Mercedes 190er W201 E 2.0 Test
26.01.2012 18:59 | Bericht erstellt von admiral26
Testfahrzeug | Mercedes W201 190er 2.0 E |
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Leistung | 118 PS / 87 Kw |
Hubraum | 1996 |
HSN | 0709 |
TSN | 387 |
Aufbauart | Limousine |
Kilometerstand | 196000 km |
Getriebeart | Automatikschaltung |
Erstzulassung | 6/1987 |
Nutzungssituation | Privatwagen |
Testdauer | mehr als 5 Jahre |
Einleitung
Die Eckdaten bei Mobile.de waren vielversprechend: - 150.000 Kilometer gelaufen Die Probefahrt war eine Offenbarung: Der Wagen lag knackig auf der Straße, die Lenkung war präzise, der 118-Ps starke Motor ließ in Verbindung mit dem geringen Gewicht eine sehr lebendige Fahrweise zu, die Automatik schaltete sanft und vorschriftsmäßig. Sehr positiv: bei Kilometerstand 100.000 wurden Nockenwelle und Kipphebel erneuert, ein echter Schwachpunkt speziell der 87er Baujahre. Aufgrund von Materialschwächen neigen diese zum vorzeitigen Verschleiß, ein Austausch ist früher oder später unumgänglich. Für sozialverträgliche 750,- € schlug ich ein. Das Fahrzeug bewies, das die Youngtimer-Zauberformeln "Scheckheftgepflegt“ und „Oma/Opa-Auto“ relativ bedeutungslos sind. Weiterhin waren die vorderen Stabilager ausgeschlagen, die vordere Hardyscheibe stand kurz vor ihrem Ableben und die hinteren Türfangbänder erlaubten ein Öffnen der Fondtüren nur mit viel Kraftaufwand. Ein halbes Jahr nach dem Kauf, hatte das Lenkspiel dramatisch zugenommen, was eine gründliche Überholung der Vorderachse notwendig machte: Die weiteren unplanmäßigen Defekte der nächsten Jahre beschränkten sich auf einen undichten Getriebeölschlauch und ein ausgeschlagenes Scheibenwischergestänge. Alle weiteren im Lauf der Jahre erneuerten Teile wie Bremsen, Auspuff, Verteilerkappe und Zündkabel, Hinterachslager, Stoßdämpfer, Motorlager, etc., fallen unter normalen Verschleiß und ergeben sich früher oder später an jedem Fahrzeug. |
Karosserie
Mercedes hat sich erfolgreich um eine umfassende Rostversorge bemüht, der 190er ist auch gute 20 Jahre nach Produktionsende ein alltäglicher Anblick geblieben. Größte Schwäche sind die Wagenheberaufnahmen, welche vor allem bei den modellgepflegten Fahrzeugen ab ´88 oftmals stark angegriffen sind. Nicht aus Qualitätsgründen, sondern weil sie durch die Sakkobretter verdeckt werden. Das Platzangebot vorne ist ausreichend, nicht mehr und nicht weniger. Das mäßige Platzangebot auf der Rückbank wurde schon bei seinem Erscheinen 1982 kritisiert. Im Rahmen der Modellpflege 1988 wurde die Rückwand etwas nach hinten versetzt, was den Fondpassagieren 2cm mehr Kniefreiheit einbrachte. Der Kofferraum bietet für die meisten Vorhaben ausreichend Platz, mich stören jedoch die ausladenden Bügel der Heckklappe; sie verhindern ein effektives Ausnutzen des kompletten Kofferraumvolumens. Die Übersichtlichkeit ist vorbildlich, man hat immer alle 4 Ecken der Karosse im Blick - bereits in den 80ern keine Selbstverständlichkeit mehr. |
Platzangebot vorn: | eng | geräumig | |
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Platzangebot hinten: | eng | geräumig | |
Kofferraum: | klein | groß | |
Übersichtlichkeit: | schlecht | gut | |
Qualitätseindruck: | minderwertig | hochwertig |
- + Vorbildliche Rostvorsorge
- + Übersichtlichkeit
- - Das eingeschränkte Platzangebot auf der Rückbank macht Langstrecken mit 4 Erwachsenen eher unangenehm
- - Im Alter anfällig und unbedingt zu prüfen: Die Schiebedächer
Antrieb
