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Spurplatten drauf und jetzt quietscht es beim bremsen.
Moin Leute
habe mir gestern meine Spurplatten drauf gemacht , also vorn 30mm pro Rad 15mm und hinten 40mm pro Rad 20mm. Seit dem die drauf sind quietscht es beim bremsen immer so laut ,als wenn die bremsen Nass währen oder neu oder was auch immer,kann das allein an den Platten liegen ? oder liegt es wohl möglich daran ? ich habe die Schrauben ein wenig ein geölt und das restliche Öl läuft die Bremsscheiben herunter.
Ach so, ich habe wie laut ABE vorgeschrieben , meine Original Opel Astra Felgen oben.
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14 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Steffen2708
..... wenig ein geölt und das restliche Öl läuft die Bremsscheiben herunter. ......
Nicht dein ernst oder?
Zitat:
Original geschrieben von frestyle
Zitat:
Original geschrieben von Steffen2708
..... wenig ein geölt und das restliche Öl läuft die Bremsscheiben herunter. ......
Nicht dein ernst oder?
ja doch ist es, ich wollte nicht das mir die Schrauben irgendwie abbricht oder sich verdreht , hatte ein Tag zuvor mein Endschalldämpfer gewechselt und da ist mir genau das passiert.
Das du öl auf die Radschrauben gemacht hast, ist nicht so schlimm tut man zar auch nicht aber nur halb so schlimm.
So wie es sich bei dir liest und das hoffe hast du nicht gemacht, überschüssiges Öl läuft über Bremsscheibe und du entferntest es nicht und bist mit Öl auf der Bremsscheibe gefahren.
Und ich hoffe doch das du mich da berichtigen kannst das du die scheiben nach deiner Aktion brav mit Bremsenreiniger von dem Öl befreit hast bevor du gefahren bist.
Wenn du eine Schraube ölst drehst du sie mit weniger Kraft noch fester zu, das bedeutet sie wird dir noch schneller abbrechen. Halte dich einfach an die Drehmomentvorgaben, dann geht nichts kaputt.
Das Quietschen kann schon eine Folge des Öls sein, aber zum abwischen ist es dann schon zu spät. Du solltest die Bremse zerlegen, die Beläge abschleifen, und alles mit Keramikpaste wieder zusammen bauen. Oder gleich neue Beläge nehmen, die paar Euro ist das Schleifen ja kaum wert.
Es ist ja nicht ganz so viel Öl , wie man jetzt denken mag. Wie soll ich die Scheibe vorher abwischen ,wenn ich es erst beim fahren mitbekommen habe ? Bin heute wieder ein paar Kilometer gefahren und das Quietschen wird weniger , wenn die Bremse bzw Bremsscheiben kalt sind,dann hört man sogar gar nichts.Und nach dem waschen des Autos ist es nochmal bisschen weniger geworden , ich hoffe das es irgendwann verschwindet.Im Notfall würde ich wirklich noch die Bremsscheiben reinigen bzw irgendwie die Klötze mit reinigen , aber auseinander bauen werden ich an den Klötzen nichts , da habe ich zu wenig Ahnung von.
Man wischt die Bremsscheiben immer ab wenn man in ihrer Nähe mit Schmierstoffen hantiert. Selbst wenn man sie nur mit öligen Fingern anfasst. Du hättest auch beim losfahren gegen das erst beste Hindernis rollen können.
Das Öl ist längst verbrannt, reinigen brauchst du jetzt nichts mehr. Es kann sein dass Rückstände in den Belägen hängen, aber die bekommst du nur mit Schleifpapier raus. (Oder eben gleich die Beläge wechseln, kosten ja nicht viel und muss eh irgendwann gemacht werden.)
Hast du mal ausprobiert wie die Bremsen bei größerer Belastung funktionieren? Eventuell früheres fading? Es wäre unschön wenn das erst im Ernstfall zu merken.
Zitat:
Original geschrieben von Frack
Man wischt die Bremsscheiben immer ab wenn man in ihrer Nähe mit Schmierstoffen hantiert. Selbst wenn man sie nur mit öligen Fingern anfasst. Du hättest auch beim losfahren gegen das erst beste Hindernis rollen können.
Das Öl ist längst verbrannt, reinigen brauchst du jetzt nichts mehr. Es kann sein dass Rückstände in den Belägen hängen, aber die bekommst du nur mit Schleifpapier raus. (Oder eben gleich die Beläge wechseln, kosten ja nicht viel und muss eh irgendwann gemacht werden.)
Hast du mal ausprobiert wie die Bremsen bei größerer Belastung funktionieren? Eventuell früheres fading? Es wäre unschön wenn das erst im Ernstfall zu merken.
