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Rover 620 sdi - Motor geht während der Fahrt aus

Themenstarteram 6. Januar 2011 um 14:47

Hallo miteinander,

ich habe mich hier heute angemeldet, weil ich Tipps von erfahrenen Rover-Fahrern brauche.

Mein Rover ist Baujahr 1999. Ich fahre ihn täglich nur kurze Strecken, was ja schon mal für einen Diesel nicht so gesund ist. Leider habe ich auch einige Male mit dem Tanken so lange gewartet, bis dieser fast leer war.

Seit ca. 2 Jahren hat mein Rover einen sehr unruhigen Leerlauf. Hört sich nicht schön an, aber hat mich nicht weiter gestört, Vor einem Jahr zeigte er erstmals den Fehler, dass er trotz Betätigen des Gaspedals mitten in der Fahrt ausging. Er sprang aber immer wieder problemlos an.

Wir haben das dann erst mal auf einen verstopften Kraftstofffilter geschoben und diesen ausgetauscht. Danach lief er fast ein Jahr wieder normal (weiterhin mit unruhigem Leerlauf). Seit November 2010 habe ich wieder das Problem, dass er in voller Fahrt ausgeht. Ein Wechsel des Filters brachte diesmal leider nichts.

Der Bosch-Dienst konnte keinen Fehler genau analysieren, tippt aber auf die Einspritzpumpe und möchte diese tauschen. Das lohnt sich aber für mich finanziell nicht.

Ein Bekannter meint, das hört sich nach der Lambda-Sonde an.

Ich wollte jetzt mal nachschauen, wo ich die Sonde beziehen kann bzw. was die kostet, finde aber in den Online-Shops für diesen Typ Rover keine. Jetzt bezweifle ich fast, dass mein Rover eine Lambda-Sonde hat.

Also erste Frage:

Hat der Rover 620 sdi, Baujahr 1999, eine Lambda-Sonde,

wenn ja,

haltet ihr es für möglich, dass eine defekte Sonde solche Fehler verursacht.

Wenn nein,

habt ihr einen Tipp, an was es sonst liegen könnte.

LG - Dubesor

 

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9 Antworten
am 7. Januar 2011 um 10:28

Hallo,

ich bin mir auch nicht sicher, ob bei einem Diesel überhaupt Lambdasonden

eingesetzt werden. Ich dachte, die gibt es nur bei Benzinern. Ich kenne mich

mit Dieseln nicht so aus, deshalb möchte ich mich da nicht festlegen. Ich weiß

nur: Zündungsgeschichten fallen aus weil nicht vorhanden.

Wenn bei einem Benziner die Lambdasonde spinnt, fällt das vor allem im

mittleren Drehzahlbereich auf. Der Wagen ruckelt und nimmt sehr unwillig

Gas an. Ich hab's aber noch nicht erlebt, daß der Wagen wegen der Lambdasonde

während der Fahrt ausgeht. Auf's Standgas hat die in der Regel auch keine

Auswirkung. Da die Lambdaregelung erst bei Betriebstemperatur einsetzt,

würden damit verbundene Probleme erst nach einiger Fahrzeit auftreten

und nicht unmittelbar nach dem Kaltstart. Defekte Lambdasonden werden

normalerweise von der Elektronik erkannt und tauchen im Fehlerspeicher auf.

Ich würde mir auch mal den Luftfilter ansehen. Ist der stark verschmutzt kann

das den holprigen Lauf erklären, allerdings nicht daß der Wagen ausgeht.

Das hat wahrscheinlich schon etwas mit Kraftstoffzufuhr und -druck zu tun.

-RFH

Themenstarteram 7. Januar 2011 um 17:46

Hallo Rover-Fahrer,

danke für deine Mühe.

Der Diesel hat einen geregelten Drei-Wege-Kat. Ich war der Meinung, dass er dann auf jeden Fall auch eine Lambda-Sonde hat.

Wenn der Wagen im Leerlauf läuft, ist die Drehzahl sehr niedrig und auch unruhig.

Weißt du evtl. wie man beim Rover die Leerlaufdrehzahl erhöht?

LG - Dubesor

am 11. Januar 2011 um 8:44

Hallo dubesor !

Bei meinem damaligen Rover 414 (Benziner) und jetzigem Rover 827 (Benziner)

gibt es Einstellmöglichkeiten an der Drosselklappe. Die neueren Baujahre (ich

meine damit auch den Jahrgang 1999) sollten die Leerlaufdrehzahl automatisch

nachregeln. Ob es da noch eine Schraube für die Grundeinstellung gibt, weiß

ich nicht. Ist denn der Druckluftschlauch vom Turbolader zur Ansaugbrücke

dicht ? Dann haben Dieselfahrzeuge doch noch einen Luftmengen- oder

-massenmesser. Vielleicht hat der eine Macke oder die Kontakte der Steck-

verbindung sind angemockt. Das Teil sitzt zwischen Luftfilter und Ansaugbrücke.

