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Pro Power Onboard beim TC PHEV oder/und Zusatzheizung als Standheizung nutzbar?
Ich werde bald meine Bestellung für den TV PHEV final machen. Bei der Wunschausstattung überlege ich noch, ob ich Pro Power Onboard auswähle. Pro Power Onboard stammt ja aus der Anwendung, dass man E-Werkzeuge überall mit Strom versorgen kann. Nun werde ich keine Tischkreissäge durch die Gegend fahren, aber für sonstige E-Geräte wie Laptop, Wasserkocher, Kühlbox usw. bietet sich das z.B. beim Camping an. Bisher reicht mir dafür eine 2kW Powerstation, die ich beim Campen immer dabei habe. Als Ersatz für meine (Diesel-)Standheizung im bisherigen Verbrenner-Auto habe ich aber noch keine Lösung im PHEV.
Da für den TC PHEV zunächst mal keine Standheizung ausgewählt werden kann, überlege ich, ob Pro Power Onboard hier eine Lösung ist, um bei Bedarf einen zusätlichen 230V (Auto-) Heizlüfter zu betreiben? Muss das Fahrzeug/die Zündung eingeschaltet sein, um die 230V-Steckdose zu nutzen?
Oder kann hierfür auch der elektrische Zuheizer vom PHEV genutzt werden? Kann der auch länger als vorprogrammierte 30 Minuten oder so laufen, z.B. über Nacht? und auch hier: Muss das Fahrzeug/die Zündung eingeschaltet sein, um die Zusatzheizung zu nutzen?
Was meint Ihr? Wer weiß da Bescheid? Oder gibt es jemanden, der für was Ähnliches seine oder ihre Lösung gefunden hat?
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16 Antworten
Die ab Werk verbauten Steckdosen im Ford sind für max 150 Watt geeignet, also nur Handy oder max Tablet
Laptop sind schon meist über dieser Grenze
EIn Heizlüfter hat aber locker mal 2000 Watt, das wird nix
Die Steckdose ist auch nur 30 min nach auschalten der Zündung aktiv
Zitat Ford Website
PRO POWER ONBOARD
Die optional erhältliche Pro Power Onboard Steckdose liefert 2,3 kW Leistung, ohne dass ein Generator erforderlich ist. So können Sie Ihre Bohrer, Sägen, Laptops oder sonstigen Geräte einfach an die integrierte 230 Volt-Steckdose
Nur gibt es keine Angabe, wie lange diese Leistung bereitsteht, da nur 11,8 kWh nutzbar sind,, von den 16 kWh
Ist ja nichts anderes als ein Spannungswandler / Wechselrichter, der selbst schon relativ viel Strom "verschluckt" und bei Unterspannung abschaltet
Zitat:
@macspeed schrieb am 30. März 2025 um 19:11:04 Uhr:
Die ab Werk verbauten Steckdosen im Ford sind für max 150 Watt geeignet, also nur Handy oder max Tablet
Laptop sind schon meist über dieser Grenze
EIn Heizlüfter hat aber locker mal 2000 Watt, das wird nix
Die Steckdose ist auch nur 30 min nach auschalten der Zündung aktiv
Das ist bei dem neuen Ford Tourneo nicht so: Onboard-Generator - Fahrzeuge ausgestattet mit: Steckdose, 220 – 240 V 2,3 kW: (nur) "eine Leistung von 2,3 kW darfnicht überschritten werden. ... Pro Power Onboard ist als Sonderausstattung erhältlich und liefert 2,3 Kilowatt Leistung, wie eine herkömmliche Haushaltssteckdose."