Ja habe ich getan, bin mal bei 120 Kmh voll in die Eisen gestiegen und sie haben super gegriffen. Aber ich werde das nächste mal daran denken wenn ich an der Bremse oder in der Nähe herum hantiere, das quietschen wird mich eh noch eine Weile an mein ungeschickt erinnern
Zitat:
Original geschrieben von Steffen2708
Moin Leute
habe mir gestern meine Spurplatten drauf gemacht , also vorn 30mm pro Rad 15mm und hinten 40mm pro Rad 20mm. Seit dem die drauf sind quietscht es beim bremsen immer so laut ,als wenn die bremsen Nass währen oder neu oder was auch immer,kann das allein an den Platten liegen ? oder liegt es wohl möglich daran ? ich habe die Schrauben ein wenig ein geölt und das restliche Öl läuft die Bremsscheiben herunter.
Ach so, ich habe wie laut ABE vorgeschrieben , meine Original Opel Astra Felgen oben.
OMG , "kopfschüttel"
Da bleibt nur Bremsbeläge raus und neue rein, Scheiben mit Bremsenreiniger säubern.
Aber bitte..........lass es machen im eigenen und anderer Interesse. Du scheinst kein geübter "Schrauber" zu sein und brauchst anscheinend noch ein wenig Beistand.
Warum soll er die Bremse zerlegen? Sie funktioniert doch einwandfrei. Quietschen tut es, weil die Klötze ins Schwingen kommen. Das verhindert man mit Paste auf den Bremsklötzen (aber auf den Rückseiten).
Zitat:
Original geschrieben von Addi49
Warum soll er die Bremse zerlegen? Sie funktioniert doch einwandfrei.................
Sorry ...aber woher weißt Du das ?
Eine Vollbremsung aus 120km/h gibt darüber sicher keinen Aufschluss. Nebenbei bemerkt b Bewundere ich den Mut des TE solche Manöver nach der Vorgeschichte durchzuführen.
Aber sei`s drum.
Nach so einer Sache gehört wenigstens ne Diagnose auf dem Bremsenprüfstand von nem Fachmann begleitet dazu. Dort erkennt man die tatsächlichen Bremswerte und ob ne gleichmäßigkeit Li/re vorhanden ist. Weiter wird die Handbremswirkung überprüft.
Selbst wenn dort alles ok sein sollte....ich persönlich hätte nur nach nem Beläge wechsel und ner Reinigung der Anlage wieder vertrauen.
An Bremsanlagen "spielt" man eben nicht herum das dient seiner und der Sicherheit seiner Mitfahrer . Und mit Verlaub.... das der TE wahrscheinlich nicht genügend Kenntnisse hat um sowas zu beurteilen scheint hier ja deutlich geworden zu sein.
Zitat:
Original geschrieben von frestyle
Das du öl auf die Radschrauben gemacht hast, ist nicht so schlimm tut man zar auch nicht aber nur halb so schlimm.
Dazu muss ich auch noch mal was klarstellen, habs schon mal im Forum an anderer Stelle gemacht und habs jetzt wiedergefunden.
Dazu etwas Hintergrundinfos: Radschrauben werden nicht geölt oder gefettet sondern bei Bedarf nur bspw mit ner Stahbürste gereinigt um die vorgeschriebenen Anzugsdrehmomente einzuhalten. Warum ist das wichtig?..... dazu hier mehr:
Beginn der kleinen Werkstoffkunde:
Beim Anziehen der Radschrauben, die im übrigen keine "Dehnschrauben" sind, wird die Umgebung
des Felgenlochs etwas Verformt was eine Vorspannung auf die Schraube bringt. Dadurch wird eine elastische sozusagen selbstsichernde Verbindung erzielt. Reibung zwischen Schraube und Felge im Konus und im Gewinde wirken zusätzlich.
Wenn man jetzt mit zu wenig Drehmoment anzieht wird das Felgenloch nicht genügend verformt um eine ausreichende "Vorspannung" zu erzeugen und die Schraube könnte sich Lösen.
Zieht man mit zu viel Kraft an kann das Material der Felge über seine zulässige "Streckgrenze" verformt werden und seine Elastizität geht verloren. Das Material will nicht wieder in seine Ausgangsform zurück und es entsteht keine "Vorspannung" auf die Schraubverbindung mit der Gefahr das sich die Schraube Lösen kann.
Ggf können dann Haarrisse in der Felge auftreten und das Material zerstören was besonders Gefährlich ist da man das nicht sieht.
Zusätzlich muss die Verbindung auch noch "atmen" können um unterschiedliche Ausdehnung des Materials durch "erwärmen" und "abkühlen" ausgleichen zu können.
Die Verbindungen undbenötigten Anzugsdrehmomente sind vom Hersteller in Bezug auf Material der Felge / Schraube und der Gewinde und Konusgeometrie berechnet und man sollte sich schon so ungefähr dran halten.
