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1.9TDI 115PS BRB verbraucht Motoröl
Hallo liebe Forum Teilnehmer,
mein Auto Audi A4 B7 1,9TDI Bj. 2008, 115PS, Motor: BRB hat nun angefangen ohne Grund Motoröl zu verbrauchen.
Laufleistung 288 000km, PDF wurde bei 222 000km ausgebaut und durch Barten GmbH gereinigt, also DPF läuft wie es sein soll.
Es gibt auch gar keine Fehler im Speicher.
Zylinderkopfhaube Original Audi wurde bei 155 000km neue gemacht.
Das Auto raucht nicht und nichts tropft runter.
Motoröl wurde immer Castrol Motoröl EDGE 5W-30 eingefüllt, Ölfilter von Mann oder Bosch.
Das AGR-Ventil ist immer noch das erste.
Springt wie am ersten Tag immer an und läuft auch tadellos.
Kein Wasser Verlust und nichts überhitz.
Woran könnte es liegen, dass der Motor bei 288.000 km beginnt, Motoröl zu verbrauchen?
Vielen Dank im Voraus!
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13 Antworten
Dann kann es eigentlich nur durch Verschleiß kommen. Du könntest mal einen Kompressionstest machen (lassen) und die Zylinder endoskopieren, wie die Laufflächen aussehen.
Was ist mit Luftmassenmesser?
Es ist auch noch das erste.
Was noch denkbar wäre auch Zylinderkopfhaube?
Luftfilter mach auch noch neu.
Luftmassenmesser hat keinen Einfluss auf Ölverbrauch.
Hallo,
Ich wollte mal fragen, wie sieht es bei VW 1.9TDI Motoren mit Ventilschaftdichtungen aus?
Ich habe jetzt mir Zylinderkopfhaube VAICO V10-651, 038 103 469N und Pumpe Düse Leitungsatz SENCOM 20351, 038 971 600 bestellt.
Zylinderkopfhaube die erste war bei 155 000km durch Originale ersetzt und jetzt bei 293 000km hat angefangen Motoröl zu verbrauchen. Ich tippe auf Ventil in der Haube.
Pumpe Düse Leitungsatz wegen Undichtigkeit hinten, möchte dicht bekommen.
Ich überlege, ob gleich auch Ventilschaftdichtungen neue zu machen..........
Danke.
Hier gutes Video fast gutes)
https://www.youtube.com/watch?v=RP8s_4FzlE8
Am ehesten noch die Schaftdichtungen, klar. Versuch doch mal Ölverlust-Stop. Das macht sie wieder geschmeidig. Normalerweise funktioniert das. Wenn eine gerissen ist, bringt das natürlich nix.
288.000 km ist natürlich nicht wenig - und definitiv werden die Laufflächen seit mindestens 100.000 km über der Verschleißgrenze sein, wenn man mit einem Feinmessgerät misst. Wie bei vielen Motoren. Aber die Kolbenringe gleichen das in diesen Minimalbereichen locker aus, auch noch weitere 200.000 km. Klar verbraucht er dann messbar mehr Öl. Aber nicht plötzlich soviel.
Wieviel Öl geht pro 1tkm verloren? Ist die KGE noch intakt - bzw. zielte die Info über die ZK-Haube darauf möglicherweise ab?
Kurze Anmerkung zu den Schaftdichtungen: Hier haben wir einen Motor mit Überdruck im Ansaugbereich, also im Bereich der Luftwege zwischen Turbo und Brennräume. Zumindest im Fahrbetrieb, aber vermutlich wird selbst im Standgas stets leichter Überdruck vorliegen. Es wird demnach nicht zu dem bekannten Effekt von Saugbenzinern kommen, dass der im Teillastbetrieb herrschende Unterdruck Öl über die Schaftdichtungen absaugt.
Eventuell mal ein hochviskoses Öl fahren und den Ölverbrauch dagegen vergleichen?
Oh täusch dich da nicht. Auch beim Turbo zieht der das Öl in den Brennraum. Vor allem im Leerlauf und noch krasser, wenn man die Motorbremse nutzt.
Im übrigen ist der Turbolader trotzdem ein gutes Stichwort. Der kann das Ölmauch drücken und zwar ebenfalls recht plötzlich. Da hilft dann natürlich ebenfalls kein Ölverlust-Stop. Aber das würde alles mehr Sinn ergeben, als einfacher Verschleiß der Laufbahnen. Wenn, dann wäre da mechanischwas passiert. Massive Riefenbildung oder ähnliches.
Ah interessant, das mit der Motorbremse und dem Leerlauf. Ich muss das mal bei meinem TDI beobachten, was er noch an Druck im Fall der Motorbremse unter welchen Umständen macht. Ich wollte das nicht als Ausschluss mit dem Überdruck wegen des Turbodiesels verstanden wissen, sondern lediglich hinweisen, dass hier deutliche Unterschiede vorliegen können. Und wenn sogar entsprechende Erfahrungen vorliegen, dann um so besser.
Also bei meinem 2.0 TSI waren sie durch und das Öl ging weg. Aber zwei Schaftdichtungen waren da auch gerissen, nicht nur strack.
TSI? Ahhh, verstehe. So ein Turbobenziner läuft natürlich im Stand und bei Schwachlast praktisch ohne Aufladung bzw. muss von der DK (oder einer anderen Luftmassenstrom beeinflussenden Vorrichtung ) immer gedrosselt werden, solange der Gasfuß nichts anderes sagt. Ist ja ein Otto, der zwingend bestimmte Mengenverhältnisse zwischen Luft und Kraftstoff benötigt und wo es keinen Tröpfchenabbrand wie beim Diesel gibt, der auch im Teillastbereich volle Lufthübe erhalten darf. Und sogar in weiten Lastbereichen reichen so einem Zweiliter gedrosselte Ansaughübe. Und gedrosselt auf eine Luftmenge unterhalb einer atmosphärischen Vollfüllung heißt zwangsweise Unterdruck im Ventilschaftbereich.
Und den Turbolader als Ölvernichtungsmaschine erst noch auszuschließen, ist auf jeden Fall ein Faktum.
Danke für ihre Beiträge.
1. Ölverlust-Stop das mache ich nicht. Es ist Quatsch.
2. Ich habe jetzt Ölwechsel öl Liqu moly 4200 + ölfilter Mann gemacht. Mal sehen.
3. Ob KGE im Motorhaube ok ist, keine Ahnung. Auto raucht blau mindestens nicht sichtbar.
4. Ölverbrauch ca. 300 ml je 2000 km.
Vorher innerhalb 30 000km war fast kein Verbrauch.
Mal sehen was jetzt mit neuem Öl und Filter passiert, sonst mache erst neue Ventilhaube dann weiter qucken.
Ventilschaftprobleme bekannt bei Benzinmotoren und nicht bei Diesel.
Da war die Frage demnach völlig unnötig
300ml pro 2000Km ist nichts ungewöhnliches. VW gibt an, dass bis zu 1 L auf 1000Km normal ist.
Ölverlust stopp würde ich auch nicht machen, das zeug soll vorallem gummidichtungen wieder "geschmeidig" machen, man weiß aber nicht wo die dichtungen wieder "besser" werden.