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Start Stop / EPC / Turbo Fehler
Hi zusammen, habe folgendes Problem bei meinem 2018er Arona:
Es begann mit einer „Start-Stopp-Fehler“-Anzeige im Armaturenbrett, kurz darauf ging die gelbe EPC-Leuchte an, gefolgt von der gelben Motorleuchte im Armaturenbrett. Danach fehlte es dem Motor an Leistung, ansonsten funktionierte er einwandfrei.
Ich habe die folgenden Fehlercodes abgerufen: P00af, P2263, P2562. Alle scheinen mit dem Turbolader zusammenzuhängen.
Wenn ich die Fehlercodes lösche, fährt eine zeitlang Problemlos. In ca. eine Stunde kommt aber wieder die StartStop Fehlermeldung und die EPC Leuchte, der Turbo setzt aus. Die gelbe Motorleuchte tritt aber nicht jedes mal auf.
Habe inzwischen den Tipp bekommen, dass eine schwache Batterie zu diesen Problemen führen kann. Meine hatte im Stand 12,45V. Habe sie inzwischen mit dem Ladegerät geladen (auch im Recondition Modus). Kurz nach dem Laden hatte sie 13,4V, innerhalb weniger Stunden war sie aber wieder bei 12,6. Nachdem letztmaligen Auftreten des Problems habe ich 12,59V gemessen.
Ist an der Batteriethese was dran? Oder seht ihr eine andere mögliche Ursache?
Vielen Dank,
Gleb
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9 Antworten
Alle drei Fehlercodes haben nichts mit der Ladeschlussspannung der Batterie zu tun. P00af heißt, dass Turbolader Laderegelung Bank 1 erkannt wird. Wahrscheinlich Ladedruckregelmodul defekt oder Verstelleinheit Abgasturbolader klemmt.
Durchaus möglich, dass die Batterie hinüber ist. Bei Baujahr 2018 wäre das ja auch kein Wunder.
Wenn die Leerlaufspannung kurz nach Ladung auf nur 12,6 V ist, würde ich da nicht lange fackeln und ne neue Batterie einsetzen - bevor sie unterwegs den Geist endgültig aufgibt und man in der Pampa liegen bleibt.
Ne neue Batt. kommt immer noch billiger als langes rumdoktorn in teuren Werkstätten.
Mein Arona 2019 zeigt in der letzten Zeit ähnliche Symptome. (fast) alle Warnlampen sind an (incl Reifendruckkontrolle), Ausfall aller Assistenzsysteme (auch Tempolimit, Rückfahrcam., Einparkhilfe usw).
Fahren tut die Karre aber weiter einwandfrei. Beim nächsten Start ist alles wieder aus, bis ein paar Tage später der Spaß von vorne losgeht. Werkstatt hat Fehlerspeicher ausgelesen - nix drin.
Ich werde den Akku demnächst austauschen - mal sehen, ob das was bringt.
Danke. Wieviel Volt Leerlaufspannung sollte die Batterie haben?
Auf welche Spezifikationen muss ich bei einer neuen Batterie achten und kann ich sie ohne Weiteres einbauen oder gibt es da etwas zu beachten mit Blick auf die Elektronik?
Zitat:
@JEDI24 schrieb am 24. März 2025 um 23:36:43 Uhr:
Alle drei Fehlercodes haben nichts mit der Ladeschlussspannung der Batterie zu tun. P00af heißt, dass Turbolader Laderegelung Bank 1 erkannt wird. Wahrscheinlich Ladedruckregelmodul defekt oder Verstelleinheit Abgasturbolader klemmt.
Passt das denn dazu, dass nachdem Löschen der Fehler, der Turbolader über längere Strecken problemlos läuft bevor die Fehlermeldungen kommen (als erstes kommt Start/Stop)?
Hi glstrich6,
Im Ruhezustand sollte die Batterie zwischen 12,4 bis 12,8V liefern. Das entspricht in etwa einem Ladezustand von 60 bis 90%. Die Spezifikation siehst Du auf Deiner jetzigen Batterie.
Der Batterietausch mit einer identischen Batterie funktioniert in der Regel ohne Anlernen, weil im Energiemanagement die Batteriedaten hinterlegt sind. Es dauert nur ein paar Minuten, bis das Batteriemanagementsystem alle Daten von selbst erfasst hat, hierbei können verschiedene Fehlermeldungen angezeigt werden, aber danach ist das Fahrzeug ohne Einschränkungen normal nutzbar.
VW sagt, Zitat: "dass Fahrzeuge mit Batterie-Energiemanagement (alle Modelle mit Start-Stopp-Technologie) angelernt werden sollten. Originalbatterie bzw. Original-Ersatzteilbatterie und BEM Codierung ist nötig. Ohne Anlernen oder mittels Einbau einer Ersatzbatterie eines Drittanbieters kann es zu Einschränkungen in der Funktionalität und erhöhtem Batterieverschleiß kommen."
Das tritt dann auf, wen die neue Batterie die Spezifikation nicht erfüllt.
Wenn nach dem Löschen der Fehler der Turbolader über (längere) Strecken wieder läuft, bevor Fehlermeldungen wieder kommen und der Turbo wieder aussetzt, dann ist es durchaus wahrscheinlich, dass z.B. die Verstelleinheit Abgasturbolader mehr oder weniger schwergängig ist und nach Messreihe dann abgeschaltet wird. Ein defektes Bauteil wie Ladedruckmodul würde sofort angezeigt werden.
Zitat:
@JEDI24 schrieb am 26. März 2025 um 09:02:32 Uhr:
Wenn nach dem Löschen der Fehler der Turbolader über (längere) Strecken wieder läuft, bevor Fehlermeldungen wieder kommen und der Turbo wieder aussetzt, dann ist es durchaus wahrscheinlich, dass z.B. die Verstelleinheit Abgasturbolader mehr oder weniger schwergängig ist und nach Messreihe dann abgeschaltet wird. Ein defektes Bauteil wie Ladedruckmodul würde sofort angezeigt werden.
danke, lässt sich das Turboladerproblem irgendwie weiter analysieren bzw. könnte man die eventuelle Schwergängigkeit beheben oder läuft es dann dennoch auf einen Austausch hin?
Klar kannst Du das selbst versuchen. Turbolader ausbauen und sauber machen. Vielleicht ist ja nur das Schaufelrad oder die VTG-Verstellung zu mit Schmutz, Ruß oder Verkokung. Wenn aber Verschleiß oder Beschädigungen zu sehen sind, dann zum Instandsetzer oder schlussendlich durch Neuteil ersetzen.
der Fehler tritt nun seit längerer Zeit nicht mehr auf. Die einzige Veränderung, die mir einfällt ist, dass es jetzt trocken ist und ich nicht mehr durch tiefe Pfützen fahre (lebe auf dem Land). Könnte Wassereintritt die Ursache sein und wenn ja, lässt sich das irgendwie eingrenzen?
Okay, dann scheint es aktuell doch nicht zu akut zu sein. Ob sich das Problem mit weniger Luftfeuchtigkeit verändert, ist schwer zu sagen. Nässeeinwirkung im Ansaugtrakt tut dem Turbo gar nicht gut, kann ihn auch verschleißen oder beschädigen. Aber so etwas kommt nicht vom Pfützen durchfahren. Prüfe mal, ob der Luftfilter in der Ansaugung auch wirklich trocken ist.