Sat Mar 01 00:45:47 CET 2025
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fernQ
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Kommentare (38)
| Stichworte:
Citroen, DS, Frankreich, Peugeot, Renault
Na, wer hat anhand der Überschrift verstanden, um was es geht? (Rechtschreibung und Grammatik ohne Gewähr, ist zu lange her Eigene französische Autos bisher: Peugeot 407 2.2 HDi (01/2010 - 11/2011) Generell tolle französische Autos: Citroen SM Citroen C6 Renault Laguna Coupé Aktuelle Elektroautos: Renault 5 E-Tech Très bien - so viel zu den französchen Autos und mir. Bin ich mit diesem frankophilen Schlag alleine hier, oder könnt ihr dem ein oder anderen historischen oder aktuellem Auto aus Frankreich auch etwas abgewinnen?
Bildquellen:
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Sat Mar 01 09:08:23 CET 2025 |
gato311
Ich kenne viele Franzosen aus meiner Zeit in Argentinien. Da gibt es viel Licht, vor allem bei ältern Konstruktionen wir R18, R12, R9, R4, Peugeot 504, aber auch viel Schatten vor allem bei den neueren Autos, wo eben nicht nur irrelevante Teile abfallen.
Der C1 ist ein Daihatsu mit vielen japanischen Tugenden, leidet nur am Produktionsort, völlig untypisch für Citroen.
Sat Mar 01 13:09:26 CET 2025 |
remarque4711
Mein Vater fuhr Renault, so bin ich auch dort gelandet. Am Tag des Führerscheinerwerbs bin ich mit meinem kleinen Bruder zum Renaulthändler des Vertrauens meines Vaters gefahren und habe mir einen Renault 16TS, EZ 1971 mit damals wahnsinnigen 83PS gekauft. Mit dem Fahrzeug bin ich am nächsten Tag 780 Km zu meinem damals neuen Arbeitsplatz in die Schweiz gefahren. Es stellte sich heraus, dass das Getriebe defekt war, das wurde auf Garantie (heute Gewährleistung) repariert. Trotzdem, dass das Auto eine Rostlaube war (durch die Kotflügel konnte man von oben auf die Straße schauen), bin ich damit knapp über drei Jahre und ~90.000 Kilometer gefahren. Die Karre hat mich in der Zeit ~21.000 DM ohne Kaufpreis gekostet, Werkstattbesuche waren meine Freizeitbeschäftigung
. Da der so rostig war, habe ich den bewusst plattgefahren bis irgendwann die Zylinderkopfdichtung durch war. Er wurde dann vom Straßenrand direkt auf den Schrottplatz geschleppt.
Da man ja aus Fehlern nicht klug wird, habe ich mir ein halbes Jahr später wieder einen Renault 16, diesmal einen TX aus 1976 gekauft, der hatte sogar 93PS
. Den bin ich ca. zwei Jahre gefahren, bis er 1982 in die Presse wanderte. Die beiden R16 waren Rostlauben vor dem Herrn aber tolle Fahrzeuge, beide hatten bspw. schon elektrische Fensterheber, sowas gab es bei den Deutschen Massenherstellern m.W. nicht serienmäßig in der Fahrzeugklasse.
Nachfolger wurde dann ein neuer R4 GTL mit überschaubaren 34PS. Das war natürlich eine kleine Umstellung aber mir reichte die Leistung. Ich bin damit auch mehrmals über irgendwelche Alpenpässe nach Italien gefahren. Das Blöde bei dem Auto war, dass er innen nicht gedämmt war und es deshalb im Winter immer kalt war. Ich habe dann den Fußraum mit Alluminium beschichtetem Styropor ausgekleidet, danach ging es einigermaßen. Das Auto habe ich nur ~1,5 Jahre gefahren, da er am im Juli 1984 in München das Hagelunwetter erleben durfte. Ich habe fiktiv abgerechnet (damals gab es noch die MwSt. ausgezahlt) und habe mir dann den nächsten Renault gekauft.
Es war ein Renault 9GTS mit 72PS, ein Vorführwagen mit repariertem Unfallschaden, den ich mit der Kohle der Versicherung und Inzahlungnahme mit ~3.000 DM Zuzahlung bezahlte. Der fuhr ~7 Jahre relativ problemlos bei mir, bis ich damit einen Unfall verursacht habe und sich die Reparatur nicht mehr lohnte. Ich habe den dann für einen neuen Renault 19 TSE in Zahlung gegeben, 1.000DM wurden noch angerechnet. Der hatte auch elektrische Fensterheber.
