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Adois Biosprit E10

Mercedes E-Klasse W124
Themenstarteram 4. April 2008 um 7:44

Hab gerade gehört, daß die Erhöhung des Biospritanteils endgültig vom Tisch ist.

Auch gut, dann müssen wir nicht mehr weiterdiskutieren!

Schönes Wochenende

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14 Antworten

ich verstehe nicht, wie die auf solche zahlen kommen, es gibt doch sauviele autos, die den net vertragen, die w124 benziner, die e36 benziner usw. ;)

aber das freut einen. :Y

Zitat:

Original geschrieben von toxelchen

...es gibt doch sauviele autos, die den net vertragen, die w124 benziner...

Ach, woher hast du den diese Information ?

Das Thema gabs doch schon zig mal.

 

http://www.mercedes-benz.de/.../biogen_fuel.html

am 4. April 2008 um 12:01

Hallo,

laut MB vertragen die meisten W124 Benziner den Sprit. Aber was solls, hat sich zum Glück eh erledigt :)

Gruß

Alf

am 4. April 2008 um 23:02

hallo,

das ist doch nicht gecanceled worden, weil die autos das nicht vertragen, sondern weil die verbrecherischen vollidioten nicht darüber nachgedacht hatten, dass überall urwälder abgeholzt würden, wenn das eingeführt würde, und damit der sinn des ganzen ad absurdum geführt wäre.

damit nicht auffällt, wie dumm unsere herrscher snd, haben die nun den ausweg über die nichtverträglichkeit gewählt. so ist das.

am 5. April 2008 um 2:47

Hallo Gemeinde

Mir ist heute folgender Gedanke in Kopf gewirrt.

Man wäre doch eigentlich garnicht so weit davon entfernt,

mit E10 gezielt die Witschaft wieder ein wenig anzukurbeln...

...durch erhöhte Motorschäden.

...um den Verdacht vom Tisch zu fegen... lieber der Rückzieher???

Sorry, aber die Plakettengeschichte ist doch so was ähnliches.

z.zt. wenig Sinn, aber eine kleine u. sichere Geldeinnahme, ganz abgesehen von den bereits abgeschlossenen Panik- Neuwagenverkäufen.

Oder nicht?

M102

am 5. April 2008 um 10:52

hallo,

diejenigen, die die auto-bezogenen gesetze machen, also die autoindustrie, hat ja selbst verbreitet, die meisten alten autos könnten das ab.

nur die mineralölindustrie und der fiskus hätten an dem höheren preis verdient.

 

aber wie will man mit dem klima-bedrohungsgeschwafel in zukunft nioch den steuerzahler und autokäufer schröpfen, wenn man jetzt per gesetz die urwälder abjolzen lässt?

um also die schiene mit der angeblichen klimabedrohung weiter fahren zu können, ohne sich vollends lächerlich zu machen, musste die urwald-abholzerei, und somit das bio-ethanol-zeugs gestoppt werden.

das hat übrigens auch ooch den vorteil, dass sämtliche getreideprodukte, fleisch usw usw erstmal erschwinglich bleiben. denn fast alle lebensmittel wären zuusätzlich zum benzin auch noch wesentlich teurer geworden.

 

das ganze ist nur ein weiteres beispiel für die korruption oder dummheit unserer herrscher. ich glaube, es ist eher das erstgenannte. wenn im bundestag 10 unbestechliche abgeordnete sitzen, dann ist das schon ziemlich hoch geschätzt!!!!!

am 5. April 2008 um 16:32

Zitat:

Original geschrieben von immerDB

hallo,

diejenigen, die die auto-bezogenen gesetze machen, also die autoindustrie, hat ja selbst verbreitet, die meisten alten autos könnten das ab.

nur die mineralölindustrie und der fiskus hätten an dem höheren preis verdient.

