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Dacia Sandero Eco2 vs Chevy Aveo LPG

Chevrolet
Themenstarteram 21. Juni 2009 um 16:43

Hallo Leute.

Bin grad auf der suche nach nem neuen fahrbaren Untersatz und hab´s mal auf die beiden oben genannten "eingegrenzt". Zur Auswahl stehen damit für mich:

Dacia Sandero 1.2 Eco2 Benziner mit 75 PS, Preis 9.500,00 Euro

Dacia Sandero 1.5 Eco2 Diesel mit 68 PS, Preis 11.500,00 Euro

Chevy Aveo 1.2 (Basis) LPG, Preis 9.990,00 Euro

Chevy Aveo 1.2 (LS inkl. Klima) LPG, Preis 12.790,00 Euro.

Beim Chevy tendiere ich stark zur Basis-Version für rund EUR 10.000 da mir das einzig sinnvolle Extra der höherwertigen Ausstattung (die Klimaanlage) eigentlich keine EUR 2.800 Wert ist.

Ich denke Motorenseitig dürften sämtliche Möglichkeiten nicht die Butter vom Brot ziehen. Mir geht´s daher vor allem um die laufenden Unterhaltskosten (Nutzung fast ausschließlich Autobahn ca. 55 km/ Tag).

Zu welchem würdet ihr mir raten?

Wie schaut´s mit dem Verbrauch des Eco2 Diesels aus?

Habe schon mal mit dem Chevy Händler gesprochen, der meinte da gibt´s keinen weiteren Rabatt (da schon die Autogasanlage/ 19% Aktion sehr gut währen). Das kann doch nicht das letzte Wort sein, wie sind eure Erfahrungen diesbezüglich? Zumindest Überführung und Garantieverlängerung müssten doch drin sein.

Den Chevy hab ich mir schon intensiv angeschaut im Autohaus und gefällt mir eigentlich ganz gut. Der Sandero ist diese Woche dran. Probefahrten werd ich soweit zeitlich möglich wohl nächste Woche absolvieren.

Vielen Dank vorab.

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33 Antworten
am 21. Juni 2009 um 17:02

ich stand vor der gleichen wahl, entweder der sandero eco² benziner oder aveo basis mit lpg....ich hab mich für den aveo entschieden, da ich auch längere strecken fahre 50-70km und gas einfach günstiger ist. ausserdem ist der aveo das schickere auto (für mich) grade im innenraum sieht der sandero nicht nur günstig, sondern billig aus, da nützt auch der größere kofferaum nichts ;) preislich haben sich beide nichts genommen, sandero 9500 euro +1000 euro überführung aveo 9990 euro +600 euro überführung.

mein chevy händler wollte sich auch auf nichts weiter einlassen, war beim sandero aber nicht anders.

am 21. Juni 2009 um 18:54

moin,

also der 1,5 diesel mit 68ps fällt ja mal ganz raus. der braucht 15 sekunden bis 100. da wird überholen zum abenteuer. dann lieber 400öro mehr ausgeben für den mit 86 ps.

wirtschaftlich wird der aveo lpg vor dem diesel liegen. in den sandero geht natürlich nen ganzes eck mehr rein, aber viel mehr positvies kann ich da nicht sehen. vom prinzip muß man echt mal gegenüberstellen, was beide an ausstattung zubieten haben.

am ende entscheidet wahrscheinlich die probefahrt...wenn die qualität des sandero ähnlich wie im logan ist, dann kann man sich fast nur für den chevy entscheiden!

tschau norman

Was man auch nicht vergessen sollte ist, daß der Aveo eine praktisch wartungsfreie Steuerkette sowie Hydrostößel und Twinport hat. Gefällt mir jetzt besonders, da der Zahnriemenwechsel bei meinem alten Arosa immer gleich 400,- reingehauen hat.

Wobei man die realen Wartungskosten vom Sandero 1.2 eco und vom Aveo 1.2 Basis LPG mal sorgfältig recherchieren sollte. Das wäre mal sehr interessant.

Leistungsmäßig und vom Durchzug her werden Sandero 1.2 (Benzin) und Aveo 1.2 (LPG) ziemlich genau gleichziehen, da der Aveo mit LPG nicht mehr die vollen 84 PS hat.

Zitat:

also der 1,5 diesel mit 68ps fällt ja mal ganz raus. der braucht 15 sekunden bis 100.

