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2020er zu empfehlen und was ist mit Garantieverlängerung?
Hallo zusammen, ich überlege einen eGolf aus 2020 zu kaufen. Er hat 50k runter, hat CSS und die große Batterie verbaut. Die 5Jahresgarantie läuft aus. An der Stoßstange hinten gab es mal einen kleinen Schaden über 3k (s.Bild) Eine Zelle wurde in der Garantiezeit nach 2J. mal getauscht. Kostenfaktor 8k!!!! Batterie liegt nach Test noch über 90%
Wir wollen mit dem Wagen täglich 2x40km fahren und können heute Zuhause laden. Ist sowas händelbar?
Was sagt ihr zum Vorschaden inkl. dem Zellentausch?
Wer sich mal ernsthaft mit Physik und Chemie beschäftigt hat und weiss, wie die Degradationskurve einer LiOn Zelle verläuft, der wird sich kein altes eAuto kaufen heißt es. Der wirtschaftliche Totalschaden kommt so sicher wie das Amen in der Kirche, es sei denn ein SoH von 20 % ist akzeptabel, weil man eh nur wenige km damit am Stück fährt, die dann aber sehr teuer werden.
Bei der ohnehin geringen Reichweite sehe ich den Golf 7 daher etwas krtischer, obwohl der einzige Klassiker ist, der eine schöne Optik von inner und außen hat.
Wer hat Erfahrungen mit einen noch älteren eGolf. Ist das echt so schlimm?
16 Antworten
E-Golf kann man/frau nur Leasen, d.H nach Leasing Ende Weg damit.
Was du vorhast und das ist m.M. ist gewagtes Roulette Spielen!
Und Denk dran-->den bekommst du Nie wieder Verkauft.
2x 40km stellt kein Problem dar.
Zu den Vorschäden kann man nur spekulieren, aber wenig konkretes sagen.
Was soll das Auto denn kosten? Wir haben vor drei Wochen auch einen eGolf aus 12/2020 mit 51.000km gekauft. Vollausstattung außer Leder und Garantie bis Ende des Jahres inkl Batteriezertifikat (96%) für 16.600€.
Zitat:
@PKGeorge schrieb am 27. März 2025 um 19:17:16 Uhr:
E-Golf kann man/frau nur Leasen, d.H nach Leasing Ende Weg damit.
Was du vorhast und das ist m.M. ist gewagtes Roulette Spielen!
Und Denk dran-->den bekommst du Nie wieder Verkauft.
Unfug. Gebrauchte eGolf sind sehr gefragt. War schließlich eines der besten VW aller Zeiten.
Zitat:
@Rolling Thunder schrieb am 27. März 2025 um 19:29:48 Uhr:
Unfug. Gebrauchte eGolf sind sehr gefragt. War schließlich eines der besten VW aller Zeiten.Zitat:
@PKGeorge schrieb am 27. März 2025 um 19:17:16 Uhr:
E-Golf kann man/frau nur Leasen, d.H nach Leasing Ende Weg damit.
Was du vorhast und das ist m.M. ist gewagtes Roulette Spielen!
Und Denk dran-->den bekommst du Nie wieder Verkauft.
Ich hatte 2015 den allstar und der Wagen war einfach nur Klasse, aber als eGolf ist halt die Frage.
- Wieso Roulette? Kann man die Werksgarantie im Anschluss nicht einfach verlängern und was kostet das? - Der Unfall war damals wohl Garantieunschädlich.
- Unter 6-7tsd. sollte so ein Wagen nicht fallen, wenn er in 3-4J. dann mit 130tkm wieder weg geht? Bekommt keine Schnellladung und nur Langstrecke.
Die Ausstattung ist naja: Uranograu, Frontscheibenheizung, CSS, licht- und Winterpaket, Distanzregelung, VW Connect. Navi & Einparksystem ist wohl Serie? Wollte die Rondell 02rz 19 zoll mit Ganzjahresreifen drauf packen und die Kiste ein wenig runterstetzen oder geht das auf Reichweite und ist beim eGolf gar nicht machbar?
