Volvo Trucks: Teurer Materialfehler in der Abgasreinigung -
Volvo Trucks findet Materialfehler im Abgas-System
verfasst am 16.10.2018Ein Materialfehler in der Abgasreinigung bei Volvo-Lastwagen führt zu höheren Emissionen der Fahrzeuge. Die Kosten für die Beseitigung bezeichnete Volvo als "erheblich".
Ein Materialfehler im Abgas-System bei Volvo Trucks kann zu höheren Emissionen als erlaubt führen
Quelle: dpa/ Picture-Alliance
Göteborg - Beim schwedischen Nutzfahrzeughersteller Volvo könnten Materialfehler ein teures Nachspiel haben. Eine Komponente in der Abgasregelung verschleiße schneller als gedacht, teilte der weltweit zweitgrößte Lkw-Bauer am Dienstag mit. Dies könne dazu führen, dass zulässige Emissionswerte überschritten werden.
Die Kosten zur Beseitigung des Problems könnten "erheblich" sein, so Volvo. Die Volvo-Aktie rutschte zwischenzeitlich um knapp 10 Prozent ab und fiel auf das Niveau von April 2017 zurück.
Der Fehler wurde den Angaben zufolge bei internen Kontrollen festgestellt. Zu den finanziellen Auswirkungen konnte Volvo noch keine konkreteren Angaben machen. "Wir sind derzeit dabei, das volle Ausmaß des Problems zu ermitteln", sagte eine Sprecherin. Die betroffenen Lkw wurden für den nordamerikanischen und europäischen Markt hergestellt. Auf diese beiden Regionen entfielen im vergangenen Jahr etwa zwei Drittel des Absatzes. Quelle: dpa |
MOTOR-TALK (MOTOR-TALK)
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Der T3 war schon immer ein Traumauto für mich. Leider wird er es bei den Preisen die man inzwischen für ein halb verrottetes Fahrzeug zahlen muss auch bleiben. Für 5000€ bekommt man hier nur halbgaren Schrott, mit Rost an jeder Ecke und dem kleinsten Benziner
Danke, aber ich war mit meinem T4 immer sehr zufrieden und würde wohl auch wieder einen T4 kaufen, sollte ich noch einmal Bus fahren. Leider sind auch T4 in gutem Zustand sehr teuer, für den 2.5 TDI zahlt man trotz >300.000 Kilometer leicht an die 10.000€.
Meinen Multivan VR6 haben sie mir damals nahezu aus den Händen gerissen, obwohl er weder Klimaanlage noch TÜV hatte und ich auch ganz offen kommuniziert habe, dass er Schweißarbeiten braucht. Und nein, der ging nicht ins Ausland, solche Angebote hatte ich natürlich auch. War für mich ganz erfreulich, so habe ich keinen Verlust gemacht.
Soweit, so gut.
Was in dem Artikel leider nicht genügend erwähnt wurde sind zwei Dinge:
1. das ganz hervorragende Fahrwerk. Die Synthese aus Kurvenlage und hervorragendem Federungskomfort war in dieser Klasse einmalig.
2. die weitgehend unbefriedigende Motorenpalette.
* die Luftboxer sind lahm (70 PS) oder sehr lahm (50 PS) und durstig
* die Saugdiesel sind auch sehr lahm, der Turbodiesel, wenn er getreten wird, nicht sehr haltbar
* auch mit den kleinen Wasserboxern (60, 78 PS) geht es zäh voran
Bleiben eigentlich nur die großen Wasserboxer (2,1L, ab 92 PS) - sind leider recht selten
Aberwitzige Blasenbildung bezüglich des Preisgefüges.
Und das Reparaturargument ist irgendwie auch lächerlich. Bei einem nagelneuen T6 wird auf absehbare Zeit wohl gar nichts zu reparieren sind - und falls doch, dann kann einem das während der Garantiezeit herzlich egal sein.
Und falls der T6 mal in Südfrankreich liegenbleibt: Falls VW keine Mobilitätsgarantie bietet, dann die KfZ-Versicherung für wenig Geld im Jahr.
Oder anders gesagt: Dieser Hype und die Verklärung ist für mich nicht nachvollziehbar. Abgesehen davon sind's ganz schöne Umweltverpester. Dies sagt mir jedenfalls meine Lunge und meine Nase, wenn man wieder so ein Auto an mir vorbeifährt. Scheint aber der - oft ökologisch angehauchten - Besitzerklientel egal zu sein.
Wir hatten früher auch solche Kisten im Bekanntenkreis und schon ende der 80'er/Anfang der 90'er wurden die Kisten gehypt.
Als 20'er Jähriger mit ner Palette Karlskrone auf der Rückbank ok. Aber ansonsten waren die Karen schon früher mehr als bescheiden. Noch häßlicher sind nur noch die Sambabusse aus erster Baureihe.
Wenn man dann heute hin und wieder mal einen T3 sieht fällt mir dann wieder ein wie wenig ich die Kisten vermisse. Sorry an alle Bullifans aber ich mag die Dinger einfach nicht.....
Das bietet der T4 allerdings auch. Mag sein, dass das an der beim VR6 serienmäßig "tiefergelegten" Federung gelegen hat, aber das Teil hat mich bei schneller Kurvenfahrt immer wieder unheimlich überrascht. Wenn der Beifahrer da nicht angeschnallt war saß der schnell mal auf dem Schoß des Fahrers. Ist gleichzeitig aber auch das einzige Auto das ich kenne, in dem man mit 50 über jede Bremsschwelle donnern konnte, ohne dass es einen wirklich interessieren musste.