Mit dem Leergewicht von 1160 Kilogramm ist der 118 PS starke Motor selbst vollbesetzt zu keiner Zeit überfordert. Moderne Kompaktwagen bringen oftmals mehr auf die Waage. Selbst in der Automatik-Version lässt sich der 190E wesentlich spritziger bewegen, als es ihm der Rest der Verkehrsteilnehmer zutraut. Erfreulich konstant ist dabei der Verbrauch der 4-Zylindrigen Benziner, welcher sich bei mir im Drittelmix bei etwa 10 Litern einpendelt. Das Automatikgetriebe war bei Mercedes schon immer die bessere Wahl und passt gut zum Charakter des Wagens. Die traditionell hakeligen Schaltgetriebe sind Geschmacks- und Gewöhnungssache. Die KE-Einspritzanlagen neigen im Alter zu unangenehmen Zickereien, im Wesentlichen aufgrund überalterter Sensoren und Fühler. Fachkundige Werkstätten finden sich nicht an jeder Ecke, die Überholung kann schnell den Gegenwert des Fahrzeuges oder mehr verschlingen. Wichtig: Die Benzinmotoren bis Ende 1988 hatten noch die Einfach-Steuerkette, welche schonmal reißen und katastrophalen Motorsalat verursachen kann. Gelegentliche Wartung und Kontrolle sind lebenswichtig für die 190er bis zu diesem Baujahr. |
Motorleistung: | schwach | stark | |
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Durchzug: | unelastisch | elastisch | |
Drehfreude: | zäh | agil | |
Getriebe/Schaltverhalten: | schlecht | gut | |
Verbrauch: | durstig | effizient | |
Reichweite: | gering | hoch |
- + Mit keinem der Benzinmotoren ist das Fahrzeug untermotorisiert
- + Langlebige Automatikgetriebe
- + Der Verbrauch ist auch nach heutigen Maßstäben akzeptabel. Moderne Fahrzeuge gleicher Klasse sind aufgrund des Mehrgewichts nur unwesentlich wirtschaftlicher
- - Die Einspritzanlage kann im Defektfall zum Geldvernichter werden
- - Die Simplex-Steuerketten bedürfen regelmäßiger Kontrolle und gelegentlicher Erneuerung. Nachlässigkeit in diesem Bereich hat schon viele gepflegte 190er vorzeitig auf den Schrott befördert
- - Nockenwellen und Kipphebel der ´87er und teilweise auch ´88er Baujahre gelten als anfällig und sollten kritisch beäugt werden. Bereits von MB erneuerte Nockenwellen ziert ein S
Fahrdynamik
Im Grunde ist das Konzept brillant: Der 190er bietet annähernd den Komfort seiner großen und behäbigeren Brüder, erfreut dabei jedoch mit der Agilität und Wendigkeit eines Kompakten - er verbindet das Beste aus beiden Welten. Die Lenkung jedoch braucht nicht selten etwas Zuwendung. Eine seiner größten Stärken ist gleichzeitig auch eine seiner größten Schwächen: Ebenfalls sollte man die Hinterachslager im Auge behalten, Verschleiß ist verbreitet und kann ebenso das Fahrverhalten negativ beeinflussen. Generell ist das Fahrwerk des 190ers, aufgrund des inzwischen hohen Fahrzeugalters, bei vielen Fahrzeugen ein Kandidat für eine Generalüberholung. Ich würde die Ursache eher im Alter der Gummikomponenten sehen, als in der Laufleistung. |
Wendekreis: | groß | klein | |
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Beschleunigung: | langsam | schnell | |
Lenkung: | schwammig | direkt | |
Bremsen: | schwach | standfest | |
Fahrverhalten: | unausgeglichen | ausgeglichen | |
Kurvenverhalten: | unsicher | sicher | |
Wendigkeit: | träge | agil |
- + Wendig wie ein Kleiner und gleichzeitig komfortabel wie ein Großer
- - Insgesamt ist das Fahrwerk aus Altersgründen bei vielen Fahrzeugen überholungsbedürftig
Komfort
