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Freilauf für DSG

VW Tiguan 1 (5N/5N2)
Themenstarteram 10. Dezember 2010 um 19:12

Hallo Männers,

bin gerade in der AutoB in einem Test des Passats über eine kleine Angabe gestolpert... hier kommt die Kaufempfehlung zum Preis von zig €uronen für das DSG doch noch 50€ draufzulegen und den Freilauf zu ordern. Das sei die Option, dass das DSG beim reinen rollen auskuppelt und nicht mit dem Gang abbremst. Das spart Energie.

Einerseits habe ich von dieser Option bisher noch nichts gehört, andererseits frage ich mich gerade, ob die für den Tiger auch verfügbar sein könnte? Weiß jemand was drüber und was haltet ihr von dieser Option? :confused:

Auf KW05-wartende Grüße

Caipi

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Caipi69

hier kommt die Kaufempfehlung zum Preis von zig €uronen für das DSG doch noch 50€ draufzulegen und den Freilauf zu ordern. Das sei die Option, dass das DSG beim reinen rollen auskuppelt und nicht mit dem Gang abbremst. Das spart Energie.

Das gilt nur sehr eingeschränkt:

Wenn der Motor beim Rollen durch das Getriebe mitdreht (>900U/min), dann schaltet die Einspritzelektronik die Spritzufuhr ab, wenn Du kein Gas gibst. Der Wagen benötigt für die gerollte Strecke also keine Sprit.

Wenn Du hingegen auskuppelst, dann spendiert die Motorelektronik dem Motor so viel Sprit, dass der im Leerlauf sauber drehen kann und somit für die gerollte Strecke Sprit braucht. (Das gilt eingeschränkt auch für Bluemotion!)

Nun die Preisfrage an Dich: Welche der Optionen spart mehr Energie? ;)

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Hallo.

 

Das betrifft beim neuen Passat die BlueMotion-Technology und zwar den 90KW TSI und den 103KW TDI. Wenn das so funktioniert wie von VW beschrieben und auch der Verbrauch um 0,5-Liter auf 100km sinkt würden sich die 50€ wohl lohnen.

 

Für den Tiguan habe ich es im Konfi. noch nicht gefunden. Wird wohl mit dem angekündigten Facelift in 2011 kommen.

 

Gruß Michi

Themenstarteram 11. Dezember 2010 um 7:24

Hallo Michi,

Danke, hatte es mir fast gedacht, dass das momentan nur für die BM's ist und eben nicht für den Tiger... schade drum. :(

Weißt Du, ob das eine reine Einstellungsgeschichte ist oder ob es dafür auch andere Teile verbaut hat? Wenn nicht, könnte man es ja ähnlich z.B. dem Tagfahrlicht nachträglich codieren lassen... :p

Gruezi

Caipi

Zitat:

Original geschrieben von Caipi69

hier kommt die Kaufempfehlung zum Preis von zig €uronen für das DSG doch noch 50€ draufzulegen und den Freilauf zu ordern. Das sei die Option, dass das DSG beim reinen rollen auskuppelt und nicht mit dem Gang abbremst. Das spart Energie.

Das gilt nur sehr eingeschränkt:

Wenn der Motor beim Rollen durch das Getriebe mitdreht (>900U/min), dann schaltet die Einspritzelektronik die Spritzufuhr ab, wenn Du kein Gas gibst. Der Wagen benötigt für die gerollte Strecke also keine Sprit.

Wenn Du hingegen auskuppelst, dann spendiert die Motorelektronik dem Motor so viel Sprit, dass der im Leerlauf sauber drehen kann und somit für die gerollte Strecke Sprit braucht. (Das gilt eingeschränkt auch für Bluemotion!)

Nun die Preisfrage an Dich: Welche der Optionen spart mehr Energie? ;)

Zitat:

Original geschrieben von Beichtvater

Zitat:

Original geschrieben von Caipi69

hier kommt die Kaufempfehlung zum Preis von zig €uronen für das DSG doch noch 50€ draufzulegen und den Freilauf zu ordern. Das sei die Option, dass das DSG beim reinen rollen auskuppelt und nicht mit dem Gang abbremst. Das spart Energie.

