was die Autlobby zunächst verhindert hat) durch WLTP und RDE-Messungen; die Behörden und Forscher hätten genauer hinschauen müssen und die Medien früher kritisch nachfragen müssen, aber das ändert nichts daran, dass die Hersteller die Hauptschuld an der Gesundheits- und Umweltbelastung tragen sowie daran, wenn jemand von Fahrverboten und Restwertverlust betroffen ist. Deswegen macht es keinen Sinn, einseitig auf die Politik, Justiz oder Verbraucherorganisationen zu schimpfen. Man sollte auch darüber nachdenken, ob man der Profitgier riesiger Konzerne oder der eigenen Gesundheit und Umwelt einen höheren Stellenwert einräumt. Es gibt immer mehr Motor Talk - User, die AfD- / breitbart-News - ähnlich argumentieren und die irreführenden bis falschen Meldungen aus Verschwörungstheorie-Blogs oder der Boulevard-Presse (Focus / Auto"journalismus" / Springer-Verlag: BILD, WELT) permanent wiederholen. Ich kann da nur empfehlen, sich in seriösen Medien zu informieren. Z.B. Süddeutsche (leicht links), FAZ (leicht rechts) oder tagesschau.de (sehr neutral). |
Sat Jan 14 15:26:51 CET 2017
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fm672
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Die am häufigsten vergessenen Angaben + weitere Tipps zum Suchthread im Forum "Allgemeine Kaufberatung"
2. Welche Vorlieben hast du?
3. Häufige Fehler
4. Zuverlässigkeit ![]()
5. Häufige Tipps mit gutem Preis-Leistungsverhältnis und Alleinstellungsmerkmal
(einfach die wirklich oft empfohlenen; die Liste ist natürlich nicht vollständig)
6. Abgasprobleme
7. E-Autos ![]()
Disclaimer: ich bin der Meinung, dass v.a. in Deutschland die Zuverlässigkeit beim Autokauf oft sehr gering oder falsch eingeschätzt wird (die meisten vertrauen eher dem Ruf eines Herstellers und sind ganz überrascht, wenn sie mal eine Studie sehen, die diesen Ruf absolut nicht bestätigt, ich vertraue da einfach lieber auf harte Fakten, Studien, Zahlen.). Außerdem habe ich zwei Punkte, die Umwelt und Gesundheit betreffen, dabei. Wer seine Prioritäten anders setzt (Hauptsache, das Image stimmt oder Hauptsache, der Innenraum wirkt hochwertig), dem möchte ich das nicht ausreden, aber zumindest anregen, darüber nachzudenken. |
Mon Oct 03 11:40:03 CEST 2016
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fm672
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| Stichworte:
Alleinstellungsmerkmale, Fortschritt, Motoren, Vergleich
Meine Meinung zu den großen Herstellern: Mazda Toyota Honda Kia/Hyundai Ford GM Nissan VW, Audi BMW Mercedes Citroen / Peugeot Renault Fazit |
Wed Nov 06 13:44:55 CET 2024 |
fm672
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Elektromobilität
Wasserstoff, E-Fuels?
Das kann man sehr kurz halten: E-Fuels und Wasserstoff sind viel ineffizienter als Batterie-elektrische Autos und selbst mit extrem viel Überschuss-Strom mit dem man Wasserstoff produziert, wird das immer noch lange nicht ausreichen, um Bereiche abzudecken, bei denen es viel schwieriger ist, eine Alternative zu Wasserstoff zu finden.
Stand der E-Mobilität
Aktuelle Elektroautos sind nicht "unausgereift". V.a., wenn man sie mit Verbrennern vergleicht, die i.d.R. eine fahrende Heizung sind, die hauptsächlich Wärme erzeugen und nur einen Teil des Kraftstoffes in Bewegungsenergie umwandeln. Ein Ioniq 6 mit 77 kWh-Akku und Hinterradantrieb kommt fast 500 Kilometer weit und braucht dank 800V-Technologie nur eine gute Viertelstunde, um 350 Kilometer nachzuladen. Aber auch z.B. ein E-Auto auf Basis des MEB-Baukastens mit etwas langsamerer Ladeleistung reicht für die meisten Fahrprofile vollkommen aus.