Also fast nix extra, außer CCS, Winterpaket, ACC und L&S und eine fürchterliche Farbe (sieht aus wie eine 1000l Mülltonne).
Meine Preisschätzung: nicht mehr als 14.500€
Ich kaufte mir letztes Jahr im März einen eGolf aus 12/2019 mit 6000km in Top Zustand.
Ich war so infiziert vom Elektrofahren, daraufhin interessierte mich dann ein ID3 wegen
mehr PS.
Ein größeres Autohaus von Audi/VW machte mir ein Angebot für meinen Golf im Februar 2025 mit nun 9000km nach nichtmal einem Jahr von über 7000€ Verlust.
Mein Golf wurde nicht angeschaut, die Zentrale bewertete nach ein paar Tagen nur nach technischen Daten.
Soviel zum Thema Wertverlust.
Meine Antwort: Lieber werde ich ihn anzünden, als in Zahlung geben.
Lass dich nicht verunsichern. Die Akkus sind besser als ihr Ruf, die Degration verlangsamt sich sogar. Siehe https://www.auto-motor-und-sport.de/.../
Für deine Zwecke (80km am Tag) wird der Akku des E-Golf immer reichen. Langstreckenfahrzeug ist der e-Golf keines, das muss man schon wirklich wollen
Wenn du deinem Akku was gutes tun möchtest, einfach drauf achten dass er nie lange ganz leer rumsteht und möglichst kurz ganz voll, weil da die Alterung am schnellsten Voranschreitet, also nicht mehrere Wochen mit 100% Ladezustand abstellen.
Natürlich ist nicht ausgeschlossen dass auch einzelne Zellen defekt werden, aber die lassen sich tauschen, gibt mittlerweile auch einige Anbieter. Außerdem solltest du 8 Jahre Garantie auf den Akku haben, also noch 3 Jahre wo sowas von VW übernommen wird. Nach dieser Zeit kannst du zu Akkuspezialisten fahren falls was ist, das kostet dann auch keine 8k. Seh ich jetzt nicht kritischer als Verbrenner, da kanns dir auch passieren dass eine gröbere Reparatur fällig wird (Partikelfilter, Injektoren, DSG etc.).
Wegen dem Wertverlust: Mit 5 Jahren hat er den gröbsten Verlust schon hinter sich wenn er jetzt unter 15000 kostet. Wenn du weitere 5 Jahre fährst, rechne mit einem Wertverlust von 1500 bis 2000 Euro pro Jahr, schlimmstenfalls bekommst du noch 5000 wenn er 10 Jahre alt ist, wobei das meiner Meinung eine zu pessimistische Schätzung ist.
Der E-Golf ist ein solides Auto wenn man mit der Reichweite zurecht kommt und ist im Gegensatz zu den ID Modellen oder Golf 8 noch hochwertiger gebaut (vor allem innen) und hat eine funktionierende Software.
@kestndoafa danke für die Infos. Da ich den Käufer kenne frage ich mal wie er den Akku geladen hat. Was kostet denn so ein Zellentausch für den Fall der Fälle im besten Fall? Kann mir vorstellen, dass der Golf 7 nicht gerade zugänglich ist, da es ja ursprünglich kein e-Golf war? Genau um die Wertigkeit geht es mir/uns. Tesla, ID3 und andere Autos könnte ich von innen einfach nur noch kotzen. Minimatisch oder mal plakativ gesprochen einfach nur ein iPad draufgeschaubt damit man schnell und billig zusammenkloppen kann.
@uve0815 mit 7.000€ verlust ist mehr als bitter!! Der Wagen hat in 2020 im güstigsten Fall mal neu 15k gekostet. Was hattest du denn dafür bezahlt oder sind die Abschläge bei Inzahlungnahme echt so krass?