Das gilt nur sehr eingeschränkt:

Wenn der Motor beim Rollen durch das Getriebe mitdreht (>900U/min), dann schaltet die Einspritzelektronik die Spritzufuhr ab, wenn Du kein Gas gibst. Der Wagen benötigt für die gerollte Strecke also keine Sprit.

Wenn Du hingegen auskuppelst, dann spendiert die Motorelektronik dem Motor so viel Sprit, dass der im Leerlauf sauber drehen kann und somit für die gerollte Strecke Sprit braucht. (Das gilt eingeschränkt auch für Bluemotion!)

Nun die Preisfrage an Dich: Welche der Optionen spart mehr Energie? ;)

mhm...also nach meinem derzeitigen Technikwissen sollte das, wie schon beschrieben eigentlich mehr Benzin verbrauchen.

Der von VW genannte Vorteil soll wohl sein, dass man länger und sanfter ausrollen kann und durch das längere Rollen Benzin spart. Vorausgesetzt man lässt das Auto auch lange ausrollen. Wenn ich mir im Alltag anschaue, wie viele Autofahrer bis kurz vor der roten Ampel Gas geben, um dann ruppig auf die Bremse zu treten oder im Stadtverkehr bei keinen 50m zwischen 2 Ampeln auf 50 km/h beschleunigen um dann wieder voll auf die Bremse zu treten, rentiert sich das nicht für alle.

Wenn ich keiner von den gemütlichen "Ausrollern" bin, ist die Motorbremse wohl die bessere Alternative.

Grüsse

Themenstarteram 11. Dezember 2010 um 15:40

Danke Beichtvater, das mit dem 0-Benzin-Verbrauch beim eingekuppelten Rollen wusste ich zwar, hatte ich aber nicht wirklich in meine Denke mit einbezogen. Und auch ShaunKli's erklärte Fahrensweise vieler Mitstreiter auf deutschen Straßen trifft zu. Da stellt sich wirklich die Frage, ob dass sinnvoll ist und ob es sich rentiert.

Weiß aber einer, ob das eine reine steuerungsgeschichte ist oder ob eben auch mechanische oder elektrische Zusatzkomponenten verbaut sind? Würde mich nur aus reiner Neugier interessieren... :confused:

Gruezi

Caipi

Der gute alte "Wartburg" hatte das serienmäßig.

In Betracht ziehen muß man dann aber auch den erhöhten Bremsenverschleiß. Einen schönen langen Alpenpass hinab - die Beläge werden begeistert sein.

Jedes System hat so seine Vor- und Nachteile. Kraftstoff wird damit auf jeden Fall gespart, aber m.E. zu Lasten des Komfort und anderer Baugruppen.

Dies trifft natürlich nur bei einem mech. Freilauf zu.

 

LG

Michael

Themenstarteram 11. Dezember 2010 um 19:15

... den Freilauf kann man aber schon durch antippen der Bremse abschalten... Dann kann man auch wieder geruhsam den Alpenpass runterrollen, ohne die Bremsen auf Sonnentemperatur hochzuglühen... ;) Das hat ein heutiger Tiger dem damaligen Wartburg schon voraus :D

Ich vermute aber, dass die Technik dafür aber eher elektronischer Natur ist und keine zusätzlichen Bauelemente installiert sind?

Gruezi

Caipi

Hallo Caipi69

eine elektronische Lösung ist die Wahrscheinlichste.

Beim DSG bedeutet dies ein öffnen der Kupplung. Bleibt die Frage ab welcher

Geschwindigkeit dieser Freilauf einsetzen soll/darf.

Für ein Allrad angetriebenes Fahrzeug ist es aus meiner Sicht nur nachteilig.