Hat man hinter dem Lenkrad im Busformat Platz genommen, fällt zunächst die in jedem Detail hochwertige und solide Verarbeitung auf. Wie alles an diesem Fahrzeug, ist auch die Materialwahl und Gestaltung des Innenraums auf maximale Haltbarkeit ausgelegt. Bis zur Modellpflege 1988 verwandte Mercedes noch Sitzmöbel mit Federkern, welche gerne kritisiert werden. Meiner Meinung nach passen sie zu den Erstserienmodellen hervorragend und unterstreichen das nicht mehr zu verleugnende Oldtimer-Gefühl der frühen Modelle. Einmal in Bewegung kommt sofort das typische Mercedes-Fahrgefühl auf, nichts klappert oder dröhnt, der Wagen fühlt sich an wie aus einem einzigen Stück gehauen. Im direkten Vergleich wirken zeitgenössische Fahrzeuge anderer Hersteller lieblos zusammengeschustert, ja regelrecht zerbrechlich. Das geringe Gewicht ist für den Federungskomfort eher nachteilig, die größeren Mercedes-Modelle können dies besser - aber nicht bedeutend. |
Federung (komfortabel): | schlecht abgestimmt | gut abgestimmt | |
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Sitze vorn: | unbequem | bequem | |
Sitze hinten: | unbequem | bequem | |
Innengeräusche: | laut | leise | |
Bedienung: | kompliziert | intuitiv | |
Heizung/Klimatisierung: | schwach | wirkungsvoll |
- + Die damals bei MB noch konsequente Politik maximaler Langlebigkeit wird auch im Innenraum bis ins kleinste Detail fortgeführt
- + Leistungsstarke Heizung, für Fahrer und Beifahrer getrennt regelbar
- - Die Federkernsessel der Fahrzeuge vor der Modellpflege 1988 sind nicht jedermanns Sache
Emotion
Wenn man ehrlich ist, kann das nüchterne Design nur bei Fans Emotionen wecken und Temperament kann man allenfalls den 16-Ventilern nachsagen. Die sachliche Optik wirkt heute erfrischend schlicht und mit dem charakteristischen Heck unverwechselbar, schon von weitem erkennt man einen klassischen Mercedes. Im Vergleich zu so manchem Design-Amoklauf moderner Fahrzeuge eine Erholung fürs Auge. Die Verniedlichung "Baby-Benz" hört man immer seltener: |
Design: | langweilig | attraktiv | |
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Temperament (komfortabel): | ausbaufähig | realisiert | |
Image: | negativ | positiv |
- + Schlichtes, klassisches, aber dennoch charakteristisches Design
- + Das Image gepflegter Fahrzeuge steigt mit dem Alter
- - Mit Image und Alter steigen auch die Preise
Unterhaltskosten
KFZ-Steuer pro Jahr | 100-200 Euro |
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Verbrauch auf 100 km | 9,5-10,0 Liter |
Gebrauchtwagengarantie | keine vorhanden |
Versicherungsregion (PLZ) | 21614 |
Haftpflicht | 200-300 Euro (40%) |
Gesamtfazit zum Test
- + Die gnadenlose Zuverlässigkeit ist beinahe unheimlich
- + Die Ersatzteilversorgung lässt keine Wünsche offen
- + Die Unterhaltskosten sind für ein Fahrzeug dieses Alters und dieser Klasse verblüffend gering
- + Mercedes betreut und versorgt auch Halter alter Fahrzeuge geradezu rührend
- + Der Markt kann auch heute alle Bedürfnisse befriedigen: Sportliche Naturen werden mit den 16-Ventilern ihren Spaß finden, Vielfahrer greifen zu den unzerstörbaren Dieseln und sparen sich froh
- + Auch die Sicherheit kam nicht zu kurz: ABS und Airbags waren bereits 1982 gegen Aufpreis erhältlich. ABS wurde 1991 Serie (außer 190D und 190E 1.8 - ab ´92), Airbags 1992
- - Fahrzeuge dieses Alters brauchen schonmal mehr Zuwendung als junge Gebrauchte
- - Manche Ersatzteile und Reparaturen können leicht den Gegenwert des Fahrzeugs verschlingen und lohnen sich nur bei gut erhaltenen Fahrzeugen mit Liebhaberzukunft
Die simple Technik und gute Zugänglichkeit machen die 190er sehr reparaturfreundlich, auch blutige Anfänger können einen Großteil der Wartung mit Hilfe von Reparaturhandbüchern leicht bewältigen.
