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Batterie nach wenigen Tagen Standzeit leer
Hallo,
an meinem Combo Life 1,2 l, 131 PS, Baujahr 2020, habe ich vor etwas über einem Jahr die Batterie ersetzen lassen.
Es war wohl eine der berüchtigten Varta- Schrottbatterien.
Danach war alles in Ordnung, auch die Start-Stop-Automatik funktionierte wieder.
Also Rentner bin ich in der komfortablen Situation das Auto bei winterlichen Verhältnissen auch mal stehen lassen zu können und einen Zweitwagen haben wir ja auch noch, so dass der Wagen auch schon einmal eine Woche lang nicht gefahren wird.
Trotzdem ist es mir absolut unverständlich, dass der Wagen manchmal schon nach einer Woche nicht mehr starten will
Der Anlasser dreht beim Combo ja erst wenn die ganze Elektronik hochgefahren ist.
Wenn ich den Start-Knopf drücke macht es nur "Klack" und im Display rattern alle möglichen Fehlermeldungen herunter.
Der Anlasser "orgelt" erst gar nicht und auch Starthilfe per Kabel oder Jump-Starter klappt manchmal erst nach mehreren Fehlversuchen.
Ich bin daher ratlos, denn die Batterie ist ja - wie ich schon geschrieben habe - noch relativ neu.
Wirklich leer oder defekt scheint die Batterie allerdings auch nicht zu sein, denn wenn der Motor einmal angesprungen ist, kann man den Motor sofort wieder problemlos starten wenn man ihn abgestellt hat.
Was meint Ihr?
Hattet Ihr vielleicht schon einmal ähnliche Probleme?
Lichtmaschine vielleicht?
Oder kann es sich um ein elektronisches Problem mit der Motorsteuerung handeln, oder hat möglicherweise ein Marder an irgendeiner verborgenen Stelle einen Kurzschluss verursacht, welcher innerhalb weniger Tage die Batterie "leernuckelt"?
In 3 Wochen muss ich ohnehin zur Inspektion und HU, es wäre aber sicherlich von Vorteil wenn man der Werkstatt vielleicht ein paar Anhaltspunkte geben könnte wo der Fehler zu suchen sein könnte.
Bei Stundensätzen von 135 Euro kann ja eine Fehlersuche ohne Anhaltspunkte ganz heftig ins Geld gehen.
Vielen Dank im voraus!
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3 Antworten
Lichtmaschine kommt wohl eher sehr selten vor. Für eine Werkstatt sollte es ein Leichtes sein zu prüfen, ob sie ausreichend lädt oder nicht.
Moderne Fahrzeuge sind häufig auch vernetzt. Zwar kann die App bei Fahrzeugen ohne PHEV und BEV weniger, aber sie kann ggf. trotzdem mit dem Fahrzeug kommunizieren. Das kostet auch Energie.
Erhöhter Stromverbrauch ist häufig auch die Folge davon, dass sich ein Steuergerät aufgehangen hat und/oder nicht richtig abschaltet. Das kann dir eine gute Batterie in 1-2 Tagen leer saugen. Solch eine Ruhestrommessung sollte für die Werkstatt auch kein Problem sein.
Moin,
also eigentlich klingt ja alles nach Unterspannung.
Komisch ist nur, dass das Überbrücken zeitweise nicht funktioniert und er direkt nach dem Überbrücken von selbst wieder startet.
Mein Combo 1,2 von 2019 war bei Kurzstrecken sehr empfindlich, ich habe die Batterie regelmäßig aufgeladen.
Nach einem Software Update während der Garantiezeit waren aber die ständigen Fehlermeldungen weg.
Wenn der Ladezustand schlechter wurde, fiel dann nur noch das Display aus. Nach Aufladen wieder in Ordnung.
Evtl ist auch der Batteriesensor/Steuergerät das Problem.
Folgendes kommt aus dem Grandland Forum:
https://www.motor-talk.de/.../...ringt-nicht-an-doch-t7575297.html?...