Gruß

suedwest

am 11. Dezember 2010 um 23:38

Auch bei BMW ist eine solche Funktion geplant.

Dort sollen dann noch Informationen vom Navi berücksichtigt werden, um dem Fahrer den günstigsten Zeitpunkt zum Gaswegnehmen zu nennen.

Diese Fahrweise braucht auch eine gewisse Bereitschaft dazu, das Fahrzeug ausrollen zu lassen.

Eine Deaktivierung dieser Funktion, etwa zur Nutzung der Motorbremse, oder einfach, weil man es nicht möchte, ist natürlich auch möglich.

Das Argument mit der Schubabschaltung (keine Einspritzung mehr bei Gaswegnehmen mit eingelegtem Gang) würde ich so nicht gelten lassen.

Nach meienr Erfahrung bringt das Rollenlassen im Standgas mehr als die Schubabschaltung.(ausser bergab)

Vorausgesetzt, ich kenne die Streckenpunkte, an denen es bei der entsprechenden Geschwindigkeit gemacht werden muß, um z.B. am Ortseingang oder der Geschwindigkeitsbegrenzung die Zielgeschwindigkeit ohne Bremsen zu erreichen.

Während der Schubabschaltung wird zwar kein Kraftstoff eingespritzt, aber der Zeitraum/ die Strecke auf der dies geschieht, ist im Verhältnis zum Ausrollen doch recht kurz und dementsprechend länger muß man zuvor auf dem Gas bleiben.

Dazu kommt noch, dass durch die Motorbremse, wie beim Bremsen, die zuvor eingesetzte Bewegungsenergie vergeudet wird.

Diese Fahrweise setzt jedoch eine gewisse Gelassenheit voraus.

Übrigens auch beim nachfolgenden Verkehr,

sollte grad welcher da sein.

Zitat:

Original geschrieben von bachus1

 

Während der Schubabschaltung wird zwar kein Kraftstoff eingespritzt, aber der Zeitraum/ die Strecke auf der dies geschieht, ist im Verhältnis zum Ausrollen doch recht kurz und dementsprechend länger muß man zuvor auf dem Gas bleiben.

Dazu kommt noch, dass durch die Motorbremse, wie beim Bremsen, die zuvor eingesetzte Bewegungsenergie vergeudet wird.

Jupp, wenn Du bei Tempo 50 im 1. oder 2. Gang die Motorbremse arbeiten lässt auf jeden Fall. Wenn Du aber bei Tempo ~50 km/h im 4. oder 5. Gang rollen lässt, dann ist die Drehzahl des Motors minimal über der Leerlaufdrehzahl und die Motorbremswirkung ist entsprechend gering. Das bedeutet natürlich auch, dass Du beim Ausrollen auf eine Ampel auch fleißig die Gänge herunter schaltest, während Du die Geschwindigkeit systematisch reduzierst.

Und die Bewegungsenergie (Impulserhaltung) vergeudest Du sowieso, beim normalen Bremsen ebenso, wie durch das normale langsamer werden, gebremst durch den cw-Wert, die Reibungsverluste ect. Das hilft Dir sowieso nicht weiter... ;) Da würde nur ein aktives Herunterbremsen mit Hilfe eines Generators die Energie teilweise wieder einfangen. (Stichwort Hybrid/Elektroauto)

 

Fazit: Energiesparen ist nichts für Schaltfaule, weder beim Beschleunigen, noch beim Abbremsen ;)

Zitat:

Original geschrieben von bachus1

Auch bei BMW ist eine solche Funktion geplant.

Dort sollen dann noch Informationen vom Navi berücksichtigt werden, um dem Fahrer den günstigsten Zeitpunkt zum Gaswegnehmen zu nennen.

Diese Fahrweise braucht auch eine gewisse Bereitschaft dazu, das Fahrzeug ausrollen zu lassen.

Eine Deaktivierung dieser Funktion, etwa zur Nutzung der Motorbremse, oder einfach, weil man es nicht möchte, ist natürlich auch möglich.

