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Alle B7-Kilometerfresser hier rein!

VW Passat B7/3C
Themenstarteram 31. Oktober 2014 um 20:00

Hallo in die Runde,
ich schlage mich mit dem Gedanken rum, meinen Dienstwagen B7 mit 140PS und 150Tkm zu übernehmen. Da die Preise doch recht hoch liegen, frage ich mich, ob der Wagen wirklich haltbar ist.
Wie sind eure Erfahrungen? Wieviel Kilometer habt ihr abgespult?
Gruß

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@icebeer87 schrieb am 1. November 2014 um 18:00:31 Uhr:


Der Passat B7 ist mit seiner Technik der Zeit eher hinterher. Innenraumdesign bereits jetzt stark angestaubt und aus Alu sind nur die Felgen und Zierleiste im Innenraum. Wie da die Wertentwicklung aussieht - naja. Man wird sehen. ;)

Nun, es ist natürlich immer geschmacksache, aber ich finde den Passat innen ganz und gar nicht stark angestaubt. Ist eben etwas schlicht, aber alles klar gestaltet, ohne Frilefanz. Wenn ich das mit den Konkurenzprodukten vergleiche, mit tausend wahllos verteilten Knöppen, gefällts mir hier sehr gut.

Und noch knistert nix, aber ich hab ja noch ein bischen bis 150Tkm+/-

:D

Mit nem Passat biste immer gut "angezogen"........

@kbiker

solche Laufleistungen können auch beim Stern heute wohl nicht mehr erreicht werden. Das war einmal....

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Wenn du den Wagen tatsächlich schon 150.000km gefahren bist, so ist das eine etwas seltsame Frage.
Niemand kennt dein Auto besser als du.

Themenstarteram 31. Oktober 2014 um 20:30

Das ist genau der Punkt. Bisher keine Probleme, aber wie lange noch. Ich kenne eigentlich nur beim Benz Laufleistungen von 500 oder 700 Tkm.

Ich habe meinen 2.0 TDI nach 173tsd Kilometern abgegeben. Optisch sah er innen und außen noch top aus, technisch angeschlagen. Servolenkung war demnächst fällig, ebenso Kupplung und auch mal wieder ne neue Frontscheibe. Auch die vorderen Bremsen (waren noch die ersten...) wären recht bald fällig gewesen. Zahnriemen dann bei 210tsd. Motor war problemlos, wirkte aber doch schwächer als noch bei ~50tsd Kilometer. Da waren schon ein paar Pferde entflohen.
Alles nix wildes und auch nicht allzu teuer, völlig sorgenfrei ist ein Auto mit der Laufleistung aber sicher nicht. Ist natürlich auch die Frage, was Du noch drauf fahren möchtest. Dem DSG traue ich beispielsweise nicht über 250tsd Kilometer zu. Muss das neu, ist das fast ein wirtschaftlicher Totalschaden...
Am meisten hat mich am Passat aber das Geklappere und Geknirsche gestört. War gegen Ende echt schlimm. Außerdem wollte ich noch so vielen Kilometern Passat mal wieder was aufregenderes fahren. Der Passat ist ein überaus praktisches und recht komfortables Nutztier, Fahrspaß steht aber doch weit hinten im Pflichtenheft. ;)

Ich kaufe alle 3-4 Jahre meinen Firmenwagen von meinem Arbeitgeber. In der Regel haben die Fahrzeuge dann zwischen 200-220 TKM runter. In der Vergangenheit waren es 2 mal der 1,9 TDI mit 105 PS bzw. der 2,0 CR mit 140 PS. Die Fahrzeuge wurden nur von mir gefahren, gingen alle 30 TKM (6 Monate) zum Service. Entscheidend ist auch hier immer der Preis, den ich für das Fahrzeug bezahle. Ich bevorzuge Langstreckenfahrzeuge mit mögl. einem Haltereintrag. Wenn ich dann noch selbst der "Halter" Fahrer war, ich das Fahrzeug kenne, spricht in der Regel nichts gegen eine Übernahme. Meine Frau freut sich schon jetzt auf meinen B7.

Ist ja auch ne Frage wie lange er denn privat noch genutzt werden soll und die private Kilometerleistung.
Ansonsten kennst Du das Fahrzeug mit der Historie und aktuellen Mängeln am besten.
Allerdings gibts bei den hohen Laufleistungen immer ein gewisses Restrisiko , das kann Dir keiner
Abnehmen ggf ein guter Übernahmepreis kann das ein bisschen versüßen.