@Rolling Thunder da muss ich leider nicht ganz unrecht geben. Die Farbe sieht polliert noch ganz erträglich aus und mit den rondell in grau-polliert und etwas tiefer kann ich mit leben. Frage ist nur ob man hier beim Umbau nicht noch mehr an Reichweite verliert (Traglast 690 pro Felge sollte klappen)!? Die 14,5k ist m.E. aber viel zu viel für einen Nacktfrosch in Standardfarbe. Der Wagen wird in Zahlung genommen, für was weiß ich jedoch nicht.
https://img.motor-talk.de/JxgoksUbuCK3xPsG.jpg
15K für den E Golf neu? Liste war 32K€.
E Up eventuell.
Abzüglich des Händlerrabattes, abzüglich der Kaufprämie des Bundesanteils und abzüglich der Kaufprämie des Herstelleranteils konnte damals schon ein Preis deutlich unter 20k in Richtung 15k erreicht werden.
Zitat:
@Christian123 schrieb am 29. März 2025 um 10:58:24 Uhr:
@kestndoafa danke für die Infos. Da ich den Käufer kenne frage ich mal wie er den Akku geladen hat. Was kostet denn so ein Zellentausch für den Fall der Fälle im besten Fall? Kann mir vorstellen, dass der Golf 7 nicht gerade zugänglich ist, da es ja ursprünglich kein e-Golf war? Genau um die Wertigkeit geht es mir/uns. Tesla, ID3 und andere Autos könnte ich von innen einfach nur noch kotzen. Minimatisch oder mal plakativ gesprochen einfach nur ein iPad draufgeschaubt damit man schnell und billig zusammenkloppen kann.
Normalerweise wird da ein ganzes Modul getauscht, das die defekte Zelle enthält. Hab mal irgendwo was von ca. €1500 gelesen für den Tausch eines Modules. Der Akku wird einfach als ganzes nach unten ausgebaut.
Du könntest aber auch hier:
https://www.autozentrum-dobler.com/.../batterie-kompetenzzentrum.phpoder hier:
https://evclinic-berlin.de/.../nachfragen wenn du sicher gehen willst, die können dir das sicher genauer sagen.
Wichtig wäre auch ein Batteriecheck vor dem Kauf mit einem speziellen Diagnosegerät, da soll dir der Verkäufer vorab eine Kopie vom Testergebnis schicken. 95% SOH wären sehr gut, auf jeden Fall sollte er über 90% liegen.
Zitat:
@opelix1 schrieb am 29. März 2025 um 14:42:14 Uhr:
Abzüglich des Händlerrabattes, abzüglich der Kaufprämie des Bundesanteils und abzüglich der Kaufprämie des Herstelleranteils konnte damals schon ein Preis deutlich unter 20k in Richtung 15k erreicht werden.
Für einen nackten eGolf vllt.
Wir reden hier aber selbst bei obigen Golf eher von 40k BLP. Meiner lag sogar noch darüber.
Wie wichtig erachtet ihr eine ev. Garantieverlängerung. Wäre für 530eur p.a. bei dem Wagen noch möglich. Gibt es da Restriktionen und wie anfällig ist der Wagen den grundsätzlich? Bei der Batterie ist ja ohnehin 8J. drauf. Beim Taycan wird dies ja quasi dringend empfohlen.
Gruß Christian
Zitat:
@opelix1 schrieb am 29. März 2025 um 14:42:14 Uhr:
Abzüglich des Händlerrabattes, abzüglich der Kaufprämie des Bundesanteils und abzüglich der Kaufprämie des Herstelleranteils konnte damals schon ein Preis deutlich unter 20k in Richtung 15k erreicht werden.
... das kann definitiv nicht stimmen... vermutlich vom
Kollegen des Vaters-von-Vater-vor-Eiszeitgehört
Hallo Forum
Wir haben im Jahr 2020 im Februar 2020 einen eGolf mit BLP > 34.000 Euro für 23.000 Euro (inkl. der o.a. Rabatte, etc.) gekauft, Im Dezember 2025 dann einen weiteren eGolf mit BLP > 35.000 Euro für 22.000 gekauft (da war im Sommer die gesetl. MwSt. von 19 % auf 16 % reduziert)...
Das sind (von mir) belegbare Fakten. Die o.a. Preisrabatte gleube ich erst, wenn ich sie schriftlich sehe...
Viele Grüße,
der Michael Mark