Stahlfelgen halten natürlich mehr aus als Alu's aber prinzipell gilt das gleiche.
ÜBRIGENS:
Schmierung des Gewindes oder Konuns verändert die Reibwerte und führt zu völlig unzuverlässigen Anzugsverhältnissen. Die Schraube kann sich lösen, die Schraube kann abreißen, die Felge kann einreißen (Haarisse), alles möglich.
DAHER KEIN FETT AN RADSCHRAUBEN.
@kasemattenede
Ich schrieb ja das man das eigentlich nicht tut, ich hab mir aber eine ellenlange erklärung dazu erspart.
Und ich schrieb auch dazu das es nur halb so wild ist, da ich davon ausgehe das wenn jemand seine Bremse ölt, den Begriff Drehmomentschlüssel nicht kennt bzw. einen solchen nicht zum anziehen der Radschrauben benutzt. Ich gehe eher davon aus das der TE ein Radkreuz und sein eigenes Körpergewicht unter berücksichtung von Sprungbewegungen, zum festziehen der schrauben benutzt. Und die nächste Werkstatt freut sich dann drüber wenn die Radschrauben mit 200Nm + angezogen sind.
Aber in genau diesem Falle finde ich das halb so schlimm denn die Tatsache das die Bremse gölt wurde und somit ein komplettversagen der Bremswirkung eintreten hätte können schockierte mich um einiges mehr.
Wenn der TE in einer kompetenten Werkstatt auftauchen würde, und die Geschehnisse berichtet kann es gut sein das diese Werkstatt das fahrzeug stilllegt bis die Bremswirkung zu 100% wieder hergestellt worden ist.
Hatte selber schon den Fall das ein Hobbyhandwerker und Schrauber, das quitschen seiner Bremsen genauso wie im Haushalt beseitigt hat. Im Haushalt hilft öl gegen Quitschen also bei Bremsen auch, das gute war das der Zaunpfahl am Ende seiner ausfahrt die Bremswirkung der Bremsanlage übernahm und somit nur ein kleiner Materialschaden entstand und keiner zu schaden gekommen ist. Dieser Herr schraubt seitdem an seinen Bremsen nicht mehr selber er hats eingesehen.
Zur verteidigung des TE er ist kein gelernter schrauber und leider gibt es auch Werkstätten (vertrag und Hinterhof) welche die Radschrauben einfach mit dem Schlagschrauber fest ziehen ohne verwendung eines Drehmomentschlüssels.
Stahlfelgen halten mehr aus wie Alufelgen stimmt auch so nicht ganz, durch den Aufbau der Stahlfelge welche meistens hinter dem Schraubenkonus hohl ist ist die schraubenaufnahme schnell deformiert welches zu einer leckeren Radbefstigung führen kann.
Dann hast du noch die Untergrundbehanhdlung vergessen, da alle auflageflächen von eventuellen Fremdkörperen zu befreien ist. Welcher parkplatz Radwechsler entfernt Rost und vom vorbesitzer aufgetragene schmierstoffe auf Radnarbe und Felge und damit meine ich alle Auflagebereiche.
Zum anderen machen dieses auch einige Werkstätten nicht beim Radwechsel, und wenn man sie drauf anspricht dann schauen sie einen ganz böse an, denn dann werden die 10€ fürs einfache Radumstecken zum draufzahlgeschäft. Gemacht werden müsste es trotzdem da ansonsten einem der Reifen überholen kann.
Also ich wollte einige der Beiträge zu diesem Thema nicht einfach so stehen lassen damit hier nicht der "GESAMTEINDRUCK" aufkommt das man mit "verölten" Bremsen (Beläge oder Scheiben) einfach mal so weiterfahren sollte und das die ganze Sache sich von selbst erledigt.
Das war meine Intention hier mal was dazu zu schreiben, die Sache mit dem ölen/fetten der Radschrauben ist immer mal wieder Thema in den Zeiten der Radwechsel.
Die Infos dazu erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit schon gar nicht soll damit die notwendige Sorgfalt bei der Radmontage ersetzt werden.
Insgesamt gilt wie immer .....wenn man keine Ahnung hat , Finger weg von solchen Arbeiten .
Das war mir wichtig....denn vielleicht begegne ich solchen "Bastlern" ja auch mal auf der Straße.
Ich hatte gehofft das das mit meinem Beitrag "das ist jetzt nicht dein ernst" die "bremslichkeit" des Themas in den Vordergrund gerückt habe.
Von der Ferne hätte ich aus dem Bauch raus gesagt Auto stilllegen, aber das hier ist ein Forum und da kann man viel schreiben wenn der Tag lang ist.