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Gewaltige Bremsen Probleme - Wir wissen nicht mehr weiter...
Moin moin,
ich habe folgende Probleme mit meinem ´98 Cadillac Eldorado:
Der Wagen bremst schon seit langer Zeit sehr schlecht, ich habe dann im Winter
die vorderen Bremscheiben und Beläge wechseln lassen, es wurde nicht besser.
Jetzt wurde die Bremswirkung immer schlechter und die Beläge und die Bremsfläüssigkeit
wurden wieder gewechselt, es wurde nicht besser.
Symptom:
Wenn man wenig auf das Bremspedal tritt, dann bremst der Wagen m. M. nach gut.
Tritt man jedoch voll rein (Gefahrenbremsung) dann hat man das Gefühl als ob Luft
in der Leitung ist, und man kann das Pedal voll druchtreten. Der Wagen bremst dann
zwar, aber man bekommt die Räder nicht zum Blockieren´und dadurch springt ABS nicht an.
Im Stand kann man bei laufenden Motor langsam das Pedal druchtreten...
Jetzt haben wir gestern den Hauptbremszylinder gewechselt und nochmal
sämtliche Bremsen entlüftet und überprüft, wieder keine Besserung.
Die Bremsflüssigkeit wurde aber irgendwie innerhalb einer Woche grau,
ist das normal ? Oder vielleicht Dreck in der Leitung, oder Wasser, oder Rost ?
Die Stahlbremsleitung wurden hinten im vor zwei Jahren gewechselt und
auch die Verteiler der Bremsleitung.
Wir wissen jetzt nicht mehr so recht weiter was man machen könnte,
der Bremskraftverstärker, ABS Steuergerät oder die flexiblen Bremsleitungen wechseln ?
Wieso wird die Flüssigkeit grau ?
Könnte der 2. Hauptbremszylinder auch defekt sein, war ein Neugerät...
Ist doch wohl eher unwahrscheinlich.
Weiß jemand einen Rat ????
Danke
Frank
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18 Antworten
Lass mich raten: DOT 4 Bremsflüssigkeit?
DOT 3 gehört da rein, sonst nix - alles andere schrottet Dichtungen bei dem Baujahr.
Moin moin,
nein DOT 3 ist drin und war auch immer drin....
Selbst wenn ausversehen DOT 4 eingefüllt wird, würden die Dichtungen
noch halten und nicht sofort die neuen Hauptbremszylinder-Dichtungen schrotten.
Gruß
Frank
Hallo,
habt ihr schon mal den Unterdruckschlauch zum Bremskraftverstärker geprüft?
Ansonsten auch den Bremskraftverstärker selbst?
Nur eine Idee.
Dietmar
Ja,
den Unterdruckschlauch haben wir geprüft, den Bremskraftverstärker nicht.
Wenn der Bremskraftverstärker ausfällt, dann habe ich doch ein hartes Pedal
(wie Motor aus und dann bremsen), oder ?
Kommt der Bremskraftverstärker überhaupt mit der Flüssigkeit in Berührung ?
Könnten die flexiblen Bremsleitungen sich vielleicht aufblähen und dann den
Druck schwächen, gibt es sowas ?
Frank
Zitat:
Könnten die flexiblen Bremsleitungen sich vielleicht aufblähen und dann den
Druck schwächen, gibt es sowas ?
ja, passiert ruck zuck wenn DOT4 drin is ;-)
Bremskraftverstärker ist sicher auch ein Tipp. Wenn die Membran gerissen ist, kannst du auch das Pedal bis zum Boden durchdrücken.
Das hatte ich schonmal bei einem Wagen, bei dem war das aber einfach zum rausfinden, weil nach dem Abstellen des Motors das Pedal quasi sofort hart wurde. Normal kannst du noch ein paar mal pumpen, bevor der gesamte Unterdruck weg ist. Wenn die Membran hin ist, füllt sich der Speicher sofort nach Abstellen des Motors mit Luft --> Pedal hart.
Also der Bremskraftverstärker verhält sich normal,
der könnte es eigentlich nicht sein.
Ich würd auf die Schläuche tippen.
"Im Stand kann man bei laufenden Motor langsam das Pedal druchtreten..."
Das Verhalten ist völlig normal.
Evtl. sind einfach die Reibwerte zwischen Belag und Scheibe nix!
Schon mal die Scheiben abgedreht und einen neuen Belag rein - nimm wenn möglich einen mit E-Nummer von ATE
Niemals Kupferpaste verwenden - NUR Bremsenpaste!
Eingebrannte Kupferpaste unbedingt mit Bremsenreiniger entfernen und Bremsenpaste nehmen.
Kupferpaste auf den Belägen bzw Scheiben brennt sich ein und bildet einen Gleitfilm bei hohem Druck, dann ist es Essig, wenn du mehr Druck auf die Beläge gibst!
Zitat:
Original geschrieben von DonC
"Im Stand kann man bei laufenden Motor langsam das Pedal druchtreten..."
Das Verhalten ist völlig normal.
Bis zum Anschlag, ist normal ?
Bei normaler Fahrt und z. B. vorsichtigen bremsen, funktioniert es eigentlich normal.
Aber auch bei einer Gefahrenbremsung kann ich das Pedal mit Kraft voll bis Anschlag
durchtreten und die Reifen blockieren nicht, sodaß auch das ABS nicht anspringt.
Auf sandigen Wegen blockiert es natürlich und auch ABS funktioniert einwandfrei.
Meiner Meinung müßte doch bei einer Gefahrenbremse das Pedal nicht am Anschlag sein und auch die Bremsen sollten doch wohl blockieren und ABS anspringen, oder nicht.
Gruß
Frank
Was zeigt denn der Bremsenprüfstand?
Wie verhalten sich die Nadeln, bei verschieden bedienen der Bremse?
Ist der Hauptbremszylinder "ge bench bleeded" worden?
Moin moin,
auf dem Bremsenprüfstand waren wir noch nicht,
er bremst aber gleichmäßig schlecht, d.h. er zieht nicht in eine Richtung.
Der Hauptbremszylinder wurde gem. Anleitung im ausgebauten Zustand vorentlüftet.
Gruß
Frank
Zitat:
Original geschrieben von FSchuett
Zitat:
Original geschrieben von DonC
"Im Stand kann man bei laufenden Motor langsam das Pedal druchtreten..."
Das Verhalten ist völlig normal.
Bis zum Anschlag, ist normal ?
Bei normaler Fahrt und z. B. vorsichtigen bremsen, funktioniert es eigentlich normal.
Aber auch bei einer Gefahrenbremsung kann ich das Pedal mit Kraft voll bis Anschlag
durchtreten und die Reifen blockieren nicht, sodaß auch das ABS nicht anspringt.
Auf sandigen Wegen blockiert es natürlich und auch ABS funktioniert einwandfrei.
Meiner Meinung müßte doch bei einer Gefahrenbremse das Pedal nicht am Anschlag sein und auch die Bremsen sollten doch wohl blockieren und ABS anspringen, oder nicht.
Gruß
Frank
Reibwert - sag ich doch...
Mach doch mal ein paar Bilder...
Dein Pedal ist am Anschlag, weil du schon viel zuviel Druck aufgebaut hast, aber durch schlechten Reibwert immer noch keine ausreichende Wirkung spürst.
Das Pedal ist nicht linear zur Bremskraft, diese ist elektronisch geregelt.
Moin moin,
der Reibwert ist es nicht...
Wir vermuten, daß das elektronische Entlüften des ABS Modules nicht
korrekt mittels tech2 vorgenommen wurde.
Gruß
Frank