Das Argument mit der Schubabschaltung (keine Einspritzung mehr bei Gaswegnehmen mit eingelegtem Gang) würde ich so nicht gelten lassen.

Nach meienr Erfahrung bringt das Rollenlassen im Standgas mehr als die Schubabschaltung.(ausser bergab)

Vorausgesetzt, ich kenne die Streckenpunkte, an denen es bei der entsprechenden Geschwindigkeit gemacht werden muß, um z.B. am Ortseingang oder der Geschwindigkeitsbegrenzung die Zielgeschwindigkeit ohne Bremsen zu erreichen.

Während der Schubabschaltung wird zwar kein Kraftstoff eingespritzt, aber der Zeitraum/ die Strecke auf der dies geschieht, ist im Verhältnis zum Ausrollen doch recht kurz und dementsprechend länger muß man zuvor auf dem Gas bleiben.

Dazu kommt noch, dass durch die Motorbremse, wie beim Bremsen, die zuvor eingesetzte Bewegungsenergie vergeudet wird.

Diese Fahrweise setzt jedoch eine gewisse Gelassenheit voraus.

Übrigens auch beim nachfolgenden Verkehr,

sollte grad welcher da sein.

Es gibt heutzutage eine Menge Verkehrsampeln, die durch Schleifen in der Fahrbahn oder Radar-ähnliche Abstandssensoren gesteuert werden. Da erreicht man mit bewusst langsamem Ausrollen, dass die Ampel länger braucht, bis sie wieder auf grün schaltet. Das heißt natürlich nicht, dass man Vollgas bis vor die Ampel fahren soll um dann das ABS ansprechen zu lassen, aber man sollte sich doch auch nicht allzu sehr beim Ausrollen verkünsteln. Die Wartezeit beginnt erst, wenn man die Schleife überfahren hat.

Mich regen aber eher die Zeitgenossen auf, die beim zufahren auf eine grüne Ampel immer langsamer werden, um dann gerade noch bei Gelb drüber zu rutschen. Der nachfolgende Verkehr darf dann warten.

am 19. Dezember 2010 um 0:30

Zitat:

Original geschrieben von Beichtvater

Zitat:

Original geschrieben von bachus1

 

Während der Schubabschaltung wird zwar kein Kraftstoff eingespritzt, aber der Zeitraum/ die Strecke auf der dies geschieht, ist im Verhältnis zum Ausrollen doch recht kurz und dementsprechend länger muß man zuvor auf dem Gas bleiben.

Dazu kommt noch, dass durch die Motorbremse, wie beim Bremsen, die zuvor eingesetzte Bewegungsenergie vergeudet wird.

Jupp, wenn Du bei Tempo 50 im 1. oder 2. Gang die Motorbremse arbeiten lässt auf jeden Fall. Wenn Du aber bei Tempo ~50 km/h im 4. oder 5. Gang rollen lässt, dann ist die Drehzahl des Motors minimal über der Leerlaufdrehzahl und die Motorbremswirkung ist entsprechend gering. Das bedeutet natürlich auch, dass Du beim Ausrollen auf eine Ampel auch fleißig die Gänge herunter schaltest, während Du die Geschwindigkeit systematisch reduzierst.

Und die Bewegungsenergie (Impulserhaltung) vergeudest Du sowieso, beim normalen Bremsen ebenso, wie durch das normale langsamer werden, gebremst durch den cw-Wert, die Reibungsverluste ect. Das hilft Dir sowieso nicht weiter... ;) Da würde nur ein aktives Herunterbremsen mit Hilfe eines Generators die Energie teilweise wieder einfangen. (Stichwort Hybrid/Elektroauto)

Fazit: Energiesparen ist nichts für Schaltfaule, weder beim Beschleunigen, noch beim Abbremsen ;)

Ich habe meine Erfahrungen damit geschildert und vermute, dass deine Äußerungen hier auf theoretischem Wissen beruhen.

