Nach Insolvenz: München will Fahrräder von Obike entsorgen -
Lästiges Abschiedsgeschenk von Obike
verfasst am 13.09.2018Tausende Fahrräder hat der Obike in die Städte gebracht. Der Leih-Anbieter ist mittlerweile untergetaucht. Die Räder nicht. Entsorgen müssen sie die Städte jetzt selbst.
Der Leih-Fahrrad-Anbieter Obike meldet sich nicht mehr auf Anfragen. Was mit den Fahrrädern passieren soll, müssen die Städte jetzt selbst entscheiden
Quelle: Picture-Alliance
München - Tausende Fahrräder des wirtschaftlich angeschlagenen Leihanbieters Obike stehen noch in München und werden vermutlich Ende des Jahres von der Stadt weggeräumt. Eine entsprechende Beseitigungsanordnung sei derzeit in Arbeit und werde anschließend erlassen, sagte der städtische Radverkehrsbeauftragte Florian Paul am Mittwoch. Voraussichtlich im Dezember könnte die Verwaltung selbst die kaputten und zerstörten Räder im Stadtgebiet einsammeln und entsorgen.
Am Dienstag war eine Frist der Landeshauptstadt an Obike abgelaufen. Das Unternehmen sollte erklären, wie das Verleihsystem weitergehe und ob Obike die Räder wegräumen werde. "Wir haben bisher keine Rückmeldung erhalten", so Paul. In vielen Städten werden die Leih-Fahrräder Ziel von Vandalismus Quelle: Picture-Alliance
Die Stadt schätzt die Zahl der orangfarbenen Räder auf 3.000 bis 6.000. Zahlreiche Obikes liegen zerstört in Parks, in Bäumen oder auf dem Gehsteig - auch wenn das Ausleihen per App noch immer funktioniere, sagte Paul. "Wir dürfen uns jetzt ums Aufräumen kümmern", kritisierte der Münchner Radverkehrsbeauftragte. Er habe kaum Hoffnung, dass Obike selbst noch aktiv werde. Jegliche Kontaktversuche blieben zuletzt erfolglos.
Obike war erst im vergangenen Jahr gegründet worden und bietet in mehreren europäischen Städten seine Leihräder an. Gründer Shi Yi hatte im Juli in einem Interview von wirtschaftlichen Schwierigkeiten gesprochen. Für Unruhe hatte auch die Insolvenz von Obike Singapur gesorgt. Auf die Geschäfte an anderen Standorten habe dies aber keine Auswirkungen, hatte der Anbieter im Juni erklärt.
In anderen deutschen Städten, in denen die Räder im Weg stehen und oft Ziel von Vandalismus werden, beginnen ebenfalls die Aufäumarbeiten: Hannover lässt Obikes, die eine Behinderung oder sogar eine Gefahr für den Verkehr darstellen, wegräumen. Bei allen anderen, ordnungsgemäß abgestellten Obikes, fehle eine Handhabe, sagte eine Sprecherin
Frankfurt kennzeichnet die Räder derzeit mit gelben Banderolen und will sie demnächst entfernen, wie ein Sprecher des Dezernats auf Anfrage sagte. In Hamburg hatte Obike laut Verkehrsbehörde zwar Mitte 2017 versucht, einen Fuß in den Markt zu bekommen, daraus wurde aber nichts. Tausende Räder stehen dort derzeit in einem Lager. Quelle: dpa |
MOTOR-TALK (MOTOR-TALK)
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Schönes Auto, gut gemacht, aber wieder nur ein weiterer Kompaktvan auf einem gesättigten Markt. Wenn man sieht, wie selten die Toyota-Verso-Modelle geblieben sind, fragt man sich ernsthaft, wieso man die überhaupt zu uns bringt.
Das Facelift hat außen sehr gut getan, innen hätte man.. ich weiß nicht... ein komplett neues Cockpit einbauen können? Furchtbares Design, unharmonisch und unpraktisch. Da ist mir der alte Corolla Verso E12 doch noch lieber, der hat trotz nem halben Meter weniger Außenlänge mehr praktische Details und bietet fast so viel Platz - nur eben keine 7 Sitze. Der Corolla R1 den ich aktuell (mit-)fahre hat zwar 7 Sitze, ist aber nicht so praktisch... wenigstens dafür auch im Innenraum ansehnlich und nicht nur von außen.
Der Tacho ist nicht da wo er sein sollte.
Genau wie beim Prius. Toyota kann tolle Hybridantriebe bauen, keine Frage. Aber die Innenräume sind vom Design her mit einer 5 zu benoten.
Schön ist was anderes.
Ein Tacho gehört hinter das Lenkrad! Was macht die einzelne Lüftungsdüse rechts von der Mittelkonsole? Hat man bei Toyota noch nie etwas von Symmetrie gehört?
Ansonsten wirken die Materialien im Innenraum (Toyota-typisch) recht billig.
Ein Biedermann-Auto!
Keine Tank/Wassertemperaturanzeige mehr vorgesehen? Tacho gehört eigentlich nach links, eingefasst ins Amaturenbrett.
Servus,
alter Schwede, was für ein hässlicher Innenraum
Ich hatte den Innenraum von einem Kollegen der einen Verso fährt irgendwie hübscher in Erinnerung...
Das Auto kann bleiben wo es ist, aber die Sabine würde ich gerne mal zum essen einladen
Während das Äußere noch gerade ok ist, kommt einem beim Innenraum der Grünkohl vom Kaffeetrinken hoch.
Kein Auto für Angeber.
Das Auto ist doch egal. Die Sabine ist echt ne hübsche!
^^ Geschmacksache.
Innen wie aussen furchtbar. Das Design ist echt zum weglaufen. Absolut unsymetrisch, unergonomisch und dazu höchst unseriös. Warum sollte man so ein häßliches teil kaufen, es gibt genug Alternativen?
Es gibt (gute) Gründe, sich so ein Auto zu kaufen.
Wenn einem natürlich wichtig ist, was Andere davon halten, dann sollte man ihn nicht kaufen, das ist klar.
Ob nun Alt-Wolfsburger Barock dagegen die ästhetische Vollendung sei, nun... jeder hat seinen Geschmack. Der Eine toleriert das, der Andere nicht. Aus welchen Gründen auch immer.
(Ich will dieses Auto auch nicht.)
cheerio