Theoretisch wäre ein Heizlüfter mit ca 2 kw 5 Std nutzbar, aber in Wirklichkeit viel weniger, da man keine Batterie auf 0 % fahren kann, meist nur auf ca 50 % der Kapazität, um diese nicht zu schädigen
Ja, das ist auch meine Befürchtung. Auch wenn Ford schreibt. "So können Sie zum Beispiel eine 2-Kilowatt-Tischkreissäge über 3 Stunden lang mit Strom versorgen und dabei nur 10 Prozent Ihrer Gesamtreichweite verbrauchen." ... aber die AUssage gilt vermutlich für den Vollstromer, nicht für den PHEV. (https://www.ford.de/.../was-ist-das-pro-power-onboard)
Jep, da die Batteriekapazität einfach zu gering ist
Wenn du den Akku mit externen Verbaucher leerst, ich Sense mit der Einsparung, da kannst gleich einen normalen Diesel fahren , der nochdazu weit weniger Krimskrams elektronischer Gimicks an Bord hat und sicher auch weit günstiger im Neupreis ist
Zitat:
@purepurism schrieb am 30. März 2025 um 19:37:45 Uhr:
Ja, das ist auch meine Befürchtung. Auch wenn Ford schreibt. "So können Sie zum Beispiel eine 2-Kilowatt-Tischkreissäge über 3 Stunden lang mit Strom versorgen und dabei nur 10 Prozent Ihrer Gesamtreichweite verbrauchen." ... aber die AUssage gilt vermutlich für den Vollstromer, nicht für den PHEV. (https://www.ford.de/.../was-ist-das-pro-power-onboard)
Also die 12 kw ist schon die nutzbare Kapazität, sieht man auch daran dass man 12 kw nachladen kann wenn die Restreichweite auf 0 km war. Allerdings wird immer erst die Batterie ein wenig entladen, damit Puffer fürs rekuperieren frei wird, du kannst mit 9- max 10 kw nutzbar rechnen.
Allerdings funktioniert das pro power nur bei eingeschaltetem und unverschlossenem Fahrzeug, also eher nicht für dauerhafte Stromentnahme (Fahrzeug Displays etc. sind auch an). Darum betreibe ich auch die Kühlbox weiterhin über 12 V (Zweitbatterie mitbestellen, dann hat man auch einen dauerhaften 12V Anschluss mit Lastabwurf bei Spannungsunterschreitung zur Verfügung).
Die ganze Nacht heizen geht also nicht, in der Früh vor dem Aufstehen für eine Stunde Heizlüfter laufen lassen geht schon, man muss halt kurz nach vor um pro power zu aktivieren. Bzw kann man da gleich einfach die Fahrzeug Heizung einschalten, wenn's zu kalt ist startet aber auch der Verbrenner.
Und es kann auch passieren dass der Motor startet wenn man über längere Zeit mehr als 2 kw zieht über pro power (Generator Modus), hab ich schon mit einem 2,2 kw Wasserkocher erlebt.
Kaffee und Tee kochen oder E-bikes laden geht super mit dem System, ich würds auf jeden Fall wieder mitbestellen.
Und wegen Batterie leeren mit externen Verbrauchern: mit leerer Batterie funktioniert er immer noch als Vollhybrid und braucht auch nicht mehr als der Diesel. Und das macht man ja auch nicht ständig, im Alltag elektrisch fahren geht trotzdem. Auf Langstrecke fallen die 50km, die man rein elektrisch fahren könnte, sowieso nicht ins Gewicht.
Danke Dir @kestndoafa. Ich werde dann mal nach Alternativen Ausschau halten, gerade was das Standheizen betrifft. So eine mobile Chinaheizung will ich eigentlich nicht - auch wenn Erfahrungen und Bewertungen im Schnitt erstaunlich gut sind und das für irgendwas um die 200,- Euro. ... zur Not ;-)
Es gibt ja auch Luft-Standheizungen für Benzinbetrieb zum nachrüsten, die hab ich auf die schnelle gefunden: https://www.pundmann.de/...erm-AIR-4B-12V-Luft-Standheizung-4kW-Benzin
Ich kenn mich zwar auch nicht wirklich aus mit den Dingern, vielleicht wär so was eine alternative?
willst Du das Fahrzeug als Camper nutzen? 1400,-€ finde ich persönlich für das ProPower Onboard viel Geld und die Batterie vom PHEV bringt Dir vermutlich nicht die benötigte Kapazität.
Falls Du das Ladekabel nutzen kannst, sollte doch Klima/Standheizung problemlos funktionieren ...
Standheizung s.a. https://autotavara.com/.../...diesel-ilmalammitin-5kw-8kw-12v-24v-230v
Naja Schnäppchen ist das Pro Power keines, das stimmt.