Dort einfach mal die Steckverbindungen kontrollieren.

-RFH

Bei meinem Rover 2L SDI (der aus dem Peugeot 405) war es ein gebrochenes Massekabel, welches bei Bodenwellen für ein Ruckeln und Ausgehen des Motors verantwortlich war (Alle Leds im Cockpit An- bzw-Aus).

Auf guter Strasse und im Stand sprang er problemlos an und lief...

Zitat:

Original geschrieben von TDIBIKER

Bei meinem Rover 2L SDI (der aus dem Peugeot 405) war es ein gebrochenes Massekabel, welches bei Bodenwellen für ein Ruckeln und Ausgehen des Motors verantwortlich war (Alle Leds im Cockpit An- bzw-Aus).

Auf guter Strasse und im Stand sprang er problemlos an und lief...

Welchen Rover fährst/fuhrtst Du eigentlich? Ein Rover 600 hat nämlich keinen Peugeot-Diesel! Bei Rover wurden lediglich im R8 Peugeot-Diesel (XUD7T und XUD9) mit 1798 ccm oder 1905 ccm verwendet. 1994 ccm hat die Rover L-Serie, die hat aber nichts mit Peugeot zu tun, sondern ist eine Eigenentwicklung von Rover.

Hast recht, Celeste!

Mittlerweile (dank Motortalk und Wiki) habe ich erfahren dass mein Freundlicher von Citroën

zwar immer alle Rover-Teile für mich bereit hat, mich aber belogen hat indem er sagte dass es ein PSA Motor wäre. Es ist der Perkins-Diesel 1994 cm3. Ein hervorragender Motor!

Zitat:

Original geschrieben von TDIBIKER

Hast recht, Celeste!

Mittlerweile (dank Motortalk und Wiki) habe ich erfahren dass mein Freundlicher von Citroën

zwar immer alle Rover-Teile für mich bereit hat, mich aber belogen hat indem er sagte dass es ein PSA Motor wäre. Es ist der Perkins-Diesel 1994 cm3. Ein hervorragender Motor!

Hatte mich nur gewundert, da ja schon PSA-Diesel in verschiedenen Rover-Modellen verwendet wurden, aber halt nicht als 2,0 Liter!

Viele Grüße

Celeste

am 31. Januar 2011 um 13:08

ein Diesel mit Kat hat auch eine Lambdasonde-dieses mal von vornherein!

Such erstmal den Defekt im Bereich Tankgeber und arbeite dich vor!....Mengenstellwerk und Co,auch das schon erwähnte Massekabel ist ein erheblicher Fehlerfaktor,desweiteren der Diesel-Aktivkohlefilter (grundsätzlich anfällig bei diesen Temperaturen).

Themenstarteram 24. Juli 2011 um 18:42

Ich starte noch mal einen neuen Versuch:

Ich habe den Wagen bisher weiter gefahren. Einmal mussten mir noch die gelben Engel helfen. Er hat mir Starthilfe gegeben, indem er mit Bremsenreiniger direkt in den Luftfilter gesprüht hat, während ich gestartet habe. Sprang direkt wieder an. Seitdem ruckel ich durch die Gegend.

Er ist noch ab und an während der Fahrt ausgegangen, die Drehzahl schwankt beim Kuppeln und fällt ab und an zu stark ab, dann geht er aus, springt aber sofort wieder an.

Während des warmen Frühjahrs waren die Ausfälle nur selten, sobald es aber kühler ist, macht er verstärkt Schwierigkeiten, springt schlechter an oder geht öfter aus.

Seit drei Tagen tut er sich wieder schwer. Am Freitag sprang er schon schlechter an. Ging nach 500 m aus, sprang aber sofort wieder an. Plötzlich ging die Drehzahl stark rauf (über 3.500 Umdrehungen) schwankte, ging runter und mehrfach wieder rauf. Ich hab ihn dann ausgemacht, neu gestartet und er fuhr normal (für seine Verhältnisse) weiter.

Heute mittag nun wieder ein Totalausfall, 100 m vor zu Hause. Er ging aus und lässt sich seitdem nicht mehr starten. Den Trick mit dem Bremsenreiniger habe ich mich nicht getraut, selber zu probieren. Das Zeug ist ja wohl hochentzündlich.

Morgen früh werde ich die gelben Engel wieder bemühen und werde noch mal eine Werkstatt einschalten, wäre aber erfolgversprechender, wenn ich schon mal eine Idee hätte, woran es liegen könnte.

Hat noch jemand eine Idee?

Danke.

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