Wenn es um schnelle Sportwagen geht, steht Spanien weit unten auf der imaginären Liste. Zu Unrecht: Es gibt einige Sportwagen-Manufakturen auf der iberischen Halbinsel.
Köln - Italienern wie Spaniern wird ein gewisses Temperament nachgesagt. Den Italienern außerdem die Leidenschaft für die bella macchina, das schöne, das begehrenswerte Auto. Italienische Sportwagen kennt jeder, etwa von Ferrari oder Lamborghini.
In Spanien fehlt dieser Motorkult, könnte man denken - sieht man von der jüngst entwickelten, noch etwas künstlich wirkenden Seat-Submarke Cupra ab. Die gefühlte Wahrheit täuscht. In der jüngeren Vergangenheit wurden auch auf der iberischen Halbinsel extreme Boliden gebaut, die mindestens so schnell, allerdings nicht ansatzweise so bekannt sind wie die der großen italienischen Marken. Rennwagen mit Straßenzulassung![]() Die knapp 1,3 Tonnen leichte und fast fünf Meter lange Flunder wurde mit V10- und V12-Motoren gebaut, die bis 900 PS leisten und entsprechende Fahrleistungen erlauben. Pro Jahr will Tramontana ein Dutzend ihrer Sportwagen nach gleichem Schema bauen. Seit 2017 ist die Firma dazu übergegangen, die Fahrzeuge ganz auf individuelle Kundenwünsche zu trimmen. Dabei sollen dank 3D-Druckertechnik auch ganz außergewöhnliche Ideen erfüllbar sein. In limitierten Auflagen![]() Im Vergleich zum Hypercar-Projekt Boreas der Firma DSD Design & Motorsport sind das große Stückzahlen. Lediglich 12 Exemplare soll es geben. Der Flachmann wird angetrieben von einem mehr als 1.000 PS starken Hybridantrieb, der eine Sprintzeit aus dem Stand auf 100 km/h in 2,8 Sekunden sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 380 km/h erlaubt. Ein Preis wurde bislang nicht offiziell genannt. In der Versenkung verschwundenEinen eher eleganten V8-Roadster produzierte dagegen die Firma Tauro Sport Auto mit dem Tauro V8. Der Zweisitzer aus Valladolid wurde vom US-Roadster Pontiac Soltice abgeleitet und in eine optisch gefälligere Hülle gesteckt. Unterm Blech des rund 300 km/h schnellen Modells steckte ein V8, der mindestens 440 PS mobilisiert. ![]() Wie es um das Sportwagen-Projekt Lynx des Zweirad-Spezialisten Bultaco steht, ist ebenfalls ungewiss. Dabei handelt es sich um einen spartanischen Zweisitzer in der Art des KTM X-Bow. Das Ende 2016 vorgestellte, nur 800 Kilogramm schwere Fahrzeug soll mit seinem gut 400 PS starken 2,0-Liter-Motor von Audi in unter 4 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h sprinten und maximal 280 km/h erreichen. 50 Einheiten zum Preis von gut 100.000 Euro sind angedacht. Der Produktionsstart wurde allerdings noch nicht offiziell verkündet. ***** Quelle: SP-X |

"Mailand oder Madrid, Hauptsache Spanien"? ?? Entweder hat der Autor in Erdkunde nicht aufgepasst oder die Überschrift ergibt keinen Sinn.
Eine Anspielung auf ein angebliches Zitat Andy Möllers.
Nachdem die große, verblichene spanische Marke im Automobilbau Hispano-Suiza, und deren Nachfolger im Franco-Regime Pegaso, im Artikel keiner Anspielung gewürdigt wurde, mache ich es hiermit.
Ich finde solche Wagen historisch relevant, dadurch weitaus interessanter und mehr wert sind sie wahrscheinlich ohnehin.