Im Herbst soll die Electric Production Car Series (EPCS) starten. Eine Rennserie, in denen zunächst ausschließlich Tesla Model S antreten. Der Test verlief durchwachsen.
Barcelona – Im Grunde sind es immer die gleichen Fragen, die sich ein ambitionierter Hobby-Racer vor seiner Teilnahme an einem Markenpokal stellt: Wie schwer ist das Auto zu fahren? Wird hier Windschatten-Schach gespielt oder plump gerempelt? Und: Geht es hier eher gegen große Namen, mögliche Talente oder betagte Gentlemen-Driver?
Beim inoffiziellen Tesla Markenpokal – der Electric Production Car Series (EPCS) – ist all das noch ungeklärt. Und im Grunde auch gar nicht mehr so wichtig. Weil eine fundamentalere Frage alle anderen überlagert: Ist mit diesen identischen Model-S-Cupfahrzeugen überhaupt ein echtes Rennen möglich? Probleme beim ersten offiziellen TestSeit einigen Jahren ist bekannt, dass Serienvarianten der Tesla-Limousine auf der Rennstrecke mitunter früh die Leistung drosseln. Hauptsächlich, um den Akku vor Überhitzung zu schützen. Der „Reduced Power Mode“-Schriftzug erschien bei so manchem Tracktests bereits nach wenigen Kilometern. Der erste Test vor laufender Kamera lässt befürchten: Die Rennversion reagiert in diesem Punkt ebenfalls äußerst sensitiv. Der ehemalige Top Gear-Moderator und Sportwagen-Pro Tiff Needell schaffte auf dem Circuit de Barcelona rund anderthalb Runden, ehe das E-Auto die Leistung nach unten schraubte. Hier das Video zum Rennstrecken-Test (das Model S verlässt ca bei 3:50 Minuten die Boxengasse): 500 Kilogramm leichter als die Serienvariante![]() Die Markenpokal-Renner basieren auf dem allradgetriebenen Top-Modell P100D. Doch die Rennfahrzeuge sind mit einer Systemleistung von knapp 790 PS (585 KW) und einem Systemdrehmoment von 995 Nm deutlich stärker. Die breit bauenden Einheitssportwagen kommen außerdem mit Racing-Bremsen und leichteren Anbauteilen. Die serienmäßige Innenausstattung sowie äußere Zierelemente entfallen weitgehend. Damit soll das rennfertige Model S rund 500 Kilogramm gegenüber der Straßenvariante einsparen. Falls die Rennen nach zwei Runden zur gedrosselten Prozession werden, ist die Frage nach dem Leistungsgewicht allerdings nebensächlich. Quelle: dpa |

Die Versicherer haben schon gewonnen. Die Akzeptanz ist doch mit 25% relativ hoch. Ein Viertel will also den Versicherern freiwillig Bewegungsdaten überlassen, weil man ja eh nix zu verbergen hat und ein bisschen sparen will.
Die 25% die einen deratigen Eingriff in Ihre Privatsphäre zulassen, sollten einmal darüber nachdenken welche Konsequenzen dieses Handeln auf künftige Marktangebote und Generationen hat.
Sie öffnen eine Tür die sich nicht mehr schließen wird und dazu beiträgt das wir zum gläsernen Menschen werden!
Mitbürger: nachdenken!
Aber... das macht doch Arbeit...
25% ist viel zu viel. Da weiß man schon genau auf was für Zeiten wir uns zubewegen. Als nächstes kommen die Krankenversicherungen, die einem ein Gerät ins Klo installieren, um jeden tag eine Urinmessung durchführen zu können. Natürlich erhält man dann auch bei passenden Werten einen Rabatt von 5 Euro. Dafür lohnt sich die Zusatzüberwachung doch -.-
Nicht mehr lange und diese Dinge werden nicht mehr optional sein. Man muss sich nur mal die heutige Jugend ansehen, die nichts anderes mehr kennen als sich öffentlich datentechnisch zu entblößen.
Vielleicht bin ich auch gerade zu pessimistisch
Göttlich
. So sieht wieder einmal gekonnter DPA/Motortalk Journalismus aus...
Kein Bock auf Überwachung
Aber Moment mal.... wenn es heißt "49 Prozent der Autofahrer in Deutschland lehnen sogenannte Telematik-Tarife bei der Autoversicherung grundsätzlich ab. " - heißt das dann im Umkehrschluß nicht, dass ca. 51% dem grundsätzlich zustimmen?
Aber gut..."Kein Bock auf Überwachung" ist eine wesentlich klicksträchtigere Schlagzeile. Danke Motortalk für diese Weitsicht...
Hmmmm....und gilt das künftig nicht mehr, dass man Angebote annehmen oder auch ablehnen kann?
