Nach der Umstellung auf Euro 6d-Temp baut Opel das Motorenprogramm aus: Dieser Tage kommen ein neuer Top-Diesel im Astra und ein 200-PS-Benziner im Insignia in den Handel.
Zwei Opel mit GM-Genen: Opel Insignia (links) und Astra erhalten fürs neue Modelljahr je einen neuen Motor
Quelle: Opel
Rüsselsheim – Ist weniger manchmal mehr? Opels überarbeiteter Spitzendiesel im kompakten Astra kommt dieser Tage in den Handel, mit Biturbo-Aufladung und 150 PS. Vor der Umstellung auf Euro 6d-Temp und WLTP leistete das Aggregat 160 PS. Das neue SCR-System kostet etwas Leistung, was sich auf dem Papier zeigt. Hier fehlen von 0 auf 100 km/h vier Zehntel.
Das spürt man im dichten Gedränge auf den Autobahnen rund um Frankfurt nicht. Was man dagegen spürt, ist die Abwesenheit eines Turbolochs. Wie schon beim bis Juni 2018 lieferbaren Biturbo-Diesel. Der zusätzliche, kleine Turbolader mit variabler Geometrie verschiebt das maximale Drehmoment gegenüber den einfach aufgeladenen, schwächeren Varianten desselben 1,6-Liter-Grundmotors (110, 136 PS) um 500 U/min auf 1.500 U/min nach vorn. Vor allem im Stadtverkehr und am Hang ist das ein echter Mehrwert.
Der Opel Astra wird voraussichtlich 2019 in einer gelifteten Version vorgestellt
Quelle: Opel
Was Opel dem Biturbo-Diesel nicht ausgetrieben hat: Man hört ihm den Diesel an. Darüber lässt sich aber hinwegsehen. Der kräftige Diesel ist nach heutigem Wissensstand zunächst einmal fahrverbotssicher. Er bietet außerdem mehr als genug Power und lässt den Astra herrlich agil wirken. Und: Der Biturbo-Diesel unterstützt mit seinem kräftigen Drehmoment schaltfaules Fahren – und schafft dies mit einem wirklich moderaten Verbrauch.
Nach unserer Probefahrt zeigt der Bordcomputer 5,2 Liter auf 100 Kilometer an. Das liegt zum Teil am ländlichen Charakter der Route von Frankfurt nach Rodgau – und am unteren Ende der von Opel ausgewiesenen Verbrauchsspanne im WLTP-Zyklus (5,2-5,7 l/100 km). Mit dieser Spanne kann man also tatsächlich kalkulieren.
Bei der Testfahrt fällt erneut auf: Beim wichtigen Kompaktmodell Astra wollte Opel 2015 möglichst viel richtig machen. Klar, wer Hartplastik sucht, findet es im Innenraum. Aber Materialien, Verarbeitung und Bedienung wirken stimmig, weitgehend logisch und durchdacht. Die rückenschonenden Sitze mit AGR-Zertifikat finden eine ideale Balance aus Halt und Komfort – bei insgesamt straff ausgelegter Polsterung. Gefühlt sind diese Sitze denen in Opels neuer SUV-Generation überlegen.
Die Abstimmung von Lenkung und Fahrwerk gefällt ebenfalls: Straff, direkt und präzise, aber ohne jeden Anflug von Nervosität. Der kann was, der Astra. Zum anstehenden Facelift wünschen wir uns vor allem besser abgestimmte Assistenten und ein neues Infotainment.
200-PS-Benziner im Insignia
Uns erschien die Abstimmung des Insignia Sports Tourer deutlich gemütlicher als im früheren Topmodell mit 250 PS
Quelle: Opel
Eine Klasse höher im Opel Insignia bedingt die moderne Abgasnorm ebenfalls weniger Leistung. Hier beschneidet Opel daneben auch den Hubraum: Den bis in den Sommer erhältlichen 2,0-Liter-Benziner (250 PS) mit Achtgang-Automatik hat Opel auf Nimmerwiedersehen aus dem Programm verabschiedet. Ersetzt wird er nun durch den aus dem Astra bekannten 1,6-Liter-Benziner mit 200 PS. Für die Euro-6d-Temp-Zertifizierung rüstet Opel den Motor mit einem Partikelfilter aus.
Auch dieser Motor liefert sein maximales Drehmoment (280 Nm, kurzzeitig 300 Nm) recht früh, nämlich bei 1.650 U/min. Trotzdem kommt der neue Benziner an die Souveränität des 2,0-Liter-Motors nicht ganz heran. Untermotorisiert wirkt der von uns gefahrene Sports Tourer nicht, aber doch ein wenig schwerfällig. Was zum Teil an der erstaunlich weichen Auslegung der Lenkung liegen mag, an die wir uns so vom bisherigen Spitzenbenziner-Insignia nicht erinnern. Schön: Man muss den neuen 1,6-Liter-Motor schon sehr hochdrehen, um unangenehme Geräusche zu ernten.