 

aber wie will man mit dem klima-bedrohungsgeschwafel in zukunft nioch den steuerzahler und autokäufer schröpfen, wenn man jetzt per gesetz die urwälder abjolzen lässt?

um also die schiene mit der angeblichen klimabedrohung weiter fahren zu können, ohne sich vollends lächerlich zu machen, musste die urwald-abholzerei, und somit das bio-ethanol-zeugs gestoppt werden.

das hat übrigens auch ooch den vorteil, dass sämtliche getreideprodukte, fleisch usw usw erstmal erschwinglich bleiben. denn fast alle lebensmittel wären zuusätzlich zum benzin auch noch wesentlich teurer geworden.

 

das ganze ist nur ein weiteres beispiel für die korruption oder dummheit unserer herrscher. ich glaube, es ist eher das erstgenannte. wenn im bundestag 10 unbestechliche abgeordnete sitzen, dann ist das schon ziemlich hoch geschätzt!!!!!

Hallo,

ich habe nur deinen ersten und letzten absatz gelesen.

soweit, dass bei uns die industrie gesetze erlässt sind wir gottseidank noch nicht ganz.

wenngleich der lobbyisteneinfluss, egal aus welcher richtung, auf die politischen machthaber erdrückend groß ist.

schimpfen tut, richtig dosiert, jedem gut, aber ein bischen mehr substanz täte oftmals not, ansonsten am besten den stammtisch und nicht das forum zumüllen.

gruß

jürgen

am 6. April 2008 um 0:41

hallo,

träume ruhig weiter.......

fakt ist, dass die abgeordneten nur abnicken, weil sie entweder keine ahnung haben (meistens), oder einen guten job nach ihrer fragwürdigen politikerkarriere dafür bekommen.

schau mal die dokumentaton von frontal21 "das kartell - im würgegriff der ......"

da gehts zwar um strom und gas, aber das ist bei der autoindustrie eher noch verbreiteter.

oder warum ist wissmann jetzt presi des automobilverbandes, die verbrecher von VW, usw usw usw

also, erst schlau machen, und dann kritisieren!

klar ist, dass weder der wähler, noch der herkömmliche abgeordnete einfluss auf das haben, was da hinter verschlossenen türen ausgekungelt, und dann abgesegnet wird.

bedenke, ein abgeordneter, der nicht tut was gewünscht ist, wird nicht wieder auf der liste erscheinen, kein abgeordneter mehr werden nach der nächsten wahl, eventuell keine abgeordneten-pension bekommen, weil zu kurz im bundestag, und einen gutbezahlten job in der privattwirtschaft als nachträgliches bestechungsgeld, wie schröder, tacke, müller usw usw usw usw , wird er auch nicht bekommen. wie wird er also abstimmen?

 

in deinem sinne , also für den wäkhler und das volk, oder in seinem sinne, für seine geldbörse, seine altersversorgung, seinen bestbezahlten spitzenjob???

nu kommst du.

aber bitte zuerst unter zdf-mediathek , dort auf sendungen klicken, nach "kartell" suchen, und dann - das "kartell - im würgegriff der stromkonzerne" auswählen und anschauen. wenn Du nach diesen 45minuten immer noch an demokratisches zustandekommen von gesetzen glaubst, weiß ich auch nicht.....

das hat meines erachten mit lobbyismus weniger zu tun, als mit korruption.

diese verbrecher, wie schröder, tacke, müller usw. werden nur nie veruteilt werden, weil staatsanwälte in deutschland weisungsgebunden sind, also in der regel nicht gegen politker und dessen kumpelz ermitteln dürfen.

Moin,

Tja ... Ihr freut euch ... dabei ist genau DAS passiert, was aus vielen Gründen NICHT hätte passieren dürfen, und eher für EUCH von Nachteil ist. Denn es haben sich die Beinahe Monopolisten der Mineralölkonzerne gegen die das Geschäft belebenden Mittelständler durchgesetzt.

Die Mineralölgrößen produzieren das Bioethanol nicht selbst ... hätten also durch diesen Einfluss WENIGER Chancen gehabt, den Wettbewerb nach Ihrem GUTDÜNKEN zu gestalten und müßten Einfluss und Marktmacht an Dritte abgeben. DAS ist hier passiert ... das war nicht "wir denken an die armen 0.1% der Autofahrer deren Uraltmöhren diesen Kraftstoff nur 50.000 km aushalten ..." sondern es war "UhUh ... wir verdienen X Mio. Euro weniger ... die wir aus dem Markt abziehen können ..."