Mit dem Renault 19 hatte ich nach 10 Tagen und 800 Kilometern einen unverschuldeten Unfall und ich bekam ein neues Fahrzeug von der gegnerischen Versicherung gezahlt, es wurde das gleiche Model zum selben Preis.
Den zweiten R19 bin ich 17 Jahre und 3 Wochen gefahren. Sein Ende war ein Motorschaden bei 235k Km, weil ich vergessen habe, morgens um 5 Uhr nach dem Ölnachfüllen den Deckel wieder draufzuschrauben
. Ansonsten ein super Fahrzeug, fast wie die R16, nur weniger variabel, dafür aber viel zuverlässiger. Schwachpunkte waren die Radlager vorne und der Fahrersitz, dessen Gestell/Konsole ich viermal tauschen musste, weil der Sitz abgebrochen ist. Das ist während der Fahrt übrigens kein Spaß. Der ist nach 17 Jahren fast rostfrei der damaligen Abwrackprämie zum Opfer gefallen. Gut für mich, das ich für das defekte, alte Auto noch 2.500€ bekommen habe.
Das war mein letzter Renault, weil meine Frau keinen Renault mehr wollte. Der Nachfolger wurde mein aktueller Opel Zafira A, den ich als 5 Monate alten Mietwagen aus Frankreich bei einem Opelhändler hier in der Region gekauft habe. Der ist am 20.02. 23 Jahre alt geworden, hat jetzt ~436k Km auf dem Tacho und im Februar eine neue HU bekommen.
Da mein Vater Renault fuhr, haben wir vier Geschwister auch damit angefangen. Insgesamt fuhren in unserer Familie von 1967 bis 2014 27 Renaults
. Leider habe ich von keinem digitale Fotos zum anhängen
.
Sat Mar 01 19:35:22 CET 2025 |
British_Engineering
Mein einziger Franzose war ein Talbot Rancho im Jahre 1980.
Naja, so ganz stimmt das auch nicht, ich hatte den als Fernlenk-Auto
. Genau der musste es damals für mich als Siebenjähriger sein und kein Anderer. Ich habe ihn geliebt! Mein Vater fand ihn weniger prickelnd, weil ständig etwas an der Steuereinheit kaputt war. Es war so ein ganz einfaches Fernlenkauto, wo die Steuereinheit ein kleines Lenkrad oben drauf hatte und per Kabel mit dem Auto verbunden war. Diese Kabel machten halt ständig Ärger und irgendwann war das Lenkrad in der Mitte des Lenkkranzes gebrochen, was mein Vater durch ein aufgesetztes Holz-Rad behob.
Selbst gefahren bin ich zumindest einige Renault-Modelle, auch wenn ich keinen davon selbst besessen habe. Die heutige Ehefrau meines besten Freundes besaß in den frühen 1990er Jahren einen Renault 18 GTL Variable. Das Auto hatte sie von ihren Eltern geerbt. Den Renault 18 fand ich auch schon seit meiner Kindheit toll und war sehr erfreut, als ich ihn damals in den 90ern mal selbst fahren durfte. Er fühlte sich ziemlich komfortabel und auch ein wenig eigenwillig an mit den sehr weichen Sitzen, der komfortbetonten, unsportlichen Fahrwerks-Auslegung und den drei verschiedenen Schlüsseln.
Den Renault 21 Nevada kenne ich relativ gut, da ein Bekannter von mir ihn besaß und wir dieses Auto häufig als Zugfahrzeug nutzten, wenn jemand im Bekanntenkreis umzog oder wir von der Kirche große Aktionen hatten. Der gefiel mir rundum gut. Der 2,1 Liter Saugdiesel fühlte sich immer nach deutlich mehr Leistung als den 67PS, die er tatsächlich hatte, an. Außerdem passten Motor und Getriebe gut zusammen, der fuhr sich auch mit einem Hänger echt passabel.
Den Renault Twingo der ersten Generation, den Trafic aus den 90ern, den zweiten Renault Master und vor allem den Clio 3 kenne ich auch als Fahrer. Bis auf das hakelige Getriebe im Trafic alles nette Autos.
Von Citroën kenne ich nur den Saxo als Fahrer. An den habe ich ganz schlechte Erinnerungen. Man muss allerdings dazu sagen, dass das von mir gefahrene Exemplar ein Leihwagen in Griechenland war. Auf jeden Fall hatte er ein sehr hakeliges Getriebe, war schlecht gedämpft und hatte eine nervösen Geradeauslauf, der ständig korrigiert werden musste. Ich war selten so froh wie bei der Rückgabe dieses Autos.