Für ein langes, wirtschaftliches Autoleben sollte der Wagen kein DSG und möglichst wenig Assistenzsysteme haben. Bei ~200tkm musst du mal 2 Tausender für Zahnriemen und DPF einplanen, dann sollte so ein Passat bei guter Pflege aber auch wieder laufen.
Vor einem vorzeitigen Tod ist kein Auto gefeit, man muss aber bei so einem Wagen auch berücksichtigten, dass man bei einem Wertverlust von 0 bis lediglich wenigen 100 Euro pro Jahr auch einiges reparieren kann, bis man den Wertverlust eines neueren Wagens erreicht. Und ein schlechtes Auto muss der B7 auch gebraucht nach 200tkm noch nicht sein.
Wenns um lange Laufleistungen geht, dann schaffen das in größerer Zahl vor allem E- und S-Klassen, A6 und Passat, manchmal ab und zu auch ein Skoda. BMW wird von Laufleistungsrekordlern und Taxifahrern auffallend oft gemieden, weil die selbst bei 5er und 7er bei spätestens 300tkm sehr oft mit teuren Defekten aufwarten. Könnte aber auch dran liegen, das so einem BMW in der "normalen" Lebenszeit sportlich deutlich mehr abverlangt wird als anderen Marken.

Themenstarteram 1. November 2014 um 16:42

Danke schon mal für die hilfreichen Antworten. Ich teile eben auch die Bedenken wegen des DSG und des Partikelfilters. Zudem wurde der Wagen auch vorwiegend artgerecht, soll heißen am oberen Ende, bewegt. Ich denke aber, dass die Motoren mechanisch haltbar sind. Es kommt vermutlich auf die o.g. Komponenten an.
Man muss auch bedenken, dass der Wagen nicht wirklich billig ist. Ich rechne mit 15 k€. Da gibt es schon andere Fahrzeuge mit deutlich weniger Laufleistung. Wenn ich dann aber einen deutlich preiswerteren A2 tdi mit über 300 Tkm im Netz sehe, sollte man doch annehmen können, dass der Passat noch für 100Tkm gut ist.
Gibt es welche, die schon jenseits der 300 mit dem B6/7 liegen?

Was hat der Audi A2 mit dem Passat zu tun? :)
Der A2 war (wie der Lupo 3L) seiner Zeit voraus und ist dank nicht-rostender Alu-Karosse, geringerem Verbrauch, überraschend viel Platz und der Audi-Qualität im Innenraum heute ein sehr beliebter Gebrauchtwagen. DSG und DPF - sowas kennt der kleine Audi nicht.
Der Passat B7 ist mit seiner Technik der Zeit eher hinterher. Innenraumdesign bereits jetzt stark angestaubt und aus Alu sind nur die Felgen und Zierleiste im Innenraum. Wie da die Wertentwicklung aussieht - naja. Man wird sehen. ;)
Ich denke aber auch, dass 15tsd Euros, je nach Ausstattung natürlich, etwas hoch gegriffen sind. Musst Du wissen. Schau doch mal im B6-Forum nach hohen Laufleistungen. 300tsd Kilometer+ sind in 4 Jahren etwas schwierig zu realisieren.

Zitat:

@icebeer87 schrieb am 1. November 2014 um 18:00:31 Uhr:


Der Passat B7 ist mit seiner Technik der Zeit eher hinterher. Innenraumdesign bereits jetzt stark angestaubt und aus Alu sind nur die Felgen und Zierleiste im Innenraum. Wie da die Wertentwicklung aussieht - naja. Man wird sehen. ;)

Nun, es ist natürlich immer geschmacksache, aber ich finde den Passat innen ganz und gar nicht stark angestaubt. Ist eben etwas schlicht, aber alles klar gestaltet, ohne Frilefanz. Wenn ich das mit den Konkurenzprodukten vergleiche, mit tausend wahllos verteilten Knöppen, gefällts mir hier sehr gut.

Und noch knistert nix, aber ich hab ja noch ein bischen bis 150Tkm+/-

:D

Mit nem Passat biste immer gut "angezogen"........

