Im GTÜ-Test: Autopolituren
Diese Polituren funktionieren am besten
Welches Mittel poliert den Lack am besten auf Hochglanz? Die GTÜ hat 9 Polituren getestet. Ein Produkt gewinnt klar, eins fällt durch den Test.
Quelle: GTÜ
Köln - Vor dem Glanz kommt die Politur. Doch welches Mittel eignet sich dafür am besten? Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) hat neun Produkte getestet und drei mit einem „sehr empfehlenswert“ benotet.
Quelle: GTÜ
Ebenfalls ein „sehr empfehlenswert“ gab es für die Lackpolitur von Caramba, die 97 Punkte erreichte, mit rund 20 Euro pro Liter jedoch deutlich günstiger als der Testsieger ist. Nur geringfügig weniger als der Testsieger kostet das Xtreme Polish Wax 3 Hybrid von Sonax, dass mit 95 Punkten auf Platz drei landete.
Mit der Hochlganzpolitur von Rot Weiss ist ein Produkt durchgefallen. Das Mittel wurde mit der Note „nicht empfehlenswert“ abgestraft. Ebenfalls ein „nicht empfehlenswert“ bekam die außer Konkurrenz getestete „Nigrin Hartwachs-Colorpolitur“, eine sogenannte Farbpolitur für schwarze Lacke.
Quelle: sp-x
Die richtigen Polituren sind hier nicht aufgeführt. Die gibt es nicht bei ATU, da muss man sich sich vorher in den einschlägigen Foren informieren. Aber dafür entschädigt dann das Ergebnis.
Ich verwende Fusso Coat . Gibt hier bei Motor Talk auch einen Blog zu diesem Mittel
Ich habe noch nie so was gutes gehabt und in 30 Jahren schon einiges ausprobiert.
Wobei ich aber fairerweise sagen muss, dass ich vom A1 Speed Polish auch nicht wirklich überzeugt bin. Ich hab davon noch eine Dose im Schrank.
Hab das Ultimate Polish selbst zuhause, im Verbund mit 2 richtigen Schleifpolituren von Meguiars. So macht das Ganze dann auch mehr Sinn. 1. Schicht Schleifmittel, 2. Schicht Feinschleifpaste, 3. Schicht Ultimate Polish und dann halt mit einem guten Wachs versiegeln. So ist es zumindest gedacht.
Carparts in Köln hat auf ihrer Webseite eine nette Aufstellung die das Ganze etwas verständlicher macht. Und wie schon erwähnt wurde:
Man hat hier scheinbar nur das ganze ATU Zeug getestet. Das Dr.Wack hab ich lustigerweise selber noch irgendwo zuhause. Sooo begeistert wie die GTÜ war ich von dem Zeug jetzt allerdings nicht.
Das Zeug ist verglichen mit richtiger Politur sehr sehr flüssig. Lässt sich so zwar leicht aufgragen, aber ich hatte bei der Anwendung nie das Gefühl da jetzt irgendeinen großartigen Schutz aufzubringen. Hat mehr was von Hautcreme als von Politur das Zeug.
Ich dachte eine Politur soll polieren? (Vorsicht, ich bin da ziemlich halbwissend, muss ich dazu sagen)
Dr Wack hat deshalb -meine ich- einen gewissen Anteil an "schleif- wirksamer", Kreide- artiger Substanz.
Das will man auf gutem/neuem Lack aber garnicht, weil dies immer auch leicht "abtragend" wirkt.
Deshalb ist die Zusammensetzung bspw bei Meguiars vielleicht eine andere?
Per Hand einen '95er Fiat aufpolieren - klasse Idee.
Viel mehr Sorgen macht mir da die Kategorie "Kratzer entfernen", dass der Testsieger 45/50 Punkten dort bekommen hat. Was sind da für Polierkörper enthalten? 40er Sandpapier?
Will nicht wissen, was die Brühe auf einem weichen, neuen Lack anrichten kann.
G
simmu
Das hier angesprochene Meguiars ist bei Carparts eher als Finish/Hochglanzpolitur eingestuft, ist also nur sehr schwach abrasiv. Das erklärt dann auch das schlechte abschneiden im Test 😉
Ist ja auch irgendwo logisch, wenn das Dr. Wack stärker abrasiv ist, dann bringt es auch im Test auf einem verkratzten Auto die besseren Ergebnisse. Ich finde die Auswahl in dem Test eh was merkwürdig. Da sind diese ganzen Kombiprodukte alle ganz weit vorne, sowas würde nur keiner anrühren der sich ernsthaft mit der Aufbereitung eines Autos beschäftigt oder gar damit seine Brötchen verdient.
Ist halt wie in vielen anderen Bereichen. Entweder du nimmst ein Kombiprodukt das als Kompromiss ganz passabel funktioniert oder du nimmst gleich ne Kombination aus mehreren Komponenten die gut miteinander harmonieren und bekommst dafür ein deutlich besseres Ergebnis.