Sat Mar 01 20:06:43 CET 2025 |
PIPD black
Mit Franzosen habe ich wenig am Hut gehabt. Seit bald 3 Jahren steht aber einer bei uns auf dem Hof: ein Opel Mokka.
Bislang macht er seine Arbeit gut.
Demnächst gibt’s dann auch ne Franzosenmarke auf dem Hof: ein elektrischer Citroën C3 Max.
Sat Mar 01 21:18:32 CET 2025 |
Clio.0815
Seit 07/2016 ein Clio 4 RS als Spass Kfz im Fuhrpark. Bisher ohne Probleme
.
und Ausfälle ... Ausnahme sind elektrische Macken ab und zu
Das kann Renault bis heute nicht richtig.
Sat Mar 01 21:43:45 CET 2025 |
Dynamix
Meine französische Erfahrung beschränkte sich auf meinen 207. Für jemanden der gerade sein erstes Auto hinter sich gelassen hat war das schon ein Upgrade. Von 60 PS auf 120 PS, dazu lauter sportliche Goodies. Wenn der Asphalt topfeben war ging das Ding wie blöde um jede Kurve, aber wehe es kam ein Schlagloch.........
Was Sport angeht neigen die Franzosen gerne zur Übertreibung. Die ganzen sportlichen Renaults die ich mal fahren durfte waren auch extrem hart abgestimmt. Eine masochistische Veranlagung hilft da schon sehr
Leider war der 207 nicht gerade mit Zuverlässigkeit geschlagen. Das Getriebe war dem Motor nicht gewachsen. Da gibt es diverse Fälle wo das Getriebe irgendwann den Geist aufgibt. Gerade die Cabrios hatten die ersten Getriebschäden zum Teil pünktlich zum ersten Service. Dazu die BMW-typischen Macken der in Kooperation entwickelten Motoren. Vanos? Check! Olfressen? Check! Steuerkette? Check!
Nach heutigem Stand würde ich mir wohl kein PSA-Fahrzeug mehr kaufen, aber da bin ich beruflich auch ein bisschen vorbelastet.
Wo ich momentan schwach werden könnte wäre der R5. Klein, elektrisch, nette Optik und von den Eckdaten her relativ alltagstauglich. Wenn die jetzt noch bezahlbar werden oder mal gute Leasingangebote kommen würden, wäre das ein potenzieller Nachfolger für den Fiesta. Wobei ich ja eigentlich auf den neuen Twingo warte. Der soll ja viele Anleihen des Originals haben und meine Frau mochte die kleine Büchse immer schon und die Neuinterpretation gefällt mir optisch schon ganz gut. Laut Renault soll der nicht nur in Serie gehen sondern auch optisch sehr nahe an der Studie bleiben. Lediglich so Spielereien wie die LED Logos an Front und Heck gehen dann nicht in Serie aber sowas ist für mich kein K.O. Kriterium.
Sun Mar 02 10:46:06 CET 2025 |
miko-edv
Moin,
mein Vater hat der Familie Ende der 60er den Aufstieg vom Fiat500 zum R16 gegönnt - und ist der Marke über die nächsten 50 Jahre treu geblieben. R16, R20, R25, Megane Kombi, ... ich habe den Überblick verloren, etwa alle 3 Jahre ein "neuer gebrauchter" vom Händler, bis er dann kurz vor Corona den letzten aus Altersgründen (>85) nicht mehr erneuert hat.
Entsprechend kam ich dann zu zwei R4, und von da aus ging dann das "Kofferraum-Wachstum" weiter bis zum T4 ...
Und ich glaube, wenn ich das Spielgeld und den Spielplatz hätte, könnte hier noch ein R4F6 stehen. Da ist der Caddy dann schon mal ein Brückenbau "retour à l'origine".