Außerplanmäßige Defekte treten aufgrund des zunehmenden Alters der Fahrzeuge durchaus auf. Das diese den 190er ernsthaft am Fahren hindern, ist jedoch die absolute Ausnahme, seine Zuverlässigkeit ist legendär.
Die Ersatzteilversorgung lässt keine Wünsche offen, bei Mercedes erhält man in alter Tradition so gut wie Alles. Wenn nicht am Lager, meistens binnen 24 Stunden.
Auch der Freie Teilemarkt deckt fast die komplette Technik zu moderaten Preisen ab. Erfahrungsgemäß liefert Mercedes allerdings die hochwertigere Qualität, besonders bei entscheidenden Teilen wie z.B. den sicherheitsrelevanten Traggelenken, sollte man keine Kompromisse eingehen. Aber auch der Gebrauchtteilemarkt ist bestens bestückt.
Wer schmutzige Hände nicht scheut und geschickt beim Teilekauf ist, sollte selbst ungepflegte Exemplare mit einem Budget von unter 1000,- € jährlich am Laufen halten können.
Einmalig: Mercedes vergisst seine "Alten" nicht - ich erhalte regelmäßig per Post preisgünstige Angebote "speziell für Ihren Mercedes 190", etwa Bremsenüberholung und Winterchecks zu Festpreisen, die auch keine freie Werkstatt unterbieten kann.
Welcher Autohersteller denkt noch über Modelle nach, die er seit 20 Jahren nicht mehr im Programm hat?! Allerdings kommt auch gelegentlich das unmoralische Angebot, doch mal die aktuelle C-Klasse probezufahren - ich denk ja nicht dran. Für den Gegenwert krieg ich ja zwanzig 190er...
Realismus ist angesagt:
Man erwirbt einen Wagen, dessen jüngste Modelle bereits 19 Jahre auf dem Buckel haben.
Mit der Perspektive normaler Gebrauchtwagenkäufer kann man auf den 190er nicht mehr zugehen - die Formel "wenig Kilometer + Scheckheft=sorgloses Fahren" geht in dem Alter nicht mehr auf.
Wer darüber hinaus auch noch Wert auf eine reichhaltige Ausstattung legt, ist mit einem aktuellen Modell besser beraten.
Er ist ein Oldie und kein Jahreswagen und braucht altersbedingt auch mal unplanmäßige Zuwendung - wenn auch seltener als so manches moderne Fahrzeug.
Sat Feb 04 00:41:43 CET 2012 |
Hutchison123
Hallo,
vielen Dank für diesen super Testbericht!
Echt 1a geschrieben...hab ich nahezu verschlungen.
Ich stimme Dir als begeisterter 190er-Fahrer und Liebhaber vollkommen zu.
Nur in einer Sache muss ich Dich korrigieren:
Du schreibst, dass die Wagen noch bis 1988 Simplexketten hatten.
Stimmt nicht so ganz...
Mein 88er MOPF-Modell hat eine Duplexkette und meines Wissens nach wurden diese 1986 oder 1987, also noch vor der Modellpflege, eingeführt.
