Ölwechsel
Hurra - ein Öl-Fred!!!
Nee, Männer, hier geht's nicht um Sorten, Viskositäten und Haltbarkeit o. ä., ich wollte nur mal die Meinung der Saisonfahrer (und der anderen natürlich auch) wissen:
Würdet Ihr nach Ende der Saison (in meinem Falle Saisonkennzeichen 4/10) den Ölwechsel zu Beginn der Ruhephase oder eher zum Ende hin machen? Also die alte Plörre möglichst schnell raus oder eher das frische Zeug zu Beginn der Fahrsaison reinwechseln? Was spricht Eurer Meinung nach für oder gegen die eine oder andere Version oder isses wohl eher egal?
Saisonfahrende Grüße...
Beste Antwort im Thema
Ich bin immer wieder fasziniert wie manche Leute lieber "glauben" als "wissen".
Remanuel hat die Frage doch erschöpfend und fundiert beantwortet (so wie es Uli G. an anderer Stelle auch schon getan hat) Alles andere sind doch Dumm-Anekdoten!
"Öl ablassen und erst im Frühjahr wieder auffüllen..."
"Ich hab noch nie was gemerkt..."
Ehrlich?
Naja, im Zeitalter alternativer Fakten werden Ölfragen wohl immer eher Glaubensfragen sein als von fundierten, evtl sogar wissenschaftlich fundierten Tatsachen bestimmte Sachfragen...
Ciao
Kwik
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26 Antworten
Ich Wechsel bei meiner NightRod immer zu Beginn der Fahr Saison.... Wechsel immer einmal Jahr das ÖL, je nach dem welches Moped du hast empfehle ich dir das vollsynthetische 20w50 von Motul. Ich hatte vorher einmal das Mineralische 20w50 drine und muss sagen meine nrs lief mit dem mineralischen nicht so gut wie mit dem vollsynthetischem ÖL
Mit freundlichen Grüßen
Es ist sinnvoll, das Öl an Saisonende zu wechseln, dann können die ggf vorhandenen sauren Kondensate nicht korrosiv wirken. Öl kompensiert diese Säuren zwar, hat aber nur eine begrenzte Fähigkeit (TBN) dazu. Ist diese erschöpft, droht Korrosion. Das neue Öl muss aber auch durch das gesamte System gelangen, sonst nützt es nichts, der reine Wechsel ist daher nicht ausreichend. Entweder bemüht man den Anlasser - ohne Zündung versteht sich, oder man fährt die Maschine mit der frischen Füllung richtig warm und stellt dann den Motor direkt für den Winter ab.
Ganz so wichtig ist der herbstliche Ölwechsel heutzutage nicht mehr, der sehr geringe Schwefelanteil im Kraftstoff lässt nicht mehr viele saure Verbrennungsprodukte entstehen. Sollte der Wechsel erst zu Saisonbeginn erfolgen, dann ist bei normaler Fahrleistung und üblichen Bedingungen ein Korrosionsschaden nicht sehr wahrscheinlich, die Öle stecken das in der Regel gut weg.
re
Ich halte beim jährlichen Ölwechsel folgende Vorgehensweise für gut: Im Herbst nach der letzten Fahrt, warmes Öl raus, Ablassschraube handfest wieder rauf.
Im Frühjahr Restöl nochmal abtropfen lassen und frisches Öl rein. Vorteil: Der Motor brauch nicht mit dem alten Öl im Frühjahr gestartet werden, denn das Öl sollte ja warm beim Wechsel sein.
Ist man im Jahr nur drei-viertausend gefahren, startet den Motor im Frühjahr mit dem alten Öl, kann das Öl doch gleich für die kommende Saison drin bleiben.
Zum Saisonende ist besser als zur Saison, denn dann hast auch mögliches Kondens zum Winter raus.
Wann is egal, hauptsache raus und neues rein.
Nicht ganz.
Aber ich wechsle ja nicht mal jedes Jahr und wenn es hart auf hart kommt nur alle 3 Jahre.
Zitat:
@KapitaenLueck schrieb am 19. November 2017 um 10:23:23 Uhr:
...Aber ich wechsle ja nicht mal jedes Jahr und wenn es hart auf hart kommt nur alle 3 Jahre.
MUSS ja auch nicht, aber irgendwie muß ich ja die Zeit ohne Bike überbrücken (na gut die XT hilft ein bißchen dabei)
Bin da ganz bei Lanzaboot. Im Frühjahr das frische Bike starten, losfahren, Spaß haben. Unbezahlbar.
Jepp diese ganzen Prozeduren sind gut für leute die ihr bike einmoppen.
Ich fahre durch, also mach ich einfach ölwechsel einmal im jahr.
Zitat:
@KapitaenLueck schrieb am 19. November 2017 um 10:23:23 Uhr:
Nicht ganz.
Aber ich wechsle ja nicht mal jedes Jahr und wenn es hart auf hart kommt nur alle 3 Jahre.
Jo, es kommt auf die jährl. Fahrleistung, das Fahrprofil (vorwiegend Kurzstrecke oder lange Touren) sowie das verwendete Öl (Mineral oder Vollsynth) an. Vollsynthetik altert/ oxidiert kaum, es hat weniger Additive die ihre Wirksamkeit reduzieren / einstellen.
Und jährlich Grüßt das Murmeltier.....
Zitat:
@Audi2k15 schrieb am 18. November 2017 um 22:21:08 Uhr:
Ich Wechsel bei meiner NightRod immer zu Beginn der Fahr Saison.... Wechsel immer einmal Jahr das ÖL, je nach dem welches Moped du hast empfehle ich dir das vollsynthetische 20w50 von Motul. Ich hatte vorher einmal das Mineralische 20w50 drine und muss sagen meine nrs lief mit dem mineralischen nicht so gut wie mit dem vollsynthetischem ÖL
Mit freundlichen Grüßen
Interessant. Würde ich gern mal ausprobieren. Woran merkt man das "nicht so gut" oder "gut"?
Am Geldbeutel , und was nichts kostet ist eben nicht so gut , das andere ist einfach besser ....
Inhaltsleere Worthülen halt .
Den besseren V-Index können sensible Fahrer vielleicht an der Schaltbarkeit des (kalten) Getriebes bemerken, auch die Ausdampfverluste sind bei PAO-Ölen geringer, ergo ergibt sich bei hohen Betriebstemperaturen ein geringerer Ölverbrauch. Dies betrifft verstärkt luftgekühlte Motoren. In der Regel "bemerkt" man als Fahrer da nichts.
Was man nach sehr hohen Laufleistungen bemerkt ist, dass sich im Motorinneren bei Verwendung von Synthetikölen keine oder nur minimale braune Ablagerungen auf den metallischen Oberflächen finden lassen. Bei PKW-Motoren mit mehr als 100.000 km auf der Uhr ist das deutlich: mit PAO-Ölen betrieben sehen die innen wie neu aus. Das schafft kein Mineralöl oder HC- Syntheseöl. Funktionell ist ein dünner Belag allerdings bedeutungslos.
re