@kbiker

solche Laufleistungen können auch beim Stern heute wohl nicht mehr erreicht werden. Das war einmal....

Zum Stern:
Was mein Wagen bei etwas über 125tkm schon so für Wehwechen hatte....
Motor + Getriebe aber bisher (3mal auf Holz klopf) Störungsfrei!

am 5. November 2014 um 20:39

Hallo
ich finde "alle Achtung", so ein alten Passat zu übernehmen. Meiner hat noch nicht ganz 100.000km Bj. 2013 und mal ehrlich... dass Auto?
Die Liste der Mängel ist lang, aber die Lister der nicht zu beheben Mängel ist noch länger. Immerhin hat die Werkstatt ihr bestes geben, aber VW Konzern geht gar nicht.
Als ich den Passat vor einem Jahr abholt habe, viel ich aus allen Wolken, so ein ! in vielen Teilen schlechtes Auto habe ich in meiner Dienstzeit noch nicht gefahren. Das erklärte mir dann auch warum der Passat innerhalb von 4 Jahren seine Verkaufszahlen halbiert hat. Die Grundlegenden Dinge sind schon mal veraltet... Geräuschpegel.. extrem laut, das Licht ist einfach nur dunkel, die Sitze sind einfach billig, selbst der Scheibenwischer ist zu langsam... Ständig scheppert oder kleppert was am Auto. Die B7 Generation ist eine Säufer Generation... normal 6l 100km aber bei diesem bei gleicher (langer) Durchschnittsgeschwindigkeit 8,5 Liter. Bremsen wurden normal bei ca. 40tsd gewechselt.. bei diesem meißt schon bei 20tsd, weil die Hinterachse im Bremsmanagemt ein fehler hat welcher nicht behoben werden kann. DSG schaltet Ruckelig... kann nicht behoben werden, so die VW Aussage! Also so ein schlechtes Auto habe ich noch nie gehabt und ich hatte schon viele Marken gefahren. Auch die Verarbeitung ist billig... Dies waren nur mal ein paar wichtige Punkte.

Montagsauto erwischt? Laut ist er nicht. Leiser geht zwar immer, aber wenn man vorher Sharan gefahren ist, dann weiß man was laut ist. Sitze finde ich einwandfrei (normale Körpergröße) . Bremsen bislang bei 67Tkm fast neuwertig. Verbrauch um 6,3 Liter. Fahre aber auch wenig Langstrecke. DSG unauffällig.

Vielleicht auch einfach nur Pingelig?
Ein bekannter meinte mal zu mir: Dein Auto (Mercedes C-Klasse) ist aber verdammt laut. Ich finde das überhaupt nicht.

ich kann die Kritik auch absolut nicht nachvollziehen. Entweder einfach Forengewäsch übernommen oder Montagsauto.
Meiner ist leise, verbraucht wenig (mit Wohnwagen 10,2 auf 100 KM, bei Dauervollgas 8,5-9 und in der Regel bei normaler Fahrt 5,2 und bei Schleichfahrt 4,3-4,8l). Das einzige, was oft vorkommt, ist ein Klappern und/oder Knistern aus den Armaturen. Das ist bei jedem mehr oder weniger stark ausgeprägt. Vielleicht noch das Panoramdach, das bei gewissen Temperaturen mal knackt, was aber viele Autos haben, da zwei Materialien da oben arbeiten (Glas und Blech).
Ansonsten ist insbesondere die Verarbeitung echt super! Die Materialanmutung ist top (ist amüsant, wenn ein Ford-Fahrer das bemängelt - nichts für ungut ;) )
Mit dem DSG 0 Probleme. Dass es mal hier und da leicht ruckt in seltenen Fahrweisen, ist auch weitestgehend dem Konzept eines DSG bzw. DKG geschuldet. Schau mal ins Ford-Forum nach dem Power Shift. Die beklagen sich auch.
Hier im Forum gab es mal einen Getriebeingenieur, der eklatante Unterschieden zwischen Wandler und Doppelkupplung erklärte. Damit war es klar, dass das DSG zwar zackiger und effizienter arbeitet, als ein Wandler. Aber eben auch nicht ganz so komfortabel.
Bremsen auch bei 63.000 KM top.
Das mit den Scheibenwischern kann nur bei den Haaren herbeigezogen sein.

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