Den WLTP-Wert des neuen Motors gibt Opel mit 6,3-6,6 l/100 km an. Wer diesen Verbrauch erzielen will, muss sowohl Steigungen als auch Ampeln und andere Verkehrsteilnehmer weitgehend meiden. Bei normalem Profil und zurückhaltender Fahrweise außerhalb von Ballungsräumen wird man mit etwas Disziplin eine 7 vor dem Komma sehen. Auch hier: Das entspricht recht exakt dem ausgewiesenen WLTP-Verbrauch.
Neues Infotainment ohne Onstar
Brauchte es diesen Motor? Opel bejaht das, denn der Anteil großer Motoren im Insignia ist recht hoch. Meistgekaufter Motor in Deutschland ist der 2,0-Liter-Diesel mit 170 PS. Der Dieselanteil im Insignia beträgt zwar beim Grand Sport 67 Prozent und beim Kombi Sports Tourer sogar 80 Prozent. Dennoch, ein Spitzenmodell ohne großen Benziner? Schwer vorstellbar.
Mit Partikelfilter und 200 PS: Neuer Spitzenbenziner im Opel Insignia
Quelle: Opel
Daneben bekommt der Insignia schon zum Modelljahr 2019, was dem Astra noch fehlt: ein modernisiertes Infotainment. Mit einem sehr entscheidenden Unterschied zum bisherigen System: Wo „Onstar“-bestückte Intellilink-Systeme eine eigene SIM-Karte besaßen, benötigt das neue Infotainment für Online-Dienste eine externe Datenverbindung. Etwa über das Smartphone des Fahrers. Dass sich Opel hier für den Systemwechsel entscheidet, ist als Vorgriff auf das Ende 2020 geplante Onstar-Ende zu werten.
Der Startbildschirm wurde komplett überarbeitet. Neu sind beispielsweise Echtzeit-Verkehrsdaten, ein selbstlernendes Navi sowie die Möglichkeit, Profile für Lieblingssender, Klima- und Soundeinstellungen anlegen zu können.
Opel Astra und Insignia werden in der ersten Hälfte des kommenden Jahrzehnts als letzte GM-Modelle aus dem Opel-Programm verschwinden. Grundlegende Weiterentwicklungen, etwa eine Elektrifizierung der Antriebe, wird es nicht mehr geben. Ein großes Facelift zur Lebensmitte steht aber beiden Modellen noch bevor. Dem Astra wohl in der zweiten Jahreshälfte 2019, dem Insignia etwas später.
Opel Astra 1.6 Biturbo-Diesel: Technische Daten
Motor: 1,6-l-Biturbo-Diesel
Leistung: 150 PS (110 kW)
Drehmoment: 350 Nm
Getriebe: Sechsgang-Handschalter
0-100 km/h: 9,0 s
Höchstgeschwindigkeit: 225 km/h
Verbrauch: 4,8-5,2 l/100 km (NEFZ); 5,2-5,8 l/100 km (WLTP)
CO2: 131-137 g/km
Länge: 4,37 m
Breite: 1,87 m
Höhe: 1,48 m
Radstand: 2,66 m
Leergewicht: 1.393 kg
Kofferraum: 370-1.210 l
Basispreis: 24.750 Euro (Business); 28.720 Euro (120 Jahre)
Opel Insignia Sports Tourer 1.6 Direct Injection Turbo: Technische Daten
Motor: 1,6-l-Turbo-Benziner
Leistung: 200 PS (147 kW)
Drehmoment: 280 Nm
Getriebe: Sechsgang-Automatik
0-100 km/h: 8,2 s
Höchstgeschwindigkeit: 230 km/h
Verbrauch: 6,4-6,7 l/100 km (NEFZ); 7,3-7,9 l/100 km (WLTP)
CO2: 147-154 g/km
Länge: 4,98 m
Breite: 1,94 m
Höhe: 1,50 m
Radstand: 2,83 m
Leergewicht: 1.537 kg
Kofferraum: 560-1.665 l
Basispreis: 39.190 Euro (Dynamic)
Opel Astra Sports Tourer (l.) und Fünftürer: Opel bringt den Biturbo-Diesel zurück in den Astra, mit 10 PS weniger als bisher
Quelle: Opel
Der Opel Astra wird voraussichtlich 2019 in einer gelifteten Version vorgestellt
Quelle: Opel
Biturbo-Diesel im Opel Astra: Der kräftige Antrieb hat mit dem kompakten und nicht allzu schweren Astra keinerlei Probleme
Quelle: Opel
Der Opel Insignia musste sich im Zuge der Neuzertifizierung von seinem Spitzenbenziner trennen. Dem neuen fehlen nun 50 PS und 0,4 Liter Hubraum
Quelle: Opel
Mit Partikelfilter und 200 PS: Neuer Spitzenbenziner im Opel Insignia
Quelle: Opel
Uns erschien die Abstimmung des Insignia Sports Tourer deutlich gemütlicher als im früheren Topmodell mit 250 PS
Quelle: Opel
In ein so relatives schweres Auto wie den Insignia gehört mEa ein 2.0 Benziner, so wird man die angebenen Verbrauchswerte nur mit allergrösste Mühe und Zurückhaltung erreichen. Offenbar gibt es im neuen Konzernverbund mit PSA keine anderen Motoren, die passen könnten.