PS: in der Überschrift fehlt noch ein Plural-'s' am Adjektiv
Sun Mar 02 12:07:33 CET 2025 |
Bohli
Morsche,
ich hatte zwei Citroen Grand Picasso den ersten mit dem 150 PS Diesel und dann den Nachfolger mit 165 PS Diesel. Meine Frau und ich sind heute noch begeistert von dem Konzept u.a. Rieesseenn Frontscheibe, super Langstreckenkomfort, absenkbares Heck sehr geil beim Verladen meines Rollis, keine "Türschweller" sehr bequem beim Aus- und Einsteigen wenn das linke Bein nicht so will... Lediglich die Rücksitze waren nicht wirklich eine Freude aber wie heißt es immer "die billigen Plätze" Der 165 PS Diesel war im Vergleich zum 150 PS Motor gefühlt drei Klassen besser der Durchzug, Laufruhe, Verbrauch einfach toll. Habe sie jeweils nach vier Jahren abgegeben denn die auftretenden Elektrozonks nach der Garantie zu bezahlen, eher nö
Das neue Modell war leider nicht mehr meins denn durch die "moderne" Karrosserieform passt der Rolli nicht mehr rein. Sonst wäre ich wahrscheinlich dabei geblieben
Sun Mar 02 16:17:59 CET 2025 |
ToledoDriver82
Autos aus Frankreich,ja,hatte ich auch schon. Aber der erste Kontakt waren die R19 und Clio vom Kumpel seiner Eltern,die fuhren nach der Wende nur Renault,bis heute. Kaum verwunderlich das sein erstes Auto auch einer war, ein Clio 1,mit dem haben wir so einiges erlebt,allerdings auch weniger gute Sachen. So gab es oft Probleme mit der Wegfahrsperre,in dem Fall die Ausführung mit Codeeingabe ,als sie mal wieder während der Fahrt plötzlich das Auto lahm legte,waren wir gerad mit gut 130 auf der linken Spur der AB unterwegs...eine sehr unangenehme Situation.
ein Jahr leistete er mir gute Dienste,dann ging er für nen schmalen Taler an einen Freund,der fuhr noch den TÜV ab und verkaufte ihn dann ins Ausland.
Der nächste Franzose war der R19 meiner Frau,ein Desaster,es gab nur Probleme und nach der 3. Nachbesserung vom Händler,blieb er dort. Mein eigener erster Franzose war ein Peugeot 106 und der war so gar nicht schlecht,als 1.4er mit 75PS und einer für einen Kleinwagen guten Ausstattung machte er schon was her,leider hatte auch der Probleme. Immer wieder riss das Kupplungseil und ging die Tachowelle kaputt,alles zu lasten vom Händler,aber sehr nervig. Dann verlor ich auf dem Weg nach Rügen durch einen defekten Simmering mein komplettes Getriebeöl,ich schaffte es zwar hin und zurück,aber das Getriebe war hinüber,was aber auch auf Gewährleistung ersetzt wurde. Damit hatte ich aber genung und verkaufte den kleinen Franzosen wieder.
Ein paar Jahre später suchte ich ein Auto für den Übergang und fand einen R19 Phase 2,aus erster Hand mit frischen TÜV und einem sehr niedrigen Preis wegen diverser Roststellen
Heute bin ich dem französischen Blech nicht abgeneigt,aber die schlechten Erfahrungen schwingen immer mit
Sun Mar 02 18:17:34 CET 2025 |
bronx.1965
Puis mes expériences avec les Français. . .
R4 f6 Kasten, geile Kiste simpelster Coleur, Anfangs der 90er für 50 DM als Rostlaube von einem Gemüsehändler gekauft, brachte der mich nach einigen Schweiß-Orgien über eine weitere HU-Periode. War für meine restliche Studienzeit das ideale Mädchen für alles. Mechanisch ging einfach nichts kaputt, jedenfalls nicht während meiner Haltedauer von knapp 27 Monaten.
3 Jahre später ein R19 Chamade, Ph 1. gekauft beim Fähnchenhändler mit 60.000 Km, nackte Muddi und deswegen auch unschlagbar preiswert. Wollte keiner, ich nahm ihn und er hielt weitere 2 Jahre und ging dann für knapp denselben Preis wieder weg.
Dann gab es lange Zeit keine französischen Autos mehr bei uns. Einfach weil es sich nicht ergab und ich eh nicht marken-fixiert war und bin.
Ein R19 ergab sich erst dann wieder weil ich schnellstmöglich fahrbaren Ersatz brauchte. Und so wurde es der von @ToledoDriver82, den ich einige Zeit vorher persönlich kennen gelernt hatte. Die Kiste war die perfekte Übergangslösung, machte ihre Sache bestens und ging dann für fast nix nach Tunesien. Dort läuft er vermutlich heute noch.
(Schweller werden eh überbewertet)
Danach kam ein Kangoo, Ph 1 mit Klima, stolzen 75 PS und Cargo-Türen am Heck statt der sperrigen Klappe. Eines der besten Autos in Sachen Zuverlässigkeit, belohnt mit 8 Jahren Haltedauer.
