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Neuen Insignia einfahren

Opel Insignia A (G09)
Themenstarteram 3. Oktober 2010 um 11:40

Hallo zusammen,
Ich hab in irgendeinem Thread mal gelesen, dass sich ein neues Auto an die Fahrweise anpasst.
Stimmt das? Merkt sich mein Insignia welches Fahrverhalten ich an den Tag lege und passt sich dementsprechend an?
Also quasi krasser Gegensatz hab ich nachher eine andere Dynamik in meine ST ecoflex wenn ich den Insi am Anfang mit 50 im 5. Gang fahr und ab 80 im 6. oder ob ich im 4. Gang bis 140 beschleunige weil sich das Auto daran anpasst. Muss ich mir sorgen mache, dass er gar nicht in Topform kommt wenn ich ihn kein einziges mal richtig rennen lasse?
Viele Dank für Eure Antworten.
Könnt mich auch gern auslachen wenn mir da jemand nen Bären aufgebunden hat.
Viele Grüße

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17 Antworten
am 3. Oktober 2010 um 11:47

Steht soetwas heute nicht mehr in der Bedienungsanleitung?:confused:

Lautet die alte Regel nicht, dass man am Anfang nicht zu untertourig fahren sollte und häufig schalten? Glaube das ist wohl uralt oder?
Ich habe meinen munter bewegt die ersten 1.000 km, jetzt stehen 4.000 km auf der Uhr und er fährt so wie erwartet, flott aber ist keine Rakete (OK 242 lt. TomTom lagen schon an :D)

Hallo,
der Sportmodus aktiviert sich selber bei Sportlicher Fahrweise, so habe ich es gelesen!
Vorrausgesetzt du hast das FlexRide Fahrwerk drinne!
Gruss Opelaner
PS: Ich habe es die ersten 1000km langsam angehen lassen, also kein Vollgas etc...

ich glaube, dass es bei diesem Thema viele verschiedene Meinungen vertreten sind. Mein FOH sagt z.B. dass es bei den neueren Motoren vollkommen egal ist, wie man diesen am Anfang bewegt.

Ein Motor der immer extrem untertourig bewegt wird, evt. noch in Verbindung mit viel Kurzstrecke, setzt sich irgendwann zu. Daher sollte man, nach korrekten Warmfahren des Motors, auch mal auf die Autobahn und regelmäßig auch mal die höhere Drehzahlen bemühen. Einige Partikelfilter-Turbodieseln verlangen dann sogar eine Regenerationsfahrt, in der die Temperatur erreicht wird, um den Filter wieder freizubrennen.
Wenn Du das beim Einfahren extrem übertreibst mit immer nur untertourig, könnte ich mir schon vorstellen, dass der Motor später nicht die volle Leistung bringt.
Aber beim Thema Einfahren sind sich selbst die "Experten" nicht einig. Einige meinen, man müsste gleich vom ersten Kilometer Vollast geben, damit sich die Teile "einschleifen" und der Motor mehr Leistung entwickelt, die anderen behaupten das Gegenteil.
Fest steht, dass Du beim Einfahren immer deine Drehzahl variieren solltest, statt 1000 km konstant bei 2000 Umdrehungen zu fahren und natürlich Deinen Motor immer warmfahren solltest, bevor Du Gas gibst, in den beiden Punkten sind sich fast alle einig.
Ich versuche die ersten 1000 km nie Vollast bzw. Vollgas zu fahren und steigere ganz langsam mein Drehzahlband - drehe derzeit bis maximal 4000 und hab gut 500 km auf meinem OPC.

Themenstarteram 3. Oktober 2010 um 12:52

Sorry für Double Threading.
Mir ging es eher darum ne Antwort daruaf zu bekommen, ob in modernen Autos vielleicht sogar ne richtige Elektronik verbaut ist die ein Feintunig bezüglich Fahrstil macht. Ist die Idee zu versponnen? Ich glaub nicht, oder? Nicht dass ich meinem Insignia vorspiele ich bin der Absolute Ökofahrer und hauptsache ich krieg den Motor auf 5 Liter runter. Und nachher wundere ich mich, quasi nach dem Motto "Er verbraucht zwar wenig, aber kommt nicht in die Gänge".
Grundregeln die ICH vor Jahren gesagt bekommen hab sind: Nicht zu hoch drehen in den ersten 10.000km und in den ersten 2-5 Jahren nicht in die Waschanlage weil der Lack noch nicht ausgehärtet ist. Diesbezüglich hat sich die Automobilindustrie in den letzten 20 Jahren aber sicher was einfallen, und die Grundregeln lauten HEUTE eher die ersten 1.000km nicht zu hoch drehen und in Textilwaschanlage kann man schon fahren.
Dem gegenüber stehen natürlich auch die 10 Jahre alten Gebrauchtwagen mit 14.000km die wohl noch nie über 110km gefahren wurden. Das ist natürlich auch nicht die ideale Art ein Auto einzufahren (wenn man da überhaupt schon von eingefahren reden kann.)
Interessieren würde mich das aber schon ob so ne Personalisierungs Elektronik für die Motorparameter existiert. Elektronik welche die Geschwindigkeit abregelt gibts ja seit Jahren.
Viele Grüße

am 3. Oktober 2010 um 12:54

Also ein Lack ist spätestens nach 2-3 Monaten nach der Lackierung vollständig ausgehärtet.

