Ford und Schenker sollen russische Zollbeamte bestochen haben -
Schmiergeld-Verdacht gegen Ford in Russland
verfasst am 18.08.2015Um die Frachtcontainer von Ford schneller durch den russischen Zoll zu schleusen, soll Schmiergeld geflossen sein. Die Kölner Staatsanwaltschaft untersucht den Fall.
Dem Autohersteller Ford und der Bahn-Tochter Schenker wird vorgeworfen, russische Zollbeamte für eine schnellere Abfertigung bestochen zu haben
Quelle: picture alliance / dpa
Köln - Die Staatsanwaltschaft Köln hat ihre Ermittlungen wegen Bestechungsvorwürfen gegen den Autokonzern Ford und die Bahn-Tochter Schenker in Russland ausgeweitet. Beschuldigt würden inzwischen nicht nur acht Mitarbeiter der Bahn-Tochter, die im Auftrag von Ford Frachtcontainer nach Sankt Petersburg transportiert hatte, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.
Im Verdacht seien jetzt auch zwei Ford-Beschäftigte, die bei Zeugenvernehmungen "unrunde" Angaben gemacht hätten. Außerdem ermittele die Behörde gegen einen Mitarbeiter eines russischen Subunternehmens. Zuvor hatten die "Süddeutsche Zeitung" und der Westdeutsche Rundfunk darüber berichtet.
Die Schenker-Mitarbeiter sollen im Hafen von Sankt Petersburg Zollbeamte mit einer Million Euro pro Jahr bestochen haben, um die Fracht schneller durch den Zoll zu einem nahe gelegenen Ford-Werk zu bringen. Weitere MOTOR-TALK-News findet Ihr in unserer übersichtlichen 7-Tage-Ansicht |
dpanews
Hat Dir der Artikel gefallen?