Lt. Opels Preisliste 225 (222 für den ST), allerdings wird der ebenfalls 150 PS starke Benziner mit 215 angegeben.
Max 0763
vielleicht in der letzten Fahrstufe ultra lang übersetzt ? Ansonsten sind 225km/h mit 150PS kaum möglich....
.azzap
Register-Aufladung beim Top-Diesel im Astra hat mich doch schon überrascht. Das machen selbst die Premium-Hersteller nicht mehr. Ich glaube nur Renault bietet beim Megane GT dCi eine doppelte Aufladung an. Gefällt mir. Gut gemacht, Opel.
vielleicht in der letzten Fahrstufe ultra lang übersetzt ? Ansonsten sind 225km/h mit 150PS kaum möglich....
Bei langer Überwetzung geht denn "kleineren Dieseln" dann gerne mal die Puste aus. Leichte Steigung oder etwas Gegenwind und schon geht's in die Knie.
Golf und 1 BMW mit 150Diesel PS kommen auch nicht über 214-216kmh
Register-Aufladung beim Top-Diesel im Astra hat mich doch schon überrascht. Das machen selbst die Premium-Hersteller nicht mehr. Ich glaube nur Renault bietet beim Megane GT dCi eine doppelte Aufladung an. Gefällt mir. Gut gemacht, Opel.
Stimmt nicht. Mercedes bietet den OM 656 D 29 SCR (450d) mit Doppelturbo an.
Davon abgesehen ist Mercedes momentan auch der einzige Hersteller, der einen Diesel mit Euro 6d OHNE Temp im Programm hat, sprich RDE Stufe 2.
Der OM 654 q ist Euro 6d zertifiziert, was so viel bedeutet, der Motor darf selbst in absoluten Extrembedingungen die Abgasgrenzwerte nur um max. 50% überschreiten.
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich das ein Armutszeugnis von Opel finde. Nagelneue Motoren und dann noch Euro 6d Temp? Das ist bitter. In diesem Sinne: Opel, setzen 6.
Register-Aufladung beim Top-Diesel im Astra hat mich doch schon überrascht. Das machen selbst die Premium-Hersteller nicht mehr. Ich glaube nur Renault bietet beim Megane GT dCi eine doppelte Aufladung an. Gefällt mir. Gut gemacht, Opel.
Stimmt nicht. Mercedes bietet den OM 656 D 29 SCR (450d) mit Doppelturbo an.
Davon abgesehen ist Mercedes momentan auch der einzige Hersteller, der einen Diesel mit Euro 6d OHNE Temp im Programm hat, sprich RDE Stufe 2.
Der OM 654 q ist Euro 6d zertifiziert, was so viel bedeutet, der Motor darf selbst in absoluten Extrembedingungen die Abgasgrenzwerte nur um max. 50% überschreiten.
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich das ein Armutszeugnis von Opel finde. Nagelneue Motoren und dann noch Euro 6d Temp? Das ist bitter. In diesem Sinne: Opel, setzen 6.
Was ein Schwachsinn, beim VAG Konzern sind größtenteils noch nicht mal 6d-Temp möglich. Außerdem: Ein Gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss. Warum sollte ich die Motoren schon auf Euro 6d auslegen, wenn die Werte noch nicht mal bekannt sind?
Register-Aufladung beim Top-Diesel im Astra hat mich doch schon überrascht. Das machen selbst die Premium-Hersteller nicht mehr. Ich glaube nur Renault bietet beim Megane GT dCi eine doppelte Aufladung an. Gefällt mir. Gut gemacht, Opel.
Stimmt nicht. Mercedes bietet den OM 656 D 29 SCR (450d) mit Doppelturbo an.
Davon abgesehen ist Mercedes momentan auch der einzige Hersteller, der einen Diesel mit Euro 6d OHNE Temp im Programm hat, sprich RDE Stufe 2.
Der OM 654 q ist Euro 6d zertifiziert, was so viel bedeutet, der Motor darf selbst in absoluten Extrembedingungen die Abgasgrenzwerte nur um max. 50% überschreiten.