Viele Grüße
PS:
Sehe ich jetzt erst...
Kommst ja aus meiner Nähe und dein 190er ist auch weiss. Wie nett :-)
Ich habe "OD" als Kennzeichen.
Sun Feb 05 17:29:04 CET 2012 |
admiral26
Danke sehr!
Eine klare Ausage findet man nirgendwo im Netz, ich tippe mal auf Ende ´87/Anfang ´88... meiner mit EZ 6/87 muss jedenfalls noch mit der Simplexkette auskommen
Sun Feb 05 21:09:04 CET 2012 |
Hutchison123
Das ist schade!
Vllt. wurde der Wagen ja schon 86 hergestellt.
Aber hydraulischen Ventilspielausgleich hatten die zu dem Zeitpunkt schon, oder?
Mon Feb 06 22:19:30 CET 2012 |
admiral26
Nein, er rollte am 01.06.87 vom Band - wer´s bei seinem nachsehen möchte: Unter der Rückbank findet sich der Zettel der Montagehalle.
Die Hydros gab´s ab Oktober ´84:
Baureihe201Geniale Seite, wenn nicht sogar die Beste im Netz - aber zum Thema Steuerkette erfährt man da auch nicht mehr... ich denke, man kann sich auf Ende ´87 einschießen.
Mon Feb 13 04:36:09 CET 2012 |
mailboxclyde
Du schreibst, ABS wurde ab 1986 serienmäßig angeboten - das ist definitiv nicht richtig.
Thu Feb 16 06:09:12 CET 2012 |
admiral26
Stimmt, danke! Hab´s korrigiert.
Sat Feb 18 23:19:37 CET 2012 |
Marvin16x
Super Testbericht! Objektiv, wahrheitsgemäß und sehr ausführlich geschrieben!
Auch als es ums Thema "Emotion" geht bleibst du sachlich! Das klappt bei den meisten hier nicht. Das Design mag wirklich fast nur Fans der Baureihe ansprechen. Auch ich habe ihm daher die volle Punktzahl gegeben
Und für 750 Euro ... das ist ja fast geschenkt. Obwohl er nur 150.000 km hatte!
Einen guten und schönen Fang hast du damals gemacht.
Weiterhin viel Spaß damit.
Tue Mar 13 11:49:21 CET 2012 |
pertel
Die Bremsen vom 190er und W124 Vormopf sind einfach nur ne Katastrophe. Alle 20000 km sind die Klötze runter. Wurde inder Folgegeneration erst behoben. Wenn am Motor was nicht läuft ist man angesch... Keine Diagnose führt zu Jugend forscht beim Freundl.
Das wird teuer. Erst dfer Luftmassenmesser, das Kraftstoffpumpenventil, Drosselklappe und am Ende das Erstzrad tauschen wernn der Motor immernoch im Fahren plötzlich ausgeht.
Die Zeiten von dieser Kiste sind endgültig besiegelt. Jott sei Dank
Wed Mar 14 21:45:55 CET 2012 |
Hutchison123
Man fährt mit solchen Autos aber auch nicht wie ein Psycho.
Habe mit meiner Bremsleistung keine Probleme, ist aber auch ein 2.3er...
Die Autos werden schon noch lange halten, keine Angst
Fri Oct 05 00:02:51 CEST 2012 |
tekki2
Mit den Bremsbelägen das kann ich bestätigen. Bei mir waren damals auch alle 20000 vorne welche fällig. Aber.....die kosteten zu dieser Zeit um die 80 DM, bei dem Passat den ich später hatte hielten die so um die 50000 km, allerdings zu einem Preis von 156,50 + MWST. Was ich wohl sagen muss, ist dass ich beim 190er auf der BAB fast immer einen digitalen Gasfuß
hatte und somit oft genug von 200 heftig runterbremsen musste.
Bei etwas ruhiger Fahrweise hätten die wahrscheinlich auch 30000 gehalten.
Aber die Bremsleistung war einsame Spitze und der hielt die Spur, einfach klasse.