Nicht ganz so lange schaffte es ein Trafic-Bus mit 1,9er Diesel. Das lag aber nicht am Transporter selbst sondern daran das sich die Prioritäten im Leben mal wieder änderten.
Der letzte Franzose setzte dann den Deckel drauf und erwies sich als Vollkatastrophe in Sache Elektrik: ein Renault Laguna II, Phase 2. Nach 13 Monaten entnervt verkauft.
Aktuell fahre ich noch einen Duster I, Phase 1, 4x4, der ja irgendwie auch französische Wurzeln hat. EZ 2010, läuft völlig problemlos. Der 1,6er Benziner mit 105 PS ist keine Rennmaschine aber ein Bauernmotor ohne teures drum herum und den Begriff will ich positiv besetzt wissen. Weil haltbar und sehr zuverlässig.
C'étaient mes 3 centimes.
Sun Mar 02 18:35:42 CET 2025 |
CUXZ4
Mit Gewähr: mes voitures françaises
Ja, sie sind (meist) schick und manchmal anders. Ich habe schon häufiger auf einen Gallier geschielt. Ein Mal wurde ich schwach bei einem Peugeot 207SW HDI mit 109PS. Es war ein unheimlich praktisches Auto. Leider stand er gefühlt 1x pro Monat in der Werkstatt. Daher war nach 18 Monaten Schluss mit lustig/praktisch.
Trotz tollem Design und fortschrittlichen Lösungen kommt für mich ein frz. Auto nicht mehr in Frage.
Mon Mar 03 22:06:55 CET 2025 |
fernQ
Oui oui @miko-edv und @CUXZ4 jaaaa, ich habe leider alles verlernt, was ich jemals zu dieser Sprache in der Schule gelernt habe :-D (das "des" bleibt aber, "Die... Aurtos und ich", nicht "Meine... und ich" ;-))
@gato311 Hm, der C1 ist ein Bruder von Peugeot 107 und Toyota Aygo, Daihatsu wäre mir neu.
@remarque4711 Das ist eine schöne Liste an französischen Fahrzeugen! Aber mindestens genauso bemerkenswert finde ich den Tachostand von 436.000 km deines Zafiras! Den Zafira A hatte mein Vater mal, den bin ich auch ab und zu gefahren und mochte ihn gerne.
@British_Engineering Ferngesteuert gilt auch :-) und wo du den Twingo erwähnst: Der war kom Konzept her ein richtig gutes Auto, den hatte die Mutter meiner ersten Freundin.
@PIPD black Interessant, der C3 wirkt ganz nett, kenne ich gar nicht.44 kWh wären mir aber doch zu wenig für einen Erst- und Einzigwagen.
@Clio.0815 Ja, den finde ich auch gut. Schöner, kleiner Flitzer. Da braucht es keine 300 oder 400 PS, um auf schönen Landstraßen auch im Rahmen der Legalität Fahrspaß zu haben!
@Dynamix Sowieso gab es einige französische Autos, die nicht die typische Sänfte, sondern ernste Sport- und Spaßgeräte waren. Der Clio wurde schon genannt, auch den 308 GTi fand ich immer interessant, mehr als seinen Namensvetter von VW. R5 geht es mir genauso, gefällt mir gut.
@miko-edv 50 Jahre die gleiche Marke fahren, das gibt es auch nicht oft. Jedenfalls heute seltener, als früher, meine ich.
@Bohli Sowieso wären all die Vans ein eigenes Kapitel wert! Einen hätte ich mir mal fast selbst angeschaut, den Renault Espace V - dann habe ich gemerkt, ich brauche ja gar keinen Van :-D
@ToledoDriver82 Montagsautos gibt es überall, aber klar, die eigenen Erfahrungen prägen einen bei der Fahrzeugwahl. Ich schaue schon heute noch immer nach, was es neues bei Peugeot, Citroen oder DS gibt.
@bronx.1965 Oh weh, auch hier gemischte Erfahrungen. Bei Dacia finde ich, sind sie auf einem guten Weg. Anfangs abgetragene, alte Renault-Technik, heute Autos mit gutem Preis/Leistungsverhältnis, auch die Optik ist nett inzwischen. Finde ich gut!
@CUXZ4 Na dann hoffe ich, dass sich dein i4 gut schlägt, nicht dass BMW auch aus deinem Raster fällt ;-) der ist zwar mehr Weißwurst statt Brie, aber würde mir auch gut schmecken. Fand aber das Vorfacelift besser, was Farben, Sitzbelüftung und so weiter angeht. Auch wenn sich unter dem Blech und am Akku doch einiges verbessert hat.