Auch Arbeitsplätze gehen durch diese Entscheidung verloren ! Denn wo die Großindustrie eher 5000 Menschen entläßt und für 15 Mio. Euro eine größere Maschine hinsetzt ... um den Shareholdervalue hochzutreiben ... macht der Mittelständler das nicht. Von den in Deutschland in den letzten ca. 2 Jahren gewonnen Arbeitsplätzen ... stammten ca. 80% von solchen unternehmen, wogegen die Großen ... nach wie vor eher entließen ...

Ergo ... diese Entscheidung ... ist leider mit Fadenscheinigen Argumenten zu UNGUNSTEN eines jeden Bürgers gefallen. Aber ... mit ANGST macht man hervorragend Politik ... dies zeigte sich hier leider ... und alle freuen sich sogar darüber ... SCHADE eigentlich.

MFG Kester

am 6. April 2008 um 13:19

Hallo immerDB,

so nebenbei bemerkt: Ich habe schon lange keinen TV mehr weil ich den ganzen Murks, der hier wie dort läuft eh net vertragen kann. Was im Spiegel steht reicht mir zugenüge.

Und allein, wenn ich mir die Regionalpolitik anschaue, ist mir doch schon schlecht genug. würg. Allerorten Symbiosen zwischen Demagogen und Speichelleckern.

Kann sich jetzt als nächstes auch noch der ADAC auf die Schulter klopfen wie toll er sich für seine Mitgliedschaft einsetzt. Betriebswirtschaftler pflegen in solchen Situationen von win-win zu faseln.

Das spiel läuft genauso wie rotherbach treffend bemerkt.

Doch angesichts exorbitant steigender Rohstoffpreise für landwirtschaftliche Produkte ist mehr denn je fraglich woher die zusätzlichen Anbauflächen für Biosprit und -diesel herkommen sollen. Irgendwie ne totale Luftnummer.

Gruß

Jürgen

am 6. April 2008 um 14:35

hallo,

die preise für lebensmittel wären erst richtig gestiegen, nachdem die nachfrage an E10 gestiegen wäre.....

somit ist das auch ein 2schneidiges schwert, denn die überbevölkerung wäre natürlich durch steigende lebensmttelppreise weltweit, und somit mehr verhungernde kinder, sehr gut bekämpft worden ;)

Moin,

Das ist auch nicht korrekt ... erstens ... Bioethanol wird überwiegend aus Zuckerrohr hergestellt ;) Nur die USA stellen in großem Stil Ethanol aus Mais her. Und der Preisanstieg beim Getreide den wir seit 3-4 Jahren haben, hat diese Entwicklung schonmal prophetisch vorhergenommen ?! Neee ... :D Auch so ein Scheinargument ... wußtest Du z.B. dass lediglich 12% der Getreideproduktion in die Alkoholproduktion gingen, aber über 50% in die Tiermast ? Die Preisexplosion beim Getreide hat übrigens einen ganz simplen Hintergrund ;) Russland und die Ukraine exportieren aktuell kaum noch Getreide, und die beiden in der Vergangenheit ebenfalls sehr starken Exporteure USA und Australien mussten wegen DÜRREN und Ernteausfällen selbst Getreibe einführen ... hauptsächlich übrigens für die Tiermast :D

Wir könnten zwar ganz sicher nicht 100% unseres Ethanolbedarfs derzeit allein decken ... aber selbst bei uns in D liegen viele Möglichkeiten BRACH Ethanol zu produzieren, einfach weil im Grunde kein Markt dafür da ist. In Deutschland wurde im letzten Jahr 15 mal mehr Ethanol produziert, welches als Bioethanol vermarktet werden könnte ... als verbraucht wurde. Das hat man lieber vergällt und billig auf dem Markt für Industriealkohol VERRAMSCHT.