Hallo,
hier einmal ein Update zu meinem Problem
Am Rosenmontag wollte mein Combo Mal wieder nicht anspringen und zeigte die übliche "Light-Show" mit dutzenden im Display herunterratternden Fehlermeldungen.
Inzwischen habe ich mir eine Starter-Box zugeht und mit dieser sprang der Motor dann auch an.
Aber - Oh Schreck - die Batteriekontrollleuchte blieb an und die Fehlermeldung "Batterieladefehler, Motor abstellen" blieb auf dem Display.
Anruf in der Werkstatt was ich tun sollte.
Antwort: Eventuell Marderschaden, Fahrzeug in die Werkstatt abschleppen lassen.
Na toll, Abschleppen bei einem Automatik-Fahrzeug, d.h. wohl eher "Huckepack" auf einem Abschleppwagen.
Also mit viel Angstschweiß und brennender Kontrollleuchte gerade noch so mit eigener Kraft in die Werkstatt gerettet.
Ein Blick auf die Batterie sagte dem Meister, dass diese vor exakt 14 Monaten erneuert wurde und schloss diese somit erst einmal als Fehlerquelle aus.
Das Fahrzeug blieb also in der Werkstatt, weil Verdacht auf Marderschaden oder Defekte Lichtmaschine.
Nachmittags kam dann die Meldung:
Alle Kabel durchgemessen, kein Marderschaden, kein Defekt an der Lichtmaschine, sondern Batterie nur noch weniger als 20 Prozent Ladekapazität.
Nachfrage ob man eine original Opel-Batterie, oder eine günstigere Batterie in Erstausrüster-Qualität einbauen sollte
Noch einmal denselben Varta-Schrott wollte ich nicht haben, also günstigere Variante gewählt.
Kostenpunkt "nur" 318 Euro.
Bin dann natürlich sofort bei "A.." vorstellig geworden, wo man die Batterie vor 14 Monaten getauscht hatte, weil man dort ja mit 3 Jahren Garantie auf Batterie wirbt.
Nö, da könne man leider nichts machen, da ich sofort bei "A.." hätte reklamieren müssen.
Schließlich könne man sonst ja nicht kontrollieren ob man da nicht eine andere defekte Batterie untergejubelt bekommt.
Meine Argumentation, dass ja kein Mensch damit rechnen würde, dass eine Batterie schon nach 14 Monaten den Geist aufgibt, wollte man nicht gelten lassen.
Habe mich dann direkt an die Firmenzentrale gewandt und - wen wundert's - bisher keine Antwort bekommen.
Wird wohl unter der Kategorie "Lehrgeld" verbucht werden müssen.
Aber das war es noch nicht.
Heute Vormittag parke ich meinen Combo um, da ab morgen früh die Stadt die Parkplätze vom Gestrüpp befreien wird und siehe da:
Fehlermeldung: Automatisches Bremssystem defekt!
Genauso fängt es jedes Mal an, wenn die Batterie herumzickt.
Zuerst mault das automatische Bremssystem herum, dann schaltet sich immer häufiger der "Eco-Modus" ein und irgendwann startet der Motor gar nicht mehr.
Was meint Ihr!
Drei Mal nacheinander Pech mit der Batterie, oder hat Opel da ein grundlegendes Problem, z.B. mit dem Lademanagement?
Hattet Ihr schon einmal ähnliche Probleme?
Ich weiß, dass dies im Grandland-Forum schon mal ähnlich diskutiert wurde.
Wäre insofern interessant, als dass das Fahrzeug am 17.03. ohnehin in die Werkstatt muss (HU und Jahresinspektion) und ich dann dem Werkstattmeister gerne ein paar Hinweise geben würde.
Ein ganz ähnlicher Fall - allerdings bei einem Audi A2 - hatte im Übrigen schon einmal "Doktor Parsch" in einem Video.
Da war die Fehlerursache eine korrodierte Masseverbindung.
Kann bei einem alten Auto schon mal vorkommen, aber bei einem 5 Jahre alten Combo?