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Winter/Sommer oder Allwetterreifen günstiger kurz- und mittelfristig?
Hallo,
ich habe einen Gebrauchtwagen geholt. Da sind 205/55/16 Sommerreifen auf Alufelge drauf. Bisher bin ich immer auf GJR Vector4Season gefahren. Da ich aber aktuell mehr Langstrecken fahre, bin ich am überlegen, was für mich wirtschaftlicher ist. Bin bei ca 20tkm/Jahr.
Einen Satz GJR Vector4Season Gen 3 oder einen Satz Winterreifen zu holen. Jeder Wechsel auf Alufelge kostet 50€ bei meinem Reifenmann. Oder ich könnte mir noch ein Satz Alufelgen holen für 100€/Stück.
Was würdet ihr sagen ist sparsamer für meine Bedüfrnisse? Abgesehen vom finanziellen wird ja auch immer gesagt GJR sind immer nur ein Kompromiss. Also Fahrsicherheit, Komfort, Spritverbrauch und andere Faktoren sind natürlich auch nicht unwichtig, aber das finanzielle ist momentan vorrangig. Würde mich daher von Erfahrenen Fahrern auf Entscheidungshilfe freuen.
Viele Grüße,
amar7
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31 Antworten
Die Antwort ist abhängig von der (geplanten) Nutzungsdauer.
400,- € für LM-Räder brauchen schon ein paar Donnerstage, bis Du die Kosten wieder drin hast. Der finanzielle Aufwand für Radwechsel und das Auswuchten halbjährlich, bleibt ja trotz zweierlei Radsätzen.
Auch ein Sommer- oder Winterreifen ist ein Kompromiss. Wie eilig hast du es denn - eventuell findet sich ein passender gebrauchter Satz (zumindest Felgen) für kleines Geld in der Nähe? Ich würde ganz definitiv nicht zweimal jährlich Reifen ummontieren wollen...
Wie lange soll das Fahrzeug denn gehalten werden?
Ich werfe mal in den Raum, dass erst bei einer Haltedauer von mindestens 5 Jahren ein zweiter Satz Felgen und somit Saisonrädern überhaupt "interessant" wären und das auch nur dann, wenn ich selbst einlagern und wechseln kann.
Ausrechnen kann dir das sowieso niemand so richtig. Alleine die Frage, ob du z.B. mit 4mm Profil noch in den Herbst/Winter gehen würdest, kannst nur du dir beantworten. Und vorhersagen, ob das genau dann einteitt, kann auch keiner
Bei besonderer Liebe zur Alufelge (falls glanzgedrehte Front) würde man den gesonderten Satz Winterräder durchaus ab sofort empfehlen, wenn die Sommeralus noch in sehr gutem Zustand sind.
Was bei GJR gern unterschätzt wird, ist der Verschleiß, gerade im Sommer.
Es gibt Rechenbeispiele, die sehen bei höheren Laufleistungen die Verwendung von zwei Sätzen als preiswerter.
…und wie sieht das Rechen-Beispiel für den Fall des TE aus?
Was nimmt das Rechenbeispiel da als Grundlage? Eine Annahme oder einen Reifentest mit Verschleißwerten?
Das könntest du uns durchaus mal flüstern.
Die Rechnung war allgemein gehalten und ging davon aus, dass ein Sommerreifen im Sommer nur ein Drittel des Verschleißes von einem GJR hat bei gleichzeitig niedrigerem Rollwiderstand, also Verbrauch.
Ist aber schon eine Weile her und ich hatte die Broschüre nur auf Papier.
Das ist definitiv nicht auf der Höhe der Zeit. Zumindest gibt es GJR, die kaum mehr Verschleiß haben als Sommerreifen. Das heißt aber nicht, dass es nicht auch noch solche gibt, die extrem verschleißen.
Das deckt sich ja so gar nicht mit der Erfahrung eines Kollegen hier, der nach 50 000 km auf GJR noch immer etwa 5 mm Rest-Profiltiefe ermittelte.
Die Goodyear Gen. 3 halten quasi ewig. Auf dem Kamiq mit 150 PS/DSG und Frontantrieb habe ich die vorne bei 68.000 km gewechselt, weil der Winter vor der Tür stand. Die hinten hatten noch ausreichend Profil für den Winter.
Zitat:
@Kfz-Fluesterer schrieb am 22. Februar 2025 um 18:29:42 Uhr:
Was bei GJR gern unterschätzt wird, ist der Verschleiß, gerade im Sommer.
Es gibt Rechenbeispiele, die sehen bei höheren Laufleistungen die Verwendung von zwei Sätzen als preiswerter.
Das ist ein Märchen. Ich fahre seit fast 10 Jahren GJR, größtenteil Autobahn und habe mit dem ersten Satz110TKM gefahren, dann hat bei einem die Karkasse versagt, Restprofil ca. 3,5mm und ein neuer Satz wurde montiert den ich im Moment noch fahre. Mein Fahrzeug hat jetzt 200TKM abgespult.
Das mit dem höheren Verschleiß ist möglicherweise bei Hochmotorisierten Fahrzeugen ein Problem aber da sollte man schon aus Sicherheitsgründen lieber Sommer/Winterspezialisten fahren da das Haftungslimit häufiger erreicht wird...
Zitat:
@Kfz-Fluesterer schrieb am 22. Feb. 2025 um 18:43:36 Uhr:
....ging davon aus, dass ein Sommerreifen im Sommer nur ein Drittel des Verschleißes von einem GJR hat bei gleichzeitig niedrigerem Rollwiderstand, also Verbrauch.
Im Leben nicht.
Zitat:
@GT Bandit schrieb am 22. Februar 2025 um 19:49:01 Uhr:
.....
Das mit dem höheren Verschleiß ist möglicherweise bei Hochmotorisierten Fahrzeugen ein Problem aber da sollte man schon aus Sicherheitsgründen lieber Sommer/Winterspezialisten fahren da das Haftungslimit häufiger erreicht wird...
Das ist wohl eher vom Fahrsiel abhängig.
Die Frage ist wohl eher wie alt die Reifen werden.
Das ist dann von km und Fahrstiel abhängig.
Bei demjenigen der die Sommer und/oder Winterreifen so oft ersetzen muss dass die 2 Reifenwechsel pro Jahr wenig zu den Reifenkosten beitragen der sollte weiterhin Sommer und Winterreifen fahren.
Wer aber nach 8 Jahren noch kaum verschlissene Reifen wegwerfen muss weil der Gummi gealtert ist der sollte auf einen Satz Reifen wechseln.
Bei 20tkm pro Jahr und meinem Fahrstiel lohnen sich sich separate Sommer und Winter Reifen.
Ob es sich beim Themenstarter lohnt kann ich nicht beurteilen.
Zitat:
@nogel schrieb am 22. Februar 2025 um 20:06:26 Uhr:
Im Leben nicht.
Ich korrigiere mich: Der GJR hat 30 Prozent mehr Verschleiß.