Wenn man nicht ständig runterschaltet wie ein Weltmeister und die Drehzahl auf brüllende 5000 hochjagt, sind die 1.2er Benziner mindestens genauso lahm. Im Normalfall wird man beim Beschleunigen, schon wegen der Motorlebensdauer und des Lärms, nicht die Gänge im Alltag regelmäßig ausdrehen. Bedeutsam ist der Leistungsvorteil der Benziner daher IMO nur beim riskanten Überholen, wenn man wirklich das letzte Quentchen Leistung braucht. Aber Fahrspaß ist was anderes. (das wäre Druck im Kreuz ab 1500U/min)

Der Diesel hat halt den Vorteil, daß er gegenüber einem 1.2er LPG-Motörchen wirklich uneingeschränkt vollgasfest ist (sofern es keine Pfusch-Konstruktion ist). Nachteilig sind aber wieder die langfristigen Kosten / Leistungsverlust / Mehrverbrauch durch den Partikelfilter und eventuelle neue Repressalien der Politik gegen Diesel-PKW.

Themenstarteram 22. Juni 2009 um 21:12

Danke erstmal für die vielen und schnellen antworten. war etwas überascht wie flink ihr beim schreiben seid.

@nexia98:

grundsätzlich stimm ich dir zu, das der stärkere 1.5 dci sicher die bessere wahl scheint, nur ist da noch keine klimaanlage drin und das radio muss auch extra gekauft werden (wobei es da sicher ein´s aus dem elektromarkt tut).

Was meint ihr damit, wenn ihr sagt das LPG Motoren nicht "vollgasfest" seien? Kurz mal schnell zu fahren dürfte doch eigentlich kein Problem sein, oder? Ihr redet von längeren Vollgasfahrten?

werd die nächsten tage mal die probefahrten angehen. nur das niemand überrascht ist, hab den thread auch bei dacia laufen um noch ein paar zusätzliche meinungen zu bekommen.

Danke und und nen schönen abend

Ja das stimmt, das "nicht vollgasfest" bezieht sich auf Dauervollgas bei annähernd P max, also z.B. dauerhaft Endgeschwindigkeit oder den Brenner mit 250kg Zuladung mit 6000U/min hoch.

Erklärt wird das damit, daß die Auslaßventile / Ventilsitze normaler, für Benzin entwickelter Ottomotoren der thermischen Belastung auf Dauer nicht gewachsen seien. Die Detailerklärungsansätze sind unterschiedlich. Die einen sagen, daß die Verdampfungskälte des Benzins fehlt und somit das Temperaturniveau insgesamt steigt, die anderen sagen, daß fehlende Additive im LPG schuld seien, wieder andere sagen, daß LPG eine andere Verbrennungsgeschwindigkeit hätte... Deshalb wird empfohlen, mit LPG dauerhaft nur 2/3 der Nenndrehzahl zu nutzen, beim Aveo z.B. nur 4000U/min. Anderenfalls auf Benzin umschalten.

Themenstarteram 23. Juni 2009 um 16:54

Danke für die Info, gut zu wissen. Hab heute Termine für Probefahrten der kleinen Benziner (Aveo und Sandero) vereinbart. Werden dieses und nächstes Wochenende stattfinden.

Ich halt euch auf dem laufenden was es werden wird......

Viele Grüße

Zitat:

Original geschrieben von SeatArosa1.7SDI

Ja das stimmt, das "nicht vollgasfest" bezieht sich auf Dauervollgas bei annähernd P max, also z.B. dauerhaft Endgeschwindigkeit oder den Brenner mit 250kg Zuladung mit 6000U/min hoch.

Erklärt wird das damit, daß die Auslaßventile / Ventilsitze normaler, für Benzin entwickelter Ottomotoren der thermischen Belastung auf Dauer nicht gewachsen seien. Die Detailerklärungsansätze sind unterschiedlich. Die einen sagen, daß die Verdampfungskälte des Benzins fehlt und somit das Temperaturniveau insgesamt steigt, die anderen sagen, daß fehlende Additive im LPG schuld seien, wieder andere sagen, daß LPG eine andere Verbrennungsgeschwindigkeit hätte... Deshalb wird empfohlen, mit LPG dauerhaft nur 2/3 der Nenndrehzahl zu nutzen, beim Aveo z.B. nur 4000U/min. Anderenfalls auf Benzin umschalten.

Wer sagt was von 4000U/min ??? ; Chevrolet jedenfalls nicht.

Das wird meist von Umrüstern gesagt wenn diese Fahrzeuge Umrüsten die nicht Gasfest sind.

Das V-max fahren nicht gut für den Motor ist dürfte jeden klar sein , ob mit Benzin , Diesel , Alk , LPG oder CNG.

Wenn ich mir vorstellen würden immer nur bis 4000 U/min auf Gas zufahren müste ich viel mehr Benzin verbraten und dann würde sich die Anlage ja auch nicht mehr lohnen.

Zitat:

Wer sagt was von 4000U/min ??? ; Chevrolet jedenfalls nicht.

Das wird meist von Umrüstern gesagt wenn diese Fahrzeuge Umrüsten die nicht Gasfest sind.

Das ist zumindest der einhellige Tenor im Gaskraftstoffe-Forum. (nicht generell 4000U/min, sondern 2/3 nenndrehzahl, entspricht beim Aveo 1.2 4000U/min). Manche sagen auch 3/4 Nenndrehzahl. Ich lese auch ständig diese Aussagen generell auf LPG-Autos bezogen.