Mon Mar 03 22:10:13 CET 2025 |
gato311
Peugeot 107, C1 und Aygo sind letztlich eine Daihatsu Auftrags-Konstruktion.
Toyota macht keine Kleinstwagen.
Selbst hat Daihatsu das Auto so nie vermarktet, reine Auftragsgeschichte.
Der Motor (1KR-FE) ist aus dem Daihatsu Cuore/Mira L276.
Mon Mar 03 22:37:19 CET 2025 |
miko-edv
meine Frau ist auf demselben Pfad - seit ich sie kenne (1986) nur VW Golf, von einem kurzen Intermezzo Mazda 323 abgesehen, den sie von ihrem Schwager nahezu geschenkt bekam.
Mon Mar 03 22:43:38 CET 2025 |
der_Derk
Gibt diverse französische Modelle, die ich gerne gefahren hätte - sei es Citroen XM, C6, DS5, oder auch ein Renault Avantime, aber es kam jedes Mal anders, wenn der Fahrzeugwechsel aktuell wurde. Und ein Renault Sport Spider oder Clio V6 wird es sowohl seltenheits- als auch preisbedingt vermutlich nie werden
.
Dafür war der RX4 eine interessante Erfahrung, der Twizy ist es nach wie vor, und streng genommen ist der Smart Roadster auch irgendwie ein Franzose. Am Besten finde ich die französischen Hersteller immer dann, wenn sie mal wieder einen ihrer kreativen Momente haben, der in den allermeisten Fällen vom Markt nicht angenommen wird. Ausnahme war z.B. der erste Twingo, der sich gut verkauft hat. Finde ich zwar fürchterlich zu fahren, aber respektiere das Konzept.
Achja - und die erste Probefahrt nach der Fahrschule fand in einem Peugeot 106 XSi statt, der dann aber doch nicht das erste Auto wurde. War vielleicht auch ganz gut so, denn trotz "nur" 94 PS waren Handling und Fahreigenschaften für Ungeübte etwas drüber...
Mon Mar 03 23:01:52 CET 2025 |
miko-edv
zu meiner R4-Zeit konnte ich auch mal bei seiner Markteinführung einen Citroen AX testen - doppelte Leistung bei etwa gleichem Gewicht ... eine Rakete! Aber wenn man vom Kofferraum und den Lademöglichkeiten eines R4 "versaut" ist, kommt sowas trotzdem nicht wirklich in Frage.
Tue Mar 04 20:37:19 CET 2025 |
PIPD black
@fernQ Der C3 ist nur für den täglichen Arbeitsweg mit Ladesäule auf Arbeit. Erst- und Einzigwagen wird er nie sein. Da bleibt es beim Fahrzeugbestand in der Familie.
Tue Mar 04 21:37:26 CET 2025 |
fernQ
@gato311 Okay, dass ein Daihatsu-Motor verwendet wird, hatte ich schon einmal gehört, dass die Plattform auch von ebenda kommt, war mir neu. Danke für die Info! Trotzdem sehe ich meinen C1 weiterhin als Franzosen ;-)
@miko-edv Nicht schlecht - aber ohne den Mazda als Combo-Breaker wäre es noch beeindruckender :-D Kann ich mir kaum vorstellen, ich hatte Mini, mehrere Ford, Citroen, Peugeot, mehrere Opel, BMW - und das in unter 20 Jahren.
@der_Derk Mit dem DS5 als Hybrid hatte ich mal eine Probefahrt, die war eher ernüchternd. Aber das "5" im Namen erinnert mich an ein Fahrzeug, passend zu diesem Artikel, das ich noch nicht erwähnt habe: Citroen C5 (2008-2017). Weniger exotisch als beispielsweise ein C6, aber doch auch reizvoll, wie ich finde. Sechszylinder, Hydropneumatik, sowohl als Kombi (Tourer, nicht mehr Break, schade eigentlich) als auch Limousine wunderschön, dazu wieder ungewöhnliche (unpraktische?) Details wie das Lenkrad mit feststehender Nabe - herrlich!
@PIPD black Klar, das ist auch wahrscheinlich das typische Nutzungsprofil für ihn. Da wir nur ein Auto haben, und das auch beibehalten wollen, haben wir andere Ansprüche. Daher hatte ich den C3 auch gar nicht auf dem Schirm, finde ihn aber nicht übel als Zweitwagen.
Tue Mar 04 21:39:56 CET 2025 |
gato311
Mit der Plattform ist das nicht öffentlich. Aber möge ein Insider das Gegenteil beweisen...