Wenn eine Versicherung mir jetzt einen Tarif A mit Bedingung X und einen Tarif B mit Bedingung Y anbietet, bin ich dann in irgendeiner Weise gezwungen, A zu nehmen?
Und steht es mir zu, über irgendjemanden zu urteilen, für den A okay ist, weil ihm Bedingung X egal ist?
Das Thema ist ja, dass irgendwann Tarif B mit Bedingung Y unbezahlbar werden wird. Früher oder später wird das der Fall sein.
Da es nicht nur eine Versicherung gibt, und sich diverse Anbieter jedes Jahr kurz vorm 30. November im die Kunden bemühen, kann man davon ausgehen, dass dies der Markt regeln wird. Dafür ist Marktwirtschaft erfunden worden.
Manchmal haben es einige ....' über ihre Fahrweise weiter leiten
an die Polizei , gleich ne Belehrung wenn Welche 'scheiss machen
Ich hoffe auch, dass das der Markt regeln wird im Sinne von weniger Daten.
Leider ist es aber trotzdem erschreckend, welche Argumente aus den 25% Kreis der Befürworter stammen:
"Die wissen doch eh alles"
"Habe nix zu verbergen"
"Mir doch egal...."
Da wird es einem selbst himmelangst.
Leider ist IMHO mit rund einem Viertel die Schwelle, bei der man sich um seine Privatsphäre sorgen machen sollte, bei weitem überschritten.
Ich hoffe das lässt wieder nach!???
Leider wird das nicht nachlassen. Die Versicherer haben ihren Fuß auf der Türschwelle. Man muss ja auch sagen, dass die das momentan nicht sehr offensiv bewerben und sich da sehr zurückhalten. Wenn die damit aktiv werben würden, wäre die Resonanz wahrscheinlich noch positiver. Aber vielleicht ist man noch nicht so weit mit der Technik (Pilot-Projekte) oder man kann noch nicht allen Kunden eine Blackbox zur Verfügung stellen. Ich bin mir aber sicher das wird noch kommen.
Die Einstellung, die Nachfrage regelt den Markt, ist schon längst ein Witz. Das Marketing regelt den Markt. Da es für alle Versicherer bald technisch möglich und natürlich für die Abschätzung des Risikos einer Versicherung von Person XY sinnvoll ist, bietet in 10 Jahren schlichtweg jede Versicherung nur noch soetwas an und du hast Pech gehabt, denn eine Wahlmöglichkeit gibt es dann nicht mehr.
Oder bieten dir in Zukunft die Autohersteller an die "connectivität" für dich abzuschalten?
Simple Antwort: Nein
Denn du generierst Daten und andere mit diesen Daten Geld.
Die nächste Überwachung kommt spätestens beim autonomen Fahren:
Viele wissen gar nicht, dass das in Kombination mit einer totalen Überwachung passiert:
Das Auto meldet ständig seine Daten an die Hersteller um eine möglichst gute Funktion zu gewährleisten.
Wenn z.B. ein Fahrzeug an einer Stelle aus einer Kurve flog, wird für alle anderen Fahrzeuge hier die Geschwindigkeit verringert. Soweit die Begründung.
Ich werde auch da nicht mitmachen.
Moderne Autos melden doch jetzt schon alles an die Hersteller. Nur eben nicht live, sondern meistens bei der Inspektion wenn der Speicher ausgelesen wird.
Auch zum Teil um sich vor unberechtigten Garantieansprüchen zu schützen, etwa wenn der Kunde das Auto fehlbedient. Zum Beispiel wenn übertrieben gesagt die Kopfdichtung nach 30.000 km platt ist, man im Speicher aber eindeutig auslesen kann, dass der Fahrer die Kiste regelmäßig kalt bis zum Begrenzer getreten hat. Auch GPS-Daten werden übermittelt. Nissan hat früher beim GT-R so Kunden abgewimmelt, die wegen eines überhitzten Getriebes in die Werke kamen. Kurz in die Positionsdaten geguckt und diese mit den Beschleunigungsdaten verglichen: Aha! Nordschleife. Garantie greift nicht (mittlerweile haben die aber ihre Garantiebedingungen zum Vorteil der Kunden angepasst).
Das ist doch bei BMW, Mercedes, Audi, etc. schon lange gang und gäbe.
Aber Autohersteller spielen auch ganz klar mit dem Gedanken diese Daten zukünftig zu verkaufen. In Deutschland ist man damit sehr vorsichtig, weil die Datenschutz-Standards sehr hoch sind. Aber wenn es nach denen ginge würden die doch längst mit Versicherern und Facebook kollaborieren. So kann man den Kunden noch ein bisschen ausquetschen.
EDIT: Übrigens holen sich ja einige Kunden bereits eine Blackbox ins Auto. Wie etwa Opel OnStar. Das ist doch jetzt auch für Neufahrzeuge pflicht, oder?