In Sachsen-Anhalt läuft seit dieser Woche ein Pilotprojekt zur Reduzierung von Wildunfällen. Ein akustisches Warnsystem soll Wild von der Überquerung der Straße abhalten.
Zerbst - In der Dämmerung auf der Bundesstraße 184 in Sachsen-Anhalt: Ein Auto fährt an einem Lichtsensor vorbei, für mehrere Sekunden gibt ein Gerät am Straßenrand Pieptöne von sich. Wildtiere sollen so vom Überqueren der Straße abgehalten werden. Sachsen-Anhalt testet in einem Pilotversuch akustische Wildwarner, um Unfälle mit Rehen und Wildschweinen zu vermeiden. Nach Angaben des Verkehrsministeriums in Magdeburg werden bei dem am Dienstag startenden Projekt erstmals in Deutschland akustische und optische Warnsignale kombiniert.
Mit der neuen Methode soll erreicht werden, dass die Tiere beim Herannahen von Autos gar nicht erst auf die Straße huschen. Vier Strecken in der Altmark, bei Dessau und in der Börde wurden für den Test ausgewählt. Zunächst wird die Technik an der Bundesstraße 184 bei Zerbst installiert. Aufgestellt wird das System jeweils nur auf halber Streckenlänge - so soll später das Unfallgeschehen mit und ohne Warnsystem ausgewertet werden können. 275.000 Wildunfälle im vergangenen Jahr![]() Ratgeber: Was tun bei einem Wildunfall? Erste Studien zu akustischen Wildwarnern gibt es laut Landesverkehrsministerium bereits aus Österreich. Die Ergebnisse seien vielversprechend. Andere Versuche mit Reflektoren und optischen Reizen, um Tiere zu verscheuchen, hätten sich zuletzt hingegen als kaum wirksam erwiesen. An dem Pilotprojekt mit akustischen Warnern hat eine Arbeitsgruppe von Verkehrs-, Innen- und Umweltministerium lange getüftelt. Neue Methoden sind notwendigExperten sind jedoch skeptisch, ob die Methode wirkt. Erste Erkenntnisse deuteten an, dass akustische Warner nur kurzzeitig oder gar nicht funktionierten, sagt der Leiter der Unfallforschung der Versicherer, Siegfried Brockmann. Zwar sei das Wild von den Pieptönen anfangs irritiert und frage sich, ob das gefährlich sei. "Wenn es aber eine Weile feststellt, dass von dem Piepen keine Gefahr ausgeht, blendet es das aus." Es könne jedoch nicht schaden, solche neuen Methoden auszuprobieren. Noch gebe es keine umfassenden wissenschaftlichen Untersuchungen dazu. An der Finanzierung des Pilotprojekts ist auch der ADAC beteiligt. "Es ist wichtig, dass das getestet wird und evaluiert wird, wie es wirkt", sagt Christine Rettig vom ADAC-Verband für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Die ständig steigende Zahl von Wildunfällen zeige, dass neue Methoden zur Unfallvermeidung nötig seien. "Nur reden und an eine vorsichtigere Fahrweise der Autofahrer appellieren reicht eben nicht aus." Quelle: dpa |

Unfassbar.
Haben sich bestimmt verschrieben gemeint war statt Geländewagen.
Mir hätte es schon geholfen wenn sie die letzen 4 Jahre hier Gesetzes konforme Autos und Motoren gebaut hätten.
Ich möchte in 2030 das Allheilmittel gegen Krebs und Alterung allen kostenlos zur Verfügung stellen für die Entwicklung fehlen mir noch 15 Milliarden € kann mir die mal jemand besorgen, sonst müsst ihr alle irgendwann Sterben.
Hier und heute spielt die Musik und da hat Audi keinen einzigen Hit in der Parade.
Stadtgeländewagen - ist wie Pizzaburger. Groß. Übergewichtig und kulturbefreit.
Die SUV-Mode drängt halt in alle Autogattungen. Und schafft höhere Renditen. Alle streben in diese Mode hinein.
In den USA zieht sich sogar Ford aus den normalen PKW-Bereichen zurück. Das ist schon heftig.
Die Mode ist so ausgeprägt, als wären die Dinos doch nicht in der Kreidezeit ausgestorben. Sogar den Kombiabsatz graben sie jetzt schon an, nachdem der VAN-Bereich geräubert wurde.
Dieses Elektrifizierungs-Ankündigungs-Gehampel geht so undifferenziert, aber schon mächtig auf die Nerven. Dieses reine Marketing-Gebrabbel kann auch getrost fallen gelassen werden. Jaguar brabbelte nicht mit dem I-Pace, sondern machte einfach ... und richtig.
Was heißt aber so „Elektrifizierung“ ? Es kann auch die Mildhybridisierung gemeint sein. Das ist aber streng genommen nur eine leichte Modernisierung des Verbrennungsmotors durch einen verbesserten Anlasser, der nun etwas mehr kann. Aber es liest sich natürlich besser im Sinne von ... es wird etwas getan.
Und die Artikelüberschrift dampft es dan noch weiter ein „Audi gibt in China Strom“.
Geht es so weiter inflationär mit dem Begriff Elektrifizierung, werden demnächst auch stabilere Zigarettenanzünder dazu gerechnet.