am 3. Oktober 2010 um 13:20

was meint ihr wie oft die Kisten schon im kalten Zustand voll getreten wurde bevor ihr die in die Hände bekommt?!
Einfahren halte ich für absolut unnötig.
Meiner hatte bereits mit 20 km Laufleistung 230 km/h auf dem Tacho und wird auch nur so bewegt. Mittlerweile 40tkm drauf und noch keine Problem :rolleyes:

Zitat:

... ob in modernen Autos vielleicht sogar ne richtige Elektronik verbaut ist die ein Feintunig bezüglich Fahrstil macht. Ist die Idee zu versponnen? Ich glaub nicht, oder?

Mach dir mal nicht zu sehr ne Platte.

:)

Das ist und bleibt ein ganz normales (wenn auch unheimlich schickes

;)

) Auto. Spielst du Wanderdüne, verbrauchst du wenig, "prügelst" du dein Gaspedal, verbrauchst du viel. Da wird sich aber nix gemerkt oder eingespeichert.

Fall 1: Schlumpi-Schleich, 10t km seit Auslieferung nur geschlichen.

Fall 2: Rase-Rudi, jeden Tag AB, jedes Mal "Vollgas".

Wenn beide nun nebeneinander fahren mit sagen wir 100km/h: soll dann diese mysteriöse Elektronik dafür sorgen, dass Rudi mehr verbraucht als Schlumpi? Wie soll das gehen und welchen Sinn hat das? Rudi bestrafen? (Mal abgesehen von irgendwelchen Verschleißunterschieden, du sprichst ja explizit von Elektronik)

:)

Lernen kann aber wohl das Automatikgetriebe. Wie genau, k.A. fahre Schalter...

Ich denke, wir sollten vor lauter Technik nicht zu sehr ins Fantasialand abdriften und mit allen 4 Rädern Bodenkontakt halten.

;)

Einen schönen Sonntag

Fabe

am 3. Oktober 2010 um 15:53

Zitat:

Original geschrieben von PatrickK


was meint ihr wie oft die Kisten schon im kalten Zustand voll getreten wurde bevor ihr die in die Hände bekommt?!
Einfahren halte ich für absolut unnötig.

Meiner hatte bereits mit 20 km Laufleistung 230 km/h auf dem Tacho und wird auch nur so bewegt. Mittlerweile 40tkm drauf und noch keine Problem :rolleyes:

Böse Zungen würden nun behaupten - dein Insignia rächt sich nun mit diversen Assistenzssystemausfällen :-))
Mal in Ernst - ich glaube es schadet nichts, die ersten 1.000 km etwas vorsichter anzugehen!

Stefan

am 4. Oktober 2010 um 10:00

Einfahren ???
Es gab ja bei der Übergabe keinerlei Info zum einfahren bei meinem Insignia und auf Fragen habe ich verzichtet,ich habe meine eigene Vorgehensweise !
Mein erstes Auto war ein gebrauchter,danach gab es nur Neuwagen die ich die ersten 1.000 km geschont habe und auch nie Probleme mit den Motoren hatte.
Lustig war es jedenfalls 1996 bei meinem ersten 5er BMW,auf meine Frage bezüglich einfahren sagte der Verkäufer,einfahren was ist das,was sie tun muß der Motor aushalten.
Dennoch habe ich mich an meine eigene Regel gehalten und bin bisher gut damit gefahren.

Ich denke es wäre viel wichtiger, nach wenigen 1000km das Motoröl zu wechseln. Meiner steht diese Woche an - fast 4000km am Tacho.
Es ist halt ein neuer Motor und dieser hat einen gewissen Abrieb (Gleitlager, Kolbenringe,...) wenn auch sehr gering.
Sonst einfach normal fahren. Warmfahren usw...

Zitat:

Original geschrieben von OPC1969


Mal in Ernst - ich glaube es schadet nichts, die ersten 1.000 km etwas vorsichter anzugehen!

Eben ....schaden tut dat nix! Vieleicht sollte man sich etwas mit der Technik befassen, dann erklärt sich Vieles von alleine.....

Beim Diesel sollte man schonmal darauf achten, dass er, Rußpartikelfilter sei Dank, mal regelmäßig heiß gefahren wird.... sonst ist dieser auch ganz schnell mal zu!

Allgemein bei Turbomotoren ist das Warm- und Kaltfahren schon wichtig.... egal ob neu oder nicht!

Ich denke, wenn man(n) sein Auto normal bewegt.... ist alles okay!

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