Das ist aber von der Konstruktion kein Franzose sondern sieht für den Insider von den ganzen Blechen her stark nach Daihatsu aus. Und wie gesagt, Kleinstwagen von Toyota macht immer Daihatsu.
Ist halt ein halber Japaner, in Europa gebaut.
Tue Mar 04 22:09:03 CET 2025 |
miko-edv
Nun, was willst du machen als arme Studentin - der Vor-Golf war nicht mehr brauchbar und der Mazda nahezu geschenkt ... nachdem der Mazda dann aber einen Ersatzmotor brauchte (den es in dieser Spezifikation nur extrem selten und damit 4mal so teuer wie ein gleichartiger Golf-Motor gewesen wäre), war sie "geläutert" und ging zurück zum Golf.
Im Ausgleich haben unsere Töchter beide mit Golf4 angefangen, die eine hat jetzt den zweiten, die andere braucht wegen des kaputten linken Knies Automatik und ist über A3 dann unfallbedingt auf S3 ge"wachsen". Ich hatte in den 90ern einen Passat Variant als Firmenwagen und bin dann nach dem Voyager wieder "heim ins VW-Reich" 99 auf den T4 gewechselt und habe jetzt seit 7 Jahren den Caddy. Und das 1er Cabrio darf ich auch fahren.
Ist also nicht so, als wenn wir VW-feindlich wären
Wed Mar 05 08:05:02 CET 2025 |
Dynamix
Für das Designerlebnis reicht es aus sich mal reinzusetzen.
Sat Mar 08 19:08:24 CET 2025 |
allstar17
Moin,
als Kind des Ostens, welches als zweite Fremdsprache die Ehre hatte, die "Weltsprache" französisch zu lernen und daher "une petite peu" francophil geprägt wurde, führte der Weg zum ersten eigenen Auto 1991 zu einem Renault 11 Cheverny mit 73 PS und Choke und "Luxusaustattung"- elektrische Fensterheber und ZV mit FB, mehr als Golf, Kadett & Co. der Kumpels.
War ein tolles Auto, hat meinen ersten Unfall überstanden, der gegnerische Golf 1 konnte zum Quadern.
Darauf folgte ein Renault Clio 1 in RT- Ausstattung mit der Klappe vor dem Radio. Dieser fing irgendwann an Radlager "zu Fressen" und wurde dann durch einen Peugeot 306 XR ersetzt.
War auf über 200000 km ein teuer Begleiter mit sehr gutem Fahrkomfort und durch den 60l-Tank fast 1000km Reichweite als Benziner.
Hatte dann Probleme mit der Kopfdichtung/ Kühlkreislauf und wurde ersetzt durch einen Golf TDI.
Damit endete meine Franzosen-Ära.
Sat Mar 08 23:04:22 CET 2025 |
Volvorin71
Mein einziger Franzose war ein Renault Laguna II Phase I 2,2 DCI mit 150 Ps.Den hatte ich neu gekauft und das war eine Vollkatastrofe.Bei 80t Km war die Kupplung platt,bei 96t Km der Motor und pünktlich bei 160t Km war die zweite Kupplung fällig.Das war der Punkt wo ich einen Schlußstrich gezogen habe.Nur schnell weg mit der Kiste und wenn es auch zum Schleuderpreis war.Das waren nur die gravierensten Mängel,eigentlich verging kein Monat ohne Fehlermeldung.Renault feierte sich damals selber,das sie dieses Auto in Rekordzeit entwickelt hatten.Die Käufer waren damals die Testfahrer.Die Autobild berichtete damals in einer großen Überschrift"Seine Heimat ist die Bühne".Damit war die Hebebühne gemeint und ich kann das voll bestätigen.Renault hat heute noch mit dem schlechten Image von damals zu kämpfen.Für mich war der Möchtegern Chef Carlos Ghosn der Hauptverantwortliche für das Desaster.Wo der war,gab es nur noch verbrannte Erde.
Thu Mar 13 23:11:47 CET 2025 |
fernQ
@miko-edv VW ist nicht meins, auch wenn ich einige Autos aus dem Konzern an sich nicht übel finde.
@Dynamix Genau das, so sehe ich es auch. War ich schon etwas enttäuscht nach der Probefahrt.
@allstar17 Schade eigentlich, nach dem starken Anfang mit Renault :-)
@Volvorin71 Kochen alle Marken nur mit Wasser, egal ob französische, deutsche, japanische oder was auch immer. Montagautos kann man überall erwischen. Aber persönlich prägt es einen natürlich, bei deinen Erfahrungen hätte ich Renault wohl auch nicht mehr so positiv gegenüber gestanden.