Als Neuwagenbesitzer ist man da natürlich erstmal besorgt und nimmt das ernst.

Zitat:

Das V-max fahren nicht gut für den Motor ist dürfte jeden klar sein , ob mit Benzin , Diesel , Alk , LPG oder CNG.

Diesel ist tendenziell das am besten für Dauervolllast geeignete Konzept. Schon allein deshalb, weil es keine Volllastanreicherung zur Innenkühlung des Motors gibt mit der dem einhergehenden Kraftstoffverschwendung und Umweltbelastung (es wird dann HC und CO rausgehauen jenseit von gut und böse und der KAT kann das nicht umsetzen) - im Gegenteil, bei einem Dieselmotor begrenzt das Volllastkennfeld die zunehmende Abgastrübung, er arbeitet auch bei Vollast noch mit einem geringen Sauerstoffüberschuß, die Brennzone ist lokal begrenzt und erfaßt nicht den ganzen Zylinder und die thermische Belastung besonders von Ventilen und Turbolader ist in allen Betriebszuständen geringer als bei einem Ottomotor.

Gas mit gasförmiger Einblasung sehe ich bei Ottomotor + Volllast besonders kritisch, weil ich die fehlende Innenkühlung ohne das Benzin-Aerosol für plausibel halte. (die Vollast-Anreicherung läuft also z.T. ins Leere)

am 24. Juni 2009 um 9:28

Meine Gasanlage (im Nubira) überwacht selbständig die Motortemperatur und schaltet im Fall der Fälle aut. auf Benzin zurück, begleitet von einem 3maligen, leisen Piepsen. Dann weiß ich: einfach weiter Stoff geben, aber eben auf Benzin oder etwas ruhiger angehen lassen, dann schaltet es wieder zurück. Und das passiert nur unter Volllast, alle Sitze belegt, Gepäck und BAB oder Alpenpassfahrt.

Ich würde doch mal vermuten, dass moderne Gasalagen schon ein wenig intelligent sind und die Vorbehalte eher für Nachrüstungen bestehen?

Hat die Anlage im Aveo 1.2 dieses Feature auch? Mir wäre es recht, wenn das zurückschalten auf Benzin auch von Last/Drehzahl abhängig wäre.

am 24. Juni 2009 um 21:52

Du hast auf jeden Fall die "BRC-SEQUENT Plug&Drive" und die ist der neueste Stand der Technik mit Verdampfer.

Hallo zusammen,

grundsätzlich fahre ich jedes Auto (Gas, Benzin) auf der Autobahn mit 3/4 Gaspedal, was dann ca. 80-90 % der Höchstgeschwindigkeit entspricht.

"Vollgasfest" ist kein Motor! Wir fahren auch den AVEO mit Gas allerdings 1.4. Hier hängt es von der "Fahrstrecke/Fahrgebiet" ab. Von Wuppertal ins Emsland (180km) auf der (fast leeren) A31 macht der 1.4 Motor mit Gasbetrieb sicher Sinn, da man mit 160-170 km/h gut vorankommt. Bei 50 Km Autobahn im Raum Frankfurt kann der 1.2 schon ausreichen. Da wir mit "unserem" AVEO jetzt in 9 Monaten 30.000Km gefahren haben, ist 1.4 + Gas die richtige Entscheidung!

Bis dänne, Günter!

 

 

 

am 25. Juni 2009 um 7:08

Moin

aufgrund aktueller, eigener Erfahrung:

Auch (gerade) die Chevrolet (Daewoo) Motoren sind NICHT gasfest, auch nicht mit " Werksumruestung" Entsprechend musste jetzt bei meinem der komplette Zylinderkopf fuer rund 3000 Euro ueberholt werden, ventilfuehrungen, Sitze und Ventile selbst erneeuert und Kopf geplant werden.

Finanziell kein grosser Beinbruch da durch die Garantieversicherung gedekt, aber trotzdem bleiben doch rund 300 Euro Selbstbeteiligung da Oel etc erneut wird und zusaetzlich auch gleich der Zahriemen getauscht wird. Da auch dies zu 80 Prozent durch ddie Versicherung gedeckt ist bleibt also insgesamt ein Plus.

Trotzdem: Gas ist und bleibt extrem verschleisstraechtig, wenn man regelmaessig sehr zuegig unterwegs ist. Uebrigens wenn ich das nicht will, brauche ich mir auch niccht ssolch ein Wagen kaufen, schleichen kann ich auch kostenguenstig ohne gas.

Ciao

eOnkel

Zitat:

Auch (gerade) die Chevrolet (Daewoo) Motoren sind NICHT gasfest

Warum verkaufen die dann "Autogas ab Werk"? In Suizidabsicht?

Gibt es überhaupt uneingeschränkt gasfeste Motoren?

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