Versuch doch einfach mal bewußt deutlich früher an den entsprechenden Punkten wie Ampeln, Geschwindigkeitsbeschränkungen oder Kurven den Wagen ausrollen zu lassen und vergleiche dann die erreichten Werte mit denen bei bewußter Nutzung der Motorbremse.

Dazu sind natürlich Streckenkenntnisse (auch Ampelphasen) erfordelich und die Verkehrlage sollte einer solchen Fahrweise auch nicht entgegenstehen.

Nach meiner Erfahrung ist da locker ein halber l/100km drin.

Wenn Du schreibst, dass bei geringer Drehzahl auch die Motorbremswirkung gering ist, dann bedeutet das aber auch, dass knapp über der Leerlaufdrehzahl auch wieder Kraftstoff eingespritz wird, diese Phase also nicht lange andauert.

Wird nun runtergeschaltet, ist wohl auch die Drehzahl und damit die Motorbremswirkung wieder größer. Ausserdem wird auch beim Runterschalten kurzeitig wieder eingespritzt. Zumindest wenn beim Einkuppeln die Motordrehzahl der Geschwindigkeit im entsprechenden Gang angepasst wird. Wovon ich mal ausgehe, dass dies die übliche Variante ist, wenn es nicht zu ruppig ablaufen soll.

Dass die Bewegungsenergie durch Faktoren wie cw- Wert, Rollwiderstand, Reibung etc. ``verloren`` geht, bestreite ich ja nicht, aber kommt dann noch die Motorbremse dazu, geht dadurch ein zusätzlicher Anteil flöten.

Ohne Motorbremse rollt das Fahrzeug weiter.

Dass dabei weiter Kraftstoff eingespriz wird, fällt da weniger ins gewicht, da ja auch früher der Lastbereich verlassen wird.

Zu vergleichen wäre hier die Strecke, die das Fahrzeug rollt, unter Beachtung des Momentanverbrauchs dabei, mit dem Anteil der gleichen Strecke, die bei der Nutzung der Motorbremse noch im Lastbereich gefahren wird plus dem Teil, der mit Motorbremse zurückgelegt wird.

Hier mal ein Beispiel zur Verdeutlichung:

ca. 500 m Ausrollen (etwa von 90 auf 50 km/h) mit nem Schnitt von ca. 1,5 l/100 km gegenüber jeweils die Hälfte der Strecke im Last- und im Schubbereich mit ca. 7 und 0 l/100 km.

Ergibt auf der betreffenden Strecke einen Vorteil fürs Ausrollen.

Diese Werte sind natürlich auch nur anhand des Momentaverbrauchs geschätzt, bestätigen aber den Vorteil fürs Rollen.

Diese Bestätigung gibt es dann am Ziel zumindest auch im Durchschnittsverbrauch für die Gesamtstrecke.

Dies vorausgesetzt, man hatte auch vergleichbare Verkehrssituationen. Nachts z.B. macht sich ein solcher Vergleich ganz gut.

Zum aktiven Herunterbremsen mit Hilfe eines Generators, der die Energie teilweise wieder einfangen kann, (wird übrigens auch bei der Rekuperation schon genutzt) möchte ich anmerken, dass dabei die Bewegungsenergie in elekrische umgewandelt und gespeichert wird, um sie später wieder beim Beschleunigen oder für andere Verbraucher einzusetzen.

Auch diese Art der Energieumwandlung gibt es nicht für lau.

Soll der Generator Strom erzeugen, benötigt er dazu auch eine gewisse Kraft, die das Fahrzeug bremst. Diese Kraft steht nicht mehr für den Vortrieb zur Verfügung.

Als bewußtes Mittel zur Verzögerung, als Altertative oder Ergänzung zu erforderlichem Bremsen, wäre dies eine atraktive Variante aber nicht als Alternative zum Ausrollen.

Bei der Umwandlung in Strom, der Speicherung und wieder Umwandlung in Bwewegung, gibt es auch Verluste zudem greifen auch dabei die schon erwähnten unvermeidbaren Verluste(cw- Wert etc.).