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich das ein Armutszeugnis von Opel finde. Nagelneue Motoren und dann noch Euro 6d Temp? Das ist bitter. In diesem Sinne: Opel, setzen 6.
Das weiß ich alles. Auch das der neue GLE beim OM656 mit EU6d kommt. Mit 272 und 330 PS u. zusätzlichem SCR-Kat im Fahrzeugflur.
Das war aber nicht Kern meiner Aussage. Quermotoren mit Registeraufladung gibt es nur bei Opel und Renault. Der OM654q hört bei 190 PS mit VTG-Turbo auf. Der Opel hier hat zwar "nur" 150 PS, aber gefühlt keine Verzögerung bei der Gasannahme und geht zügig nach vorne. Kaufgrund m. M. n. für viele Vielfahrer. Da bis jetzt nur ein Hersteller auf 6d gesetzt hat (glaube ich zumindest) versteh ich deinen letzten Satz nicht. Der neue Diesel ist erstmal sicher vor Fahrverboten. Das ist wichtig und hier hat Opel geliefert. Für mich ist damit alles i. O. Nur die Acht-Gang-Automatik fehlt mir noch.
@STFighter: Finde es auch super, dass Mercedes in A-/B-Klasse den OM 654-Diesel (schon) mit 6d anbietet.
Allerdings hat Mercedes im Gegensatz zu Opel noch Modelle mit lediglich 6c im Programm, während bei Opel alle Modelle (außer einem) 6d-Temp erfüllen.
Außerdem sind beide vorgestellten Motoren nicht "nagelneu", sondern lediglich Überarbeitungen von Vorhandenem und schon deutlich länger als der Mercedes-6d-Diesel bestellbar.
In ein so relatives schweres Auto wie den Insignia gehört mEa ein 2.0 Benziner, so wird man die angebenen Verbrauchswerte nur mit allergrösste Mühe und Zurückhaltung erreichen. Offenbar gibt es im neuen Konzernverbund mit PSA keine anderen Motoren, die passen könnten.
Die Modelle sind nunmal noch nicht aus dem neuen Konzernverbund, sondern noch aus dem Alten.
bei 110kw Leistung stelle ich die 225km/h Vmax mal mehr als in Frage.
Lt. Opels Preisliste 225 (222 für den ST), allerdings wird der ebenfalls 150 PS starke Benziner mit 215 angegeben.
vielleicht in der letzten Fahrstufe ultra lang übersetzt ? Ansonsten sind 225km/h mit 150PS kaum möglich....
Register-Aufladung beim Top-Diesel im Astra hat mich doch schon überrascht. Das machen selbst die Premium-Hersteller nicht mehr. Ich glaube nur Renault bietet beim Megane GT dCi eine doppelte Aufladung an. Gefällt mir. Gut gemacht, Opel.
Golf und 1 BMW mit 150Diesel PS kommen auch nicht über 214-216kmh
Davon abgesehen ist Mercedes momentan auch der einzige Hersteller, der einen Diesel mit Euro 6d OHNE Temp im Programm hat, sprich RDE Stufe 2.
Der OM 654 q ist Euro 6d zertifiziert, was so viel bedeutet, der Motor darf selbst in absoluten Extrembedingungen die Abgasgrenzwerte nur um max. 50% überschreiten.
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich das ein Armutszeugnis von Opel finde. Nagelneue Motoren und dann noch Euro 6d Temp? Das ist bitter. In diesem Sinne: Opel, setzen 6.
Das war aber nicht Kern meiner Aussage. Quermotoren mit Registeraufladung gibt es nur bei Opel und Renault. Der OM654q hört bei 190 PS mit VTG-Turbo auf. Der Opel hier hat zwar "nur" 150 PS, aber gefühlt keine Verzögerung bei der Gasannahme und geht zügig nach vorne. Kaufgrund m. M. n. für viele Vielfahrer. Da bis jetzt nur ein Hersteller auf 6d gesetzt hat (glaube ich zumindest) versteh ich deinen letzten Satz nicht. Der neue Diesel ist erstmal sicher vor Fahrverboten. Das ist wichtig und hier hat Opel geliefert. Für mich ist damit alles i. O. Nur die Acht-Gang-Automatik fehlt mir noch.
@STFighter: Finde es auch super, dass Mercedes in A-/B-Klasse den OM 654-Diesel (schon) mit 6d anbietet.
Allerdings hat Mercedes im Gegensatz zu Opel noch Modelle mit lediglich 6c im Programm, während bei Opel alle Modelle (außer einem) 6d-Temp erfüllen.
Außerdem sind beide vorgestellten Motoren nicht "nagelneu", sondern lediglich Überarbeitungen von Vorhandenem und schon deutlich länger als der Mercedes-6d-Diesel bestellbar.
Also ist das neue Infotainment im Insignia schon bestellbar?