Wartung und Betriebskosten sind geringer, 7 Liter Super (bei einem angenommenen Preis von 1,64) kosten 11,48€; 20 kWh (bei einem angenommenen Preis von 30 Cent mit Lademöglichkeit Zuhause) kosten 6€; der "Spritpreis" beträgt also einfach die Hälfte.
Diese ganzen Sensationsmeldungen "Bald kommt die 1000 Kilometer-Superbatterie" gibt es seit Jahren - die Wirklichkeit sieht so aus, dass Fortschritte gemacht werden, diese aber nicht so groß sind, als dass es sich lohnen würde, jetzt kein E-Auto zu kaufen und stattdessen auf eine Wunderbatterie zu warten.
Öffentliches Laden
Was ich allerdings für unausgereift und ungerecht halte, ist das Thema öffentliches Laden. Ich habe Zuhause eine Wallbox und lade mit 11kW den normalen Haushaltsstrom für <30 Cent / kWh. Außerdem habe ich eine große PV, die von April bis September zu 95% genug Strom produziert, dass ich mein E-Auto (Software-gesteuert) mit PV-Strom laden kann; wobei mir dann nur die 8,soviel Cent Einspeisevergütung entgehen. (Meine Fahrleistung ist ca. 18.000 Kilometer / Jahr). Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass ich zum Einen nach einer freien Ladesäule suchen muss, dann der Willkür der Ladestromanbieter mit Preisen ab(!) knapp 50 Cent + Grundgebühr ausgeliefert bin und dann evtl. auch noch nach dem Ladevorgang umparken muss, dann wäre das schon eine andere Nummer. Das ist man wieder wie bei so vielem beim Matthäus-Prinzip: wer hat, dem wird gegeben, wer nicht hat, dem wird noch das Wenige genommen, das er hat.
Dienstwagen
Zusätzlich kommt noch dazu, dass meist nur Gutbetuchte einen Dienstwagen bekommen können - schon mit einem Verbrenner ist man da besser gestellt als Privatkäufer, aber bei Elektroautos gibt es noch den Vorteil der 0,25%-Regelung und seit dem Wegfall der Kaufprämie schauen Privatkäufer bei Neuwagen einfach in die Röhre (was nicht heißt, dass es sich gegenüber einem Verbrenner immer noch lohnen kann, ein E-Auto mit halbierten Betriebskosten zu kaufen, aber es ist einfach ungerecht im Vergleich zu den Dienstwagen-Fahrern. Immerhin positiv für diejenigen, die einen Dienstwagen haben können: wenn jetzt das Fahrprofil zu einem E-Auto passt und man wählt immer noch einen Verbrenner - das ist rational eigentlich nicht mehr zu begründen.
Müssen wir uns vor China-Marken fürchten?
Wenn ich auf bezahlbare, effiziente E-Autos ab einer Reichweite etwas über Durchschnitt und halbwegs schnellem Laden schaue, dann sind da mit dem XPENG G6 und MG 4 nur zwei Autos einer rein chinesischen Marke dabei:
(Klar ist Volvo im Grunde chinesisch, aber das sind auch nur 2 Modelle)
Der Rest sind Fahrzeuge auf MEB-Plattform (VW, Skoda, Cupra und Ford), Hyundai/Kia-Modelle sowie Tesla Model 3 und Model Y.
Deswegen kann ich dieses oft geäußerte "Die Chinesen bauen viel bessere, günstigere Autos und sind unserer Industrie komplett überlegen" nicht so ganz nachvollziehen.
Fazit ist für mich, dass "Technologieoffenheit" nur unnötige Verunsicherung bewirkt. Allerdings muss auch endlich mal das Thema bezahlbares öffentliches Laden angegangen werden (was im Vergleich zu "ausreichend E-Fuels / Wasserstoff herstellen" allerdings die deutlich kleinere Herausforderung ist).