Von daher ... es hätte im GRUNDE andersrum laufen müssen ... 10% Ethanol sind vergleichsweise ungefährlich ... Ich hatte am ANFANG der ganzen Diskussion mal die Frage in den Raum gestellt ... "Können WIR es uns leisten auf diesen Schritt zu verzichten". Nein ... eigentlich nicht, leider sind unsere Politiker zu KURZSICHTIG und denken zuerst darab wieder gewählt zu werden, denn daran WIRKLICH etwas zu bewegen. Bei 63 Mio. Autos ... ist es schwachsinn ... auf 1 Mio oder 2 Mio. Autos Rücksicht zu nehmen, bei denen EVENTUELL VIELLEICHT IN 5 Jahren mal IRGENDWAS kaputt gehen KÖNNTE. 50% dieser Autos machen es gar nicht erst nochmal 5 Jahre ... und die andere Hälfte sollte eh aus vielen Gründen mit SuperPluis gefüttert werden, weil sie dann massiv sparsamer laufen.

Daran scheitert es, deshalb gibt es soviele Strukturprobleme hier ... weil man lieber auf sowas verzichtet, als jedem betroffenen 1000 Euro für ein neues Auto das E10 schluckt in die Hand zu drücken ...

MFG Kester

am 6. April 2008 um 15:49

hier mal ein zitat aus "der welt"

zitat:

diverse Umweltorganisationen wie BUND und Greenpeace, die schon lange vor der Ethanol-Begeisterung warnen. Erstens sei der Begriff „Biokraftstoff“ falsch, weil dadurch der Eindruck erweckt werde, die verwendeten Pflanzen würden nach ökologischen Gesichtspunkten gezüchtet. Und zweitens bedeute die weltweite Zunahme von Ethanol-Anbauflächen bereits heute die Verknappung etwa von Mais oder Reis. Steigende Nahrungsmittelpreise und Hunger in der Dritten Welt seien die Folge.

zitat ende

sicher haben die sich da getäuscht..... ;)

denn alle hätten auf die marktwirtschaft gesch....n , nur rein ökologisch Ethanolgetreide hergestellt, und den wegen fehlender lebenmittel-getreide anbauflächen hungernden kindern was zu essen vorbeigebracht. ist ja jetzt auch schon so, da wird doch niemand zusätzlich hungern müssen *rofl*

 

 

Moin,

Beachte bitte genau was Ich gesagt habe ;) Ich habe NICHT gesagt ... das es durch Bioethanol KEINE Probleme geben kann. ABER das sind alles Probleme, die man durch entsprechende Richtlinien, Gesetze und Verordnungen hätte problemlos lösen können.

Im Endeffekt würde es MICH nicht wundern wenn man in Brasilien, Mexico, den USA und Venezuela HERZLICH über uns lacht ! Denn zum einen zeigen uns diese Länder das Ethanol überhaupt nicht so schrecklich ist, wie es hier technisch dargestellt wurde. Und zum anderen zeigen uns Mexico und Venezule, dass EIN einziges Gesetz ausreichend ist, solche vorhergesagten Probleme massiv zu beschränken. Grund : Beide Staaten haben Gesetze geschaffen, die es VERBIETEN, dass Grundnahrungsmittel zu Kraftstoffen verarbeitet werden dürfen. Wer also in diesen Staaten aus Getreide Ethanol für Kraftstoffe produzieren will ... muss nachweisen, dass dieses Getreide entweder NICHT als Lebensmittel gebraucht wird oder nicht als Lebensmittel BRAUCHBAR ist. Und DAS (!!!) hätten wir als BRD nicht gepackt ?! Iss doch lachhaft, oder nicht ?! Gegen den Welthunger würde es viel mehr bringen, wenn jeder von uns 1 Stück Fleisch pro Woche weniger essen täte.

Na ;) Klar ... überlässt man sowas dem Raubkapitalismus ... dann ist das eine Katastrophe ... schreibt man EXAKT VOR, was als Bioethanol (Angefangen bei sozialen Vorraussetzungen, endend bei umweltpolitischen Auflagen) verkauft werden darf, ist dieses Problem SCHNELL und SCHMERZLOS gelöst, gut der Liter Ethanol wäre dann vermutlich nen Cent teurer ... aber DAS wäre tragbar. Deshalb ja : Kurzsichtigkeit hoch 5 !

MFG Kester

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