Für mich war und ist so ein T3 einfach nur ein billigst zusammengenagelter Blechhaufen. Lahm, laut und eine Verarbeitung zum Weinen. Das war die schlimmste Schüssel, die ich jemals gefahren bin. Diesen Hype um das Teil kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Aber man muss nicht alles verstehen.
Gruß
electroman
Ein T3 Syncro Westy hatte mich auch lange interessiert. Aber die sind hier in USA nun wirklich teuer geworden. Vor allem wenn man einen rostfreien oder rostarmen aus dem trockenen und salzlosen Sueden der USA haben will. Da gehen die Preise nun schon in den mittleren 5 stelligen Bereich. Fuer den Preis bekommt man nun fast einen neuen Sprinter 4x4.
Hier wurden in den letzten Baujahren ausschliesslich der 2.1L angeboten. Aber viele der US Bully Besitzer haben uber die Jahre auf etwas staerkere und haltbarere Subaru Motoren umgeruestet.
..hab nie verstanden was man an diesen Ts so unglaublich toll finden konnte/kann; n kumpel hatte nen camping T3 mit sauger diesel, ne unglaublich lahme kröte mit rost an jeder ecke, und damit ist er in jedesmal in urlaub gefahren, bis ihm der motor in italien hochging..
ABER noch für über 2500€, in echt bemitleidenswerten zustand und motorschaden wohlgemerkt, verkauft; war gerade mal ne halbe std inseriert..
hab selber zu zivi-zeiten so ne kiste fahren müssen, fand ich ende der 90er schon ätzend..
Einen (guten) T3 hätte man sich schon vor min. 10 Jahren kaufen müssen.
Jetzt sind die "Guten" extrem teuer, die Bastelmühlen aber auch nicht mehr billig.
Ich hatte in meinem Autofahrerleben drei VW-Busse, T2b v. 1978(halber Helsinki), T3 v. 1987(Reimo) und T4(Multivan mit Schlafdach) v. 1999.
Richtig schlecht war keiner, wirklich gut aber nur der T4 (Fahrverhalten und -leistungen sowie Komfort und Verarbeitung).
Aber ich habe die VW-Bus-Welt verlassen, aufgrund der hohen Unterhaltskosten und dem Schmuh bei den Gebrauchtfahrzeugen.
"Der letzte echte Bulli wird rar ..." - ist das nicht einfach den irrationalen Hype noch ein wenig mehr zu befeuern? Boah, tja, da staune ich nur. Ich hatte damals, vor ~ 40 Jahren, etliche T2 in meinem Besitz und durchgeheizt. Mit den Karren habe ich mit Transporten meine Schule und Studium finanziert. Sie waren aber auch ein Symbol von Freiheit und Unabhängigkeit. Wunderbare Reisen haben wir mit den Kisten unternommen.
Aber so richtig robust waren die schon damals nicht. Weiß nicht mehr, wie viele Motoren wir getauscht haben. Und wie viel geschweißt. Gefühlt würde ich sagen, die waren damals schon für nicht viel mehr als zehn Lebensjahre ausgelegt.
Das war ne schöne Zeit, wirklich, und irgendwie kriegte man die Schüsseln auch immer selbst repariert, das vermisse ich heutzutage schon sehr. Auch der Verbrauch spielte bei Benzinpreisen von umgerechnet 40 Cent pro Liter keine große Rolle.
Wie man heute aber 5-stellige Summen in diese Wagen investieren kann, bleibt mir ein Rätsel. Es macht doch weder Sinn, damit zu fahren, noch kann man die einfach parken. Selbst die best-restaurierten Exemplare rosten und rosten und zerfallen, da kann man zusehen, und das ist beim T3 nicht wirklich anders ...
Sicherheit - ist ja auch nicht ganz unwichtig - wenn man tatsächlich fahren will - einfach gruselig ...
Verbrauch, bei einem Benziner - 20 € / 100 km ist nicht smart - oder?
Und schlaf mal mit zwei oder drei Leuten längere Zeit darin - ein paar Liter Schweißausdünstungen jeden Tag bzw. Nacht machen ein ganz besonderes Klima und Gevatter Rost jubiliert ...
Oder der Reiz, den diese Ausdünstungen auf Insekten aller Art ausübt, ist auch bemerkenswert ...
OK - ich will Euch den Spaß auch nicht verderben ...
Unterm Strich also ne Dreckskarre, wovon es nur noch wenige fahrbare Exemplare gibt...
Nur was für harte Fans, die gerne nen riesen Haufen Geld darin versenken. Super!
Da bleib ich lieber bei meinem LT, denn da beginnt der Hype gerade erst - leider…
und bei den ca. 1500 km die ich im Jahr damit fahre, ist mir der Benzinverbrauch egal...
Im Grunde war das ein "Sommerwagen".
Den wirklich guten Fahrkomfort eines T3 durfte ich als Mitfahrer bei der unbesiegbaren Bundeswehr genießen. Bei einer längeren Fahrt an einem kühlen Herbstmorgen ist mir allerdings auch klar geworden, dass eine Heizung schon eine feine Sache für einen Krankentransporter wäre, zumindest der Luftboxer heizte überhaupt nicht obwohl mit Sicherheit dauernd voll getreten. Dazu kam noch eine gewisse "Zugigkeit", immer wieder drang ein kalter Luftzug zu den hinteren Passagieren durch. Vielleicht war das ja auch nur ein Trick, um sicherzustellen, dass auch wirklich nur kranke Soldaten im Krankenhaus ankamen.
Damals kam mit den SEVEL-Transportern (Fiat Ducato, Alfa Romeo AR6, Peugeot J5 etc.) zusätzliche Konkurrenz zum Transit für den T3 und bald war der damals boomende Wohnmobilmarkt fest in den Händen der beiden Frontmotor-Transporter - Das Ende für den letzten Heckmotor-VW.