Ist jetzt doch länger geworden als ich dacht und damit hoffentlich nicht schon wegen der Länge abschreckend.

Nen schönen vierten Advent noch.

bachus1

am 19. Dezember 2010 um 0:54

Zitat:

Original geschrieben von UlliB1

Zitat:

 

Es gibt heutzutage eine Menge Verkehrsampeln, die durch Schleifen in der Fahrbahn oder Radar-ähnliche Abstandssensoren gesteuert werden. Da erreicht man mit bewusst langsamem Ausrollen, dass die Ampel länger braucht, bis sie wieder auf grün schaltet. Das heißt natürlich nicht, dass man Vollgas bis vor die Ampel fahren soll um dann das ABS ansprechen zu lassen, aber man sollte sich doch auch nicht allzu sehr beim Ausrollen verkünsteln. Die Wartezeit beginnt erst, wenn man die Schleife überfahren hat.

Mich regen aber eher die Zeitgenossen auf, die beim zufahren auf eine grüne Ampel immer langsamer werden, um dann gerade noch bei Gelb drüber zu rutschen. Der nachfolgende Verkehr darf dann warten.

Es geht hier um die Art des Erreichens der Induktionsschleife.

Dass die Ampel erst reagieren kann, wenn sie ihr Signal bekommen hat ist schon klar.

Durch ein schnelleres Erreichen der Ampel muß man nicht zwangsläufig auch schneller drüberkommen.

Bei bekannten Strecken und bekannten Ampeln kann mann aber auch darauf achten, wie die Ampel in der Regel reagiert.

Kann z.B. durch den Gegenverkehr oder durch Abbieger auch meine gewünschte Ampelphase erwirkt werden oder sie schaltet z.B. die Spuren ohnehin in bestimmten Reihenfolgen, bringt mir eine frühzeitige Ankunft an der Ampel auch nur eine längere Wartezeit an der Ampel.

Wobei die Ampel, es sei denn, man kennt die Schaltphasen, nicht unbedingt das beste Anwendungsbeispiel dafür ist.

Zweckmäßiger und mit weniger gestlichem Aufwand ist das Ausrollen wohl an berechenbareren Punkten, wie Geschwindigkeitsbeschränkungen, Kurven, Kreisverkehren u.s.w. anwendbar.

Wenn dann noch daran gedacht wird, die Funktion an Bergabpassagen, an denen man die Motorbremse nutzen möchte, zu deaktivieren, was natürlich auch ein aktives Handeln erfordert, kann man es situationsgerecht einsetzen.

Nen schönen vierten Advent noch.

bachus1

Ob der "Freilauf" bei einem DSG Getriebe tatsächlich Sprit spart - da habe ich meine Zweifel.

Beim Verzögern (egal ob Stadtverkehr oder Autobahnausfahrt) gehe ich immer sehr früh vom Gas und habe so dank Schubabschaltung absolut keinen Verbrauch bis knapp über Leerlaufdrehzahl (ca. 900 U/min). Beim Freilauf wird hingegen auch im Standgas immer Diesel/Benzin eingespritzt.

Den Effekt kann man sogar sehr schön am Bordcomputer verfolgen. Nach einer 10 km Autobahnfahrt und frühzeitiges Gaswegnehmen vor der Ausfahrt, geht der Durchschnittsverbrauch deutlich nach unten - Schubabschaltung sei Dank.

Der "Freilauf" kann meiner Ansicht nach aber durchaus den Fahrkomfort erhöhen, da das (oft ruckartige) Herunterschalten durch die Automatik z.B. vor einer Ampel nicht mehr notwendig ist.

Zudem hat das DSG durch den Freilauf weniger zu tun, d.h. weniger Verschleiß und somit eine höhere Laufleistung.

Im Gegenzug wird die Bremsanlage etwas höher belastet.

Rufus

 

 

 

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