Aber wenn man sich ansieht was Campingfreunde so alles basteln um mehr Strom zu haben für Kaffemaschine, Wasserkocher, Toaster, e-bikes usw. Angefangen von LiFePO Akkus, die irgendwo reingebastelt werden, bis hin zu Mobilen Powerstations, die wieder Platz wegnehmen und auch irgendwie nachgeladen werden müssen. Da hat man dann auch gleich 800 Euro oder mehr verschossen, und keine dieser Lösungen kann auch nur annähernd eine nutzbare Kapazität von 9kW bereitstellen.
Und hier habe ich eine voll integrierte Lösung die keinen zusätzlichen Platz wegnimmt und die vorhandene HV Batterie nutzt, die ich auch im Generator Modus nutzen kann und die ich mit einer 20km Fahrt wieder halb voll nachladen kann.
Und falls man nach weiteren Argumenten sucht, die den Invest rechtfertigen: Man hat somit auch eine kleine Notstromversorgung zu Hause, da kann man bei längerem Stromausfall auch mal Kühl- und Gefrierschrank versorgen, hat Licht und kann sich was Kochen.
Stimmt grds. soweit. Es kommt eben alles auf die individuelle Anwendung an.
Bisher bin ich auch mit Powerstation unterwegs. Die versorgt mit 4 AC/230 V Ausgängen gleichzeitig von 2400 W (bis zu 3100 W) genügend Geräte, ohne zu überlasten oder zu überhitzen (plus 2 USB-A 12 W, 2 x USB-C 100W und 1x 12V Ausgänge). Von daher passt das erstmal besser für mich als nur eine 230 V Steckdose.
Und wenn ich die Powerstation nicht im Auto brauche, dann nutze ich sie als permanenten Zwischenspeicher zuhause am Balkonkraftwerk ;-). ... oder auch für eine Notstromversorgung.
Für den PHEV könnte ich die 2 kWh Powerstation sogar über den Zigarttenanzünder laden ... in knapp 20 Stunden :-). Oder ich kaufe mir das passende Zubehör-Batterieladegät. Das lässt sich einfach an die Starterbatterie oder 2. Bordbatterie anschließen und lädt dann in gut 2 Stunden voll. Vorteil wäre im PHEV auch, dass die Starterbatterien auch immer über die Hochvoltbatterie nachgeladen werden und somit auch die komplette Kapaziät verfügbar wäre. ... So könnte ich ja auch eine elektrische Standheizung betreiben - ohne das Fahrzeug eingeschaltet und geöfnet haben zu müssen.
Klar, da hat @kestndoafa Recht. Die Powerstation mit Ladegerät, nehmen etwas Platz weg. Da habe ich schon aus dem kleineren TourneoConnect eine passende Lösung.
Wie am Anfang gesagt: es kommt eben alles auf die individuelle Anwendung an. Die Inputs hier haben mir auf jeden Fall weitergeholfen.
Für mich wird es vermutlich
+ 2 kWh Powerstation (vorhanden)
+ Zubehör 800 W Auto-Ladegrät (280,-)
+ ggf. H8 AGM Doppelbatterie 95Ah, 850A, 160RC (354,-)
+ 230 V Heizlüfter ... einer, der nicht abfackelt (100,-)
Bei vorhandener Powerstation halb so teuer wie Pro Power Onboard. Mit zusätzlicher Powerstation (ab 650,-) würde es wohl ähnlich viel kosten.
Für meine Verwendung wird es so ein höherer (Strom-) Nutzwert und mobiler, flexibler, passender.
viel cooler wäre doch V2H über den vorhandenen Ladestecker ...
s.a. https://www.enbw.com/.../#e-auto-bidirektional-laden-voraussetzungen
Wenn das PPOB auch nur bei eingeschaltetem Fahrzeug funktioniert und beim PHEV die „Starter-Batterie“ über das Hochvoltsyszem geladen werden soll, reicht dann nicht auch die 400Watt-Steckdosen? Theoretisch hätte die dann ja auch den großen Akku als Puffer. Weiß aber nicht, ob man dort wirklich über längere Zeit 400Watt zapfen kann oder ob da was abraucht.