Fri Mar 14 08:40:54 CET 2025 |
griwer
Hm, da bin ich mit meinem Matra Murena ja beinahe ein Außenseiter ;-)
Hatte ich Mitte der 80er. War eigen, hatte aber etwas. Und von der Straßenlage her halt einfach ein Mittelmotorauto.
Fri Mar 14 08:43:38 CET 2025 |
gato311
Seit so ein Teil bei Herrn Degenhart verarztet wurde, ist das ja schon fast Mainstream. ;-)
Fri Mar 14 10:05:06 CET 2025 |
griwer
Der war gut ;-)))
Fri Mar 14 18:01:07 CET 2025 |
fernQ
@griwer Schick, der Matra Murena, den hatte ich gar nicht auf dem Schirm!
Sat Mar 15 16:21:54 CET 2025 |
griwer
@fernQ Mir ist er auch erst wieder eingefallen als der Gedanke aufkam "du hattest doch mal ein Auto mit 3 Sitzplätzen vorne" ;-)
Sat Mar 15 16:24:52 CET 2025 |
remarque4711
Hoffendlich verwechselst du den nicht mit dem Fiat Multipla nach sovielen Jahren
.
Sat Mar 15 16:27:59 CET 2025 |
griwer
Nö, sicher nicht. Während meiner "Alfa-Zeit" durfte ich mal einen Multipla als Ersatzfahrzeug bewegen. Bestimmt kein schlechtes Auto, nur hatte ich Angst dass mich jemand sieht der mich kennt ;-))
Sat Mar 15 16:29:55 CET 2025 |
remarque4711
Tue Mar 18 09:37:04 CET 2025 |
pico24229
Es gibt ein paar gute und vor allem schöne französische Autos aber auch viele die mich gar nicht ansprechen, vor allem von den neueren Modellen.
Das 406 Coupe finde ich super vom Design.
Dein ehemaliger 407 hat auch was finde ich.
Und man muss ehrlich sagen der Peugeot 206 ist einer der schicksten Kleinwagen
Tue Mar 18 11:53:14 CET 2025 |
Dynamix
Jepp, die Coupes waren immer sehr schick. Insbesondere das 407 Coupe fand ich von der Form immer sehr cool. Leider fehlte es auch da technisch an Aufregung und ein großer Diesel wird wohl nicht gerade der Verkaufsschlager bei einem Genussauto sein.
Tue Mar 18 14:55:27 CET 2025 |
tobse1005
Ich hatte von 2000 bis 2008 insgesamt 3 Renault Clio gefahren, Baureihe B1 und B2. Der erste hatte 60ps und nichts drin, was außer der Serie war. Also 4 Airbags, Servo und das wars. Danach ein B2 mit 75ps und einiges an mehr Ausstattung (Dynamique), mit tollen Sportsitzen, Klima und elektrischen Helferlein. Mit dem hatte ich einen Unfall mit Totalschaden.
Dann kam noch ein B2, mit 98ps. Der auf dem Prüfstand 112ps gedrückt hat und keiner wusste warum. Den hatte ich 3 Jahre gefahren und bin dann einem Opel Astra G Coupe verfallen.
Wed Mar 19 19:26:19 CET 2025 |
fernQ
@pico24229 und @Dynamix Ich hatte den 407 zwar als Limousine, das war aber eher dem mangelnden Angebot geschuldet, als Coupé fand ich den nochmals schicker! Den gab es doch auch mit dem 3.0 Benziner und etwas über 200 PS, wenn ich mich nicht irre.
@tobse1005 Na besser 14 PS mehr, als 14 weniger. Warum warst du überhaupt damit auf einem Prüfstand? Das habe ich bisher bei noch keinem meiner Autos gemacht. Bei den neueren mal die 100-200 km/h-Zeiten aufgenommen, aber die Leistung nie überprüft.
Thu Mar 20 06:40:40 CET 2025 |
tobse1005
Damals hatte bei uns ein neuer Bosch Dienst eröffnet. Da gab es die Leistungsmessung für 45€. Bin da mit ein paar Kollegen hin gefahren und wir haben uns den Spaß mal gegönnt.
Sun Mar 23 22:20:44 CET 2025 |
fernQ
@tobse1005 Okay, für 45 Euro hätte ich mir das aus Neugierde wohl auch mal angeschaut :-)
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